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Problempferd - Geduld oder Verkauf?

Diskutiere Problempferd - Geduld oder Verkauf? im Pferde Allgemein Forum; Hi, wenn der Beitrag nicht erwünscht / fehl am Platz ist, bitte einfach löschen. Ich suche nur ein paar unterstützende Gedanken und Ratschläge,...

  1. Sunshine90

    Sunshine90 Neues Mitglied

    Hi, wenn der Beitrag nicht erwünscht / fehl am Platz ist, bitte einfach löschen.
    Ich suche nur ein paar unterstützende Gedanken und Ratschläge, bitte keine Verurteilungen oder Vorwürfe.

    Ich habe mein neues Pferd jetzt seit 8 Monaten (7jährig WB). Die ersten drei Monate ging ich es erst mal langsam an. Kennenlernen, neue Eingewöhnung im Stall, gelegentlich gemütliche Ausritte in der gruppe und allein, Dressurtrainings und lockeres abwechslungsreiches Arbeiten am Platz (stangenarbeit, longe, gelände, bodenarbeit, etc...). So weit so gut. Dann passierte auf einem Ausritt ein schrecklicher Unfall, obwohl es vorher NIE Anzeichen dafür gab schlug sie auf ein zu dicht aufgerittenes Pferd aus (...)- die Probleme begannen. Sie wurde zunehmend schreckhaft und unsicher beim Reiten, meine Trainerin fiel aus, die Hallenzeit begann. Es kamen Pobleme wie aus der Ecke wegspringen, am Weg zur Halle stehen zu bleiben und umdrehen (einfach wiedersetzen), beginnendes Steigen und Bocken zugleich, ignorieren der Reiterhilfen usw. Ich muss natürlich zugeben das ich in diesem Fall am Großteil der Probleme wahrscheinlich selbst schuld war durch falsche Reaktion im falschen Moment und fehlendes Durchsetzungsvermögen sowie mittelmäßiges Reiterkönnen (1erLizenzniveau).

    Ich bekam dann Hilfe von einer Trainerin in Form von Sitzlongen, regelmäßigen Dressur- und Gymnastiktrainings (2-3x/woche) und Unterstützung beim Longieren (1-2×) sowie Beritt von ihr (2×/w)- die Situation besserte sich für ca 1 Monat - Beritt und Training wurden in der Folge wieder reduziert (Auch terminbedingt) auf ca 1x pro woche jeweils.

    Anschließend kam ein massiver rückschlag aus dem nichts (keine auslösende situation): durchgehen am platz, bocken und steigen und völliges entziehen der hilfen - weggehen über die schulter, gegen den zügel rennen, aus der tour ausbrechen...
    Wir begannen erneut mit intensivem abwechslungsreichem Training und Beritt (kein eigengenständiges Reiten mehr nur mit Trainer, ansonsten nur longieren und Bodenarbeit) - Darunter wieder eine deutliche Besserung für ca 2 Monate - Hilfen wurden angenommen, entspanntes Reiten am Platz und in der Halle, entspanntes zufriedenes Pferd bei der Arbeit. Die Probleme des Umdrehens und Wiedersetzens beim Ausreiten alleine besserten sich, aber bestehen weiter.

    Und diese Woche kam der super-Gau, aus dem nichts beim reiten am Platz kopfloses losstürmen auf der rechten hand im galopp inklusive massiven bocksprüngen - blieb nur mit großer mühe im Sattel.
    Auch unter der Trainerin wieder extreme Balanceprobleme sowie Entziehen der Hilfen und Steigen.

    Letzte Woche noch ein super entspanntes Dressurpferd - diese Woche völlig stures und sich entziehendes Rodeopferd - keiner kann es sich erklären (ausrüstung, futter, beschlag, koppel/boxenhaltung blieben immer gleich)

    Ich bin verzweifelt. Ich versuche seit 8 Monaten nach bestem Wissen und Gewissen alles zu tun um mit meiner Stute zu arbeiten und zusammenzuwachsen. Vom Boden aus respektiert sich mich tadellos - folgt mir wie ein Hund und geht überall vorbei / hinauf / hinunter. Im Sattel bin ich chancenlos (trotz deutlichen Verbesserungen am Sitz und Einwirkungen durch Trainings in den letzten monaten). Sie vertraut mir im Sattel nicht bzw nur fallweise.

