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Problempferd?! Wie soll es weiter gehen?!

Diskutiere Problempferd?! Wie soll es weiter gehen?! im Pferdeflüsterer Forum; Hallo, ich habe ein kleines/ großes Problem mit meinem Pferd. Kurz zu unserer Geschichte: Ich habe ihn vor ca einem Jahr gekauft. Er ist 8...

  1. Wutz

    Wutz Neues Mitglied

    Hallo,
    ich habe ein kleines/ großes Problem mit meinem Pferd.

    Kurz zu unserer Geschichte:
    Ich habe ihn vor ca einem Jahr gekauft. Er ist 8 Jahre alt, Traberwallach. Er kommt ursprünglich aus Schweden und ist seit 2010 in Deutschland. Er war sowohl in Schweden, als auch hier in Deutschland auf der Rennbahn, allerdings nicht sonderlich erfolgreich. In Schweden hatte er wohl einen Unfall mit dem Sulky (so laut Vorbesitzerin) und er wurde mehrfach disqualifiziert, da er immer wieder beim Trabrennen angaloppiert ist. Er ist angeritten, aber nicht wirklich ausgebildet.
    Ich habe bereits mit Problempferden zu tun gehabt (würde dabei aber nicht von großer Erfahrung sprechen) und auch schon mit der Ausbildung von Pferden zu tun gehabt. Als ich ihn angeschaut habe (mehrfach), hat sich sein Charakter anders gezeigt, wie seit er bei mir ist. Ich vermute, dass er beim anschauen sediert wurde oder ähnliches, da er relativ ruhig war von charakter (soweit das der Trabercharakter sein kann).
    Ich habe ihn gekauft, da ich die Situation unterschätzt habe (vll aufgrund der Sedierung?). Ich habe das letzte Jahr mit ihm gearbeitet (so gut es ging, da er krankheitsbedingt ausgefallen ist aufgrund seiner Ticks). Er hat auch Fortschritte gemacht (das wurde mir auch von Dritten bestätigt), aber nun sind wir in einer Situation in der ich selbst Zweifel habe bzw. wir auch vor ein Ultimatum gestellt wurden. Aber dazu später mehr...
    Als ich ihn gekauft habe war zunächst alles in Ordnung, er war lediglich sehr gestresst und unterernährt. Schon bei der Überfahrt war er total nassgeschwitzt und hatte einen sehr hohen Puls. Dabei habe ich mir aber nicht viel gedacht. Ich hatte ihn in einem Pensionsstall untergebracht, wo er einen sehr aufdringlichen Nachbarn hatte. Die beiden haben sich auf der Koppel gut verstanden, nur in der Box schlug mein Pferd immer wieder gegen die Boxenzwischenwand und hat nach dem Nachbarpferd geschnappt. Was sehr auffällig war bzw ist, dass er immer wieder die Ohren anlegt. Ich kann aber nicht sagen was der Grund hierfür ist. Er macht es immer wieder und hat die Ohren mehr angelegt, wie irgendwas anderes. Er war allerdings nie böse oder hatte keinen Respekt. Er hat nur die Ohren gelegt. Auffällig war auch das Schlagen gegen die Boxenwand, va beim Fressen.
    Wir haben dann viel miteinander geübt. Er hat gelernt mit mir im Gelände spazieren zu gehen, ruhig in der Box zu stehen, longieren, usw usw (das kleine einmaleins, aber das war zunächst alles nicht wirklich möglich). Ich habe mich gefreut, dass er solche fortschritte macht. Er hatte Spaß an der Arbeit (auch am Gelassenheitstraining), war sehr interessiert und neugierig und hat die Aufgaben auch schnell begriffen. Er hat auch zwischenzeitlich gut an Gewicht zugelegt und auch Muskeln aufgebaut (vom TA bestätigt).
