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Reitplatzbau

Diskutiere Reitplatzbau im Haltung und Pflege Forum; Hallo, bald wollen wir einen kleinen Reiterhof bauen. Dazu gehört auch ein Reitplatz, wir sind uns nur noch nicht sicher wie dieser gebaut werden...

  1. ViolaEM

    ViolaEM Neues Mitglied

    Hallo,
    bald wollen wir einen kleinen Reiterhof bauen. Dazu gehört auch ein Reitplatz, wir sind uns nur noch nicht sicher wie dieser gebaut werden solll. Hat jemand Erfahrung damit, und weiß welches Material genutzt werden sollte/ Wieviel man braucht/ Wieviel das kostet? Es währe auch nett, wenn ihr einfach nur schreibt wie euer Reitplatz aussieht und welchen Boden ihr habt (und vielleicht auch, ob dieser vielleicht schnell staubig/matschig wird)
    Meine Idee: 20x40 eingezäunter Reitplatz, erst Grasschicht entfernen (10 cm Tiefe), 30 Kubikmeter Sand einfüllen als Trennschicht, dannach 50 Kubikmeter Holzhackschnitzel als Trettschicht einfüllen. Ich denke es würde soviel kosten: 30 Kubikmeter Sand ca. 1000 Euro, 50 Kubikmeter Holzhackschnitzel ca. 200 Euro.
    Könnt ihr uns helfen?
    Lg Viola
     
  2. Josy

    Josy "Mein Name ist Else. Ich bin Hypochonder." Mitarbeiter

    10 cm ausheben und da dann Sand und Hackschnitzel reinfüllen wird nicht funktionieren. Das dauert keine paar Wochen, dann reitest du teilweise auf dem blanken Naturboden. Ich weiß nicht genau, wie tief ausgehoben werden muss, aber 10 cm sind definitiv zu wenig.
    Und Drainagen braucht ihr auch noch. Sonst habt ihr nach den ersten paar Regentagen ein schönes 20x40-Matschfeld :1:
     
  3. La Paz

    La Paz Inserent

    Ich habe mich auch schlau gemacht zum bauen. Ich bin auf gut 10000 euro gekommen. Wenn was gescheites willst und das brauchst auch, dann musst du schon etwas anlegen.
     
  4. Streunerin

    Streunerin Inserent

    10.000 Euro??? uff das hätt ich auch nich gedacht. Ich hätte mit der hälfte gerechnet. Sind das nur die Materialkosten Paz oder auch die Arbeitskosten? Weil da könnt man ja viel in Eigenarbeit machen.
     
     
  5. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Also 10 cm ausheben reicht normalerweise definitiv nicht.

    Wir hatten in einem Pensionsstall nen super Allwetter-Platz, der war mit so Eco-Rastern ausgelegt. Die Teile sind schweineteuer, aber ich hab damit bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Der Platz war absolut immer bereitbar, ist auch erst gefroren, wenn es wirklich über längere Zeit schweinekalt war, ansonsten ging das echt immer. Auch Dauerregen etc hat man dem nicht angemerkt. Ich weiß allerdings nicht, was da drunter noch gemacht wurde, also ob da Drainagen waren oder so...

    Ansonsten hatten wir noch einen Reitplatz mit Teppichschnitzeln. Da wurde der Boden eigentlich komplett entfernt (also mindestens nen Meter oder noch tiefer, bin da seeeehr schlecht im schätzen - war auf jeden Fall tief *g*), dann kamen glaube ich Steine, dann Kiesel oder so, drüber irgendwelche komischen Matten, danach normaler Sand und dann eben so Teppichschnitzel-Sand-Gemisch.
    Toller Platz, aaaaaber: Da keine richtigen Drainagen drin waren, war das Teil bei jedem stärkeren Regen ein einziges Matschloch.
     
  6. La Paz

    La Paz Inserent

    Sowas hätten wir uns zugelegt und werden wir wohl auch. Da kannst mit meinem obigen genannten Preis rechnen.
     
  7. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    haben unseren Reitplatz damals auch in Eigenregie gebaut:

    Nur das Gras abheben reicht definitiv nicht! Dann schau dir GENAU an, wo der Platz hin kommt! Evtl noch nicht sichtbare Quellen? Jetzt schon irgendwo besonders nasse Stellen? Stelle, die leicht abtrocknet? Etc.

    Du brauchst eine ordentliche Drainage! Der Unterbau eines Reitplatzes ist das Wichtigste!
    Ohne Unterbau kannst noch so eine tolle Tretschicht drauf machen -du wirst nur Ärger haben!

    1x longieren und du bist durch!

