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Rat bezüglich aktueller Reitbeteiligung (Umstellung Western - Englisch)

Diskutiere Rat bezüglich aktueller Reitbeteiligung (Umstellung Western - Englisch) im Reitbeteiligung Forum; Ich habe momentan eine Reitbeteiligung bei der ich nicht mehr wirklich weiter weiß. Das Pferd ist ein junger Paint Horse Wallach(7 Jahre alt) das...

  1. Minasternchen

    Minasternchen Mitglied

    Ich habe momentan eine Reitbeteiligung bei der ich nicht mehr wirklich weiter weiß.
    Das Pferd ist ein junger Paint Horse Wallach(7 Jahre alt) das Pferd stand die letzten Jahre nur auf einer Koppel. Wird jetzt seit ca. einem halben Jahr wieder antrainiert.
    Das Pferd hat eine western Grundausbildung und soll jetzt aber klassisch geritten werden.
    Weder die Besitzerin noch ich sind Westernreiter.
    Leider tut sich das Pferd sehr schwer bei der Umstellung, er geht permanent gegen den Zügel, schlägt mit dem Kopf. Wenn er keine Lust mehr hat rennt er einfach kreuz und quer über den Platz.
    Ich war eigentlich auf der Suche nach einem geeigneten Dressurpferd für mich, um mich reiterlich fortzubilden. Nun komme ich mit dem Pferd nicht wirklich klar und sehe auch keine Verbesserungen. Die Besitzerin ist der Meinunung, dass 1x mtl. Unterricht bei einer Trainerin reicht und ist strikt gegen mehr Unterricht, da sie sich da selbst einfummeln möchte.
    Ich komme reiterlich nicht wirklich weiter und weiß nicht ob diese Konstellation so gut geht.
    Dazusagen muss man allerdings, dass es in meiner Umgebung weder guten Reitunterricht noch passende Reitbeteiligungen gibt derzeit.
    Hat jemand Erfahrung in dieser Umstellung von western auf englisch? Hat jemand Tipps, wie man dem Pferd den Umstieg erleichtern kann?
     
  2. satine

    satine Inserent

    Wenn dieses Pferd wirklich vernünftig western ausgebildet wurde, dann ist da eigentlich kein großer Unterschied.
    lässt er sich den am hingegebenen Zügel vernünftig reiten? Diese Pferde stehen am Sitz, nicht am Zügel.
    Sollte das schon nicht funktionieren, sehe ich für dieses Projekt schwarz.
    Vielleicht hilft es, wenn ihr ein paar western Stunden nehmt?
    Galopp auf Küsschen und Beine beidseitig dran.
    Parrieren über den Sitz mit weggestreckten Beinen.
    Zum Traben den Schenkel wieder beidseitig atemd ans Pferd.
    Abwenden über den Druck des Zügels am Hals. Das Pferd weicht zur offenen Seite.
    Ansonsten: weniger ist mehr. Ein gutes Western Pferd wird über Impulse geritten, nicht über Dauerkontakt.
     
    Barrie und Kigali gefällt das.
  3. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    wenn ein pferd "gegen den zügel geht" ist es die hand des reiters, die in wahrheit gegen das pferd geht.

    vermutlich leitet die trainerin sie an, das pferd in irgendeiner art und weise herunterzufummeln. dagegegen wehrt sich verständlicherweise das pferd.

    ggf kommt für das pferd erschwehrend hinzu, dass es rassebedingt eine tiefen halsansatz hat, da blockiert bei der hilfengebung eher der rücken als beim modernen sportwarmblut.

    mit dem umstellen von western auf englisch hat das nichts zu tun, denn auch unter den westernreitern gibt es solche, die es so versuchen.


    daspferd zeigt m.e. an, dass es korrekt ausgebildet werden muss.
    ich gebe da den rat zum lehrerwechsel.
     
  4. PAweide

    PAweide Bekanntes Mitglied

    Die Zähne sind in Ordnung?
    Bei dem Alter würde ich da mal zuerst nachschauen.
     
    Charly K. gefällt das.
     
