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PSSM / RER / Muskelerkrankungen

Diskutiere PSSM / RER / Muskelerkrankungen im Erkrankungen / Verletzungen des Bewegungsapparates Forum; Huhu, ich brauche mal bisschen Brainstorming. Habe ja des Öfteren schon erwähnt das Vella wahnsinnige Probleme mit Muskelverspannungen hat. Das...

  1. Sancta

    Sancta Bekanntes Mitglied

    Huhu,

    ich brauche mal bisschen Brainstorming. Habe ja des Öfteren schon erwähnt das Vella wahnsinnige Probleme mit Muskelverspannungen hat. Das ganze liegt mittlerweile weit ab von dem normalen so das auch mein Trainer schon ansprach, ob da nicht eine Stoffwechselerkrankungen dahinter liegen könnte. Meine Osteo sagt auch das sie sehr empfindlich und untypisch ist. Von ihr und meiner TÄ habe ich erstmal empfohlen bekommen da etwas zuzufüttern, was ich aktuell auch mache.

    Unser Problem ist das sie unwahrscheinlich schnell und krass von gut auf schlecht umschwenkt. Den einen Tag kann man am kleinen Finger Traversalen reiten, am nächsten Tag funktioniert nicht mal das geradeaus traben ohne extremes giften. Das Problem besteht auch nicht nur im Sattel, auch an der Longe ist die an schlechten Tagen mit angelegten Ohren den Kopf am schmeißen, nur weil sie traben soll. An guten Tagen läuft sie an der Longe fleißig VA mit aktiver HH. Leider überwiegen die schlechten Tage immer wieder, weshalb ich mir da echt n' Kopp drum mach. Ich versuche dann auch nicht viel von ihr zu verlangen, letztens aber hat sie mich z.B. gebissen (also nicht ernsthaft, aber schon gezwickt) weil ich vom Boden Seitengänge abfragen wollte. Vella beißt nicht, würde sie niemals einfach so machen!! Ich, und auch mein Trainer, bin mir mittlerweile sicher das da mehr dahinter stecken muss als nur irgendein Mineralmangel.
    Vella kann nix dafür, da muss ihr was unheimlich schwer fallen oder weh tun.
    Die Osteo hab ich ja gefühlt auch monatlich auf der Matte stehen weil sie sich dadurch auch super schnell irgendwelche Wirbel quer schießt.

    Durch Solarium vor der Arbeit ist es besser, aber nicht ganz weg. Bestärkt meinen Verdacht aber das es die Muskulatur ist. Würde auch erklären warum sie so unglaublich empfindlich bei Nässe / Kälte / Wind ist. Letztens, vor dem Sturm Sabine, hatten wir einen verregneten windigen Tag mit 8 Grad plus. Ich hab ihr die 50g Decke angezogen, war ja warm. Als ich sie Nachmittags geholt hatte war das ganze Pony dermaßen am zittern, habe ich noch nie gesehen bei ihr. Hab ihr dann die 150g Decke wieder drauf gepackt, den Hals hatte sie sich aber so verkühlt das man Tagelang den Hals nicht mehr biegen konnte. Seitdem, weil ja dann auch Sturm Sabine anstand, trägt sie die Bucas Atlantic 200g mit 50g Halsteil :rolleyes_2:

    Irgendwas stimmt da einfach gewaltig nicht und ich möchte dem auf den Grund gehen, denn das macht weder ihr noch mir Spaß so. Sie kann mittlerweile so rittig und arbeitswillig sein, das ist nicht normal das die dann teilweise am nächsten Tag schon beim Gangartenwechsel dicht macht.

