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rechte-Hand-Probleme und Ausbinder

Diskutiere rechte-Hand-Probleme und Ausbinder im Allgemein Forum; Hallo, BITTE DIESES THEMA INS RICHITGE UNTERFORUM (REITEN ALLGEMEIN) VERSCHIEBEN; WAR EIN VERSEHEN; SORRY Ich versuche mal, das Problem zu...

  1. Dibbs

    Dibbs Inserent

    Hallo,

    BITTE DIESES THEMA INS RICHITGE UNTERFORUM (REITEN ALLGEMEIN) VERSCHIEBEN; WAR EIN VERSEHEN; SORRY


    Ich versuche mal, das Problem zu erklären...:GEEK: :1:
    Ich habe seit ca. 2 Monaten eine RB auf einem 16 jahre jungen Ponywallach.:smile:
    Seine andere RB hat vor einem Jahr angefangen und auf ihm reiten gelernt.
    Früher ist seine Besi wohl auch auf einigen Turnieren mit ihm geritten, jetzt hat sie allerdings nur wenig Zeit und reitet ihn fast gar nicht mehr.
    Als ich angefangen habe ihn zu reiten war er eher lustlos und steif (ein Zirkel sah eher aus wie ein Viereck:twitcy:)
    Das hat sich mittlerweile schon sehr gebessert, er arbeitet gut mit und hat auch meistens Spaß daran , allerdings gibt es auf der rechten Hand noch Schwierigkeiten.
    - Ich kann ihn nur sehr schwer nach innen stellen und er galopppiert da nicht gerne und wenn, dann oft falsch an. Wenn ich ihn allerdings im Longierzirkel bewege (nur mit Halfter) läuft er sogar lieber rechte als linke Hand...
    -Wenn er sich konzentriert und ich fast alleine mit ihm auf dem Platz bin, geht er schön rund, aber sobald er irgendwie abgelenkt wird, nimmt er den Kopf hoch, so dass ich ihn erst recht nicht mehr richtig stellen kann und er einen Senkrücken bekommt. Alo er reißt ihn nicht total hoch, aber der Rücken senkt sich schon deutlich ab!

    Darum hab ich mal versucht ihn nach ausgiebigem Warmreiten mit Ausbindern zu reiten, aber das ist nicht das richige für ihn. Danach hat er sich zwar schön gestreckt, aber vorher war er auf der rechten Hand eher noch steifer und insgesamt so unsicher, als ob er Ausbinder gar nicht kennt (Müsste er aber, da ich sie aus seinem Spind habe:twitcy:) Welche Hilfszügel würdet ihr empfehlen? Ich hab so an ein Martingal gedacht, damit er nicht ganz so eingeschränkt ist. Bin sowieso kein Hilfszügelfan, aber für ihn wäre es schon besser, denke ich


    Gesundheitlich ist alles in Ordnung. Manchmal klappt es besser, mal schlechter, aber ich glaube auch, das die andere RB nicht darauf achtet, da er halt bereits einen leichten Senkrücken hat, sie aber nie mit Ausbindern reitet.
    Ich hab den Eindruck, sie will nur, dass er vorwärts geht...:frown:
    Jetzt hab ich soviel geschrieben :)SLEEP:) ist das denn nachvollziehbar?
    Werde zwar noch mit der RL sprechen, aber wenn ihr irgendwelche Tipps für mich habt, oder ähnliche Erfahrungen nur her damit:1:

    Lg, Dibbs
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Sep. 2008
  2. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    Hallo,
    na so wie du das beschreibst bist du doch, denk ich, eigentlich schon auf einem ganz guten Weg!

    Du musst halt vielleicht auch bißchen Geduld haben. Denn er ist immerhin auch schon 16 und offenbar längere Zeit nicht richtig gearbeitet und gymnastiziert, sondern mehr nur bewegt worden.
    Da wird freilich alles bißchen steif und weniger elastisch... (genau deshalb sollte ja ordentliche Dressurarbeit die Grundlage jeglichen Reitens sein! Eben zum locker und geschmeidig halten! Zum gesund halten!)

