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Richtig reiten reicht reloaded

Diskutiere Richtig reiten reicht reloaded im Allgemein Forum; Ich bekomme leider gar keinen Zugang zu dieser Horizontsache. Ich verstehe den Hintergrund nicht.

  1. Wuscheli

    Wuscheli Korrektur-Schüler

    Ich bekomme leider gar keinen Zugang zu dieser Horizontsache. Ich verstehe den Hintergrund nicht.
     
  2. emmaxx

    emmaxx Bekanntes Mitglied

    Hm, das hört sich so an, als ob Du mit dem Körper vor- und zurückgehen würdest ... interessant.
    Dass Du aber nicht mit der Pferdebewegung hoch-/'runtergegangen bist, wundert mich. Bist Du vielleicht Renngalopp (also Viertakt) geritten?

    Machst Du den "Test" noch einmal beim Aussitzen (Trab und Galopp)?

    Der Hintergrund ist nur, dass mir aufgefallen ist, dass es da Unterschiede geben kann. Und da ich von Natur aus neugierig bin, wollte erforschen, ob andere das auch merken und woran es eigentlich liegen könnte.
     
  3. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    nö natürlich nicht. aber ich denke, es könnte daher kommen, dass ein pferd im galopp ja "springt". man hört ja auch ein unterschiedlich starkes rauschen in den ohren. vielleicht bemüht sich das hirn die entfernung zu schätzen, die die augen zum wald nehmen und am ende des galoppsprungs kam ja quasi er wald etwas schneller näher bis zum nächsten abheben. also das war natürlich minimal. aber es war da, dass der wald unterschiedlich groß war.

    offenbar ist die flugphase zu gering im verhältis zum wald 1km weit weg.

    nö. ich denke, 400m/min. ich musste ja immer schnell genug ins ziel, also habe ich eingeübt wie schnell ich bin. also ganz guter geländegalopp fürs training halt.

    mit sattel und aussitzen im gelände finde ich das arg doof fürs pferd. es muss ja dasselbe tempo sein. da finde ich 400m/min zu schnell. man braucht ja dasselbe tempo.
     
  4. Wuscheli

    Wuscheli Korrektur-Schüler

    Ich reite normale, willige, engagierte, freundlich zugewandte Pferde, emmaxx. Die reagieren auf bewußte oder unbewußte Absichten.
    Die kooperieren immer.

    Die erlauben sich nichts!

    Ich finde es unverschämt, das einem Pferd zu unterstellen.
     
    Otterchen, ulrike twice und *FrogFace* gefällt das.
  5. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    hinzukommt, das ihr eigenes pony nicht nur gut gebaut ist sondern auch schon über die abstammung her extrem willig, lieb und leistungsbereit ist (und leistungsfähig). ich möchte behaupten, dass man es nicht schafft, ihr pony auf "anti" und widerborstigkeit einzustellen
     
    Wuscheli gefällt das.
  6. emmaxx

    emmaxx Bekanntes Mitglied

    Aber Du merkst doch sicherlich auch ein gewisses Schwanken des Blickes? Wie z.B. auch beim Laufen/Rennen auf den eigenen Beinen?

    Nein, man braucht m.E. nicht das gleiche Tempo ... probiere es doch einfach in aussitzgerechter Geschwindigkeit mal aus und berichte ...

    Wow!

    Hm ... wie viele unterschiedliche Pferde hast Du während Deines Lebens geritten, dass Du zu dieser Aussage kommst?
    Ich persönlich kenne zig Pferde, die alle unterschiedlich ticken und ihren Neigungen bei verschiedenen Reitern entsprechend stark nachgehen. Das ist doch ganz normal?
    Was ist denn daran unverschämt, das zu sagen?
     
  7. Wuscheli

    Wuscheli Korrektur-Schüler

    Meine eigene ist sowieso die beste, die goldigste und außerdem wunna-wunna-schön! :lv25:
    Die anderen aber auch. Ich gehe nicht davon aus, dass einer von ihnen nicht mitmachen will.

    Was gefällt dir an den Neigungen deiner Pferde nicht, emmaxx?
    Wenn du annimmst, dass sie „sich etwas erlauben“ (was du nicht willst) nimmst du ihnen mit dieser Ansicht die Möglichkeit, einfach nur für dich und mit dir zusammen gut sein zu dürfen.
    Du musst dann immer etwas „wegmachen/wegerziehen) sozusagen.

    Gegen dieses Bild kann sich ein Pferd nicht wehren. Es wird ihm immer entsprechen müssen.
     
