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Richtig reiten reicht reloaded

Diskutiere Richtig reiten reicht reloaded im Allgemein Forum; D.h. weiter, dass der Mann auf dem Board nicht "par excellance" balanciert, sondern ganz ordentlich, aber eben noch viel nach außen sichtbare...

  1. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    der board-man nimmt halt viel seine arme für die belancefindung - ein reiter dürfte sich das eigentlich nicht erlauben.

    das problem mit diesen board-balance übungen ist, dass man das auch mit ungeöffneten hüftgelenken und mit entenpopo machen kann, weil der po beim balancieren keinen schubs von unten nach vorne mitbekommt und die scham deshalb nicht nach vorne gleiten können muss.

    siehe hier:


    der frau hilft ihr board nicht zum besseren reiten. sie dreht die knie nach vorne und hat deshalb ihren popo hinter sich.

    ich habe bei you tube "balance board" eingetippt. das witzige ist, dass du schon am eingangsfoto erkennen kannst, wer das board "reittauglich nutzt". das sind die, die "sexy aussehen". nehmt diesen typen:


    er hat die hüftgelenke und knie reittauglich richtig. er könnte schnell ein guter reiter sein.

    dieses video von ihm ist nicht nur das surfen den kamm entlang verbessernd, sondern kommt auch dem reiten sehr nahe. bitte schaut auf die beckenbewegungen ab 1.19:


    allerdings hat dieses board den nachteil, dass immer nur die eine oder die andere richtung trainiert werden kann. fürs reiten bräuchte man eine kugel, auf die man das board stellt. gibt es so was?
     
    Ritter Kunkel gefällt das.
  2. pjoker

    pjoker Bekanntes Mitglied

    Das ist nicht das gleiche Board aber mit diesem hier habe ich sehr lange nach meinem Gleichgewichtsausfall im Sommer arbeiten müssen.
     
  3. Wuscheli

    Wuscheli Korrektur-Schüler

    Gibt es, in verschiedenen Ausführungen. Von Halbkugel bis frei rollender Kugel. Es kommt aber schlicht drauf an, aus welcher Ausgangslage man kommt, und ob man sich tatsächlich "wie die guten Boarder" hintrainieren möchte. Man kann auch durch muskuläres Kompensieren sehr viel auf dem Rollenboard erreichen. Um dran zu bleiben und gute Effekte in der Balance zu erzielen, darf man sich nicht überfordern wollen.

    PS zur näheren Erläuterung: wenn man reiten lernt, ist der Anfang auch grob gehalten. Man beginnt damit, nicht rechts oder links runterfallen zu wollen, und verfeinert erstmal seine seitliche Balance.
    So wie das Pferd ja auch. Am Beginn der Ausbildung muss es noch seitliche Ausfallschritte unter dem Reiter machen, bis die Beine kräftig genug sind, und fein genug agieren können, daß das Becken an den Körper angeschlossen bleiben kann, das (feinere) Gleichgewicht in der Aufrichtung kommt später.
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. März 2021
  4. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    dass das ein anderes board ist, habe ich auch gesehen. :)

    @Wuscheli
    ich wolt ja nur anmerken, dass "balance" mit beiderei körperausrichtungen möglich ist. also mit dem po hinter sich und mit dem po unter sich. bloß reiten geht mit dem po hinter sich halt nur blockierend, weil man die scham in der haltung nicht vorziehen kann.

    um ehrlich zu sein, habe ich dies bei einem ersten anreiten noch nicht erlebt. dabei longiere ich oft genug ja nicht mal vorher.
    wann machen jungpferde "zuerst ausfallschritte" und sollen angeblich den rücken zunächst wegdrücken? ich denke, dann läuft beim reiter erheblich was schief und er sollte das anreiten besser sein lassen!
     
  5. emmaxx

    emmaxx bekannt bissig ... :)

    Ich meine gerade Becken/Hüfte, halt den ganzen festen Teil ... und wenn ich da einen Break mache und Ober-/Unterkörper sozusagen voneinander trenne, bin ich aus dem Gleichgewicht, und muss mich via Halt irgendwie/-woran ausbalancieren.

    Das Fundament ist da, wo es die Last des Reiterkörpers aufnimmt/den "Boden" berührt. Das ist beim Vollsitz der Sattel, beim Leichten Sitz der Steigbügel.

    Warum nicht?
    Wo hast Du den Hänger dabei?

    Denkfehler, die Beine sind elementarer Bestandteil des Körpers, das wird durch die Grundspannung definiert, die den ganzen Körper "zusammenhält" und eben kein Körperteil ein unabhängiges Eigenleben führen läßt.

    Denke Dir einfach Reiten ohne Steigbügel bzw. ohne Sattel, dann merkst Du, dass Deine Annahme falsch ist.

    Richtig ... und am besten gelingt das, wenn man sich ins Gleichgewicht setzt. Ich sprach ja schon öfter davon, dass das für mich ein Unterschied zur Balance ist.
    Je besser ich im Gleichgewicht bin und bleibe (durch gemeidige Ausrichtung/Anpassung meines Körpers an die Bewegung), desto weniger muss ich balancieren.

    Ich glaube, hier würfelst Du einige Dinge durcheinander ... das hat nichts mit Kraft in den Beinen zu tun, sondern schlicht Gleichgewicht, das durch das ungewohnte Reitergewicht gestört und vom Pferd wieder hergestellt werden muss.

    Hui, jetzt überspringst Du aber einige Ausbildungsschritte ... bist Du jetzt bereits bei der Hankenbeugung?