    Dann ist zu überlegen, ob du zwischen Unterbau und eigentlicher Tretschicht eine Art Grenze brauchst. Anfangs hatten wir keine. Hat sich dann recht schnell alles vermischt :tongue:
    Haben dann komplette Tretschicht noch mal runter geschoben und so ein Gartenteichflies eingelegt. Ist wasserdurchlässig. Trennt aber eine Zeit lang die Schichten. (irgendwann kommts aber raus...)

    Deine Preiskalkulation ist seeeehhhhhr optimistisch. Selbst in kompletten Eigenbau! Damit kommst mit sehr hoher Sicherheit bei weitem nicht hin.

    Zur Tretschicht: wir haben auch Sand+Holzschnitzel. Funktioniert bei guter Mischung sehr gut! Ist griffig. Staubt nur sehr selten, weil das Holz feucht hält. Trocknet aber trotzdem gut ab.

    ABER: die Mischung muss stimmen!!!

    Zu viel Sand -> Platz wird tief und strapaziert die Sehnen! (verdichtet sich ja nicht so wegen dem Holz

    Zu viel Holzschnitzel -> Platz wird sehr rutschig, Sturzgefahr!

    Hast aber die richtige Mischung und die richtige Stärke ist der Belag echt super!

    Aber wie gesagt, MINDESTENS genau so wichtig ist eine für euren Standort richtig gut durchdachte Drainage!!!
    Ohne: Spar dir lieber dein Geld! Denn das wird richtig ärgerlich. Und auch teuer. Denn dann hast schon viel rein gesteckt. Willst das nicht mehr aufgeben. Und steckst nochmal ordentlich Kohle rein, um ihn halbwegs reitbar zu machen.
     
  8. Wanderreiter

    Wanderreiter Inserent

    Ich kann ebenfalls Rasterplatten empfehlen. Es gibt viele verschiedene Sorten, teilweise muß ein Unterbau sein, teilweise kann man auch auf einer ebenen Fläche schwimmend verlegen.
    Google mal unter den Stichworten Reitplatzbau, Rasterplatten, Paddockplatten.
    Die Firmen Ecora (Ecoraster), Hübner-Lee und OTTO-Reitplatzbau zeigen auf ihren Homepages verschiedene Möglichkeiten, wie die Platten verlegt werden können.
    Mit einer 10cm tiefen Auskofferung kommst du nicht weit, und reine Holzschnitzel vergehen mit der Zeit und vermengen sich mit dem Untergrund.
    Wenn ihr "klassisch" bauen wollt, muß eine Drainage gelegt werden, ein leichtes Gefälle muß her, dann ein Trennvlies, drauf und eine Tretschicht. Bei der Sand-Tretschicht muß man aber sehr genau darauf achten, welche Art Sand es ist und wie die Körnung ausfällt. Der Sand darf sich nicht zu stark verdichten, aber auch nicht zu locker sein, das geht auf die Sehnen. Die Körnung sollte nicht zu fein sein, damit es im Sommer nicht so staubt.
    Bei den Kosten kommt es sehr darauf an, wieviel ihr selbst machen könnt.
    Aber einige tausend Euro kommen schnell zusammen!
     
  9. Farooq

    Farooq Erbsianerin

    hallo, so, wir haben diese woche unseren reitplatz gebaut!

    wir haben den ganz simpel gemacht: einfach den sand auf den grasboden drauf, den erst noch glatt und eben gemacht. fertig.

    zu deiner berechnung: ein platz 20x40 m solls werden? da reichen dir deine berechneten 50 kubik sand und so nieeemals aus! wir haben einen platz net ganz diese maße! also wir haben grob 800 qm und haben hierfür bei ner tiefe von grob 15 cm 122 kubik sand gebraucht!

    mit denen haben wir aber zusätzlich noch unseren paddock aufgefüllt und diverse stellen noch begradigt! wir haben gelagerten quetschsand genommen, da uns dieser von vielen empfohlen wurde. so sieht der sand recht gut aus und die pferde sinken da auch net so tief ein. (für des das der platz nun erst 3 tage alt ist!)

    wie sich der platz in zukunft bewährt, kann ich ja noch nicht sagen. aber meine meinung ist: das wichtigste für einen reitplatz ist die pflege! also abziehen ist ein unbedingtes muss, damit der platz auch schön wird und bleibt!

    wir haben den platz als auslauf (schlechtes wetter) und halt zum reiten geplant! mal sehen, wies wird. kostenpunkt: ca. 1.300 €.

    grüsse. uli
     
  10. Wanderreiter

    Wanderreiter Inserent

    @Farooq
    Ohne Unterbau, Trennvlies und Drainage?
    Dann hast du im nächsten Jahr leider nur noch Matsche bzw. eine Rasenfläche.
    Zumindest mit der Zeit erobert sich das Grünzeug seinen Lebensraum zurück!
     
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