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Reiter mit Angst auch hier vertreten?

Diskutiere Reiter mit Angst auch hier vertreten? im Allgemein Forum; Gibt es hier auch Leute die mit Angst und Panik zu kämpfen haben? Hatte heute so einen Anfall, konnte kaum Schritt reiten. Mir war richtig...

  1. Kimmi74

    Kimmi74 Inserent

    Gibt es hier auch Leute die mit Angst und Panik zu kämpfen haben?
    Hatte heute so einen Anfall, konnte kaum Schritt reiten. Mir war richtig schlecht auf meiner Stute. Meine Freundin hat mich aber gott sei dank überredet weiter im Schritt zu reiten, wollte absteigen.
    Dabei ist mir mit Adele noch nie was passiert, wir sind ja auch schon oft galoppiert. Ich reite sie auch am langen Zügel. Traben ist auch kein Problem.
    Aber so schlimmen Panikanfall hatte ich noch nie wie heute.
    Vielleicht lag es auch daran, das noch einen Bekannte mitgeritten ist, das war das erstmal.
    Die Pferde kennen sich nicht. Aber meine Stute war total ruhig. Ich war heute das große Problem. Hab immer nur gedacht, gleich rennt sie los.
    Dabei ist sie nur Vorwärtsgegangen.
    Werd morgen den neuen Sattel abholen und schauen ob er passt. Und dann bei meiner Freundin auf den Reitplatz gehen.

    Vielleicht gibt es ja ihre jemanden dem es auch schon mal so ging.
    Oder ihr habt mal ein paar Tipps. Oder einpaar aufmuterne Worte.

    lg
    Adele

    PS. Der Link führt zu meinem Steckbrief, wo ich den ersten Teil meiner Reiterfahrung geschildert habe. Wenn es wen intressiert.
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. Jan. 2007
  2. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Hallo Adele!

    Naja, so richtig Angst oder Panik hatte ich noch nie auf dem Pferd... Aber ich hab oft wahnsinnigen Schiss, dass mein Pferd hinfällt - weil mir das mit meiner schon mal passiert ist, dass sie ausgerutscht und hingefallen ist, im vollen Galopp... Mit einem anderen Pferd auch schon zweimal, aus dem Schritt.. Gestolpert und hingefallen...
    Und das find ich einfach total schlimm und deshalb hab ich auch so riesige Angst, bzw halt ein echt mulmiges Gefühl, davor.. Meine Stute ist eigentlich schon recht trittsicher, normalerweise stolpert sie nicht mal..
    Aber trotzdem.. Seit das einmal passiert ist... Hab ich immer wieder da mulmige Gefühl... Bevor ich galoppiere oder Trabe guck ich mir den Weg genau an, ob da nicht irgendwo irgendwas ist, worüber sie stolpern könnte oder sonstwas... *seufz*

    Vor was genau hast du denn Panik? Dass du runterfällst?
    Davor hab ich eigentlich keine Angst, hatte ich noch nie... Ich bin schon oft runtergefallen, mal mehr, mal weniger heftig.. Aber das ist mir eigentlich egal.. Das einzige, wovor ich immer Angst habe, ist, dass meinem Pferd was passieren könnte... Daher auch die große Angst vor dem Stolpern/Hinfallen des Pferds... :rolleyes:
     
  3. Lind

    Lind Inserent

    Ich hab eigentlich auch nicht so viel Angst. Klar reitet man mal ein Pferd, bei dem man sich denkt: "Warum tu ich mir das eigentlich an?". Aber eigentlich reite ich recht angstfrei.

    Allerdings teilte - und teile ich immer noch ein bißchen - die Angst von Lorelei. Mein liebstes Reitpferd ist mal mit mir - auf einem wunderbaren, ebenem Weg - recht heftig gestützt und meine Verletzungen waren doch recht heftig. Zum Glück blieb das Pferd fast unverletzt. Als ich wieder reiten konnte dachte ich mir nicht viel, aber wir sind gleich beim ersten Ritt nach der Zwangspause wieder auf der Nase gelegen. Zum Glück trugen wir da beide keine Verletzungen davon, aber die Angst ist geblieben. Ich bin dan einige Zeit mit angezogener Handbremse geritten. Irgendwann bin ich zu meiner Trainerin gefahren und die hat Signalreiten mit mir gemacht. Das war sehr schwierig für mich. Ich hatte bis dahin immer versucht das Pferd mit dem Zügel zu halten, so dass es nicht hinfallen kann. Das heißt, ich bin immer konzentriert mit recht kurzem Zügel geritten. Die Zügel wurden wir weggenommen und ich musste in alle Gangarten völlig ohne Zügel reiten. Nach einigen Tag war die Angst sehr viel geringer und ich hatte wieder Vertrauen in mein Pferd.
    Ach ja - ich hab das Pferd natürlich nach dem zweiten Sturz untersuchen und behandeln lassen. Danach ist er nicht mehr gestürtzt - aber ein bißchen was bleibt immer Zurück.