    Wuscheli, nimm es mir nicht übel, aber mich überkommt sehr oft der Eindruck, dass Du gar nicht/wenig reitest, dass Du so extreme Beispiele, die nicht wirklich auf das Reiten zu beziehen sind, heranholst .. wie z.B. das Balancieren auf eine Wakeboard ... Du betrachtest oft nur Einzelteile der ganzen Sache, vergißt aber, dass diese immer nur im Bezug auf den gesamten Reiterkörper und den dann im Zusammenspiel mit dem sich bewegenden Pferd sinnvoll funktionieren bzw. erklärt werden können.

    Ich finde es aber schön, dass Du immer wieder neue Ansätze ins Gespräch einbringst :)

    Yo, nun, die "taumeln" bzw. bewegen sich schon etwas hölzern, wenn der Reiter das erste Mal nicht nur draufsitzt, sondern auch losreitet. Das gibt sich aber ganz schnell.
    Und das "Rücken wegdrücken" (weiß jetzt aber gerade nicht, woher Du das im Moment herholst) ... das ist das physisch ganz logische Absinken der Wirbelsäule (passiv!) durch das ungewohnte Reitergewicht, was aber durchaus in ein echtes Wegdrücken (also der Last auch noch aktiv ausweichen) ausarten kann, wenn ungeschickt vorgegangen wird.
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. März 2021
    GilianCo gefällt das.
  6. Gromit

    Gromit Punktetierbändiger

    Mal so eine Überlegung: wenn meine Basis die Füße sind, die in den Bügeln stehen und da das Gewicht drauf ruht...
    Die Aufhängung der Steigbügel ist doch meistens vor dem Schwerpunkt des Sattels (und damit des Pferderückens), das würde ja heißen, das meine Gewichtskraft vor dem Schwerpunkt ist und damit das Pferd vorne belastet.
     
  7. emmaxx

    emmaxx bekannt bissig ... :)

    Hier ist auch wieder eine deutliche Trennung zwischen Vollsitz und Leichtem Sitz nötig!

    Leichter Sitz/Basis Steigbügel: Du stehst ja nicht wie eine Kommunionskerze schnurgerade von Fuß bis Kopf im Steigbügel, sondern so "gefaltet", dass das Reitergewicht genau im Schwerpunkt des Pferdes ist (egal, wo der beim Sattel ist). Wenn ich jetzt mal Zahlen in den Raum werfe: 80 % Gewicht im Bügel, 20 % rundum verteilt.
    Normalsitz/Basis Sattel: Hier sitzt der Reiter so, wie es der Sattelschwerpunkt vorgibt, der mit dem Schwerpunkt des Pferdes zusammenfällt. Hier die Zahlen: 80 % im Sattel, 20 % rundum verteilt.
    Bitte beachten, ich spreche hier vom Gewicht, das im Stillstand auf die jeweilige Basis gebracht wird, in der Bewegung kommen natürlich noch Schwung/Fliehkraft.
     
  8. obsession

    obsession ...mag Basketball lieber

    Ich war gestern das erste Mal nach sehr langer Zeit (ich schätze, 8 Jahre) auf einem anderen Pferd gesessen.

    Ich hab im Aussitzen (VSS-Sattel) durchaus "rumprobieren" müssen, wo

    - mein Schwerpunkt ist
    - unser gemeinsamer Schwerpunkt ist
    - ich das ungewohnte Pferd am wenigsten störe
    - das Pferd den ungewohnten Reiter (ich bin 18kg schwerer und 18cm größer als die Besitzerin) gut tragen kann.

    Und da hab ich festgestellt, dass man im Inneren denkt, man macht da wahnsinnig große Bewwgungen - von Außen sieht man aber kaum was (hab mich filmen lassen).

    Also, "gefühlt" hab ich meinen Sitz um 10 cm verändert, sichtbar ist "ein Mü". Ob das nun den Hintern oder die Beinlage betrifft.

    Obsi.
     
    Farooq, Charda, Kitty Malone und 3 anderen gefällt das.
  9. GilianCo

    GilianCo Langzügelbespaßer


    Ich muß das noch mal herausgreifen. Ich bin ja nun bekanntermaßen kein Springreiter, somit ist das immer etwas "Fremdland" für mich. Aber für mich ist es tatsächlich schlüssig, wenn der Reiter sich etwas weiter nach vorne lehnt. Für mich (!) sieht das obere Bild aus, als könnte man das Pferd zwar wegzaubern, aber als wenn es für das Pferd auch so schwerer hat, über den Sprung zu kommen, weil für mich der Schwerpunkt so aussieht, als wäre er für das Pferd eher störend. Ich habe in den wenigen Springstunden, die ich erlebt habe, auch tatsächlich immer gehört, DASS das Gewicht nach vorn genommen gehört. Da wurde dann zwar teilweise übertrieben, weil das beispielsweise beim Cavaletti noch nicht wirklich notwendig ist, aber dennoch über "richtigen" Sprüngen. Mir leuchtet gerade nicht ein, wo der Vorteil des oberen Sitzes liegt / liegen sollte? Denn das Pferd wegzaubern tut ja nun mal keiner?
     
  10. Käfertrulla

    Käfertrulla Inserent

    Meine damalige Ballettlehrerin hat von diesen Ballance-Hilfsmittelchen a la Halbkugel & Co. abgeraten. Sie meinte, die Dinger seien eher kontraproduktiv. :reflect: Kommt aber sicher auf die Art der Ballance an. So mussten wir im Unterricht z.B. das Knie festmachen, in der Reha beim Gleichgewichtstrainig grade das Gegenteil, damit das Bein durch Beweglichkeit Ballance sucht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. März 2021
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