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Reitbeteiligungen und Corona

Diskutiere Reitbeteiligungen und Corona im Pferde Allgemein Forum; Ich habe mal eine Frage an Euch, die diese Tage bei mir in Reiterkreisen aufkam. Bei uns in den Ställen (die ich hier so kenne) ist es derzeit so...

  1. Binapa

    Binapa Inserent

    Ich habe mal eine Frage an Euch, die diese Tage bei mir in Reiterkreisen aufkam.

    Bei uns in den Ställen (die ich hier so kenne) ist es derzeit so geregelt das keine RB‘s mehr kommen dürfen.
    Nur noch Einsteller.

    Jetzt kam die Frage auf- weil bei der ersten so passiert: RB will mit ihren Monatlichen Beitrag „pausieren“ weil sie ja nicht zum Pferd „darf“...

    In meinen Vertrag steht zb nur drin, dass wenn Pferd wegen Krankheit länger als 1 Monat ausfällt kein RB Geld mehr gezahlt werden muss.
    Und das wenn RB in Urlaub geht, zB trotzdem gezahlt werden muss (ich hatte leider mal eine RB die jeden ihrer Urlaube vom Beitrag abziehen wollte) seitdem habe ich das auch drin stehen.
    Aber das mal der Stall geschlossen wird wegen Ausgangssperre usw...nein, sowas hab ich nicht drin stehen....?!
    Wir sind hier jetzt in der dritten Woche....ich seh ganz ehrlich noch kein Ende....

    Wie handhabt Ihr das jetzt?
    Viele von meinem Reiterfreunden sind in Kurzarbeit bzw bangen wirklich um ihre Anstellung.
    Da tut die Boxenmiete gerade richtig weh und es wird tatsächlich überlegt sich vom Pferd zu trennen...es stehen Existenzen, Eigentumswohnungen usw auf dem Spiel...da ist ein Pferd gerade „Luxus Artikel“...
    Klar sind es durch 1-2 RB‘s „nur“ 80-150€ die man durch RB’s bekommt, aber wenn plötzlich durch so eine Krise die Lebensgrundlage auf dem Spiel steht....???
    Aber verstehe auch die Seite der RB‘s denen es nicht besser geht und die sagen, ich muss sparen wo es geht und in diesem Fall ist es das RB Pferd...?

    Würdet Ihr Euch als Pferdebesitzern weigern und das volle RB Geld weiter verlangen?
    Oder einen Kompromiss vorschlagen wie halber Preis?
    Oder sogar ggf komplett auf das Geld verzichten?

    Es ist klar das man ein Pferd nicht über die RB finanzieren sollte aber sind wir doch mal ehrlich- die Finanzspritze durch die RB tut einfach gut und deckt kleine Kosten wie Hufschmied usw ab oder fließt wie bei mir direkt auf das Pferdekonto mit dem ich „Notfälle/OP‘s“ bezahle.

    Ich bin in der glücklichen Situation das ich im öffentlichen Dienst bin und mit keinen Gehalt Kürzungen rechnen muss, bei vielen meiner Bekannten sieht es gerade richtig richtig schlecht aus....
     
  2. obsession

    obsession ...mag Basketball lieber

    Für mich wäre klar: ich kann meine Leistung (Pferd zur Verfügung stellen) nicht erfüllen, also muss die RB ihre Leistung (Geld) auch nicht erbringen.

    Dass das Umstände sind, die vorher keiner erahnen konnte - geschenkt. Aber bei Krankheit des Pferdes musste die RB auch nicht zahlen, wenn das Pferd ausfiel.

    Während des Urlaubs lief meine Leistung (Pferd zur Verfügung) ja weiter, die RB nahm es nur nicht in Anspruch, das entbindet aber nicht von deren Leistung (Geld).

    Obsi.
     
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  3. PinkPony

    PinkPony Ich bin nix für schwache Nerven

    Als RB würde ich sagen - Wenn es knapp ist, lasse ich gerne mit mir reden. Ich zahle für meine drei nix, mal den TA oder n Sack Futter oder so und kann sie auch noch "nutzen". Wenn dem aber nicht so wäre würde ich nach Absprache vorgehen. Wenn der Besitzer sagt dass es ansonsten echt knapp ist und ich es mir leisten kann würde ich es auch weiter zahlen.
    Als Pferdebesitzer würde ich das aber nicht verlangen / erwarten
     
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  4. Steady

    Steady Nur echt mit dem Q!

