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Reitunterricht- Chancen und Einschränkungen?

Diskutiere Reitunterricht- Chancen und Einschränkungen? im Allgemein Forum; Hallo, (mein erster Themenbeitrag, ich hoffe ich mache alles richtig^^) Ich habe einige Fragen im Kopf die mich, seit ich wieder mit dem Reiten...

  1. Acetyl

    Acetyl Neues Mitglied

    Hallo, (mein erster Themenbeitrag, ich hoffe ich mache alles richtig^^)

    Ich habe einige Fragen im Kopf die mich, seit ich wieder mit dem Reiten angefangen habe, etwas beschäftigen.

    Die Situation: ich habe im Moment Reitunterricht bei einem Pferdehof. Im letzten Winter habe ich schon angefangen dort Unterricht zu nehmen und mir wurde auch ein Schulpferd zr Vefügung gestellt. Mit dem Wiedereinstieg hat es ganz gut geklappt, habe keine 1a Dressurshow abgeliefert aber es war für die langen Jahre des Aussetztens in Ordnung, wie mir die Reitlehrerin auch sagte.

    Das erste Ding war folgendes:
    An sich war das Schulpferd ganz lieb aber das Problem war einfach, dass es stumpf den anderen Pferden im Unterricht gefolgt ist. Da wir nur zu Dritt Unterricht hatten und auch je andere Leistungsstufen hatten war das etwas problematisch. Das Pferd heftete sich förmlich an seinen "Vorgänger". Wenn wir also einmal unterschiedliche Hufschlagfiguren reiten sollten, war das schon eine sehr schwierige Sache. Egal wie viele Hilfen ich gegeben habe, es war ein echter Kampf. Aus meinem damaligen Unterricht habe ich gelernt meine Hände auch beim "lenken" möglichst immer nebeneinander zu halten und auch die Zügelhilfen so zu geben das man sie quasie nicht sofort sehen kann. Kleinarbeit also gewissermaßen. (Hat auch damals gut funktioniert^^). Nun war es aber bei diesem Pferd so, dass mir meine Reitlehrerin gesagt hat, ich soll die richtungsweisende Hand richtig weit vom Pferdehals weg nehmen. (bestimmt 2-3 Handbreit!). Das kam mir ehrlich gesagt etwas komisch vor. ABER als ich das gemacht habe ging das Pferd auch tatsächlich mal eine Hufschlagfigur in der Richtung die ich angegeben habe.
    Ich könnte mich nun damit zufrieden geben und es in Zukunft immer so machen, aber in mir schwebt der Verdacht das das irgendwie nicht ganz richtig sein kann!?!?!? Ist also die Frage, ob das Pferd schon soweit "abgestumpft" ist das es die Hilfen nicht mehr richtig annimmt? Wenn dem so ist, dann lerne ich das doch aber im Prinzip auch alles in einer "abgestumpften" Form oder nicht?

    Zweites Ding: Zum Beginn meines neuen Semestes musste ich wieder in meine Studienstadt. Bin dann wieder in den neuen Semesterferien zum Pferdehof. Das Pferd das ich vorher geritten bin, war verletzt. Also habe ich ein anderes Schulpferd bekommen. Eine Friesenmixstute. Auch ein liebes Pferd. Ich habe sie erstmals wieder geritten, nachdem sie ein paar Monate zuvor ein Fohlen bekommen hatte. In der ersten Reitstunde sind wir draußen im Dressureck gewesen, grundsätzlich benahm sie sich schon etwas störrisch. Blieb zum Beispiel auf dem Hufschlag stehen um zu gucken (ihr "Sohn" stand auch dummerweise auf der Nachbarwiese und sie hatte ihn wohl seit 2 Wochen nicht gesehen, da musste sie wohl immer mal rüberschielen) oder sie viel im Trab wieder zurück in den Schritt usw. . Grundsätzlich war es richtig, richtig anstrengend sie Vorwärts zu bekommen. Jedoch lies sie sich im Gegensatz zu dem anderen Pferd von diversen Hufschlagfiguren überzeugen. Meine Reitlehrerin meinte auch im Anschluss der Stunde, dass sie die Stute noch nie so gut hätte gehen sehen. Im Prinzip war auch alles in Ordnung.