    Andererseits kommt da noch eine ganze Portion Gewohnheit und vielleicht auch bißchen "hab jetzt einfach keine Lust drauf!"; "finde jetzt was anderes viel spannender" dazu...

    Meine Tipps:
    Kann zwar deine reiterlichen Fähigkeiten nicht wirklich einschätzen. So wie du das aber beschreibst könnte ich mir gut vorstellen, dass du die Hilfszügel gar nicht wirklich brauchst zum Reiten!

    Versuch mal folgendes:
    - ganz viel Abwechslung rein bringen, um seine Aufmerksamkeit auf dich zu lenken (verschiedene Hufschlagfiguren, viele Übergänge, viele Handwechsel, und auch du musst dich sehr darauf konzentrieren! sehr korrekt reiten!)
    - viel Lösen (ruhig auch zwischendurch viele lösende Lektionen reiten! Aber immer gut drauf achten, dass er mit dem Hinterbein gut mit tritt)
    - Zirkel verkleinern und vergrößern (dabei mit der Hand nur die Stellung erarbeiten! ansonsten bleibt die Hand weich und geschmeidig! gelenkt wird mit Gewicht und Schenkel!)
    - Schlangenlinien durch die Bahn
    - immer wieder Handwechsel
    - immer wieder auf die "gute Hand" wechseln, damit Ihr Euch nicht "verbeißt"; wieder locker machen, und dann wieder auf die schlechtere Hand usw.
    - Übergänge (vor allem Trab - Galopp; nicht allzu lange in einer Gangart, sondern immer nach ein paar Metern schon wieder wechseln)
    - ihn vorwärts-abwärts strecken lassen
    ... ... ...

    Zusätzlich könntest du ihn vielleicht mit Dreieckszügeln longieren. So trainierst du den Rücken und die obere Halsmuskulatur in der richtigen Haltung ohne zusätzliches Reitergewicht => macht locker!
    Auch viel ins Gelände. Dabei aber vor allem Schritt. Weil das locker macht und Muskeln trainiert. Viel bergauf, bergab.

    Und wenn du ihn stellst, dann immer mit dem jeweiligen inneren Schenkel energisch treiben. Und auch mit dem Zügel durch kommen, aber auch rechtzeitig weich sein!

    Zur anderen RB: vielleicht kann und weiß sie es ja einfach nicht besser! Vielleicht kannst du ihr erklären, wie wichtig das Reiten über den Rücken für die Gesundheit des Pferdes ist. Und wie sie`s eigentlich machen muss...
     
  3. Dibbs

    Dibbs Inserent

    Danke für deine schnelle Antwort und die guten Tipps :biggrin:

    Es ist gut mal objektiv etwas dazu zu hören, denn wenn ich das mal am Stall gesagt hab,kam eher sowas wie: der läuft aber sonst ganz schön.
    Vielleicht sieht man es auch nicht so, aber ich merke es ja deutlich.
    Vieles von dem was du geschrieben hast, hab ich schon mit ihm gemacht und es klappt ganz gut, er arbeitet auch richtig mit. :yes:
    Auf die Idee mit den Hilfszügeln bin ich nur gekommen, weil wir im Moment Quadrille reiten und er dann schon mal mehr vorwärts will und dabei den Kopf hoch nimmt. Dann kann ich ihn aber natürlich nicht richtig vorwärts reiten und er lässt den Kopf oben. Ich habe es heute mal mit Martingal probiert, ich denke dabei werde ich es jetzt auch bei der Quadrille belassen und sonst lasse ich es ganz weg.
    Ich bin bei Hilfszügeln sowieso eher vorsichtig, weil ich schon einige Pferde gesehen hab, die man ohne Hilfszügel gar nicht mehr anständig reiten konnte, die dann sogar beim trockenreiten den Kopf in den Wolken hatten :twitcy:
    Aber ich werde ihn dann mal mit Dreickszügeln longieren, davon wird er ja nicht gleich abhängig :biggrin:
    Also, nochmal vielen Dank
    Lg, Dibbs
     