    Von dem enormen finanziellen Aufwand der letzten Monate ganz zu schweigen.

    Ich weis nicht wie ich die Geduld noch aufbringen soll wenn man nach 3 erfolgreichen Monaten wieder bei Null anfängt trotz kontinuierlicher Arbeit.
    Vor allem weil mich mittlerweile die Angst begleitet, mich beim nächsten Bock-Anfall ernsthaft zu verletzen.

    Was würdet ihr mir raten oder an meiner Stelle tun?

    LG
     
  2. NaBravo

    NaBravo Bekanntes Mitglied

    Westernstar in der Abstammung?
     
  3. Sunshine90

    Sunshine90 Neues Mitglied

    Nein, Vater reine Dressurlinie (Donnerhall im Stamm), Mutter ist Vielseitigkeitspferd (Halb Vollblut)
     
  4. Tequilla

    Tequilla Inserent

    Als erstes würd ich persönlich das Pferd mal aufn Kopf stellen, also Tierarzt, Blutbild, Zähne, Rös, etc.
     
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  5. Elchhexe

    Elchhexe Bekanntes Mitglied

    Gesundheitlich ist sie durchgecheckt?

    Ich habe mir früher mal einen Wallach gekauft, der ähnlich drauf war, es stellte sich raus, dass er Spat hatte, der noch nicht verknöchert war und daher zeitweise extreme Schmerzen, gerade im Galopp und in Wendungen. Nachdem der Spat verknöchert war, war er das zuverlässigste Verlasspferd, das ich je hatte.
     
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  6. Askja

    Askja Bekanntes Mitglied

    Kann mich den anderen nur anschliessen.
    In wie weit wurde sie körperlich durchgecheckt?
    Schmerzen ausgeschlossen?
    Ich glaube bei vielem kann man erstmal durch SZ Mittelgabe einiges ausschliessen.
    Denn wenn sich das Verhalten trotzdem Zeigt, liegt definitiv ein Reiterproblem vor.
    Wenn nicht muss man Geld in die Hand nehmen und raus finden warum sie so ausrastet.
    Könnte es mit dem Zyklus zusammen hängen?
     
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  7. Kigali

    Kigali Sternchenreiter

    Spontan habe ich beim lesen gedacht,die Stute hat ein hormonelles Problem.
    Vielleicht eine Zyste?
    Ich würde auf jeden Fall den TA kommen lassen.
     
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  8. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Hm...
    Auch wenn ich mich damit in die Nesseln setze, aber wenn das Problem bei (voll)beritt verschwindet und immer dann wieder auftaucht, wenn du selber wieder mehr reitest, dann scheint das Problem wohl irgendwie dein Reiten zu sein? :gi66:
     
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  9. Sunshine90

    Sunshine90 Neues Mitglied

    Danke für die Tipps.
    TA hatten wir bis jetzt nur zum Impfen da, da sie körperlich völlig unauffällig ist. Normale Verdauung, schön bemuskelt, glänzendes seidiges Fell, klare Augen, reine und schwungvolle Gänge, gesunde Hufe...

    Worauf würdet ihr die Wiedersetzlichkeiten beim Ausreiten zurück führen? (Ständiges Umdrehen, nicht weiter gehen wollen, alles in Frage stellen...)

    Die letzten 3Monate waren in der Abfolge immer gleich - Mischung aus Beritt, Training, Longieren, Bodenarbeit und Ausreiten - auch diese Woche als das Bocken jetzt wieder anfing...hab nichts anders gemacht...
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 27. Mai 2018
  10. Askja

    Askja Bekanntes Mitglied

    Ich würde mal Rücksprache mit einem TA halten und vor allem guck doch mal wann die Bockigkeit Auftritt.
    Vielleicht liegt es wirklich am Zyklus.

    Ich hab z.b immer tierisch Schmerzen wenn mein Ei los wandert.... vielleicht geht es deinem Mädel auch so.

    Ich glaube ich würd sie nach Rücksprache mit dem TA mal eine Zeit unter SZ Mittel setzen. Und dann weiter sehen.
    Teure Diagnostik ohne Wissen wo man anfangen soll finde ich unnötig.
     
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