    Das Pferd durfte ich auch außerhalb des Unterrichtes bewegen. Jedoch war sie nach wie vor sehr schwerfällig was Bewegung anging und reagiert vor allem auf Schenkelhilfen nur sehr mäßig. An einem Tag habe ich sie erst gar nicht richtig in den Trab bekommen und ich habe echte Schwerstarbeit oben auf ihr geleistet was Hilfen usw. anging!!!!!!! Das frustriert natürlich. An einem Abend ging es dann soweit, dass sie beim Aufsteigen immer wieder nach vorne gegangen ist. Einfach losgelaufen obwohl ich noch nicht mal richtig im Steigbügel war. Ich habe sie darauf hin immer wieder korrigiert (Zügel waren auch aufgenommen). Also zurückgestellt quasie. Immer wieder. Bis ich es dann einigermaßen geschafft hatte mich in den Steigbügel aufzustemmen. Das Problem war bloß das sie dann meinte auch SOFORT loslaufen zu müssen und ehe ich in der Lage war die Stemmwirkung des Steigbügels zu nutzen war sie auch schon im Galopp. Und ich lag nach ein paar Metern lang im Sand. Das war schon nichtmehr so witzig. Im Endeffekt hat dann jemand vorne gegengehalten, so dass ich aufseigen konnte.
    Als ich dann geritten bin war sie EXTREM zickig. Sie hat ständig den Kopf geworfen und als ich dann die Gerte dazugenommen habe um sie aus dem Schritt zu bekommen, fing sie an zu buckeln. Und das IMMER wenn ich die Gerte eingesetzt habe. Ist logisch für mich das es an der Gerte lag, ja. Aber ohne Gernte, wie gesagt, ist das reiten selbst im Schritt echt kein Spaß für Reiterhilfen.

    Summa Sumarum: Es geht mir eigentlich auch hier, wie oben, darum ob ich auf so einem Pferd überhaupt etwas dazu lernen kann. Ich habe mit ein paar anderen Reiterinnen gesprochen die meinten, dass es ja auch gut ist wenn Pferd und Reiter gemeinsam lernen. Finde ich auch, ist auch wunderbar. Bloß sehe ich irgendwie nicht meine Aufgabe darin, das Pferd "korrektur" zu reiten. bzw. ich will auch mal wirlich entspannt was dazu lernen und nicht jedes neue mal darum kämpfen das Pferd vorwärts zu bekommen während an mir die anderen vorbeiziehen und winken (sind Privatpferde).
    Widerum wurde mir auch gesagt, dass ich mich doch durchsetzen solle bei dem Pferd. Wenn ich mich einmal richtig durchsetzen würde, geht das. An dieser Stelle muss ich bemerken dass ich ein absolut durchsetzungsfähiger Typ bin (!^^) und bei diesem Pferd echt immer wieder das versucht habe. Vom buckeln der Stute habe ich mich auch nicht beeindrucken lassen und es immer weiter "versucht" bzw, gemacht...keine Ahnung. Aber irgendwann, muss ich ganz ehrlich sagen, habe ich da einfach keine Lust mehr zu. Ich will ja mit dem Pferd auch mal was anderes erarbeiten als jedes mal das hin- und hergetue. Denn das ich wirklich was dazu gelernt habe, kann ich bis jetzt noch nicht sagen. Und das ist mir einfach zu Schade.

    Im Nachhinein habe ich sogar den Verdacht, dass ich etwas belächelt werde weil die Stute wohl auch eigentlich "nur" ein Kutschpferd ist. Und ich sehe die Art des Reitens auch nicht darin mit dem Pferd jedes mal um eine "Machtposition" zu kämpfen und ständig dorthin zu zwingen wo ich will (Generell dem Pferd zu zeigen "ich bin der Boss" ist ja ok...aber so...?!?!?). Im Endeffekt soll ja eine harmonische Kombination entstehen die Willen zum arbeiten von beiden Seiten zeigt, oder nicht?

    Nützt mir der Unterricht also überhaupt in dem Sinne etwas? Was kann ich besser machen? (...)
    (evtl. Reitlehrerin ansprechen ob ich ein anderes Pferd haben kann? -Da stellt sich auch mir die Frage inwiefern man als "Neueinsteiger" bzw. Anfänger da ein "Recht" zu hat ein höher ausgebildetes Pferd zu reiten?- Weiss nicht wie ich das sonst forumlieren soll)

    Meinungen und Anregungen sowie Tipps etc. sind herzlich willkommen. Stehe etwas auf dem Schlauch.

    Und auch erstmal ein großes Danke für das Lesen des nun doch etwas sehr langen Textes... .

    Vielen lieben Dank schonmal :) Freue mich über jede Antwort.