  5. Minasternchen

    Minasternchen Mitglied

    Ja, mit lockerem, durchhängendem Zügel hat er den Kopf schön tief und hört auch gut zu. Da reicht es in die richtung zu schauen in die man reiten möchte. Sobald man aber den Zügel aufnimmt, fängt er an hektisch zu werden, schnell zu rennen und mit dem Kopf zu schlagen. Die Zügelhilfen in Form von annehmenden und nachgebenden Hilfen nimmt er gar nicht an und wird da eher wütend.

    Ja es kommt regelmäßig ein Tierarzt und die Zähne wurden vor dem antrainieren frisch gemacht.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 29. März 2018
  6. Weltenwanderer

    Weltenwanderer Isiphiler Workophobiker

    Die Besitzerin ist dagegen, dass du auf deine Kosten an deinen RB Tagen Reitstunden bei einer Trainerin nehmen möchtest
    (was hat das zu tun mit -Sie möchte sich selbst einfummeln?)
    oder
    Du bist der Ansicht dass die Besi mehr Unterricht nehmen soll statt sich selbst einzufummeln, damit du das Pferd besser reiten kannst weil sie es besser ausbildet mit ihr selbst?
    Da würde ich sagen, dass geht dich nichts an und ist ihre Entscheidung
     
  7. Kröti

    Kröti Bekanntes Mitglied

    Er ist ja auch derjenige, der die Anlehnung überhaupt suchen muss. Dass er so nichts versteht ist wohl kein Wunder. Und wenn er so lange auf der Weide stand, wär es vielleicht erstmal für alle besser, wenn er erstmal so geritten wird, wie er es kennt um dann langsam umgestellt zu werden.
    Ich würde dann aber am Anfang auch mindestens mit halblangen Zügeln reiten und versuchen, die HH zu aktivieren. Theoretisch müsste doch auch ein Westernpferd dann in leichter Anlehnung gehen oder nicht? Das Turnierpferd, was ich früher eine Zeit lang reiten durfte, hat das jedenfalls gemacht.
     
    Charly K. und Tequilla gefällt das.
  8. satine

    satine Inserent

    1. wo der Kopf ist, ist doch erstmal Wurscht.
    2. Was habt ihr für ein Gebiss und was für ein Reithalfter?
    3. Stell dir vor er wäre Roh. Wie würdest du ihn an Zügelhilfen und das Gebiss gewöhnen?
     
    Farooq gefällt das.
  9. Minasternchen

    Minasternchen Mitglied

    Nein, was die Besitzerin an ihren Tagen macht geht mich nichts an das stimmt. Ich möchte für mich mehr unterricht nehmen, um einfach jemanden Fachkundigen an der Hand zu haben und dem Pferd und mir das Lernen zu ermöglichen. Natürlich bezahle ich diese Stunden selbst. ABER die Besitzerin möchte das nicht. Wir sind meistens zusammen am Stall und arbeiten gemeinsam mit dem Pferd. und sie ist der Meinung sie könne das durch probieren alles selbst regeln. Was nicht der Fall ist. Und es ist eine Reitbeteiligung. Nicht mein Pferd ich weiß nicht ob es die Zeit und die Mühe wert ist.
     
  10. Frau Horst

    Frau Horst Bekanntes Mitglied

    Was du beschreibst, hört sich schon eher nach verritten als unausgebildet an. Wenn man das selbst war oder es nicht zu verbessern weiß, ist das schlechteste, was man da tun kann, weiter verreiten. Ausprobieren und reinfühlen ist nicht per se schlecht, da können gefühlvolle Reiter viel machen, aber wenn es Schäden anrichtet, bringt es gar nichts. Ich würde da dringend wen kompetentes suchen, der euch hilft.

    Wenn die Besitzerin das nicht einsieht, und das Pferd sich weiter verschlechtert oder nicht verbessert, wirst du dort wohl nicht viel lernen. Die andere Seite ist aber, es stehen ja nicht grade Dressurpferde en Masse rum, die darauf warten, einer RB was beizubringen. Deswegen muss man da natürlich auch versuchen, von jedem Pferd zu lernen und ein Stück weit einfach das zu nehmen, was man haben kann.
     
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