    Mit sehr großer Angst hat meine Tante eine lange Zeit gekämpft. Sie war in einer Reitstunde schwer vom Pferd gestürzt und obwohl sie gerne reiten wollte, war sie von einer unheimlichen Angst begleitet. Ich bewundere sie sehr, dass sie trotzdem nicht aufgegeben hat. Ich wär an ihrer Stelle wohl auf den Drahtesel umgestiegen.
    Sie hat sich eine halbes Jahr nach dem Sturz ein eigenes Pferd gekauft. Ein absoluter Glücksgriff. Die Stute hat noch nie irgendetwas gemacht, was sie nicht sollte. Dabei ist sie aber ein sehr waches und fleißiges Pferd.
    Das erste halbe Jahr sind wir nur im Schritt mit ihr ausgeritten oder haben Dressurarbeit im Schritt auf dem Reitplatz gemacht.
    Sie hat mir später erzählt, dass das ganz prima für ihre Angst war. Sie stand nie unter Druck. Wenn sie nur Schritt reiten wollte, dann eben nur Schritt. Wenn sie mal antraben wollte, dann durfte sie das auch.
    Bis sie das erste Mal galoppiert ist, ist sicher ein Jahr vergangen.
    Übrigens - sie reitet auch heute noch nicht mit Fremden aus. Da fühlt sie sich dann doch unsicher.

    Ich denke, dass es ganz wichtig ist, dass du nur mit Leuten ausreitest, mit denen du dich sicher fühlst. Wenn du dich verspannst und Angst hast, macht es keinen Spass und das soll reiten ja machen.
    Deshalb finde ich entspannte Schrittausritte sehr wichtig - mit Leuten, bei dene man weiß, dass sie ihr Pferd 100% kontrollieren können und auf Wegen, auf denen man sich sicher fühlt.
    Und eins nicht vergessen - beim Reiten immer mal wieder lachen, oder wenigstens Lächeln! Dabei entspannt man sich gleich ein bißchen und schon gehts leichter.

    Du schreibst, dass dein Pferd brav ist und immer ganz ruhig läuft. Dann vertrau deinem Pferd auch. Vielleicht kannst du ja mal Signalreiten probieren. Das stärkt das Vertrauen zum Pferd.
    Oder geh ganz viel mit deinem Pferd spazieren - Reiten ist auch nicht alles.

    Und mach dir selbst keinen Druck. Geh nur reiten, wenn du dich gut fühlst und du wirklich willst. Geh niemals mit jemandem mit, bei dem du ein ungutes Gefühl hast. Lass dich nicht überreden, damit tust du dir keinen Gefallen.

    Lass dir für alles ganz viel Zeit - dann schaffst du das schon!
     
  4. Kimmi74

    Kimmi74 Inserent

    Danke für eure aufmunternen Worte. Werd auch gleich morgen weiter machen.
    Habe mich heute auch in der Halle noch auf den Hengst meiner Freundin gesetzt und bin etwas schritt geritten.
    Meine Panik besteht darin, das ich angst habe das das Pferd wieder durchgeht und ich nichts mehr machen kann.
    Den Sattel den ich jetzt habe ist auch total blöd, kann nicht darauf sitzen.
    Aber hole morgen einen bei der Post ab, mal sehen ob der Passt. Drückt die Daumen.
    Ich bin noch nie gefallen, habe mich in unmöglich Situationen immer auf dem Pferd gehalten.
    Ich mach einfach weiter, und mit meiner Freundin geht das super.
     
     
  5. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Ich finds toll, dass du nicht aufgibst, Adele! *Daumen hoch*

    Das wird mit der Zeit sicher auch besser!
    Hmm.. Du hast Angst, dass dein Pferd durchgeht? Aber vor was genau, dabei? Ich mein... Wenn mein Pferd durchgeht, dann is es mir auch nicht unbedingt recht, klar... Aber ich hab nicht wirklich Angst - höchstens davor, dass sie hinfällt, wenn sie zu schnell rennt, wie schon gesagt...
    Was ist denn deine Angst, beim Durchgehen? Einfach weil du keine Kontrolle mehr hast?
     
  6. Kimmi74

    Kimmi74 Inserent

    Hi Loreley
    ja das ich keine Kontrolle mehr habe. Meine Kimmi ist damals mit mir durchgegangen. Sie ist von der Kutsche, wo wir mitgeritten sind, einfach durchgestatet und ich konnte und wußte auch nicht was ich machen sollte.

