1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Problempferde/Menschen

Diskutiere Problempferde/Menschen im Pferdeflüsterer Forum; #####Es geht hier um Pferde die trotz Timing und Pferdekentniss beissen, treten o.ä und nicht sonderlich kooperativ sind und bei denen man dann...

  1. Askja

    Askja Bekanntes Mitglied

    #####Es geht hier um Pferde die trotz Timing und Pferdekentniss beissen, treten o.ä und nicht sonderlich kooperativ sind und bei denen man dann immer weiter aufrüstet anstatt andere Wege zu gehen####

    Ich bin ehrlich gesagt ein wenig verwirrt/geschockt/entsetzt, dass man bei so einem Tier immer weiter aufrüstet . Irgendwann muss man doch erkennen, dass das der falsche Weg ist

    Natürlich trifft auf eine Großzahl von Pferden zu, dass sie mit deutlichen Ansage "funktionieren"

    Ein rempelndes Pferd rempelt mich nur einmal an. Dann gibt es Ärger. Sei es zurück schicken oder zurück rempeln. Die meisten wissen dann, ok das war ne doofe Idee, ich lasse es besser bleiben.

    Und dann gibt es eben Pferde die sagen Jetzt erst recht. Die unterteilen sich nochmal in 2 Arten von Pferden.

    Den einen muss nochmal die Wacht angesagt bek und finden ihren Platz, werden aber immer wieder testen, die anderen denken sich: du willst Krieg? Bekommst du!

    Nennen wir sie der Einfachheit halber A B und C Pferde.

    A und B Pferde gibt es wie Sand am Meer. Gerade die B Pferde sind die, die schnell als Problempferde betitelt werden.

    Sind sie in meinen Augen aber gar nicht.

    Einzig die C Pferde können bei falschem Händling zu eben diesen werden.

    B Pferde hat jeder hier im Forum schon kennen gelernt, bei C Pferden bin ich mir allerdings sehr sicher, dass nur ein kleiner Teil hier im Forum die kennt bzw mit denen gearbeitet hat.

    Wie also mit diesen C Pferden umgehen?

    Meiner Erfahrung nach und die hat mich Tossy gelehrt die das bisher einzige C Pferd war das ich kennen gelernt habe, kommt man bei denen nur mit Freundlichkeit weiter. Nur Zuckerbrot und keine Peitsche.

    Sowas wie klickern gab es früher nicht.

    Tossy hat angegriffen wenn man in Ihren Individualkreis rein ist. Also musste ich erst mal einen Weg finden raus zu finden wie gross der Kreis ist ohne jedesmal Brüche oder Wunden zugefügt zu bekommen und wie man da rein kommt, bzw wie ich das Pferd bitten konnte, mich rein zu lassen.

    Wie das alles war würde den Rahmen hier sprengen.

    Es ging nur Schritt für Schritt. Wenn ein Problem behoben war, kam das nächste. Insgesamt haben wir 3 Jahre gebraucht bis wir zusammen gewachsen waren.

    Was man C Pferden aber auch nachsagen kann, ist dass sie zu 100% hinter ihrem Besitzer stehen. Wenn man so ein Pferd erstmal für sich gewonnen hat, hat man einen Freund fürs Leben. Die gehen für einen durchs Feuer.

    Warum ich das alles schreibe? Keine Ahnung.
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. Feb. 2020
    Kröti und PinkPony gefällt das.
  2. Weltenwanderer

    Weltenwanderer Isiphiler Workophobiker

    Wäre jetzt meine Frage - welcher Beitrag hat das denn getriggert?
     
    Frau Horst gefällt das.
  3. Askja

    Askja Bekanntes Mitglied

    Ich will das gar nicht zum Thema machen da hier niemand "an den Pranger" gestellt werden soll.
    Nimm es als Aussage, wirres Gedankengekritzel meinerseits und zuviel Zeit hin.
    Ich änder den Anfang mal noch wenn es geht
     
  4. Princess of Diamond

    Princess of Diamond Bekanntes Mitglied

    Das Problem ist C Pferde und ihre Umwelt. Ich hab meine damals abgegeben weil Pensionsställe so unmöglich waren. Allerdings reden wir da von einem Pferd das andere Pferde genauso angegriffen hat wie Menschen.
     