    Charly K. gefällt das.
  8. obsession

    obsession ...mag Basketball lieber

    Wir haben ein Gleichgewichtsorgan im Kopf, das sorgt dafür dass wir Bewegungen ausgleichen und es nicht wie in einem schlechten Video ruckelt. Das funktioniert vor allem über die Augen und Bewegungen, das Organ. Merken tut man das, wenn man im Stockdunkeln reitet (Gott war mir übel beim Schrittreiten). Daher kommt auch die Übelkeit bei starkem Seegang :)

    Ich bewege mich im Galopp im leichten Sitz kaum auf und ab, wenn dann so marginal dass das das Gleichgewichtsorgan sofort ausgleicht. Aber ich bewege mich vor und zurück, denn das Pferd bewegt sich ja auch nicht wie an der Schnur gezogen, sondern hat verschiedene Phasen im Galopp, es macht ja Sprünge.

    Obsi.
     
    Bumblebee1, sokrates, RioNegro und 2 anderen gefällt das.
  9. emmaxx

    emmaxx Bekanntes Mitglied

    Das ist doch ganz einfach ... das eine Pferd bummelt gerne, das andere will dauerhaft rasen, das nächste will sich nicht biegen usw. usw. ... und das sind Dinge, die innerhalb der Ausbildung halt gewissermaßen, wenn Du es so nennen willst, "weggemacht" werden müssen, um das Pferd dauerhaft gesunderhaltend reiten zu können.
    Und da kommt dann mein recht deutlicher Unterschied zwischen "Platzarbeit" und "Geländereiten" ins Spiel ... auf dem Platz wird immer ernsthaft gearbeitet/gymnastiziert/trainiert, damit das Pferd bestmöglich für das Gelände vorbereitet ist und ihm dort die größtmögliche Freiheit/Selbständigkeit gegeben werden kann.

    Gegen dieses Bild kann sich ein Pferd nicht wehren. Es wird ihm immer entsprechen müssen.[/QUOTE]
    Nun, es ist der Job eines guten Ausbilders und Reiters, dass das Pferd alles freudig mitmacht = die gleiche Intention in zwei Körpern!

    Und ... da sind wir wieder beim "erlauben" ... bei einem verträumten Reiter wird das phlegmatische Pferd immer bummeln und das bewegungsfreudige immer rasen ... es macht eben das, was ihm gerade in den Sinn kommt, weil der Reiter keine anderen Anweisungen gibt.

    Stehst Du z.B. im Urlaub auch jeden Tag um 6 Uhr auf, wenn normalerweise der Wecker zur Arbeit klingeln würde? Dann vergleich ich jetzt einfach den Wecker mit dem Reiter bzw. dem Pflichtbewußtsein (das ein Pferd natürlich nicht hat) ... LOL

    Du bewegst Dich aber mitsamt dem Pferd auf und ab ...

    Aber doch keine Rückwärtssprünge? ... bin gerade verwirrt ...
     
  10. Bumblebee1

    Bumblebee1 Bekanntes Mitglied

    Aber ein Pferd lebt doch und hat selbstverständlich eigene Neigungen und Wünsche. Ich glaube, mein Pferd ist auch gerne mit mir zusammen. Aber ich bin mir sicher, es hat Tage, wo es nicht unbedingt mit mir zusammen gut sein möchte (wobei mein jetziges wirklich schon ziemlich in diese Richtung geht).
    Ich finde es vollkommen normal und erwarte auch nicht diesen Kadavergehorsam. Da würde ich mir um die physische und vor allem wohl psychische Gesundheit meines Pferdes Sorgen machen, wenn es immer funktionieren will und alles umsetzen möchte, was ich gerade von ihm will, selbst wenn im Frühjahr die Weiden noch nicht offen sind und mein Pferd eigentlich lieber das frische saftige Gras fressen möchte (was ich natürlich nicht erlaube, meinetwegen nach dem Reiten , aber sicher nicht zwischendrin), aber noch nicht einmal hinschielt, weil es ja unbedingt erfüllen will, was ich von ihm verlange.

    Aber ich bewege mich vor und zurück, denn das Pferd bewegt sich ja auch nicht wie an der Schnur gezogen, sondern hat verschiedene Phasen im Galopp, es macht ja Sprünge.
    Aber doch keine Rückwärtssprünge? ... bin gerade verwirrt ...


    Es ist keine Rückwärtsbewegung, aber vor dem Untersetzen der HH kommt es zu einem Stocken der Bewegung und es folgt ein Sprung nach vorne oben. Nicht richtiges Stocken, aber man balanciert den Oberkörper schon aus und es wirkt fast wie eine Rückwärtsbewegung, ist es aber tatsächlich nicht. Oder vertu ich mich da?
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. März 2020 um 11:52 Uhr
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