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Richtig reiten reicht reloaded

Diskutiere Richtig reiten reicht reloaded im Allgemein Forum; Ja das stimmt, aber Pferd X, das nicht perfekt für Reiter A ist, kann es für Reiter B sein, denke ich. Ich würde vermuten, dass @ulrike twice für...

  1. Wuscheli

    Wuscheli Korrektur-Schüler

    Ich würde vermuten, dass @ulrike twice für hohe Leistungsfähigkeit optimale körperliche Proportionen meinte, verbunden mit der Fähigkeit, sich mental schnell ausgleichen zu können?
     
  2. emmaxx

    emmaxx Bekanntes Mitglied

    ... und ob man sich mit dem arrangieren kann, was man letztlich bekommt bzw. wie es sich entwickelt ...
     
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  3. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Die Kontrollpunkte sind bei vielen ein Problem. Der Hengst von meiner SB hat da immer verloren.
    Der hat dicv aufgeregt wenn andere weiter durften, und kam mit den Werten dann schlecht runter.
    Und das obwohl der eher gemütlich war, der brauchte immer ein "Ziehpferd".
    Das ist für viele Pferde wohl einfach eine komische Situation.

    Gesendet von meinem SM-G960F mit Tapatalk
     
  4. Farooq

    Farooq Erbsianerin

    Gestern das erste mal vom 6 Jahre alten Pony gefallen, wir fangen wieder von ganz vorne an:biggrin:mit 50!:bloed::biggrin:
     
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  5. Tify

    Tify Bekanntes Mitglied

    Man ist nie zu alt:astrein:Hoffentlich nicht weh getan.
     
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  6. Torin

    Torin Bekanntes Mitglied

    Wenn das Pferd im Lauf der Zeit gar nicht ruhiger wird sondern rund um ein Turniergeschehen permanent unter Dauerstress steht, würde ich mir die Frage schon gar nicht mehr stellen. "Unglücklich" ist mir ohnehin zu menschlich gedacht *scheu* - aber ich halte Dauerstress weder für gesund noch für tiergerecht. Ich denke, dass auch die Vertrauensbasis irgendwann darunter leiden wird, wenn keine Besserung eintritt und man das Pferd dem trotzdem wieder und wieder aussetzt.
    Ich denke aber auch, dass das kein sonderlich häufiges Problem ist sondern es sich um Einzelfälle handelt.
     
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  7. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    mmh - ich käme jetzt gar nicht auf die idee zu denken, dass die turnieraufregung begründet sein könnte mit angst und einem bedrohungsgefühl.
    ich denke, ein pferd regt die atmosphäre auf. plärrende fanfaren und cotten eye joe aus dem lautsprecher. das macht eben WACH - seeehr WACH. :)
    ob das pferd nun furcht bekommt dswegen liegt sicher an seinem reiter, denn wenn der nun anfängt zu riegeln und zu halten - oder gar mit der gerte deftig ausholt, weil der bock so spinnt - kommt eben die angst beim pferd wegen des falsch agierenden reiters mit der harten hand auf und wegen der daraus resultierenden rückenschmerzen.
    dann ist der grundstein gelegt, dass turniere in zukunft mit stress verbunden sind....

    lässt er reiter aber die hand weg und setzt sich nicht absichtlich schwerer rein, dann wird das pferd lediglich aufgeregt bleiben udneben die nase oben tragen. bei manchen pferden ist das problem nach 10 jahren immer noch da.
    nicht unbedingt reißt ein aufgeregtes pferd den kopp hoch, weil es gleich losrennen will. zum teil wollen die halt einfach nur glotzen. sie wollen dann losrennen, wenn der reiter gegenhält.

    als ich das schrieb, hatte ich ein pferd vor augen, was immer springen will, einen riesen mut hat, immer kämpft, nie aufgibt, immer mitarbeiten will. ob die sich danach gleich wieder abreagieren, ist da denke ich unwichtiger. ein perfektes gebäude ist gut, aber der geist und der wille sind glaube ich entscheidender.

    na ja - wie oft fährt man auf ein turnier, wenn man es mit bedacht aufbaut? wenn man klug ist, in den ersten jahren nicht öfter als 2-7x im jahr. "dauerstress" ist da ja was anderes.

    ich denke, es wird in dem moment nicht mehr tiergerecht sein, wenn man hilfen gibt, die gegen das pferd gehen. eben halten und schwer reinsetzen zb. oder sogar eben strafen. in dem moment gerät das pferd in eine negativ spirale.

