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Schlechte Leberwerte

Diskutiere Schlechte Leberwerte im Innere / Organische Erkrankungen Forum; Hallo, bei meinem Pferd wurden letzte Woche schlechte Leberwerte festgestellt nach einem Blutttest. Dieser wurde gemacht da sie sich auffällig...

  1. Diane

    Diane Neues Mitglied

    Hallo,
    bei meinem Pferd wurden letzte Woche schlechte Leberwerte festgestellt nach einem Blutttest. Dieser wurde gemacht da sie sich auffällig verhalten hat, sehr oft und lange liegen, aphatisches Verhalten und angezogener Bauch.
    Seitdem bekam sie 1x 0,5 - 1 kg Mash am Tag woraufhin es ihr auch besser ging. Auf Dauer wollte ich jetzt kein Mash allein füttern und habe das Meta Diät entdeckt. Einige Leute berichten nur gutes darüber andere meinen man sollte es nicht füttern, ich zitiere: "bei Leberproblemen bzw. Stoffwechselproblemen im Allgemeinen würde ich das Meta-Diät nicht füttern, ich würde überhaupt nichts füttern was synthethische Zusatzstoffe enthält (alles, was unter Zusatzstoffe/kg angegeben ist, ist in der Regel synthethisch hergestellt)
    Diese synthethischen Zusatzstoffe können vom Pferd nur zu einem geringen Anteil verwertet werden, der Rest wird unter anderem über die Leber wieder ausgeschieden, was diese sehr stark belastet." Ich bin mir jetzt nicht sicher was ich ihr jetzt füttern soll. Meine TA meinte ich soll das Mash weiterhin mitfüttern da sie das ja gut vertragen hat..
     
  2. GilianCo

    GilianCo Langzügelbespaßer

    Ich würde auch danach gehen, was das Pferd gut abkann.

    Generell sollte man gucken, wo das tatsächliche Problem herkommt, sprich, wodurch die schlechten Leberwerte verursacht werden.

    (hat es einen Grund, das Du das Thema dreimal erstellt hast?!)
     
  3. Diane

    Diane Neues Mitglied

    Ist mir schon klar das man den Grund finden muss, nur leider könnten das mehrere Sachen sein und ihn zu finden ist nicht gerade leicht. Kann man eine Pflanzenvergiftung denn irgendwie nachweisen? Mein TA ist zwar gut und einer der besten in meiner Gegend hat aber glaub ich allgemein nicht so viel Erfahrung mit dem Thema..also muss ich jetzt doch einiges selber entscheiden..Auf der Packung von Meta Diät steht ja auch extra mit Absprache vom TA, nur leider hat das nicht so ganz funktioniert..
    Ich dachte vll das sie Früh und Abends eben das MEta Diät bekommt und 3x die Woche wird eine Ration durch Mash ersetzt. oder Sie bekommt früh Das Meta Diät und Abends Mash, bin mir nicht so sicher was das Beste ist?! Und vor allem wie viel füttern? Bei Leberproblemen soll man ja eigentlich weniger füttern. Vielleicht kann mir jemand helfen.. :(

    (Nein war ein Versehen, weis aber nicht wie man wieder löscht?!)
     
  4. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ. Mitarbeiter

    Hallo Diane,



    ich blas mal ins selbe Horn wie GilianCo: Ursache finden!


    Potentielle Ursachen habe ich mal aufgelistet:

    * Giftpflanzen (dringend Koppel absuchen! Habt ihr Eiben in der Nähe?)
    * verdorbenes Futter - schimmeliges Heu / Stroh / Silage? Tote Maus drin gewesen (bildet Toxine!)?
    * Mykotoxine im Futter -> Laborproben einschicken!
    * Selenmangel? Blutbild machen lassen!
    * Wurmbefall -> Kotproben!
    * Leberegel -> spezielle Kotuntersuchung
    * Borreliose

    Und lies mal hier nach: Lebererkrankungen - Pferdegesundheit - Pferde-Anzeiger



    Außerdem findest Du in anderen Threads vielleicht noch Anregungen:

    http://www.reitsportforum.de/innere-organische-erkrankungen/14736-erhoehte-leberwerte.html

    http://www.reitsportforum.de/innere-organische-erkrankungen/9466-leber-muskelwerte-viel-hoch.html

    http://www.reitsportforum.de/innere...955-blutwerte-unerklaerlicher-weise-bahn.html

    Und hier noch etwas zu Blutbildern allgemein:

    http://www.reitsportforum.de/sonstiges/22667-blutwerte-verstaendlich-besondere-werte.html



    LG, Charly
     
     
  5. Diane

    Diane Neues Mitglied

    Danke..aber kann mir jemand bei meinem Rationsproblem helfen? und kennt jemand das Futter? Wäre im Moment viel wichtiger. Bin zwecks Ursachen schon an einer Sache dran, wir haben Lupinen auf der Koppel im Sommer. Und aus einer Koppel (bei der weis ich nicht genau ob dort auch welche waren) wurde Heu gemacht. Das wurde bis Ende Obtober verfüttert und meine Theorie war jetzt: hab gelesen, dass wenn die Leber Stoffe nicht abbauen kann diese ins Fettgewebe ablagert und wenn auf diese Fettreserven zurück gegriffen wird, wie jetzt wo es kalt geworden ist, dann werden die Stoffe freigesetzt und die Leber ist überlastet.
    Weis jetzt nur nicht ob das auch für Giftpflanzen zutrifft?! Wenn sie kleine Mengen dieser Giftpflanze im Heu gefressen hat, diese eingelagert wurden und 2 Wochen später wo es kalt wurde und die Fettreserven angegriffen wurden ging es ihr auf einmal schlecht.
    Ist nur eine Theorie, wie schon gesagt mein TA hilft mir da net wirklich, die meinte nur des könnte einiges sein und auch mehrere Sachen auf einmal :-/
     
  6. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ. Mitarbeiter


    Dann mach doch bitte auch mal genaue Angaben!