    Gruß
    Jana
     
  2. fabiane

    fabiane Neues Mitglied

    Bin auch gerade nach langer Pause wieder mit dem Reiten angefangen. Ich würde auf jeden Fall, wenn es dir finanziell möglich ist, Einzelunterricht nehmen. Habe jetzt auch den direkten Vergleich und ich muss sagen das mir Einzelunterricht wesentlich besser gefällt. Ich persönlich habe mir gleich eine RB genommen, sodass ich einmal die Woche Unterricht habe und den Rest der Zeit dann für mich alleine übe, was bei mir auch noch dringend notwendig ist:bag:
    Aber wenn es für dich machbar ist finde ich eine RB alleine von dem Trainingsfaktor für einen selbst super.
    Wenn sie dir dort allerdings keine passendes Pferd anbieten können, würde ich auch ohne Skrupel den Stall verlassen und viell nach einem Privatpferd schauen. Bin auch gerade auf Privat umgestiegen und eimal wöchentlich dann Unterricht einer mobilen Trainerin und bin komplett zufrieden mit dem Wechsel. Man kann sich alleine durch die häufigen Tage viel mehr wieder in alles reinfinden, was bei dem Gruppenunterricht nicht der Fall war.

    Zu den anderen Fragen kann ich nicht wirklich viel sagen, bin ja fast Anfängerin, aber mir wurde gezeigt, das die Zügelhilfen nur so minimal ausgeführt werden müssen, dass diese kaum zu sehen sind. Der eine Zügel steht ein tick mehr an und mit der entgegengesetzten Wade leicht treiben. Je nachdem in welche Richtung die Reise natürlich geht.

    Viell konnte ich dir ja trotz meines Laien Wissens ein bisschen helfen.

    Bei uns gibt es zeitlich viele Paralellen. Bin 25 und habe auch mit 13 Jahren aufgehört. Wie es sich anhört bist du ja ganz taff beim Reiten/Umgang, was bei mir leider nicht der Fall ist. Ich bin leider ein kleiner Schisser geworden.
     
    Zuletzt bearbeitet: 29. Sep. 2010
  3. Nadine1988

    Nadine1988 Inserent

    Hi,

    ich denke, wenn du wirklich mehr lernen willst (was ja logisch ist ^^), kannst du dir besser eine RB oder Pflegepferd suchen, welches zu dir passt und mit diesem Pferd dann Unterricht nehmen.

    Ich denke du hast ein ganz klassisches Beispiel für ein Schulpferd in die Hände gedrückt bekommen. Es gibt sicherlich auch Ausnahmen unter den Schulpferden, die regelmäßig von der Reitlehrerin oder anderen Leuten Korrektur geritten werden, was meiner Meinung nach auch dringend notwendig ist bei Schulpferden. Ich will nun nicht sagen, dass du dieses "schwarze Schaf" nicht auch unter Privatreitern findest, aber da kannst dir das halt selber aussuchen, wie kommst du mit dem Pferd zurecht, wie ist der Unterricht, usw. Wenn es dir nicht passt, suchst du einfach weiter.

    Zu dem Thema mit der Hand: Diese Vorgehensweise finde ich nicht so schlimm, wenn sie ab und an mal angewendet wird. Musst du das jedes mal machen, würde ich auch stutzig werden. Die Hilfe dient aber lediglich richtungsweisend und ist "eigentlich" kein am-Zügel-ziehen. Diese Manier mit dem Hinterherlaufen ist allerdings auch typisch für Reitschulpferde. Durchsetzen schön und gut, aber nach ein paar Malen sollte es auch gut gewesen sein. Kann dich da voll verstehen, hätte ich auch keine Lust drauf.

    Kurzum ... ich würd dir raten eine RB zu suchen und mit dieser dann gemeinsam zu lernen. Meist findet man unter den Privatpferden eh die besseren. Klar, gibts auch schwarze Schafe, genauso wie es gute und nette Schulpferde gibt, aber im Großen und Ganzen liege ich da glaub ich nicht ganz falsch. Hab selber bei meinem Pferd auch eine RB mit dran, die auch Unterricht nimmt und ihn so auch neben dem Unterricht noch mitreitet. So lernt man mit dem Pferd und man lernt sich gegenseitig kennen, was bei der Massenabfertigung im Schulunterricht ja meist nicht möglich ist.

    LG
     
  4. milady19

    milady19 Inserent

    Ich würd mir auch eine RB suchen, da Schulpferde ja auch von so vielen verschiedenen Reitern geritten werden, von schwachen und guten Reitern, und das finde ich schon das Problem...
    Das Pferd muss sich auch immer wieder umstellen und auf den Reiter "gehorchen"...
    Egal ob er sehr grob ist oder seine Sache pferdefreundlich macht. Deshalb stumpfen die Schulpferde meiner Meinung nach auch so schnell ab...Viele "klopfen" bspw. in die Rippen des Pferdes ein und irgendwann reagieren die halt durch sowas so gut wie nicht mehr auf feine Hilfengebung, dann werden Sporen eingesetzt, egal ob der Reiter überhaupt damit umgehen kann oder nicht...das ist ein ewiger Kreislauf...