    Wir haben dann aus verschiedenen Gründen den Stall gewechselt. Er steht nun mit einer Stute in meinem Privatstall, auf dem Hof meiner Großeltern. Mein Opa unterstützt mich sehr gut bei der täglichen Arbeit (er übernimmt den Morgendienst, da ich früh zum Arbeiten muss). Allerdings war er die ganze Zeit schon skeptisch gegenüber dem Wallach. Er wurde im neuen Stall ruhiger. Er hat weniger gegen die Boxenwand geschlagen usw. das Verhalten war aber nicht weg, sondern nur reduziert. Mit der Stute kommt er eigentlich gut klar, aber er beisst sie immer wieder weg (sie klebt ziemlich, aber ist dabei nicht aufdringlich). Soweit eigentlich alles in Ordnung, aber sein Verhalten hat sich nun ins Negativ gewandelt. Er dreht mir immer wieder die Hinterhand zu, sowohl auf der Koppel, als auch in der Box oder bei der Bodenarbeit. Er droht mir also. Das macht er aber nicht nur bei mir, sondern auch bei anderen Menschen. Er hat mich vor einigen Tagen gebissen (nicht gezwickt, sondern wirklich in den Oberarm gebissen). Er hat sowas vorher noch nie gemacht, er hat nichtmal gezwickt. Es gab auch meiner Meinung nach keinen Grund. Es war wie jeden Abend. Ich habe die beiden rein gelassen (sind tagsüber draußen) und habe die Boxen zugemacht, dabei hat er mich auf einmal am Arm gepackt. Er hat aber sofort wieder los gelassen und ist ins andere Boxeneck geflüchtet, hat dabei aber ausgeschlagen und gedroht. Eine viertel Stunde später kam zufällig die TA zum Impfen. Eigentlich macht er beim TA keinerlei Probleme. Im Gegenteil, er ist beim TA fast noch bräver als sonst. Die TA war in der Box und hat ihn ganz normal auf die Fitness untersucht. Zuest alles gut, dann habe ich ihn umgedreht, damit sie ihn von der anderen Seite anschauen kann. Auf einmal hat er sie in die Ecke gedrängt. Es ist zum Glück nichts passiert. Danach war er wieder brav und hat sich ohne weitere Probleme impfen lassen. Seitdem droht er eben immer wieder, va mit der Hinterhand.
    Habe ich etwas falsch gemacht? Was ist auf einmal sein Problem? Bis dahin ist es doch gut gelaufen (dachte ich). Ich bin seitdem sehr verunsichert und muss mir eingestehen, dass ich auch Angst habe.
    Mein Opa meinte nun, dass er ihn einschläfern lassen will, weil ihm das zu gefährlich ist. Sein Wortlaut: "Er muss weg, bevor er dir was tut. Da kauf ich lieber nen neuen".
    Das letzte Wort habe natürlich ich, da es mein Pferd ist. Ich weiß aber nicht weiter. Was mach ich jetzt mit ihm? Einschläfern möchte ich ihn natürlich nicht. Aber ich weiß mir auch nicht zu helfen. Ich habe schon überlegt, ob es vielleicht besser wäre, wenn sich jemand um ihn kümmert, der mehr Erfahrung oder Ahnung mit solchen Pferden hat. Aber wie finde ich so jemanden? Ausbilder, Bereiter usw., die ich kenne arbeiten mit sehr harten Methoden, die ich nicht wirklich für gut heiße. Va ist Gewalt bei ihm sehr fehl platziert, da er sehr sicher früher geschlagen wurde. Hat jemand eine Idee was sein Problem ist oder was ich machen könnte?