    PSSM1 wurde vor 1,5 Jahren schon mal auf Verdacht getestet, war negativ. Ich hab dann gestern zufällig was von RER gelesen und beim recherchieren der Symptome hab ich mich gefühlt als würde ich Vella's Tagebuch lesen... Ich hab gestern allerdings erstmal den PSSM2 Test bestellt und werde diese Woche noch die Haare rausschicken. Sollte der negativ sein ist die Frage was man als nächstes macht. RER kann man nur über Muskelbiopsie sicher nachweisen, das ist aber natürlich ein ziemlicher Akt. Ich überlege ob ich vorher dann lieber erst noch ein Blutbild machen lasse um da die Muskelwerte zu überprüfen. Das letzte Blutbild ist schon 4 Jahre her, damals waren die erhöht.
    Eine befreundete Physio hatte gestern auch noch Borreliose in den Raum geworfen, ihr Wallach hatte ähnliche Symptome damals.

    Was würdet ihr noch tun? Habt ihr Ideen?

    Das zitternde Pony:

     
  2. Wuscheli

    Wuscheli Korrektur-Schüler

    Ich mach mal den Buhmann:
    Sancta, die Symptomatiken eures Werdeganges erinnern mich leider stark an meinen eigenen mit meinem Pony.
    So ärgernd und negativ sich das auch liest:
    Ihr arbeitet das Pony mit eurer gewählten Art immer weiter aus seiner Mitte heraus, und es kann das langsam nicht mehr kompensieren.

    Du müsstest deine Arbeitsweise auf die natürliche Lebensart von Pferden anpassen. Damit es sich nicht so verbiegen muss, dass es krank wird.

    Oder halt so wenig reiten, dass sie es mit einer artgerechten Haltung zusammen kompensiert kriegt. Ich hab’s nicht ausprobiert, aber das machen ja auch viele.
     
  3. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    meine antwort wirst du nicht hören wollen.
    meines erachtens liegen die von dir beobachteten symptome nicht an einer krankheit sondern an der art reiten, die dir dein trainer beigebracht hat.
    die meisten sportgroßpferde können dies länger ab, grad native ponys und kleinpferde der urrassen jedoch nicht. die zwangsbewegungen, die du erlernst, benötigen scharfe gebisse um den kopf runterzubringen und grad die urrassen blockieren dann schneller im natürlichen vorwärts als die sportreitpferde.

    du merkst es daran, dass sie bei den bodenarbeitssachen, die du neulich machtest, ein nach außen gestelltes pferd hattest was mühe hatte über eine kleinen sprung zu kommen. im folge solchen reitens wird dies immer deutlicher werden. die andere ist noch nicht so "weit" und deshalb kann sie solche sachen wie kleine sprünge noch bewerkstelligen.

    stillschweigen, wenn sogar nach einer ursache gefragt wird, ist nicht meine art. runterschlucken kann ich nicht. hinter dem rücken ätzen ist auch nicht mein ding.

    hinterfrage die trainingstechniken deines lehrers und überlege ob du sie mit deinen einstigen idealen in einklang bringen kannst.

    PS: ein borreliose test wird dich m.e. nicht weiterbringen, weil fast jedes dahingehend getestetes pferd borreliose hat. pferde bekommen also borreliose ohne daran sichtbar zu erkranken. darauf würde ich keine rückschlüsse auf irgendwelche anzeichen machen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. März 2020
  4. Sancta

    Sancta Bekanntes Mitglied

    Was meinst du mit "aus seiner Mitte heraus"? Die Probleme hatte sie auch schon vor meinem jetzigen Trainer, nur dachte ich bisher immer das es an der Unrittigkeit läge und habe ihr da Unrecht getan. Sie hat im Winter sehr wohl bewiesen das sie rittig und arbeitswillig sein kann, die ist dann richtig ehrgeizig und möchte alles richtig machen. Aktuell arbeite ich sie wieder ohne Trainer weil mir diese schlechte Phase Bauchweh bereitet und ich sie dann nicht überfordern möchte. Wir machen lockeres Programm, kleine Ausritte, Longe und reiten auf dem RP nur VA ohne groß Biegung und Seitengänge. So viel wie sie zulässt. Oft geht aber wieder nur Schritt ohne Gegenwillen.