    Kurzum, ich rate dir auch ne RB, da reiten höchstens du und Besitzer und das wars. Das Pferd kann sich ganz auf dich konzentrieren und du sicherlich auch aufs Pferd...
     
     
  5. Acetyl

    Acetyl Neues Mitglied

    Hmmm...stimmt. Über eine RB habe ich noch gar nicht nach gedacht. Warum auch nicht, gute Idee :) Danke. Mal sehen wer mich auf sein Pferdchen lässt;-)

    Werde auch erstmal jetzt die nächsten Wochen in meiner Studienstadt Reitunterricht nehmen, bin gespannt wie dort die Schulpferde sind. Sonst werde ich mir wohl oder übel auch dort eine Beteiligung suchen müssen. :-/

    Abwarten und Teetrinken. Vielen lieben Dank für die Antworten :)
     
  6. knutschkugelchen

    knutschkugelchen Inserent

    hehe ich muss mal eben meinen senf dazugeben :whistle: Alsoo ich finde es ehrlich gesagt nicht richtig jetzt gleich direkt ne RB zu suchen. Ich denke genau dazu sind Schulpferde da, damit man mit ihnen erstmal die Grundsätzlichen Dinge zu erlernen. Und ich denke das man mal mit dem ein oder anderen Pferd nicht zurecht kommt ist völlig normal. Auch sowas muss man lernen. Wenn man einmal auto fahren gelernt hat,kann man alle fahren. Genauso ist das auch beim reiten. Ich war auch sehr lange im Schulbetrieb und ich denke es war absolut richtig. Nach ca. 4- 5 Jahren hab ich mir dann auch ne RB gesucht aber erst als ich gemerkt habe dass ich dort nichts mehr lernen kann. In meiner Schulbetriebszeit musste ich auch mal auf die bockigen und vllt. nicht ganz so schön zu reitenden Pferden. Aber das gehört dazu finde ich! Ich würd im Schulbetrieb weiter machen und wenn du merkst du bist "gut genug" dann würd ich mir ne RB suchen. Und mal ganz ehrlich: Pferdebesitzer lassen ungern Anfänger auf ihre Pferde.
     
  7. fabiane

    fabiane Neues Mitglied

    Also dazu muss ich sagen, dass ich dort mit den Pferdebesitzern ganz andere Erfahrungen gemacht habe. Ich habe diese auch immer sofort darauf hingewiesen, dass ich Anfängerin bin und es war dann nicht eine dabei, die gesagt hat: Nee lieber doch nicht! Die meisten begründeten dieses damit, dass man von dem jeweiligen Pferd noch viel lernen könnte.

    Auch finde ich bei einer RB einen wichtigen Aspekt, dass man in dem Fall viel mehr Zeit mit Pferden verbringt, in der Regel 3/wöchentlich, was ja gerade für Anfänger/Wiedereinsteiger sehr wichtig ist, um sich möglichst schnell wieder an alles zu gewöhnen. 3/ wöchentlich zu reiten wird wohl keiner mit Unterricht hin bekommen, alleine schon aus dem finanziellen Aspekt der dann doch immens höher wäre.

    Leider musste ich auch die Erfahrung machen, dass bei Standart Unterricht, nie so lange Zeit für die Vor-und-Nachbereitung vorhanden war, sodass man bestimmte Sachen garnicht richtig vertiefen konnte. Gerade bei Gruppenunterricht!

    Aber ich denke, dass es jeder für sich selbst entscheiden muss, je nachdem wie oft und wieviel Zeit ich mit einem Pferd verbringen möchte. Ich bin meistens ca. 3-4 Std. bei meiner RB und als ich noch Unterricht im Verein genommen habe, war alles bereits nach einer Stunde erledigt, was mir persönlich zu wenig "Pferdezeit" war.
     
  8. Chilly

    Chilly Inserent

    Hallo!