    Kigali gefällt das.
  5. ruffian

    ruffian Inserent

    Fast jeder mit Problemen rund ums Pferd wird schwören, ein C-Pferd zu haben. Solche Menschen haben immer c-Pferde und beneiden die unfähigen Besitzer unglaublich einfacher Pferde, die nur selbst zu blöd sind. Und immer Glück haben und artige, einfache Pferde, während die C-Pferdebesitzer immer wieder vor einer neuen Herausforderung stehen.

    Nur meine Beobachtung über längere Zeit.
     
  6. Askja

    Askja Bekanntes Mitglied

    Jup. Ist ja auch in wenn das dein Weg war.:bahnhof:
    Ich hatte bei meiner zum Glück die Möglichkeit die Gefahr, dass jemand anderes als ich verletzt wurde, auf Null setzen können weil Privathaltung.
    In einem Pesnionsstall ist das nochmal eine andere Nummer wenn man dort keine fähigen Miteinsteller hat, bzw SBs die hinter einem stehen.
    In einem Pensionsstall war ebenfalls ein C Pferd.
    Ich hatte damit nichts zu tun, aber die SB waren so toll, dass sie der Besi eine Koppel abgeteilt haben wo sie ihr eine Weidehütte hingestellt haben und sie sich ein Roundpen hingestellt hat.
    Da war die klare Ansage, dass keiner zu dem Tier hin zu gehen hat und dieser Bereich nochmals mit Stromzaun abgetrennt was, so dass d weder eine Hund noch ein Kind hätte hinkommen können:astrein:

    Ja ds gebe ich dir recht. Nur sind das eben die von mir genannten A oder B Pferde.

    Diese C Pferde sind echt so selten. Ich komme in Ü30 Jahren Pferdehaltung auf 3 Stück die ich kennen gelernt habe.

    Aber soll doch jeder sein Pferd so nennen wie er es will. Solange die einen Weg finden miteinander auszukommen, dann ist das doch gut.

    Und die Girls die meinen sie müssen von ihrem C Pferd phantasieren, die kann man doch belächeln und freundlich winken.

    Und unsereins, die alle offensichtliche A Pferde haben können doch darum glücklich sein.

    Wenn die Leute zu blöd sind zu erkennen, dass brave Pferde eigentlich die Regel sind, sie bloss zu doof sind ihren eigenen das mindeste an Pferdeverstand entgegen zu bringen, dann lächel ich nur noch und feddich... man kann sie nicht alle retten
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. Feb. 2020
    Bumblebee1 gefällt das.
  7. Schokokeks

    Schokokeks Bekanntes Mitglied

    Ich finde diese Kategorie Pferd die du meinst gehört nicht in einen Pensionsstall wo ggf jeder an die Pferde kann. Das ist zu gefährlich.
    Ich würde einen der mutwillig angreift selbst privat zuhause auch nicht haben wollen.
    Da bin ich schmerzbefreit so einer müsste ganz fix gehen.

    Situationgebunden ist das was anderes das kann man lernen und erziehen mmn aber einer der grundlos menschen angreift ohne das man ihm was will ne sorry da hört der spaß auf. Klingt jetzt böse und nicht Wendy mäßig aber ich verstehe absolut wenn jemand sich das nicht antun will.
     
    ayla-fan gefällt das.
  8. Askja

    Askja Bekanntes Mitglied

    Korrekt
    Das soll jeder für sich entscheiden. Ich wrde mir so ein Tier auch nicht mehr ans Bein binden:bloed:
     
    Schokokeks gefällt das.
  9. Frau Horst

    Frau Horst Bekanntes Mitglied

    Man kann halt auch schwer drüber reden, da es eben objektiv eingeschätzt ist. Jeder findet immer den am schwersten, an dem er Probleme hat. Aber man kann es nie vergleichen.