    Nein, will ich tatsächlich nicht. Weil du schon wieder Sachen verdrehst. Die Problematik bestand schon vor dem Trainer, eigentlich schon von Anfang an. Nur hat mir jetzt die Arbeit mit dem Trainer gezeigt das mein Pony sehr wohl rittig sein kann, nur oft irgendetwas blockiert. Und NEIN, wir benötigen keine scharfen Gebisse um ihren Kopf runter zu bekommen. Du hast null Ahnung wie mein Trainer ausbildet und "Kopf runter" ist das letzte was er erzwingen will. Bei dem Gebiss geht es darum das es ruhig im Maul liegt und sie damit zufriedener ist, weil sie sehr sensibel auf Bewegung im Maul reagiert und dann maulig wird. Da reicht schon wenn der Zügel minimal springt. Und das war auch nicht auf Willen meines Trainers sondern auf Rat von Mitja und meiner Osteo, weshalb ich das doch mal testen wollte. Mal davon ab das sie, sobald es da ist, auf Bosal umgestellt werden soll.

    Das nach außen gestellte Pferd war Lotte, passt also nicht. Und die gafft da hin wegen der Gebüsche, weil sie sich dort gerne (wie viele Pferde bei uns) erschrickt. Mit Sprünge bzw. Stangen hatte Vella schon immer Probleme, auch schon bevor ich sie vor 4,5 Jahren aktiv angefangen hatte zu reiten.

    Wenn du nicht die Tatsachen verdrehen und Sachen erfinden würdest, würde ich mir deine Meinung gerne zu Herzen nehmen. So aber nicht.


    Vella hat schon immer Probleme beim Harnabsatz, stellt sich mindestens 5x auf und braucht teilweise auch bis zu 5 Minuten in der Position bevor sie pinkeln kann. Auf dem Paddock stellt sie sich nur 1x auf, braucht aber auch bis zu 2 Minuten. Wenn ich das richtig gelesen habe, ist das wohl auch nicht so ganz untypisch für PSSM2.
    Bisher konnte ich leider keinen Harn auffangen, das ist eigentlich auch eine Sache die wir noch untersuchen wollen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. März 2020
  5. Farooq

    Farooq Erbsianerin

    es gibt in der apotheke extra so kleine becherlein, mit deckel, da kannst gut pipi auffangen mit und dann ab zum TA, haben wir auch schon gemacht, klappt prima, kosten auch nicht soviel!

    und: ich glaube auch nicht, dass das pony wegen dem reiten überfordert ist........aber, ich bin ja auch keine fachfrau.

    die tests kosten ja nun nicht die weltmacht, von daher würde ich sie machen, zumindest, um auszuschließen, dass es das halt nicht ist!
    :mx8:vella und sancta!:mx8:
     
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  6. Steady

    Steady Nur echt mit dem Q!

    Jetzt ist aber auch mal gut mit dem Bashing... Das fällt ja sogar mir auf, dass bei Sancta immer gleich auf der Matte gestanden wird. Es gibt meiner Meinung nach genügend Fotobeweise im Tagebuch, dass die Reitweise so verkehrt nun auch nicht sein kann.
    Und so, wie die Ponies dastehen, kann es auch von der Haltung nicht mehr viel besser werden.

    Ich habe leider keinerlei Erfahrungen mit muskulären Erkrankungen und bin wohl deshalb auch keine große Hilfe, wie und woran man sie genau erkennt.
    Das Zittern finde ich aber auch auffällig, als würde es von den Muskeln / Nerven kommen.

    Vermutlich wird man jetzt erstmal nichts weiteres machen können als über Ausschließungen den Rahmen weiter zu begrenzen, was es sein könnte. Vielleicht ist RER dann tatsächlich eine echte Spur.