    Tut mir leid, dass ich so einen Roman geschrieben habe, aber ich finde es schwierig die Situation kurz zu beschreiben. Ich bitte euch mich jetzt nicht anzugreifen, weil es sehr schwierig für mich war zuzugeben, dass ich überfordert bin bzw. vielleicht einen Fehler gemacht habe. Ich hoffe auf euer Verständnis.
    Noch ganz kurz: er ist körperlich fit, der TA konnte nichts feststellen oder hat auch keine Vermutung.

    Vielen Dank!
     
  2. obsession

    obsession ...mag Basketball lieber

    "Ich Chef".

    Er steht mit einer Stute zusammen, die sich von ihm sagen lässt, wo der Hammer hängt. Das findet er prima, weil er ist der Kappo. Mit dir was zu unternehmen findet er soweit ganz nett, aber nun kann man ja langsam auch mal drüber nachdenken, ob man nicht nur der Chef der Stute, sondern einfach mal der Chef der ganzen Welt ist.

    Durch sein "immer wieder Ohren anlegen" hat er dir ja schon deutlich gezeigt, dass er durchaus Interesse dran hat, dich immer mal wieder zu fragen, wer denn hier was zu sagen hat. Du hast dich darüber nur gewundert - aber du hast das nicht richtig gedeutet.

    Dass du jetzt Angst hast, ist ziemlich doof. Denn eigentlich musst du grad jetzt zeigen, dass DU das Sagen hast und dich von ihm nicht ins Bockshorn jagen lässt. Sprich: selbst, wenn er "nur" die Ohren anlegt, braucht er eigentlich schon eine Ansage, weil er durch diese kleinen Gesten schon zeigt, was er eigentlich will.

    "Eigentlich" musst du den grad ziemlich doll erziehen. Und deine Stellung klarmachen. Damit meine ich weder das eine Extrem (Pferdeflüsterei ala Roberts und Parelli oder "haudrauf"), aber auch nicht das andere ("mach Bodenarbeit und Schrecktraining, bis er gähnt"). Du musst 100% Konzentration aufs Pferd haben, jede einzelne Mimik und Gestik von ihm richtig deuten und entsprechend konsequent und deutlich handeln. Ohren anlegen? Zurückschicken. An dir rumrüsseln? Nase wegschieben. Und das alles im Milimeterbereich.



    Obsi.
     
    ShikaChan gefällt das.
  3. Mabel

    Mabel Gesperrt

    Wie benimmt er sich beim Reiten?
     
  4. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ.

    Hallo Wutz,

    ich stimme Obsi zu.

    Und letztlich gibt es ja nur diese Möglichkeiten:

    1) Gesundheitliches ausschließen (Blutbild, Hormonstatus, Ohren nachsehen lassen, Schmerzen ausschließen).

    2) Traber-erfahrenen Trainer finden und nutzen.

    3) Auf "Rentnerwiese" wegstellen, 1 x im Monat besuchen.


    Zusätzlich zum Gesundheitlichen würde ich an Deiner Stelle überlegen, ob
    a) die Haltung für ein solches Pferd so clever ist (Stute, Klebergefahr, Paarhaltung statt anständige Herde mit anständig Kilometern zu laufen);
    b) Du grundsätzlich (mit Hilfe) weiter arbeiten möchtest, oder ihn eher abgeben möchtest;
    c) was Du erreichen möchtest mit ihm;
    d) wieviel Zeit Du täglich aufbringen kannst;
    e) ob und wie Du dieses Pferd auslasten kannst.



    LG, Charly
     
     
  5. satine

    satine Inserent

    Obsi,
    wäre das ein WB wäre ich voll bei dir. Da das hier aber ein VB ist, sehe ich die Sache anders.

    Schläge gegen die Boxenwand und Ohrenanlegen zur Futterzeit sind ein ganz klares Anzeichen von Stress.
    Das findest du sehr häufig bei Pferden, die lange in Boxen gehalten wurden.
    Von daher ist dieses Verhalten erstmal "normal".

    Pferde, die einen recht großen Individualabstand brauchen, werden zudem noch zusätzlich durch Boxen gestresst, da ihnen einfach irgendwer "in den eigenen Bereich" gestellt wird. Das ist uns Menschen ja auch unangenehm.

    Stress, gerade bei VBs von der Bahn, führt oftmals zu Magengeschwüren.
    Diese werden, wenn zu wenig Rauhfutter da ist und/oder die Fütterungsabstände zu groß sind oder generelle Fütterungsfehler vorhanden sind, durch hochschwappende Magensäure gereizt, was zu einer generellen "Bewegungsunlust" bzw. Unleidlichkeit bei der Arbeit führt.

    Mein erster Ansatz wäre also eine Magenspiegelung und die Überprüfung der Fütterung.