    Das Problem ist, das ich mir zur Zeit keinen Unterricht leisten kann. War lange Arbeitslos.
    Und Kimmi ist eigentlich ein Pferd, nach Westernmanie in Amerika erzogen, die macht alles, wenn Du die richtigen Knöpfe drückst.
    Ich habe den Leuten geglaubt, das das eine Anfängerpferd ist, aber die konnten reiten und da ist sie Brav.
    Sie wußte sich nicht zu helfen, weil sie nicht wußte was ich von ihr wollte, und ist gerannt.
    Sie buckelt nicht, und steigt auch nicht. Sie rennt dann weg. Ist für ein Fluchttier auch verständlich.
    Ich bin das Problem nicht mein Pferd. Jetzt mit meiner RB drauf, läuft es ja schon sehr gut.
    Aber das mir das heut bei Adele passiert ist, unserm Kutschpferd, die auf Stimme hört. Das habe ich nicht verstanden. Noch nie ist was passier, ich weiß auch das sie total lieb ist.
    Aber die Panik kam heute voll krass. Und ich fing das ziehen an den Zügeln an.
    Meine Freundin ist klasse, ist neben mir geritten und hat Adele mit an den Zügel genommen, da konnt ich dann auch entspannen.
    Aber morgen gehts weiter. Ich schaff das. Dazu macht es ja auch zuviel Spaß und ich bin ja auch mit Adele schon richtig frei galoppiert.
     
  7. Trödlerin

    Trödlerin Inserent

    Hallo!
    Also ich hatte auch schon zweimal eine extrem heftige Panikattacke auf dem Pferd. Bei der ersten bin ich mit einer Freundin ausgeritten. Nur im Schritt, auf einer großen Wiese. Mein Schlumpf ist ein totenbraves Pferd, auch im Gelände, aber dennoch konnte ich auf einmal nicht weiterreiten. Hab keine Luft mehr bekommen und nen totalen Heulkrampf bekommen. Meine Freundin hat mich dann als Handpferd genommen und wir sind wieder nach Hause geritten.
    Bei der zweiten Attacke bin ich zum zweiten Mal auf meiner alten Stute geritten und bin nicht mal bis zum Reitplatz gekommen. Wieder dieser Druck auf der Brust und krampfartiges Weinen. Bin dann doch mit Hilfe einer Freundin zum Platz und nur Schritt und etwas Trab geritten. Dann ging es auch wieder.
    Als ich aber im Juli 2005 wieder eine Panikattacke hatte, aber nicht auf dem Pferd, wurde mir schon komisch. Ich bin jetzt seit einem Jahr in Therapie und hatte seit dem nicht mehr dieses olle Gefühl. Bei mir ist das auch immer die Angst, die Kontrolle zu verlieren. Und da ich die in allen Bereichen des Lebens habe, kam das halt auch beim Reiten durch. Dabei bin ich (toi toi toi) in 6 Jahren noch nie von meinem Pferd gefallen und auch sonst in den letzten Zehn Jahren kaum gestürzt. Die Angst vorm Durchgehen kam aber von meinem ersten Pferd. Die hatte es drauf, einfach so nach getaner Arbeit beim Schritt am langen Zügel sich festzubeißen und durchzugehen. Ohne ersichtlichen Grund. Das hat mich so geprägt, dass ich seit dem vor Durchgängern richtig Angst hab.
    Will dir jetzt nicht raten, gleich zum Therapeuten zu gehen. Aber ein Anfang ist schon mal, dass man auf seinen Körper hört und sich fragt, was der Auslöser für die Panik sein kann. Dann kann man daran arbeiten. Dauert sehr lange, aber es hilft.
    Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig Mut machen.
    Lg
     
  8. Kimmi74

    Kimmi74 Inserent

    Danke Trödlerin,
    tut gut, wenn man mal hört das einer weiß wie es einem geht.
    Ich arbeite auch weiter dran und lass mich nicht unterkriegen. Klettere auch auf jedes Pferd, das bei meiner Freundin einen Sattel trägt.
    Nerv die schon, obwohl die glaube ich froh sind, das ich die Pferde dann trocken reite.
    Hoffe das ich morgen was positives schreiben kann:D
     
  9. Kimmi74

    Kimmi74 Inserent

    Guten Morgen,

    wollte nur sagen, das ich gleich zum neuen Sattel durchstarte.
    Drückt mir die Daumen das er passt. Kommt extra jemand der mit mir dann schaut ob er wirklich sitzt. Die hat auch Ahnung davon.
    Wenn er passt, geht es auf den Reitplatz zum üben.
    lg
    Adele
     
  10. Lambris

    Lambris Inserent

    hey,

    das ist ja schön. ist ja auch immer spannend sowas. Ich wünsche dir viele spass dabei und hoffe das der sattel passt. Und auch das du dich darin wohlfühlst.

    Freu mich heute abend auf einen bericht von dir. Am besten mit bild lool

    lg lambi
     
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