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Richtig reiten reicht reloaded

Diskutiere Richtig reiten reicht reloaded im Allgemein Forum; Das sagt sie doch aber ungefähr in Minute 6 des Schenkelweichvideos? Die Pferde müssen lernen, sich innen ziehen zu lassen, irgendwie so, dass sie...

  1. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    prinzipiell wird dies genauso seit den letzten 10 jahren bei den FN-schülern vermittelt.
    da gibt es allerdings lehrwerke, in denen dies als falsch bezeichnet wird.
     
  2. Tequilla

    Tequilla Inserent

    Ach so, das kannte ich anders, aber klar, dass die Ponys die Köpfe immer wieder hds haben lässt sich nicht leugnen.
    Über den Sitz find ich, lässt sich garnicht so viel sagen, sie demonstriert ja Sitzfehler und das find ich super interessant, ganz unabhängig davon wie sie selbst reitet, Theorie und Praxis halt, aber theoretisch kann man ja auch was mitnehmen. :biggrin:
    Ich fürchte damit hast du in meinem Fall sogar recht. Vlt will man im eigenen Spielfeld nicht so genau kucken oder man sieht gewisse Dinge nicht mehr, ich seh die blockierte hh hier z. B nicht, deswegen die Frage mit dem Zügeleinsatz beim Schenkel weichen.
     
    Lorelai und ulrike twice gefällt das.
  3. emmaxx

    emmaxx Bekanntes Mitglied

    Immer noch keine praktischen Erkenntnisse ... LOL ... aber noch eine kleine Frage zur Theorie:

    Was sagt mir das, wenn man bei einigen (nicht allen!) Pferden das Gefühl hat, dass man (in der Wendung) "geradeaus" weiterreitet, also der Blick irgendwie nicht (der Wendung folgend) wie üblich zwischen den Pferdeohren durchgeht?
     
  4. kaawa

    kaawa Bekanntes Mitglied

    Also ich hab mir das erste Video jetzt mal ungefähr bis zur Hälfte angeschaut. In meinen Augen sieht das immer irgendwie verdreht aus, egal ob sie nun die innere oder die äußere Schulter vornimmt.

    Hab danach mal eine Trockenübung gemacht; ich turne lieber ohne Pferd. Reiterstand, ein Bein aus der Hüfte zurück und dann mal die Schultern gedreht. Wenn ich bei abgekipptem Becken die äußere Schulter vornehme, klappt das mühelos, nehme ich die innere vor zieht es im Rücken. Wenn ich das Becken senkrecht aufstelle, dann ist es genau umgekehrt. Passt insofern zum Gezeigten, weil sie ja auch mit aufgestelltem Becken reitet.

    Interessant finde ich das insofern, dass der Reiter daran erkennen kann, wie er sein Becken im Sattel positioniert. Richtig herum abgekippt, klappt der Drehsitz problemlos; falsch herum abgekippt oder mit senkrechtem Becken nicht. Die falsch gedrehte Schulter ist für mich damit kein Lösungsansatz, aber ein gutes Mittel zur Sitzüberprüfung.
     
    Lorelai, Ritter Kunkel und obsession gefällt das.
  5. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    :bahnhof: ich bin kein Hellseher.

    Zum einen weiß ich nicht so ganz genau, was du damit meinst . Bzw ob mein entstehendes Bild im Kopf sich wirklich mit deinem deckt.

    Meine Vermutung ist das innere Hinterbein. Und/ oder eine wenig durchlässige/natürliche /quasi freiwillige Stellung.


    Spontane Frage: wenn du das Pferd sanft umstellst, z.B. einfach beim aus dem Zirkel wechseln, kippt der Mähnenkamm schön aber leicht sichtbar zum neuen Innen?
     
  6. emmaxx

    emmaxx Bekanntes Mitglied

    So fasse ich das auch nicht auf :)
    Aber, lass mir die Zeit, das wirklich noch einmal praktisch zu erfühlen ... mein Kopf scheint da gerade Kapriolen zu schlagen.

    Das "Geradeauspferd" ist sehr steif (div. körperliche Probleme) und kann eigentlich auch nicht mit viel Stellung geritten werden, weil es sonst aus dem Gleichgewicht fällt. Also, äußerer Zügel stabilisiert das Pferd immer, der innere kann phasenweise komplett "weg".

    Nö, da kippt nix ...

    Diese Beckengeschichte ist mir ja immer noch nicht wirklich klar ... was ist jetzt das "abgekippte" und was das "aufgestellte" Becken?
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. Apr. 2020
  7. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    Naja, da hast du doch die Antwort auf deine Frage oben .

    Das kann man nicht erzwingen. Aber Ziel unserer Reiterei ist ja nunmal ein geschmeidig gehendes Pferd.

    Logisch. So wie du das Pferd gerade beschreibst.


    Die Frage ist halt, warum das Pferd so steif ist. Das musst natürlich du wissen und abklären.

    Dementsprechend muss dann halt das Training gestaltet werden.

    Ohne am Maul/ Kopf/Zügel rumzumachen. Immer mit Blick aufs ganze Pferd. Und immer über das Hinterbein.
    Voraussetzung hierfür ist natürlich , dass körperliche Ursachen abgeklärt sind.
     
  8. kaawa

    kaawa Bekanntes Mitglied

    Guckst du hier: https://www.reitsportforum.de/posts/1283737/
     
  9. emmaxx

    emmaxx Bekanntes Mitglied

    Engstehende Rückenwirbel u.ä. ... :-(

    Bei größerer Versammlung klappt alles sehr fein, da setzt es sich auch ordentlich auf den Po, trägt sich schön usw.. Da muss ich mal auf den Mähnenkamm achten.
    Auch in richtig flottem Tempo im Gelände ok.
    Problematisch ist dieses Zwischentempo = Arbeitstempo ...

    Schon doof, dass derzeit alles Training ausfallen muss ...

    Okeeey ... ich merke keinen Unterschied ("ziehen") und kann sowohl mit geradem Becken (natürliche Wölbung der Wirbelsäule) (= in meinen Augen korrekte Ausrichtung für den Normalsitz der klassischen Reiterei) als auch gekipptem (Wirbelsäule geradegestellt) (= in meinen Augen nur beim Treiben, Versammeln für kurze Momente vorhanden bei der klassischen Reiterei) meine Schultern ohne Beteiligung des Beckens in beliebige Richtungen nehmen (was wohl der "Drehsitz" ist).
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. Apr. 2020
  10. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    Sorry , aber wie komme ich bei einem so steifen Pferd zu größerer Versammlung?

    Vielleicht kann ich mal etwas untertourig reiten. Was unter Umständen durchaus Sinn machen kann. Oder mal eine versammelnde Lektion einbauen. Um anders zu lockern.

    Aber diese Steifheit schließt größere Versammlung aus.

    Takt. Losgelassenheit. Anlehnung. Als erster und wichtigster Dreiklang.

    Gerade bei engstehenden Rückenwirbeln ist die Basis und die lange Oberlinie extrem wichtig.
    Auch die Abwechslung. Abwechslung auch in der Anlehnung. Tempounterschiede.
    Damit das Pferd locker werden und bleiben kann.

    Hier größere Versammlung zu reiten - der kann ja nur noch mehr fest werden.
     
    Otterchen und emmaxx gefällt das.
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