    Nüchtern gesagt (und ich weiß, dass das etwas blöd klingt) ist es in erster Linie das Pech des Besitzers, wenn er finanziell plötzlich nicht mehr für die Versorgung seines Tieres aufkommen kann. Dann muss das Tier abgegeben werden, wenn wirklich gar nichts mehr geht.

    Emotional natürlich für jeden Tierhalter mit Herz unmöglich durchführbar.

    Eine RB mietet sich - auch nüchtern gesagt - meiner Ansicht nach das Anrecht, vertraglich (bestenfalls) oder mündlich festgelegte Aktivitäten zu abgesprochenen Zeiten mit dem Pferd unternehmen zu dürfen, dafür übernimmt sie an ihren Tagen auch die Versorgung, wenn so vereinbart und vom Stall nicht getragen.

    Ich betrachte die Pandemie als absoluten Ausnahmezustand, für den und deren Regelung nun wirklich niemand etwas kann, deswegen würde ich persönlich eine RB, die nun unverschuldet nicht zum Stall kommen darf, nun auch nicht dazu nötigen, weiterhin Kosten zu tragen, damit ich aus dem Schneider bin.

    Hat man ein gutes Verhältnis zu seiner RB, die vielleicht auch schon Jahre dabei ist, bietet diese ja vielleicht sogar von selbst an, freiwillig jetzt weiterhin den vollen oder einen Bruchteil des ausgemachten Betrags zu übernehmen. Das wäre eine nette Geste. :)
    Aber ich würde es, wie gesagt, aus den genannten Gründen nicht verlangen.
     
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  5. Kröti

    Kröti Bekanntes Mitglied

    Ich würde es meiner RB wohl auch erlassen. Immerhin kann sie das Pferd, wofür sie zahlt, nicht nutzen. Ich stehe trotzdem in der Verantwortung, für mein Tier finanziell aufzukommen. Wenn ich das nicht leisten kann, ist das mein persönliches Pech.
    Falls sie es selbst anbietet, kann man es ja annehmen, aber ich denke, 2-3 Monate sollte man schon an Puffer haben, um sein Pferd weiter zu versorgen.
     
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  6. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Ich würde das erlassen.
    Die RB hat nämlich keinen Urlaub, sondern Stallverbot.
    Selbst wenn sie wollte, sie könnte nicht hin.
    Und ich als Pferdebesitzer kann den springenden Punkt nicht ermöglichen, die Nutzung meines Pferdes.

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  7. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Ich würd in so einem Fall die RB auch von ihren Kosten entbinden. Ist natürlich ne schwierige Situation momentan, sicherlich auch für viele Pferdebesitzer, keine Frage. Aber da kann man ja vielleicht auch miteinander sprechen und gemeinsam ne Lösung finden.
    Hätte ich eine RB, die grad nicht kommen dürfte, ich tät ihr den Beitrag erlassen.

    Ich finds übrigens komisch, dass in so vielen Ställen die RB nimmer kommen dürfen. Die sind doch an ihren Tagen wie der Besitzer und kommen ja in der Regel genau dann, wenn der nicht da ist.
     
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  8. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    ich würde erwarten, dass meine RB freiwillig weiter bezahlt. denn der besitzer kann ja nichts für die regelung!!
     
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  9. aquarell

    aquarell Inserent

    Ich würde gucken, ob die RB nicht mit meinem Pferd wenigstens ausreiten kann. Dazu kann ich ja auf der Anlage das Pferd fertig machen und es der RB dann außerhalb übergeben und später wieder in Empfang nehmen.

    Vielleicht geht ds nicht an allen RB- Tagen, aber zumindest doch 1-2x in der Woche. Hinfahren muß ich ja eh um nach meinem Pferd zu gucken und ggf zu versorgen.
     
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  10. PAweide

    PAweide Bekanntes Mitglied

    Als Besitzer würde ich nicht auf das Geld bestehen, als (langjährige) RB würde ich weiterzahlen.
    Wäre ich selbst in Kurzarbeit, oder finanziellen Problemen durch die Stallsperre, die RB nicht, und sie zahlt nicht weiter, wäre ich enttäuscht, wäre es umgekehrt, und sie will weiter zahlen, würde ich das Geld nicht annehmen.

    Fakt ist, ich kann eine Leistung nicht erbringen, also ist kein Geld fällig.
    Sieht es aber so aus, dass, wenn die Zahlung der RB länger entfällt, ich das Pferd hergeben muss, hilft ein offenes Wort mit der RB sicherlich. Wenn ich mit meiner RB nicht offen reden kann, habe ich die falsche RB.
     
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