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Schlachtverfahren in Deutschland / der EU

Diskutiere Schlachtverfahren in Deutschland / der EU im Pferde Allgemein Forum; Das ist schrecklich..:C! Oder neulich in der Cavallo, da wir ja immer die "Mistgabel" verliehen, letzesmal(glaube ich), an einen englischen...

  1. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus


    und die cavallo war dabei? sorry - aber bei solchen sachen glaube ich dann nicht mehr. auch in england sind schlachter profis udn sie haben rein GAR NIX davon, wenn sie falsch arbeiten. das fleisch von einem solchen tier wird nicht gegessen werden können und vermutlich gefährdet es dabei das leben der dort arbeitenden...
     
  2. PinkPony

    PinkPony Ich bin nix für schwache Nerven

    Natürlich kann man den wahrheitsgehalt nicht überprüfen... Aber ich denke auch in England gibt's Schlachter, die keine Vollprofis sind. Natürlich liegt das nicht im Interesse einer Schlachterei, ist ja nicht so dass sie sagen "Komm wir quälen die blöden Böcke noch mal so richtig"
    Aber wenn der Bolzenschuss nicht ganz richtig sitzt oder so, könnte das dann nicht möglich sein? Das wird aber wohl ein Einzelfall gewesen sein.
     
  3. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    um ehrlich zu sein, kann ich mir nicht vorstellen, dass es in england - einem EU-land mit ebenso langer westlicher und moderner tradition wie deutschland - schllachtereien gibt, die dilettanten ans werk lassen....
    einzelfälle gibt es immer und überall.

    die cavallo gehört für mich nicht zu den gründlich recherchierenden fachzeitschriften, wer informiert sein möchte, sollte dann eher die st.georg kaufen... ;-)
     
  4. isi love

    isi love Inserent

    Nein! Die Beweisvideos stammen von einer englischen Tierschutzorganisation, soweit ich weiß!
     
     
  5. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    also ein rind nicht richtig mit dem bolzenschutzgerät zu treffen ist kein "tierschutzwidriger umstand". das ist dummheit und dilettantismus.


    ein schlachthof ist kein ort für laien und tierquäler. er unterliegt strengen normen. ein TA ist andauernd dabei (vermutlich selbst in den neu hinzugekommenen EU-ländern im südosten) und die tötung wrd überwacht.
    niemand hat etwas davon wenn man ein tier nicht richtig trifft.
    man kann danach nur noch das fleisch wegschmeißen (weil ungenießbar) und der schlachter, der da falsch machte, wird nach einem mal gefeuert. weil ein großes risiko für die andere belegschaft (lebensgefahr) und ein 1000 euro verlust am tier....

    tierschutz muss dort greifen, wo das tier noch lebendig transportiert wird. und da werden für einen höheren profit zt verbotene wege aufgenommen. zu lang gefahren, zu eng gefahren, kein wasser gegeben. das SPART. ein tier nicht gleich richtig zu töten, spart mitnichten. es macht nur kaputt. mensch und fleisch.
     
  6. isi love

    isi love Inserent

    Klar, lauf doch zu allen Schlachthöfen, die solchen Mist verbauen, und sag' denen mal, dass davon niemand was hat, dass das alles purer Dilentatismus ist. Genau, wird sicher klappen.
     
  7. Korek13

    Korek13 Bekanntes Mitglied

    Isi Love und ich sind ganz einer Meinung, dass deine Aussage bezüglich tierärztlichen Überwachungen auf Schlachthöfen soweit nicht stimmig ist, da die Inhaber der Schlachtereien davon sicherlich nicht viel davon haben, außer hohen Nebenkosten, die sich durch fehlende Tierarztkontrollen vermeiden lassen.
    Sorry, aber ich verstehe nicht, warum du der Meinung bist, dass des Fleisch somit ungenießbar wäre. Denn es ist egal, ob das Tier früher oder später(beim Ausbluten) liegengelassen wird, ergo stimmt die Aussage, dass 1000 € zum Fenster heraus geschmissen werden nicht. Desweiteren stimme ich dir in dem Punkt, dass ein großes Risiko, wie du es genannt hast "Lebensgefahr" nicht zutrifft. Warum sollte hier bitteschön Lebensgefahr bestehen?????

    Es wäre evtl. in Zukunft für das allgemeine Verständnis hier im Forum produktiver, wenn du die Quelle deiner Aussagen/Argumente angeben würdest....
     
  8. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    die quelle ist, dass ich ein seminar dazu besucht habe und dass ein freund von früher von mir schlachter ist.
    man kann keinen TA sparen, weil die lebensmittelindustrie von den behörden bewacht wird. der TA wird nicht vom schlachter bestellt sondern vom amt.

    herrje. zur erklärung: ein verletztes tier steht unter hohem stress. es stößt adrenalin aus. danach schmeckt das fleisch nicht mehr. verkauft der schlachter das 1x so - ok. aber beim 2. mal kauft der kunde nicht mehr bei ihm ein, weil es beschwerden hagelte.
    deshalb ist größtmögliche ruhe vor dem bolzenschuss angesagt.

    man kann es auch wie im film "emmas glück" machen. da nimmt die bäuerin emma ihre ferkel auf den schoss, summt ein lied und schneidet ihnen dann mit kurzem heftigem schnitt die kehle durch. die schweine kriegen kurz angst, zappeln und lassen sich aber von ihrem summen und er vertrauten umgebung dann shcnell beruhigen, bis sie tot sind.
    mit rindern wird dies aber keiner machen. die sind viel zu groß und gewaltig. keiner eines richtigen schlachthofs kann die nötige ruhe mit den angelieferten rindern zuammen aufbauen. die wenigsten sind noch die menschen dermaßen gewöhnt.
    wäre dies so, dann ginge dies aber auch. der bolzenschuss davor ist quasi nur beruhigung der menschen der heutigen zeit. der tot durch ausbluten als solcher ist "nicht schlimm". menschen, die sich selbst die kehle durchschneiden oder die pulsadern sterben auch nciht unter panik und schmerzen.

    schießt du ein tier lediglich an, dann wird es irre. es gibt dann kein halten mehr. es tobt und gefährdet seine ganze umgebung.
    das hirn muss also tot sein, damit die bewegungen nicht mehr so heftig kommen. es liegt im interesse eines jedem im schlachthof arbeitendem, dass er da gefahrlos arbeiten kann.
    ohne richtigen bolzenschuss steht bei einem so großem tier wie dem rind es außer frage, dass bei lediglichem ausbluten das absolute chaos ausbrechen wird.
     
  9. PAweide

    PAweide Bekanntes Mitglied

    Irgendwie ist das jetzt in eine andere Richtung gelaufen.

    Aber ich muss sagen, sobald man sich Gedanken über die Komerzielle Tierhaltung und auch die dazugehörige Schlachtung macht, sollte man eigentlich Vegetarier werden. Bilder einer Schlachtung sind nie schön, und ob es nun ein Pferd ist, oder massenhaft Hähne , die lebendig an den Füßen aufgehängt werden, dann mit , glaube ich Strom , betäubt und dann geköpft werden, schön ist das nie!!!

    Da kann man ewig drüber diskutieren.

    Ich bin übrigens kein Vegetarier.
     
  10. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    auf jeden fall wird einem tier nicht mehr die ehre erwiesen, die es eigentlich bräuchte, bevor man es tötet und isst....
     
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