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Sammelthema Pferdekauf

Diskutiere Sammelthema Pferdekauf im Pferde Allgemein Forum; Ich finde eigentlich auch die Preise sind ok. Wenn man bedenkt was es kostet so ein Pferd aufzuziehen und auszubilden und zu verhalten. Es war...

  1. Gespenst

    Gespenst Bekanntes Mitglied

    Ich stimme dir zu, dass für ein selbst gezüchtetes und mit liebe ausgebildetes Pony/Pferd eben ein entsprechender Preis abgerufen werden muss. Das hat der Züchter für seine Leistung verdient.
    Bei Privatleuten sehe ich das etwas anders.

    Ich für meinen Teil suche kein supi ausgebildetes Pony mit Abstammung oder Turniererfahrung. So eins wie meine Reitbeteiligung wäre toll: Weder meine Farbe, noch allgemein optisch mein Typ, aber superverlässlich, brav, motiviert und leistungsbereit. Sie hat Gurtzwang, neigt dazu fett zu werden, ist 16 Jahre alt, hat nen bescheidenen Galopp und schwitzt bereits beim Gedanken daran Sturzbäche. Ich kann aber trotzdem relativ ambitioniert reiten. Sie geht am Zügel, wenn man sie entsprechend auftrainiert. Hüpft über kleinere Hindernisse, wäre aber wohl lahm, wenn ich nen ordentlichen Spring-Parkour mit ihr abreißen würde. Ich kann mit ihr (und einem Begleitpferd) ins Gelände gehen und sie ist zu keinem Zeitpunkt unhändelbar oder schreckig, nur aufmerksam und manchmal vielleicht etwas lustig drauf. Longieren findet sie genauso kacke wie ich. Am Boden kann ich alles von ihr verlangen und sie macht artig mit.
    Kurz: Das perfekte Pony für mich.

    Vielleicht ist das für mich die Methode der Wahl. Ich suche mir ne Reitbeteiligung mit Besitzer in Geldnöten :gloating:
    Quasi ewig Probereiten und nebenbei das Pony abschwatzen. Steter Tropfen höhlt den Stein :biggrin:
     
    Kitty Malone gefällt das.
  2. Tagtraum

    Tagtraum Aktives Mitglied

    Ja, den Eindruck hatte ich auch und beides wollte ich nicht für mein Pferd. Ich kann ihre chronische Erkrankung ja eigentlich ganz gut akzeptieren und hab trotzdem Spaß mit ihr. Aber da hatte ich einfach mal einen Durchhänger. Luft raus. Und ich hätte so gern wenigstens ein voll reitbares Pferd (aber da hab ich wohl eh kein Händchen für, ich neige zu emotionalen Käufen...). Aber nicht auf Kosten meiner vorhandenen Pferde. Ich hatte sie eben genau deswegen als Beisteller angeboten und mehrfach betont, dass sie kein vollwertiges Reitpferd ist, auch wenn man sie reiten kann. Aber das wurde nicht gelesen.
     
  3. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Ich hatte das mal wegen einer Forumsdiskussion gemacht, in der diverse User der Meinung waren einen Beisteller abzugeben wäre doch kein Problem.
    Es würde ja immer gesucht, alles in Ordnung.
    Ja.
    Leider suchen da zu 90% die falschen.
    Mir geht es da nicht mal darum das einer keine tausende Euro für ein Pferd ausgeben kann.
    Aber einen Beisteller kaufen, weil der im Budget liegt, und den dann eben doch reiten, weil man wollte ja ein Reitpferd, darum geht es mir.


    Gesendet von meinem SM-G960F mit Tapatalk
     
    sarah2010, Kitty Malone und nasowas gefällt das.
  4. Kröti

    Kröti Bekanntes Mitglied

    Ich finde die Preise für Beisteller aber auch heftig. 21 jährige Hannostute, gute Abstammung, 3&4 jährig geritten, danach 12 Fohlen, aber nimmt nicht mehr auf.
    Soll 2500€ kosten :autsch:
    Shetty - kann nichts: 1500€

    Zwei Pferde momentan sind eine doofe Anzahl, weil Cali so einen Stress macht, wenn Leni geht. Aber das ist mir dann doch zu viel, nur um 2 x die Woche in Ruhe eine Stunde ausreiten gehen zu können.
     
  5. nasowas

    nasowas Bekanntes Mitglied

    Ich versteh die Preise in so fern, dass sie die Fraktion „ will Pferd geschenkt“ abhalten und die die nur ein billigstes Pferd suchen .. rein praktisch wäre die Stute den Schlachtpreis wert .
     