    ich glaub, das kommt eben ganz auf das turnier drauf an. wenn man sich so nette hofturniere aussucht, wo entspannte leute sind und nur wenige prüfungen abgehalten werden - und wo sich jemand mit einem unerfahrenem pferd zeit lassen kann, dann wird sich das pferd schon daran gewöhnen. denn das ist ja fast "wie zuhaus". wenn da aber wirklich die mucke überlaut aufgedreht ist, riesige fahnen direkt neben dem platz wehen und wenn man an einer E- oder A* springprüfung teilnimmt, mit überaus unentpanntem hilfspersonal an den sprüngen auf dem abreiteplatz, dann wird sich das sensible pferd höchstens mit einem sehr relaxten reiter gewöhnen können. und wenn dann auf einmal ganz viele zuschauer da sind, weil es sich um meisterschaften handelt, dann wird die aufregung bei einem guten pferd von ganz allein zurückkkomen.
    letztendlich will man "aufregung", wenn man sicher reitet. man will eiin pferd, was "an ist", wenns drauf ankommt. :)
     
    Charly K. gefällt das.
  8. emmaxx

    emmaxx Bekanntes Mitglied

    Ja, wahrscheinlich einfach zu viel Kommen und Gehen und Durcheinandergewusel, da reichte nicht einmal der Trainingskumpel als Anker.

    Nur steht "an sein" gerne der notwendigen Konzentrationsfähigkeit (gerade bei kniffligen Aufgaben) im Wege.
    Leistungsbereit ja, permanente Abgelenkheit nein ... aber wie heißt es so schön "Genie und Wahnsinn" liegen oft sehr nahe beieinander.

    Los, wir backen uns jetzt das perfekte Pferd ... aber dann meckert sicher wieder jemand, dass es zu knusprig oder zu hell ist ... LOL
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. Aug. 2020
  9. Kitty Malone

    Kitty Malone Bekanntes Mitglied

    (ich weiss das es scherzhaft gemeint war ;) ) das perfekte Pferd gibt es genausowenig wie den perfekten Menschen.

    Es gibt für mich nur das perfekte Team. Das setzt die passenden Charaktere, Leistungsbereitschaft und das Können voraus um das was man erreichen möchte (beliebtig ob X-Dressur oder Springen oder VS oder bummelig in den Busch).

    Das ist für mich eine Kunst, aus 2 unterschiedlichen Wesen ein harmonisch, gesundes, zufriedenes Team zu bekommen.
     
    elfenmaedel und emmaxx gefällt das.
  10. emmaxx

    emmaxx Bekanntes Mitglied

    Ich ziehe die Diskussion aus dem anderen Thread #113 mal hierhin:

    Das ist keine Ignoranz, und ich habe jetzt auch verstanden, wie Ihr das meint, sondern für mich schlicht uninteressant für den Umgang mit Pferden. Ich "mache" einfach, ohne zu wissen wie manches heißt (klar, doof für ein Forum), situationsbedingt das für das Pferd Verständlichste.


    Genau so.


    Aha? Nun gut, da kann ich dann nicht mitreden, weil "meine" Reitanfänger (= RBs) auf gut gerittenen Pferden "angelernt" werden, die am Folgetag auch wieder "ordentlich" geritten werden. Da kann sich so ein "ich reagiere nicht mehr" Verhalten gar nicht einschleifen.


    Dass man bei Lehrpferden, die dauerhaft im Schulbetrieb eingesetzt und nicht korrekturgeritten werden, evtl. anders vorgehen muss, mag sein. Das sollte aber eigentlich nicht die Regel sein.



    Richtig ... und ich persönlich empfinde eben den "Dauerdruck" bis die gewünschte Reaktion kommt als "zusabbeln".

    Bleiben wir bei der Gerte, da kann man das anschaulicher erklären:
    Da patsch ich doch auch nur 1 x und ggf. ein 2. x, wenn nötig.
    Und nicht patsch-patsch-patsch-patsch-patsch ...?

    Hm, vielleicht ist es auch keine "Erziehung/Ausbildung" mehr, wenn auf ein knappes Kommando Reaktion erfolgen soll ... sondern "nur noch" einfache Kommunikation?

    Ein sehr spannendes Thema! :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Aug. 2020
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Thema: Richtig reiten reicht reloaded