  4. schneckerl2500

    schneckerl2500 Neues Mitglied

    Hallo,
    du hast ja bereits super viele sehr gute Tipps bekommen, was ich ein bisschen anregen würde sobald er etwas weicher wird solltest du je nach Möglichkeiten auch noch ein bisschen Schulterherein üben sobald er anfängt nachzugeben das ist neben Zirkel- vergrößern und -verkleinern auch noch eine Variante die normalerweise sehr gut anschlägt.

    Übrigens tolle Einstellung mit den Hilfszügeln weiter viel Spaß und Erfolg!
     
     
  5. Piennie

    Piennie Inserent

    Hallo,
    möchte mich meinen Vorrednern anschließen, was ich vielleicht noch empfehlen würde wär Stangenarbeit, die meiten Pferde werden beim über die Stangen traben schön rund (klappt wahrscheinlich nicht beim ersten Mal)außerdem muß sich Dein Pferd dabei konzentrieren und hat weniger Zeit nach anderen Dingen ausschau zu halten. Fang langsam mit einer Stange an und erweitere das ganze nach und nach. Später kannst Du auch die Galopparbeit mit Stangen gestalten.
    Falls er den Kopf sehr hoch trägt und/ oder sich Deiner Einwirkung entzieht, würde ich Dir zu dem Martingal raten. Sonst würde ich weiter ohne Hilfszügel arbeiten.
     
  6. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    was ich mir an deiner Stelle überlegen würde ist, ob ich die Quadrille überhaupt mitreiten würde.
    Ich sag damit nicht, dass es falsch ist!

    Wenn`s aber so ist, dass du ihn halt noch nicht in der Abteilung so zusammen halten kannst, wie`s gut wäre, würde ich mir persönlich schon überlegen, ob ich das jetzt machen würde oder nicht.

    Nicht dass du anschließend mehr Schwierigkeiten hast als vorher...
    Wär ja schade...
     
  7. Dibbs

    Dibbs Inserent

    Danke für die vielen guten Tipps!
    Ich hab es jetz mal bei der Quadrille mit einem lockeren Martingal versucht und es hat super geklappt.

    @ Es ist auf jeden Fall nicht so schlimm, dass ich die Quadrille nicht mitreiten kann, denn er macht das eigentlich nur an einer Stelle so, dass ich es auffällig fand (wenn beide Abteilungen nebeneinander reiten, also direkt hinter, vor und neben ihm die anderen sind). Und das war an einem Tag, an dem er sowieso ein bisschen aufgedreht war.
    Ansonsten arbeitet er wirklich gut mit und konzentriert sich dabei, geht auch schön rund zwischendurch.
    Wenn er die ganze Zeit mit hochgerissenem Kopf unkonzentriert hinter den anderen herrennen würde, würde ich es sowieso lieber bleiben lassen:1:
    Wahrscheinlich hat sich meine erste Anzeige da ein bisschen zu dramatisch angehört, aber ich wollte halt auch wenn es noch nicht so schlimm ist etwas dagegen machen, es soll ja gar nicht erst richtig schlimm werden.

    Meine "Hauptsorge" ist eben, dass er auf der rechten Hand sehr steif ist, aber ich denke, wenn ich die guten Tipps umsetze wird sich das bessern:yes:
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. Sep. 2008
  8. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    :laugh: na dann ist ja alles gut :1:
     
  9. Leo

    Leo . Mitarbeiter

    Sorry, hab das mit dem Verschieben erst jetzt gesehen - ist erl.
     
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