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Rassezucht Pro & Contra

Diskutiere Rassezucht Pro & Contra im Pferdezucht Forum; Der Zwergwuchs bei Minishettys (gibt es übrigens auch bei Friesen) ist ein genetischer Defekt der rezessiv vererbt werden kann. Man hat also...

  1. *FrogFace*

    *FrogFace* Frosch ohne Locken

    Der Zwergwuchs bei Minishettys (gibt es übrigens auch bei Friesen) ist ein genetischer Defekt der rezessiv vererbt werden kann. Man hat also möglicherweise 2 Trägerpferde, von denen man nicht weiß dass sie Träger sind, und dann kommt es (oder kann es) zu diesen Deformationen. Ein gescheiter Züchter wird dann solche Anpaarungen nicht mehr vornehmen....
     
    ulrike twice, Corvus und Pommes88 gefällt das.
  2. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    ja genau. dass du kein pferd einer anderen rasse dazu tun kannst, weil du dann eine andere rasse bekämst.

    nimmst du ein englisch vollblut oder einen deutschen reitponyhengst für eine connemara pony stute, dann wird das fohlen eben ein deutsches reitpony, aber nie weider ein connemara. selbst wenn du danach immer wieder mit reinen connemaras kreuzt.

    ursprünglich bestand die zucht aus etwa knapp 300 stutenstämmen, weil so viele stuten wieder eingetragene stuten oder hengste bekamen, aber mit den meisten wurde irgendwann nicht mehr weiter gezüchtet.
     
    Corvus gefällt das.
  3. Corvus

    Corvus Bekanntes Mitglied

    Ich hab ja sowieso einen Wallach, aber aus Neugierde trotzdem: Kann ich den Inzuchtkoeffizient selber berechnen oder braucht man dazu mehr Angaben, als im Pass stehen? (zeigt nur bis zu den Ur-Ureltern, zumindest da ist noch nichts doppelt)
    Und was würde der aussagen? Gibt es eine bestimmte Zahl, sie nicht mehr "empfohlen" wäre..?
     
  4. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    auf meiner alten homepage habe ich eine rechenformel dazu abgedruckt, die ich nicht verstehe. das ist mit einem gezacktem E vorweg. ich kann aber auch kein mathe.

    die inzuchtkoefffienten, die seiten wie horsetelex (nur großpferde sind dort registriert) ablichten, sind m.e. falsch, weil sie nur die letzten generationen mit enbeziehen. nicht alle generationen.

    keine ahnung wie man koeffizienten berechnet. du kannst ja als erstes die abstammung deines pferdes bis zum ersten anfang aufschreiben. das geht bei connemaras ja noch wenigstens, weil die ersten tiere nicht 17schießmichtot registriert wurden sondern 1923. so viele genarationen sind es also nicht. dann kannst du schauen, wie oft sich bestimmte namen wiederholen.
     
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  5. Corvus

    Corvus Bekanntes Mitglied

    Danke und :

    A m e n :lol_2:
     
  6. emmaxx

    emmaxx bekannt bissig ... :)

    Ich denke, genau aus diesem "Inzucht"-Grund gibt es z.B. beim englischen Vollblut mit geschlossenem Zuchtbuch keine künstliche Besamung.
    Eben, um keine Modelinien (wie z.B. bei den Warmblüter) zu forcieren, sondern den Genpool möglichst weit gestreut zu halten.
     
  7. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    allerdings kann man deswegen keinen hengst aus hongkong zur zucht nutzen, denn so weit fährt man nicht zum decken... :bahnhof:
     
  8. Mahivo

    Mahivo Bekanntes Mitglied

    Doch, im Vollblutgeschäft schon. Da werden sehr gute Stuten auch um die Welt geflogen. Und zB der Hengst Reliable Man steht ein halbes Jahr in Deutschland und ein halbes in Australien

    Gesendet von meinem SM-G960F mit Tapatalk
     
    emmaxx und aquarell gefällt das.
  9. aquarell

    aquarell Inserent

    Es ist richtig, daß in der Vollblutzucht alle Pferde auf die 3 Hengste zurück zuführen sind. Aber zu Beginn war es nicht so. Da wurden unterschiedliche Pferde mit den Hengsten gepaart, auch Ponys waren dabei, eben alles was schnell war. Irgendwann hat man dann das Stutbuch geschlossen. Und es durften nur noch die Pferde untereinander gepaart werden, die dort eingetragen waren.
    Und es muß immer eine natürliche Bedeckung stattfinden, sonst kann es nicht als Vollblut im General Stutbook geführt werden.

    Auch bei einem Vollblüter gilt, war einmal eine Fremdrasse dazwischen, wird es nie wieder ein eines Vollblut. Es wird dann als Halbblüter geführt, auch wenn es vor 7 oder 8 Generationen oder noch weiter hinten eingekreuzt wurde.

    Die Zuchtstuten reisen tatsächlich um die halbe Welt um von einem bestimmten Hengst gedeckt zu werden. Die Decktaxen sind auch in keinster Weise mit denen von Warmblütern zu vergleichen. Ein Totilas war das gerade zu günstig mit 8000.- €

    Und richtig: einige Hengste reisen zwischen Australien und Europa/USA.
    In Europa stehen viele gute Deckhengste in Frankreich, einige in England.

    Im Rennsport geht es immer um eine reine Leistungszucht. Pferde, die dem Rennsport nicht gewachsen sind, scheiden schnell aus und werden auch nur selten für die Zucht (Stuten) genutzt. Damit und weil auch die Fruchtbarkeit der Stuten eine Rolle spielt, achtet man schon auf gesunde Pferde.

    Wiederholtes Einkreuzen von einem bestimmten Hengst in der Pferdezucht wird immer mal gerne gemacht, da man seine pos Eigenschaften verstärken kann.

    Hier mal ein ganz guter Artikel zur Pferdezucht:
    Pferdezucht – theoretisch betrachtet – Hippologie.net
     
    emmaxx und Corvus gefällt das.
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