    Dann kommen wir zur Erziehung.
    Die Überzeugung, dass man ein Pferd welches früher einmal "geschlagen"wurde nicht mehr schlagen darf, ist der Anfang vom Ende.
    Pferde brauchen einen Menschen der Berechenbar und somit Konsequent ist.
    "Dominiere und Liebe mich"- so hat Hempfling das mal sehr treffend beschrieben.
    Bei "Nervenbündeln" ist die richtige Dosierung von Druck und Nachgeben nicht einfach. Das braucht sehr viel Gefühl und Beobachtungsgabe und manchmal auch ein sehr konsequentes Durchsetzen.
     
    ShikaChan gefällt das.
  6. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ.

    Hey satine,

    jup, ich stimme Dir zu.

    sehe aber gar keine Widerspruch zu Obsis Beitrag? ;)


    Ich finde, gerade in diesen beiden Statemenst seid ihr Euch quasi einig:




    Magengeschwüre - finde ich einen sehr guten Hinweis!

    Ebenso wie Du finde ich sein Verhalten - Ohren anlegen und Boxenkloppen - nicht unerwartet; 8 Jahre Rennbahn eben, würde ich auch so sehen.

    Aber LÖSEN muß man das ganze eben doch - und da finde ich diese "alltägliche millimetergenaue Beobachtung und unaufgeregte aber absolute Konsequenz" den absolut richtigen Weg.



    [OT]Achso - und diese Sache mit Traber = WB oder VB oder eigene 'Rassegruppe', das wird ne never-ending-Diskussion, also bitte nicht... ;)[/ot]



    LG, Charly
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. Dez. 2013
  7. satine

    satine Inserent

    Charly, hast recht.
    Ich habe den letzten Absatz auch erst nach dem Abschicken gelesen ;)
    Schieben wir diese Unachtsamkeit mal auf die halbe Flasche Sekt zum Geb. meiner kleinen Schwester in Kombination mit einem Nachtdienst von gestern auf heute bei dem ich die halbe Nacht in der Notaufnahme hing…
     
  8. Wutz

    Wutz Neues Mitglied

    ok, die theorie ist natürlich gut obsession... aber was mache ich, wenn er mir (wie so oft), den arsch hindreht und androht auszuschlagen. Ganz ehrlich? Ich finds recht riskant. Bis jetzt hab ich versucht ihm kontra zu geben... Habe also die Stimme erhoben und ihn versucht wegzuschieben. Bis jetzt ist es immer gut ausgegangen und er hat letztlich das gemacht was er sollte. Einfach so weiter machen? An sich habe ich schon das Gefühl, dass er Respekt hat und mich als "Chef" akzeptiert. Zumindest hatte ich das bis vor kurzem.
    Seit er mich gebissen hat, ignoriere ich ihn, soweit es geht. Also kein streicheln, kein sprechen, kein gezieltes anschauen. nur das nötigste. ist das richtig? mein gedanke dabei ist, er hat sich falsch verhalten, er hat keine aufmerksamkeit verdient. bis jetzt reagiert er mit nervosität und sicherheit und er versuch mit allen mitteln die aufmerksamkeit auf sich zu ziehen (scharren usw).

    geritten wird er derzeit nicht. wir hatten im sommer damit angefangen, da hat er sich sehr gut gemacht, lediglich das aufsteigen war ein problem. dann mussten wir eine zwangspause einlegen, da er sich durch das an die boxenwand schlagen eine leichte fraktur im huf zuzog und damit war er 2 monate krank. dann sind wir in den neuen stall gezogen und seitdem haben wir es nicht mehr versucht, weil der wintereinbruch kam und die anderen probleme. ich habe keine möglichkeit in der halle zu trainieren und wollte daher er nächstes jahr wieder kontinuierlich am reiten arbeiten.

