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Richtig reiten reicht reloaded

Diskutiere Richtig reiten reicht reloaded im Allgemein Forum; was weiss denn ich schon else:lol::lol_2::biggrin::biggrin: Viel, aber mit dem Alter von deinen Tieren hast es nicht so :lol_2:

  1. Josy

    Josy "Mein Name ist Else. Ich bin Hypochonder." Mitarbeiter

    Viel, aber mit dem Alter von deinen Tieren hast es nicht so :lol_2:
     
  2. Farooq

    Farooq Erbsianerin

    :bahnhof::biggrin::mx10:..das geringste Problem!:biggrin:
     
    Josy gefällt das.
  3. Askja

    Askja Bekanntes Mitglied

    Kurze Rückmeldung.
    Heute Reitstunde gehabt und das aussitzen hat geklappt.:astrein:
    Pony war heute sehr locker und ich hab ne Ibu eingeworfen , die hat echt Wunder gewirkt.
    Also, in Zukunft Ibu nehmen bevornich reite :autsch::biggrin:
    Ich werd alt:cry:
     
    terrorschaf und Lorelai gefällt das.
  4. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    ich hab dich nicht falsch verstanden, du hast mich falsch verstanden. :) mir ist schon klar, dass du nur diese arten von zäumungen ablehnst und nicht alle im allgemeinen, ich wollte nur sagen, dass ich nichts gegen diese zäumungen auf den fotos habe (mit ausgenommen dem ersten schimmel, weil der ein verbotenes teil im mund hat).

    auf den fotos 2-4 sehe ich keine falschen verschnallungen. ich sehe auch keine eng zugeknallten spüerriemen, ich sehe ggf für um ein loch zu eng gezogen - die brachialen kriegen sie aber noch um einiges fester, vor allem damit, in dem sie den englischen riemen tief verschnallen, so tief, bis der sperrriemen auf dem weichen teil der nüstern anlagt. dann kriegen die ekeltypen sie garantiert noch um noch mal 2-3 loch enger.

    ich denke, du hast andere kriterien fürs zuschnüren. das zugeschnürte sehe ich zumeist in den unteren klassen, es behindert letztendlich die luft ohne zu helfen. ich möchte auch mal anzweifeln, dass sisal "so richtig fett weh tut" wenn ein pferd das maul aufmacht. einmal war das reithalfter mit sisalkordel hinten gepolstert, es bestand also spielraum und zum anderen kommen wir da in bereiche wo ich wieder an anderes denken muss, was andere leute bedenkenlos mit ihren tieren tun, zb eng den kopf umschlungende fliegenmasken über den ganzen tag (tiefer als ein englischer nasenriemen, eng anliegend, damit keine fliege drunterpasst!), fressbremsen den ganzen tag, die an die nüstern und den kiefern schlagen, maulkörbe und haltis für hunde, 24 h geschirre umhaben bei den hunden. das sind sachen, die als "gut" angesehen werden, die gute menschen fordern. jetzt sind riemen hier wie martingal und nasenriemen - die überhaupt nur einwirken, wenn ein pferd anders geht als geplant - qualen fürs pferd.

    ein pferd mit verkrampften kiefer, was sich versucht zu "entziehen", das macht es, weil der reiter zieht. diesem pferd wird aber nicht nur der kiefer wehtun!! dem wird ALLES wehtun. da finde ich diskussionen um sperriemen ja oder neun bzw sperriemen ein loch lockerer ja oder nein müßig.

    ich bin hier an meinem lieblingsthema angelangt. vor allem, weil jemand schrieb, das es verwunderlich ist, warum nun gerade ich nichts gegen hebel in den hohen klassen des sports habe, vor allem dann, wenn man sie freiwllig nutzen kann und sie nicht verwenden MUSS.
    woran liegt es, dass michi jungs pferd so aufmerksam guckt und abei locker wirkt, siehe der beitrag von @aquarell, den ich heute früh erst entdeckt habe.
    https://www.bing.com/images/search?...608011293420094991&selectedIndex=1&ajaxhist=0
    upload_2019-9-21_8-3-55.png

    und warum andere pferde so demütig wirken, da ein ähnliches ergebnis nur mit druck erreicht wird, obwohl die zäumung viel angenehmer erscheint?
    https://www .youtube.com/watch?v=VemVYiw7kko (absichtliche leerstelle hinter dem www)
    upload_2019-9-21_8-2-19.png

    ihr könnt mich schlagen, wenn es euch nervt,d ass ich jetzt wieder von den 2 wegen im reisport schreibe. der eine weg in balance (jung), der andere außerhalb der balance (hoy). weil balnce nicht geschult wird. die empfindungen dafür von den reitlehrern eher kaputt gemacht werden.
    schaut euch dafür an, wo der po im sattel von michi ist und wo der sattel von bettina. und dann schaut euch an, wo sich der bauch von michi befindet (hinten) und wo der bauch von bettina (vorne), obwohl sich beide pferde gerade in derselben galoppphase befinden.
    mit der folge, dass auf dem einen weg der reiter mit jeder klasse immer feiner wird, auf dme anderen weg immer druckvoller.
    und da mittlerweile der erste weg kaum noch geschult wird, meinen - mit recht - viele leute, dass sie lieber freizeitreiter bleiben, weil sie ihrem pferd so ein grobes reiten nicht zumuten wollen. es ist aber insofern schade, weil sie so ja nie auf den ersten weg kommen und denken, es liegt am sport ansich, nicht an der quer geschulten balance.
     
