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Richtiger Sattel und richtiges Zaumzeug// Gebisslos Reiten, Tipps gesucht!

Diskutiere Richtiger Sattel und richtiges Zaumzeug// Gebisslos Reiten, Tipps gesucht! im Pferde Allgemein Forum; Hallou, Mich würde interessieren wie man den richtigen Sattel/Zaumzeug findet. Wie kostenspielig ist eigentlich so ein Sattel und Zaumzeug, dass...

  1. Lau-Chan

    Lau-Chan Neues Mitglied

    Hallou,
    Mich würde interessieren wie man den richtigen Sattel/Zaumzeug findet. Wie kostenspielig ist eigentlich so ein Sattel und Zaumzeug, dass auch wirklich perfekt sitzt?
    Welche gebisslosen Zaumzeuge könnte ihr denn empfehlen, ich suche auf jeden Fall eines mit dem ich meinem Pferd auf keinen Fall Schmerzen hinzufüge. Hättet ihr auch ein paar Tipps? Also wie ich es effektiv anwende? ( Natürlich ohne Gewalt!).

    LG und Danke im voraus.
     
  2. Steady

    Steady Nur echt mit dem Q!

    Die Kosten reichen von Günstig bis hoch hinaus.
    Das kommt auf das Modell, die Firma, die Verarbeitung an.
    Bei einem noch jungen Pferd würde ich etwas wählen, das sich noch leicht anpassen / umändern lassen würde.
    Ich würde dazu einfach mal einen Sattler mit ein paar Modellen kommen lassen, denn immerhin muss der Sattel auch dir passen, nicht nur deinem Pferd.

    Gebisslos heißt nicht automatisch auch "schmerzfrei".
    Der Zauber liegt in der Hand des Reiters und wenn die weich und nachgiebig ist, fügst du dem Pferd auch mit einem (scharfen) Gebiss keinerlei Schmerzen zu.
    So sollte es ja auch sein.

    Ich persönlich finde den LG-Zaum ganz praktisch, da er sich verstellen lässt (zwecks Hebelwirkung).

    LG
     
  3. Marmel

    Marmel Inserent

    Für einen Sattel lässt man am besten einen kompetenten Sattler kommen. Die haben in der Regel auch gebrauchte dabei, die angepasst werden können.
    Fürs Zaumzeug muss man erst mal die kopfgrösse kennen :) also WB, Pony usw... Das ist eigentlich nicht so schwer, das passende zu finden. Von günstig bis teuer kann es alles sein, wichtig ist, dass es nirgendwo scheuert.
    Wenn man länger was davon haben will, lohnt es sich etwas Geld in die Hand zu nehmen, für rund 100€ bekommt man schon was anständiges.

    Gebisslos gibt's einiges, das ist meist auch eine Geschmacksfrage. Ich nutze zum ausreiten den LG-Zaum, auch Glücksrad genannt.
    Dem Pferd kann man mit jeder Zäumung Schmerzen bereiten, da kommt es auf den Umgang - weiche Hand! - und eine anständige Passform an...
     
  4. Lau-Chan

    Lau-Chan Neues Mitglied

    Vielen Dank, also wenn man das von einem Sattler machen lässt, wie viel kostet das ca. Also nur abmessen.
    Ich reite ja erst 2Jahre und da hab ich auch noch nicht so eine geübte Hand ^^ und ich denke man kann alleine mit einer Trense viel anrichten, also suche ich eher ein Zaumzeug, dass meinem reiterlichen Können angepasst ist.

    LG Lau-Chan
     
     
  5. PinkPony

    PinkPony Ich bin nix für schwache Nerven

    Naja, wie Steady schon gesagt hat... Gebisslos heisst nicht schmerzfrei. Mit nem mech. Hackamore kannst du deinem Pferd mit verhältnismässig wenig Kraftaufwand den Nasenrücken brechen...
    Ein Stallhalfter oder Bosal ist da viel milder. Du musst auch bedenken dass viele gebisslose Zäumungen auf dem Westernbereich kommen, wo du die Zügel meist durchhängen lässt.
    Von daher finde ich einen LG-Zaum eine intelligente Lösung, damit kannst du (zumindest angeblich) auch besser Englisch reiten und eben die Schärfe verstellen.
    Unsere Maus soll wenig mit Gebiss gearbeitet werden oder eben nur am langen/hingegebenen Zügel (hat ein Melanom am Kieffergelenk, Gebiss bereitet Schmerzen) daher haben wir jetzt den LG-Zaum bestellt, denke, in 2-3 Wochen kann ich dir dann genaueres sagen, ok?
    Ach ja, was vielleicht eine Möglichkeit wäre, wäre (guter) Reitunterricht, bei dem du auf Wassertrense reitest, wenn das möglich ist, ist das das schonenste für dein Pferd und dich ;-)
     
  6. Marmel

    Marmel Inserent

    Diese Hackamore-Nasenrücken-Brechen-Geschichte hört man ja häufiger, man sieht auch oft genug Reiter die damit überhaupt nicht umgehen können, aber mal ehrlich: kennt irgendwer ein Pferd dem das wirklich passiert ist? Ich kann mir das ja immer nicht vorstellen...
     