    Denke, meiner. Zumindest war das jetzt der letzte davor und würd schon passen.

    Aber man muss sich ja nicht auf den Schlips getreten fühlen, wenn einer sagt, wir hatten bei hunderten Pferden mit Bremse immer Erfolg. Wir werden nie rausfinden, ob Pferd XY, um welches es jetzt auch geht, in der Menge untergegangen wär oder nicht. Ich hab mich dazu auch nicht geäußert. Ich hab lediglich gesagt, dass man auch mit Bremse viel falsch oder besser machen kann, nur anlegen ist nicht gleich, dafür kann man ein Gefühl entwickeln, und dass manche erst mal wütend werden, ist völlig normal und kein Problem.

    Dass man das nicht zuhause mit seinem einen Pferd lernt, ist doch klar, und auch kein Problem. Dafür muss man schon ein paar Jahre in großen Ställen arbeiten und auch die nicht so öffentlichen Bereiche betreten.

    Wichtig ist doch, dass man am Ende erreicht, was man erreichen will, egal mit welchen Mitteln und auf welchem Weg. Dann kann der auch nicht falsch sein, egal wie sehr er von dem der anderen abweicht.
     
    Schokokeks gefällt das.
  10. Kigali

    Kigali Sternchenreiter Mitarbeiter

    Unser Jamie ist ein CD Pferd :bahnhof:
    Er wurde bei seinem früheren Besitzer übel misshandelt. Das ganze Pony bestand nur aus Angst / Panik.
    Angriff war die beste Verteidigung.
    Unser (und sein) Glück, er vertraute Kindern.
    Ohne unseren Sohn hätten wir ihn im ersten halben Jahr nicht von der Weide holen können.
    Jamie tat alles um uns aus dem Weg zu gehen, war dies nicht möglich, wurde er kopflos und gefährlich.
    Mir hat er, beim Versuch ihm eine Wurmkur zu geben, einen 5 fachen Beinbruch beschert.
    Nach ca einem halben Jahr, war er soweit, das wenn unser Sohn Jamie am Strick hatte, er uns den Strick geben konnte und Jamie nicht mehr gegen uns kämpfte. Danach konnten wir ihn, sogar von der Weide holen, vorausgesetzt, alle Pferde wurden runter geholt.
    Es dauerte gut 1 Jahr, bis ich ihn das erste mal putzen konnte.
    Nie, auch nach den Beinbruch nicht, haben wir Jamie für irgendetwas gestraft, dafür für jeden noch so kleinen Minifortschritt gelobt, als ob er gerade Olympiagold gewonnen hätte.
    Ich habe Stunden damit verbracht, einfach nur in für ihn akzeptable Nähe zu sitzen ohne ihn anzusehen oder anzusprechen.
    Wir hatten ihn ca 3 Jahrre, da konnte ich auf der Weide zu ihm hin gehen, an guten Tagen, lies er sich kurz kraulen, an schlechten Tagen lief er weg. Auch da, habe ich nie versucht, ihn davon zu überzeugen, das ich nichts böses will.
    (ein zertrümmertes Bein reicht für die Ewigkeit)
    Es hat lange gedauert, bis ein normaler Umgang mit ihm möglich war.
    Mittlerweile haben wir Jamie im dreizehnten Jahr, er vertraut uns und in der Regel können wir ihn behandeln wie jedes unserer anderen Pferde. Er sucht unsere Nähe, kommt von allein und will hin und wieder gekrault werden. Und dennoch, wird er bis heute nur mit Stimme gestraft.
    Ich bin davon überzeugt, einmal ungerecht oder zu hart werden und wir fangen bei Null an.
    Fremden gegenüber ist er, wenn wir dabei sind, größtenteils freundlich, passt aber auf, das er jederzeit flüchten kann. Sind wir nicht dabei, lässt er sich von niemanden anfassen.

    Wäre Jamie statt Shetty ein z.B. Warmblüter, wir hätten uns das nicht angetan, wäre zu gefährlich gewesen.
     
Thema: Problempferde/Menschen