    Wuscheli gefällt das.
     
  5. Wuscheli

    Wuscheli Korrektur-Schüler

    Ulrike, du schreibst da einen Aspekt an, der mir die letzten Tage ständig durch den Kopf geht. Warum diskutiert man aus der Richtung, dass man mehr oder weniger an einer Kandare ziehen muss? Warum diskutiert man nicht aus dem Bereich des normalen Reitens heraus?
    Ich versuche mal wieder, Worte zu finden:

    Wenn wir voraussetzen, dass die hoch ausgebildeten Reiter nach beschriebenem System gut ausgebildet sind, dann muss es in den höheren Ausbildungsklassen einen recht weit gespannten Bereich von Haltung geben, in denen die ebenfalls hoch ausgebildeten Pferde losgelassen sportlich agieren können.
    Der Reiter kann sein Pferd über die Einwirkung seines Sitzes stufenlos von einem langen Rahmen in eine hohe Aufrichtung bringen, je nachdem, was die Aufgabe erfordert. In diesem Bereich, den er sitzmäßig beherrscht und sein Pferd ausbildungsmäßig losgelassen laufen kann, muss der Reiter eigentlich nicht ziehen.

    Er formt seinen Körper in die für die Aufgabe nötige sportliche Haltung und Aufrichtung, sein Pferd folgt anhand der reiterlichen Körperhilfen, arbeitet losgelassen seine Aufgabe ab. Durch die Kandare ist leicht eine saubere Aufrichtung in die versammelten Bereiche möglich, aber doch eben wieder nur durch Sitzformung und Folgen (-Können) des Pferdes. Nicht durch Ziehen.

    Wann muss ein Reiter ziehen? Wenn er sich durch seinen Sitz nicht verständlich mitteilen kann.
    Wenn SEIN Limit an Können für eine bestimmte Aufgabe erreicht ist. Wenn eine Aufgabe quasi zu schwer ist.
    Wenn sein Pferd durch irgendwelche, es überfordernde Ereignisse (zu große Anforderung, Schreck bekommen, unsicher geworden, erschöpft ist usw) beschlossen hat, durch den Sitz seines Reiters hindurch zu rennen und nicht mehr mit zu machen.

    Oder eben, wenn er sich auf dem zweiten Weg befindet, sich selbst und ein Pferd hoch auszubilden. In diesem Weg ist die Grundausbildung verändert, es wird schon das Laufen des Pferdes ansich per Sitz und Einwirkung kontrolliert und bestimmt. Dadurch entsteht das Problem, dass man quasi immer entweder ein Zuviel oder ein Zuwenig von Vorwärts oder Verhalten hat. Denn das Gehen muss auf diese Art immer gefordert, angetrieben werden vom Reiter.
    Wir hatten das Auto als Vergleich. Man drückt immer aufs Gaspedal. Mal mehr, mal weniger. Drückt man nicht mehr, rollt das Auto aus.

    Es gibt dadurch den Bereich nicht, in dem das Pferd einfach läuft, und der Reiter einfach folgt.
    Es gibt v.a. auch keinen Bereich, in dem das Pferd "richtig" läuft, und der Reiter dieses Richtig einfach durch Mitsitzen bestätigt und nur kontrolliert, dass das Paar nicht aus dem Richtig herausfällt.
    Der Reiter korrigiert auf diesem zweiten Weg quasi immer nur das Zuviel und das Zuwenig in eine Balance.
    Es gibt keine Stellung, keinen Bereich, wo es im Arbeiten zur Ruhe kommt. Selbst ins Feinste hineingeschaut gibt es immer nur ein Zuviel oder ein Zuwenig. Nirgendswo ein sattes, ausweitbares "Gut dran".
     
    ulrike twice gefällt das.
  6. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    sehr gut finde ich das. ich möchte ein auto haben, was von alleine fährt und wo ich nur aufpassen muss, dass ich es nicht im rollen verkehrt beeinflusse. wenn ich zb schnelleres rollen wünsche, set ich mich so hin, wie ich mich in meiner erinnerung beim schnelleren rollen verhalten habe, wenn das pferd dieses tempo von alleine angenommen hatte.
     
  7. emmaxx

    emmaxx Bekanntes Mitglied

    Solange ich Lektionen reite, hast Du Recht, das ist dann dieses "Arbeiten", bei dem sowohl der Reiter als auch das Pferd permanent miteinander kommunizieren und immer neue Dinge erarbeiten (bei denen es auch immer mal wieder kleine Mißverständnisse gibt). Natürlich kann man die Phasen "gut dran" ausweiten, allerdings gehen sie immer dann wieder verloren, wenn präzise, zackige Veränderung verlangt wird.
    Selbst bei alten Aufnahmen der Wiener Hofreitschule sieht man das.