    Ich hoffe, es findet sich etwas aussagekräftiges. :-/

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  7. Sancta

    Sancta Bekanntes Mitglied

    So einen Becher habe ich ihr seit Ende des Sommers stehen, habe sogar so Urinteststreifen hier. Aber auf dem Paddock hört sie sofort auf zu pinkeln wenn man kommt (bzw. macht es da an der Hand nicht) und unterwegs macht sie es so selten das man ausgerechnet dann meistens nicht in der Nähe ist um den Becher zu holen. Unmöglich bei der :gi66:

    Danke :knuddel: Bei dem Knie wollte mir auch kaum einer so recht glauben, als ich da 3 Jahre lang die Ursache für ihr Fußungsverhalten gesucht habe. Da war auch die Reiterei immer schuld.


    Danke dir :knuddel: Das Zittern finde ich auch merkwürdig. Klar es war nass und windig aber mit 8 Grad nicht kalt genug um mit einer 50g Decke so zu zittern.
     
  8. Mahivo

    Mahivo Bekanntes Mitglied

    Ich würde vielleicht direkt zur Muskelbiopsie gehen
    Der PSSM2 Test über Haare ist noch nicht validiert, das heißt man weiß auch noch nicht ob/wie viele Tests falsche Ergebnisse bringen.
    Könntest du bei einer Muskelbiopsie dann nicht gleich RER und PSSM2 testen lassen?
    Wobei das sicherlich teuer ist, der unvalidierte PSSM2 Test kostet ja schon circa 200 Euro.
    Mehr Ideen als du (Blutbild, vielleicht Haaranalyse?) habe ich leider auch nicht.

    Achso die Mutter meiner Tänzerin war auch immer extrem Kälte- und Nässeempfindlich, allerdings schwankte es bei ihr nicht so und es lag an diversen Verletzungen mit denen sie aus dem Beritt kam (Brüche in Unterkiefer, Schulterblatt und zwei Rückenwirbeln...)

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  9. Farooq

    Farooq Erbsianerin

    stuten:biggrin:...wir hatten für draussen immer einen in der jackentasche, für den fall der fälle:gi66::mx39:

    ist ja ein deckel drauf, von daher:bahnhof:

    wobei. fällt mir etz grade so ein, evtl ist das auch nur son tick von der. der faro, der braucht ja auch immer eeeewig, bis er die richtige pullerstelle hat, bevor der "laufenlässt"!

    p.s.: nisha hat auch bei "regenwetter" immer exakt so gezittert, und dass auch später, als die schon gar nicht mehr geritten wurde. mir scheint es wohl ein hinweis, dass sie mit irgendwas zu "kämpfen" hat und somit schon soviel energie braucht, dass fürs "warmhalten" weniger übrig bleibt, weisst wie ich meine? nisha lief halt dann auch mit decke, fertig. sehe da keine problem drin.
     
  10. Sancta

    Sancta Bekanntes Mitglied

    Ah ok, das wusste ich nicht! Mir wurde der Test mit der Haaranalyse in einer PSSM2 Gruppe empfohlen. Bei einer Muskelbiopsie könnte man sicherlich direkt beides Testen, was das kostet müsste man nachfragen.
    Empfindlich ist sie auf Kälte/Nässe/Wind schon länger, allerdings musste ich bisher nie auf ein Halsteil zurückgreifen und auch bei einem so hohen Plusgrad nicht so dicke Decken drauf packen. Das ist schon sehr seltsam.
    Falls es ein Gendefekt sein könnte, muss ich ja auch daran denken das Lotte es vererbt bekommen haben könnte. Eigentlich ein Grund mehr um sowas ausschließen zu wollen.

    In die Jackentasche passt das nicht, vielleicht muss ich mir da einen kleineren Becher besorgen :biggrin: Vella hat schon so ihre festen Pinkelstellen aber sie macht mir schon den Eindruck, als wäre ihr das furchtbar unangenehm wenn sie da steht und nicht kann. Also nicht als würde sie suchen. Sie steht dann auch schon mal 2 Minuten auf einer Stelle in Pinkelstellung um dann doch abzubrechen :bahnhof:
     
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