  6. Tagtraum

    Tagtraum Aktives Mitglied

    Ja, wobei ich es einfacher finde, wenn das Pferd einfach wirklich gar nimmer reitbar ist.

    Bei meinen - die wollen und sollen sich ja eigentlich schon bewegen. Aber eben angepasst. Wer kann das schon, wer will das schon...
     
  7. nasowas

    nasowas Bekanntes Mitglied

    Na ja aber auch das ist ein dehnbarer Begriff! Ich sehe gerittene Pferde bei denen ich persönlich finde da hat keiner mehr was auf dem Rücken verloren und wieder „Rentner“, laut Besitzer nicht mehr reitbar, die ich noch im Schritt im Gelände sehe ... ist halt jeder da auch unterschiedlich.
     
  8. Bumblebee1

    Bumblebee1 Inserent

    Ich habe damals meinen Beisteller geschenkt bekommen. Ansonsten wäre er beim Schlachter gelandet. Er war aber schon 25 Jahre alt , aber noch vollkommen fit. Er fing gerade an, am Schlauch ein Mini- Karzinom zu entwickeln. Das wuchs dann sehr schnell, aber er hat noch zwei schöne Jahre bei mir gehabt.
    Und jetzt habe ich wieder einen jetzt achtjährigen Beisteller. Er gehört allerdings noch den Besitzern , weil ich es so wollte. Ich zahle Futter, Hufschmied , Wurmkur, die Besis Tierarztkosten. Ab und an besuchen sie ihn, einmal haben wir sogar gemeinsam eine kleine Schrittrunde gemacht. Er hat ein chronisches Problem mit dem Kreuz- Darmbeingelenk, aber in der Klinik haben sie der Besi wohl gesagt, geradeaus etwas im Schritt reiten dürfte man. Ich käme allerdings nie auf die Idee , ihn zu reiten, hätte ich kein gutes Gefühl bei, ich wiege auch gut zehn Kilo mehr als die Besi.
    Von daher habe ich nur gute Erfahrungen mit Beistellern. Allerdings gehöre ich auch zu den Leuten , die ein unreitbares Pferd nicht reitbar reden wollen. Ich suchte wirklich nur einen Beisteller, und bin letztendlich froh,nicht noch ein zweites Pferd bewegen zu müssen, außer regelmäßigen Weidegang, der ist bei mir selbstverständlich.

    Und mit meinem Reitpferd hatte ich sehr viel Glück. Ich habe sie vor drei Jahren gekauft, suchte eigentlich was ganz anderes. Damals war sie fünfjährig, Westfalenstute mit ansehnlichem Papier, sportlicher Typ, ca 1,70m groß, gut und solide grundausgebildet. Eigentlich vom Gebäude und Können ein Sportpferd, sie könnte bestimmt bis L gehen, sowohl Springen als auch Dressur, oder sogar noch mehr. (hört sich jetzt vielleich tblöd an, aber ist so)
    Angeblich hatte die Vorbesitzerin Angst , sie zu galoppieren und wollte etwas kleineres. Für den Sport hätte die Stute angeblich zu wenig Pep. Sie ist eigentlich recht lauffreudig, vor allem im Trab, steht gut an den Hilfen, ist wirklich schick, braun mit Abzeichen(eigentlich finde ich Braune langweilig). Ich habe nicht ganz 5ooo Euro bezahlt. Ich verstehe immer noch nicht, warum sie nicht teurer war. Mit einem anderen Reiter könnte sie mit Sicherheit im Sport gehen. Ich reite etwas Dressur und sonst im Gelände, also nur Freizeit.
    Was ich später, als ich sie hatte feststellte, war..... jetzt kommt es: Sie hat Sarkoide, die ich aber sofort behandel, wenn sich eins entwickelt und wirklich gut im Griff habe.
    Und ich habe kurze Zeit später festgestellt, das sie Shivering hat. Aber das beeinflusst sie in keinster Weise. Vielleicht haben die Vorbesitzer das gewusst und deswegen war sie so günstig. Aber diese Stute ist ein einziger Glücksgriff. Zum Verkauf war sie in Beritt und von da bekam ich sie dann. Diese Frau will sie immer mal wieder abkaufen, mittlerweile weiß sie, das ich sie nicht mehr abgebe.
    Was mir noch einfällt, das hatte ich fast vergessen. Als ich sie bekam, ließ sie oft die Zunge aus dem Maul hängen beim Reiten. Ich stellte aber fest, dass sie es bei Stress machte. Ich nahm den Sperrriemen ab und irgendwann ließ sie es dann. Jetzt macht sie es gar nicht mehr.
     
    Barrie gefällt das.
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