    Das von Dir gewünschte "gut dran" läßt sich nur bei 100 %iger Harmonie im beiderseitigen Wohlfühlbereich dauerhaft darstellen, z.B. im Gelände auf langen Strecken, da ist dies vorhanden.

    Wieviel man das "gut dran" durch bestimmte gymnastizierende Lektionen, die dem Pferd schwerfallen (und dann das "gut dran" stören) unterstützen bzw. überhaupt erst ermöglichen kann/muss, liegt am einzelnen Pferd-/Reiterpaar.

    Du kannst aber sicher sein, dass es mit 100 % "gut dran" langfristig nicht funktioniert, weil sich da naturgemäß Nachlässigkeiten einschleifen, die durchaus gesundheitsabträglich sein können.
     
  8. Ponyhof

    Ponyhof Mitglied

    Und viele unserer Leistungspferde sind wirklich nett, freundlich und lassen viel mit sich machen ... da muss der Reiter schon wirklich sehr darauf achten, was er tut und wie er es tut.

    Die Phasen sind auch nicht immer ganz einfach auf diesem Weg. Und die Missverständnisse sind leider oft riesig.
    Wobei halt leider zu oft der Erfolg dem Reiter (leider) Recht gibt.

    Da kann man einfach auch oft nur mit dem Kopf schütteln ... und es ist einfach so: zeig die beiden Bilder oben 100 Reitern - da werden genug sagen: das Pferd oben ist total angespannt und mit der Kandare zusammen gezogen, das Pferd unten galoppiert locker.

    Ja, der Braune könnte mit der Nase noch etwas vor ... aber je - der Reiter hat ein offensichtlich energisch galoppierendes Pferd unter sich und hat gerade eine Hand am Helm.

    Aber was passiert denn so zu Hause beim Durchschnittsreiter ? Wenn ich da sehe, was geritten wird und wie ... man will es besonders freundlich machen, und reitet daher ohne es zu merken dann z.B. mit schlackernden Zügeln, die dem Pferd ständig Schläge ins Maul verpassen ... es wird nur ganz schonend geritten, das Lauftier Pferd ist rettungslos unterfordert, dabei gut gefüttert.

    Ich verstehe den Frust teilweise schon ... Himmel was ist da an mir in der Reitstunde gestern wieder an allen Ecken herumkritisiert worden ... es muss halt noch besser, noch feiner werden. Lektionen werden da auch nicht geritten, wenn das Pferd mal so weit ist dann aber auch nur, wen die lösende Arbeit gepasst hat. Nix mit: ich trabe mal ein bisschen vor mich herum im Kreis, dann kommt der RL und ich zaubere zum "gut,gut", tritt ihm/ihr nochmal in den Hintern ein paar Lektionen in den Sand. Es ist langweilig (meint sicher so Mancher) ... aber es hilft ja Nichts.

    Ich sehe den Trend nach wie vor zum RL, der leichten Erfolg verspricht. Sei es eben die Fraktion, die Richtung Turnier geht mit entsprechend Druck, das Pferd muss jetzt aber mal endlich ... und Hauptsache, man reitet Lektionen.

    Und beim Freizeitreiter, der ohne Druck reiten will, werden dann unter ständigem Lob Pseudo-Lektionen geritten.
    Das hat rundherum leider auch sehr viel Zulauf.

    Ich kann ja diverse Hilfmittel verwenden, damit muss ich das Pferd ja nicht zwangsläufig malträtieren ...
     
  9. nasowas

    nasowas Bekanntes Mitglied

    Irgendwie finden oh es lustig das man Turnier Ambition immer mit Sprüchen wie „das Pferd muss jetzt mal endlich“ usw gleich setzt.
    Solche Sprüche kenne ich nur von Reitlehrern die ihre Schüler nicht als über die A (nfänger) klasse hinaus bekommen nicht aber von hoch erfolgreichen Trainern in den oberen Klassen.
     
  10. emmaxx

    emmaxx Bekanntes Mitglied

    Ich verstehe unter "Lektionen" scheinbar etwas anderes als Du?
    Ein Durchparieren ist für mich eine Lektion, ein Antraben, ein Galoppwechsel ... Biegen, Übertreten, alles "Lektionen" ... mal lösende, mal versammelnde, mal irgendwas ... aber immer Dinge, die zu einem bestimmten (gymnastizierenden) Zweck auf den Punkt geritten werden.

    Hm, verstehe nicht, was Du meinst ...?

    Von welchen Bildern wird hier übrigens gesprochen?


    Hä? Seit wann wird eine Dressurkandare o.ä. Hebelgebiss (Pelham, evtl. Springkandare) mit Sperrriemen benutzt? Das Nichtverwenden eines solchen ist nicht "vorbildlich", sondern einfach nur "normal" ...
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. Sep. 2019
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