    Alter des Pferdes?
    Arbeit?
    Haltung?
    Rasse?

    Nur dann kann man auch annähernd was zur Ration sagen!


    Und welches Futter genau meinst Du?
    Hersteller St. Hippolyt?
    Dieses:
    St. Hippolyt Nutrition Concepts | Meta Diät
    http://www.st-hippolyt.de/images/redakteure/datenblaetter/MetaDiaet.pdf


    Das ist ja nun extra für Leber-kranke Pferde konzipiert, mich würde es also wenig jucken, was "irgendwer" "irgendwo" im Internet schreibt (s. Dein Zitat oben).

    Kurz den TA fragen, ob Du das geben kannst - und dann, los gehts! :wink:
    Da ist übrigens auch eine ziemlich genaue Fütterungs- und Rationsangabe drin (Datenblatt).

    Und sorry - aber der TA, der sich DAZU nicht äußern kann oder will - den würd ich abschießen!
    Eine Grundberatung zur Fütterung und zumindest die Bereitschaft, sich mal kurz mit einem angefragten Futter und / oder der Vergiftungsmöglichkeit auseinanderzusetzen, muß bei jedem TA vorhanden sein!
    Er kann ja sagen: "Moment, das muß ich mal nachlesen, ich gebe Bescheid" - aber nur verlauten zu lassen "Ja, weiß auch nicht, kann so Vieles sein" - na, doll, DAS kann Dir auch jeder Laie sagen...


    Lupinen im Heu wären möglich (hast Du eine Probe?) - Lupinen enthalten vor allem Alkaloide, die eher eine sympathische Organismusstörung hervorrufen - also Unruhe, Herzrhythmusstörungen etc.
    Allerdings können die Samen getrocknet eben auch die Leber schädigen, wahrscheinlich auch ohne die direkte Giftwirkung (s.o.).


    LG, Charly
     
  7. Diane

    Diane Neues Mitglied

    ca. 21 Jahre alt, Anglo-Araber Stute, Offenstallhaltung, im Moment leichte Arbeit.

    Ja Mata diät von St.Hyppolyt und Mash von meinem Futterhändler am Ort (Powerhorse), der mir versichert hat das ich das auch länger und öfter füttern kann. Bei dem Meta Diät bin ich auch der Meinung das die das ja nicht einfach so entwickelt haben und ansonsten hab ich auch gutes darber gelesen. Ich dachte vll das sie entweder Früh und Abends eben das MEta Diät bekommt und 3x die Woche wird eine Ration durch Mash ersetzt. oder Sie bekommt Früh Das Meta Diät und Abends Mash.

    Sie hat gestern am Telefon schon gemeind das ich es füttern könne, aber hat sich nicht ganz so angehört als hätte sie es sich angeschaut..naja, eine Heuprobe von dem Heu ist leider nicht mehr Möglich da es koplett weg ist :-/

    Ihre Symptome waren eher häufiges und langes liegen, Aphatisches Verhalten und das anziehen vom Bauch.
    Deshalb war auch vor dem Bluttest die Vermutung vom TA auf ein Magengeschwür.
    Im Moment geht es ihr etwas besser, hab sie nicht mehr liegen sehen und den Bauch zieht sie auch fast nicht mehr an, seit sie das Mash bekommt.
    Vor 2 Wochen ging es ihr so schlecht dann plötzlich wieder total gut, erst hab ich gedacht sie hat wieder mit Ihrem Spat Probleme oder noch von Ihrem Sturz etwas im Rücken, da ist aber alles ok. Hab dann ein paar Tage darauf, Pferd ging es gut, Röntgenbilder machen lassen (Spatkontrolle) und am nächsten Tag lag sie wieder, leider.. Das war dann anscheinend zuviel für die Leber.. und daraufhin dann der Bluttest.

    Ich habe eigentlich einen guten TA.. da gibt es bei uns viel schlechtere in der Gegend, die Auswahl ist auch leider nicht besonders groß :-/
     
  8. Diane

    Diane Neues Mitglied

    Kann man Pflanzengifte im Blut, Urin oder irgendwie nachweisen?
     
  9. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ. Mitarbeiter

    ...Wenn sie so viel liegt / gelegen hat, und ja schon "älter" ist - habt ihr auf Reheschub / Cushing getestet?!
    Hat der TA das mal in Erwägung gezogen?

    Was genau wurde geröntgt - nur das Gelenk, oder auch die Hufe?


    LG, Charly
     
  10. Diane

    Diane Neues Mitglied

    Nur das Sprunggelenk zur Kontrolle wie sich der Spat entwickelt hat. (guter Befund, hat sich in 1,5 Jahren fast nicht verändert) Laufen tut sie eigentlich auch gut für ein Spatpferd im Winter, Hufrehe anzeichen sind eigentlich nicht da?! Hat der TA auch nicht in erwägung gezogen..
     
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