    Also ich bin ja seit Jahren Schulpferdereiter, weils doch Spaß macht (mag darauf nicht so ganz verzichten) und ich reite gerne möglichst viele verschiedene Pferde ;-)

    Zur Zeit bin ich in einem Stall, wo der Einstieg eigentlich so lala war, es aber jetzt doch richtig Spaß macht. Schulpferde müssen mit so vielen Reitern zurecht kommen und erkennen einen nicht unbedingt sofort als "Chef". Erstmal etwas deutlichere Hilfen zu geben ist nicht schlimm. Die Frage ist, ob sich die Pferde mit der Zeit auch feiner reiten lassen! Manche Pferde muss man ein bischen aufwecken bis sie mitarbeiten, und dann machts plötzlich Spaß. ("Mein" Springschimmelchen weiß mittlerweile, wenn ich komme: jetzt wird gesprungen. da ist der vorwärtsgang ohne große anstrungung eingelegt. dabei musste ich in der ersten Stunde auf diesem Pferd so um jedes bischen Mitarbeit kämpfen!) Und nach dem Reitten ist fast immer ein bischen Zeit zum rumtüddeln.

    Das reiten vieler verschiedener Pferde auf unterschiedlichen Niveaus und unterschiedlichen Eigenheiten ist das, was dich weiterbringt. Auch sollter der Stall neben Dressur auch Springstunden und die Möglichkeit mal ins Gelände zureiten anbieten. Da blühen die Schulis oft richtig auf!


    Ja, als die Pferde testen einen immer wieder aufs neue. Und andere nutzen reiterliche Schwächen mehr aus als andere. :laugh:

    Hihi, das klingt nach einem ganz ausgebufften Exemplar. :1: Durch solche Machtkämpfe muss man aber auch bei so manchem Privatpferd durch! Da darf man nicht nach geben. Das Problem ist weniger Schulpferde typisch, dass kann Dir immer wieder passieren.

    Da würde ich dann einfach um ein anderes Lehrpferd bitten (sofern Du nicht schon die Fühler nach einer RB ausgestreckt hast). Hier in meinem Stall wird wie verrückt nach Reitern für RBs gesucht, aber ich hab für sowas grad keine Zeit. Pass nur auf, dass Du bei einer RB nicht auch dafür ausgenutzt wirst, denn "billigen Bereiter" zu spielen. Schwarze Schafe gibts leider überall.

    Hast Du das Gefühl Du lernst was dazu? Dann würde ich an Deiner Stelle dabei bleiben. Oder ist es mehr als nur gelegentlich eine "schlechte Stunde"? Dann würde solltest Du es mit einem anderen Pferd versuchen. Ich hab mich auch bis letztes Jahr mit einer RB abgemüht wo ich nach einem Jahr dann für mich die Bilanz gezogen hab, dass ichs besser sein lasse und wieder Pferde reite, die weniger stressig sind. Sag deiner RL ruhig, dass Du dich auf dem Pferd nicht wohl fühlst und gerne mal ein ganz anderes ausprobieren möchtest. Das nimmt einem keiner krumm. Gerade vor 2 Wochen hab ich ein Schulpferd geritten, das so gar nichts für mich war (so ne richtige Schlaftablette). Aber das kann man ja ganz nett sagen. Denn jedes Schulpferd hat seine eigene Fangemeinde, wo sich einige Prügeln würden genau dieses Pferd zu reiten.

    Reiten ist dein HOBBY! Also mach nur, was Dir auch wirklich Freude macht.

    LG
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. Sep. 2010
  9. Benji<3

    Benji<3 Neues Mitglied

    Also ich reite im Moment auch nur Schulpferde. Da gibt es die faulen und "verrittenen" wo man ein, zweimal wirklich fast treten muss, bis die was machen. wenn man die aber ein paarmal reitet, bessert sich das enorm. ich würde die stute nicht nach zweimal abstempeln, beim ersten mal ist sie aus meiner sicht für ein schulpferd das mehrere monate nicht unterm sattel war prima gelaufen! und RBs sind leider auch oft kompliziert.
     
  10. playoff67

    playoff67 Inserent

    Obwohl ich Pferdebesi bin sehe ich auch Vorteile Schulpferde zu reiten, denn man ist doch "eingefahren" auf dem eigenen, jeder weiß ungefähr was der andere denkt. Ich nehme auch zwischendurch gerne mal ein Schulpferd damit ich weiß das auch andere Pferde meine Hilfen
    verstehen, bzw ich auch mal einen anderes Gangwerk habe. Ich habe früher gerne die Chance genutzt und versucht viele unterschiedliche Pferde zu reiten, aber ich setze auch mal einen anderen Reiter auf meine, damit sie auch mal was anderes kennelernt bzw nicht eingefahren wird.
    Obwohl ich sagen muss das ich das Wort "Schulpferd" eigentlich grässlich finde es sollte "Lehrpferd" heissen, man spricht ja auch von der Reitlehre die man erlernt. Nimm sie
    als Deine Lehrer und beweise das Du mit ihnen so unterschiedlich sie auch sind klarkommst.
     
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