  7. Steady

    Steady Nur echt mit dem Q!

    Mir ist da auch nichts bekannt, aber ich persönlich kenne auch nur sehr, sehr wenige Leute, die wirklich dauerhaft und aus Überzeugung gebisslos reiten.
    Die meisten machen das ja dann eher mal so zum "durch's Gelände dümpeln".
    Fix Zügel oder einen langen Strick ins Halfter geschnallt, auf den blanken Rücken geschwungen und am langen / hingegebenen Zügel eine gemütliche Runde gedreht.

    Das ist dann überwiegend ja auch nur ein entspanntes "Tragen lassen", die wenigsten werden bei solchen Touren bewusst darauf achten, dass ihr Pferd die HH aktiviert oder am Zügel geht.

    Man muss auch immer bedenken, dass im besten Fall das Pferd die Zäumung aussucht.
    Manchen Pferde tut man eher einen Gefallen, wenn man sie z.B. mit einem Ledergebiss reitet, damit sie, falls Stresssituationen auftreten sollten, auch etwas "zum Abreagieren" (Abkauen) haben.

    Ich kannte ein Dartmoor Pony, bei dem genau das der Fall war.

    Manche Pferde mögen starre Gebiss, manche weiche / flexible und andere mögen's eben, wenn sie nichts im Maul haben.
    Das ist auch immer ein wenig Probiererei.
     
  8. Lau-Chan

    Lau-Chan Neues Mitglied

    Naja, aber die Wildpferde hatten ja auch nichts im Maul, auch wenn man jetzt ein guter Reiter ist, man kann so leicht sehr viel Druck ausüben, ca. 80-150 kg pro cm^2 bei einem üblichen Ziehen. Es kann schon sein, dass man, wenn man wirklich gut reitet, so etwas minimieren kann, aber wenn man z.B.: Stürzt oder sich das Pferd erschreckt und man sich direkt dran klammert, was muss das für ein Schmerz sein? Ich persöhnlich will so etwas nicht riskieren, auch wegen meinen Reitfähigkeiten. Aber auch gebisslose Zäumungen können Schaden anrichten, das ist mir klar.
     
  9. McBeal

    McBeal CTuG- Computertrottel und Genie vereint Mitarbeiter

    Wildpferde mußten aber auch keine Reiter tragen.

    Und wenn sich ein Pferd erschreckt ist das letzte, was man tun sollte, sich am Zügel festklammern und daran ziehen.

    Das A und O der Reiterausbildung ist der zügelunabhängige Sitz. Da lernt man, wie das funktioniert, ohne am Zügel ziehen zu müssen.

    Und eine Wassertrense im Maul kann für das Pferd deutlich angenehmer sein, als eine gebisslose Zäumung, die unpräzise auf die Nase wirkt und dann deswegen "fester" angefasst werden muß, vorallem, wenn der Reiter nicht über die sonstigen Hilfen einwirken kann.

    Zum korrekten Reiten gehört neben der Zügelhilfe vorallem der korrekte Sitz und die Hilfegebung über Gewicht und Sitz.

    Wenn du also pferdeschonend reiten willst, ist das beste was du machen kannst, dir eine gute Reitschule zu suchen und möglichst guten Unterricht zu nehmen.
     
  10. PinkPony

    PinkPony Ich bin nix für schwache Nerven

    @Lau-Chan
    Naja, Wildpferde haben ja auch keinen Reiter auf dem Rücken, oder?
    Steady hat ja schon angesprochen... Das Pferd über den Rücken arbeiten/HH aktivieren fällt vielen Leuten ohne Gebiss schwerer. Mit Hack/Bosal etc. geht das gar nicht, konstante Zügelverbindung ist da nicht vorgesehen.
    Mit Stallhalfter oder LG-Zaum sollte es am ehesten gehen.

    Steady hat ebenfalls angesprochen - das Pferd sucht die Zäumung aus. Vielleicht wär ja ein Ledergeboss eine alternative?
    Ich glaub das ist ein bisschen milder, oder nicht?

    @ Marmel
    Meine, mal von nem konkreten Fall bei nem Springturnier in Warendorf gehört zu haben, kann aber auch Unfug gewesen sein. Was klar ist... Man kann Nr extreme Hebelwirkung erreichen, und das Pferd spürt jede winzige Bewegubg am durchhängenden Zügel
     
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