    Zu Charly habe ich zu sagen, der Tierarzt schließt gesundheitliche Probleme aus. Auch ein Osteopath schließt Schmerzen aus. Zähne und Blutbild sind in Ordnung.
    Die Haltung ist an sich meiner Meinung nach die Beste Lösung. Ich habe einen kleinen Stall mit 3 Boxen (er braucht eine Box, da er manchmal für sich sein muss), der bei Bedarf zugemacht werden kann (derzeit Nachts). Ansonsten sind die beiden ganzägig draußen. Pensionsställe bei uns in der Nähe entsprechen nicht meinem Geschmack (klingt jetzt doof). Entweder sind sie total überfüllt, die Pferde können nicht täglich auf die Koppel, sie sind überteuert oder zu weit weg.
    Die Frage ob ich selbst weiter arbeiten möchte oder es sinnvoller ist ihn abzugeben ist für mich derzeit schwer zu beantworten. Ich weiß es schlicht und einfach nicht, was sinnvoller ist.
    Letztendlich soll er ein Freizeitpferd und Begleiter werden. Zumindest war so der Grundgedanke.
    Zeittechnisch bin ich jeden Tag im Stall. Allerdings frühestens ab 17 Uhr. Das birgt eben das Problem, dass im Winter die Möglichkeiten beschränkt sind ohne Halle. Da fällt die meiste Arbeit auf Fr, Sa, So.

    Vielen Dank für die schnellen und auch hilfreichen Antworten.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. Dez. 2013
  9. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ.




    Hallo Wutz,

    bitte tu das nicht!

    Wie soll er den Zusammenhang zwischen einer Handlung vor Tagen oder Wochen und Deiner Ignoranz jetzt herstellen??!!!

    Ein Pferd lernt nicht wie ein Hund (bei dem Ignoranz MAL gut sein kann, aber auch nur dann, wenn es DIREKT auf eine Fehl-Handlung folgt), und Strafe muß direkt, unaufgeregt und einmalig-sofort kommen, nicht über Tage, Wochen!!!

    Natürlich ist er nervös und unsicher und verlangend - damit hat er auch recht!



    Ich glaube noch nicht, daß diese Haltung die beste Lösung ist - wird es denn von der Bewegung und Beschäftigung dem (ehemaligen) Hochleistungssportler mit viel Blutanteil gerecht?

    Wieviel Platz haben die beiden denn, und wieviel müssen sie sich bewegen (wo sind Raufutter- / Wasser- / Liege- / Futter- / Schubber-Quellen)?

    Woher kommt Dein Eindruck, er brauche eine Box / Zeit für sich?
    (Ich will das gar nicht bestreiten!!! Möchte nur wissen, woraus Du das liest!)



    Wie und wieviel und wie oft und was und wie lange am Stück arbeitest Du denn im Moment mit ihm?

    Ist Dir schonmal der Gedanke gekommen, daß er körperlich und geistig einfach unterfordert ist, andererseits aber vielleicht auch noch Streß durch die Um-Stallung hat?

    Wann wurde er denn umgestallt, wie lange steht er bei Deinen Großeltern?



    LG, Charly
     
  10. satine

    satine Inserent

    Wie ist denn die Fütterung?
    Warum schließt der TA Schmerzen aus?
    Auch der sollte wissen, dass 85%aller VBs die auf der Bahn waren Magengeschwüre haben.

    Was soll das Pferd denn jetzt daraus lernen?
    Sekundengenaues Timing und keine ewig andauernde Bestrafung (letzteres versteht das Pferd nicht).

    In welchen Situationen dreht er dir den Hintern zu?
    Wo stehst du da (in welcher Höhe des Pferdekörpers)?
    Was gibt er dir vorher für Signale (zucken mit dem Ohr? Nüstern werden gekräuselt? Verändert sich die Maullinie? Wo schaut er hin?)

    Das hat nichts mit Respekt zu tun, sondern ihr habt ein Kommunikationsproblem. Er übernimmt die Führung, da du ihm nicht genug Sicherheit bieten kannst.
    Bevor du ihn anfasst versuch ihn mal mit deiner Körpersprache rauszuschicken oder rückwärts weichen zu lassen. Stell dir im Kopf ganz genau vor, was er tun soll und dann versuche ihn "wegzuschieben" ohne ihn zu berühren.
    Schau, wie er reagiert wenn du an verschiedenen Positionen des Pferdes stehst.
     
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