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Schnelle & heiße Pferde im Parcours

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Schnelle und heiße Pferd im Parcours regulieren. Wie macht ihr das?

  1. Mit reiten.

    66,7%
  2. Passiv reiten.

    16,7%
  3. Gegen reiten.

    16,7%
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Diskutiere Schnelle & heiße Pferde im Parcours im Springen Forum; Ich habe eine 7 Jährige DSP. Stute (mit hochprozentigem Vollblutanteil). Quintender x Landstreicher. Sie ist an sich ein Typ Pferd, die unbedingt...

  1. Amikie78

    Amikie78 Neues Mitglied

    Ich habe eine 7 Jährige DSP. Stute (mit hochprozentigem Vollblutanteil). Quintender x Landstreicher.
    Sie ist an sich ein Typ Pferd, die unbedingt beschäftigt werden will. Im Parcours wird sie meiner Meinung nach immer sehr schnell und heiß. Sie ist noch jung, hat Potenzial, aber keine Technik.
    Wie macht ihr das mit schnellen Pferden im Parcours, wie reguliert ihr das?
    U.a. hat die sehr viel Temperament, und wenn man zu hart mit der Hand kommt - steigt sie. Also 'gegen reiten' macht dort keinen Sinn. Habt ihr eine Idee, oder wart ihr schon einmal in der selben Situation?
    LG!
     
  2. aquarell

    aquarell Inserent

    dressurmäßig reiten, wenn die Rittigkeit besser wird, kann man auch in Parcours besser das Tempo kontrollieren
    aus dem Trab springen lassen mit Vorlegestange
    Reihen springen lassen

    im Training immer wieder aus ruhigen Galopp springen, wird das Pferd zu schnell, rechtzeitig auf dem Weg zum Sprung eine Volte reiten.
    Und dieses so lange bis sich das Pferd auf die Volte konzentriert und daraus im gleichen Tempo zum Sprung anreiten. Ggf nicht zu lange Anreitwege wählen.

    UND: einen fähigen Ausbilder suchen!!!!
     
  3. Frau Horst

    Frau Horst Bekanntes Mitglied

    Versuch dich darauf zu konzentrieren, sie über den Sitz zu regulieren, nicht über den Zügel. Mit Handbremse springen ist eh schwer, dann wird sie eher noch mehr rennen.
     
    ruffian gefällt das.
  4. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    nicht mit dem gesäß schwer in den rücken drücken sondern im leichten sitz reiten (bzw zwar mit dem gesäß im sattel, jedoch nur leicht sitzend reiten) und mit weichen händen agierend.
     
     
  5. sarah2010

    sarah2010 Bekanntes Mitglied

    Ich bin auch eher bei der grundsätzlichen Rittigkeit.
    Meiner ist beim springen auch heiß. Der will und der macht in den meisten Fällen. ABER: Der ist absolut rittig und ich brauch eigentlich nur denken was zu tun ist.
     
    aquarell gefällt das.
  6. Gespenst

    Gespenst Bekanntes Mitglied

    Damals als meiner noch "jung und wild" war, hat es sehr geholfen, Kavalettis in die Dressurarbeit einzubinden und beim Springunterricht einfach genau dann auszusteigen, wenn ich gemerkt habe, dass er zu doll wurde. Dann eben stumpf Dressur weiter reiten bis das Pferd wieder bei einem ist, auch wenn das bereits nach einem Sprung der Fall ist. An anderen Wochentagen haben wir eben an der Rittigkeit im Dressurunterricht gefeilt.

    Was ich persönlich sehr grausam finde und auch noch nie erlebt habe das es hilft: "Herumkreiseln". Volten vor Sprüngen, nach Sprüngen... dem armen Gaul dreht sich wahrscheinlich noch Stunden danach alles. Und Ruhe hat das trotzdem nicht reingebracht, die Erwartungshaltung steigert sich einfach nur bis ins unermessliche, wenn man ständig erneut auf den Sprung zu kreiselt, nur um dann wieder und wieder abzubiegen. Bestenfalls belastet das die Gelenke.

    Ach so, was mir da gerade noch so einfällt. Im Springunterricht wird ja häufig der Reihe nach der Parcour "abgegrast". Das heißt man "jagt" da einmal sein Pferd durch und danach wird "herumgeblödelt". Ich würde diese Zeitspanne zwischen den Parcourdurchläufen nicht so langweilig gestalten, denn genau das fördert diese Erwartungshaltung und den Stressaufbau im Pferd: "Gleich geht's los, gleich kann ich durchstarten". Wenn dein Pferd zwischendurch mehr Körper- und Kopfarbeit braucht und dadurch zügiger an seine Leistungsgrenze kommt, ohne überfordert zu sein, dann ist eure Springstunde eben nur halb oder viertel so lang...
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. Dez. 2017
  7. ruffian

    ruffian Schimmelreiterin

    Gymnastik-Reihen helfen auch, je länger, desto besser. Man kann als Reiter eher passiv bleiben und durch den Aufbau verschiedene Aufgaben bearbeiten, wie Abstände verlängern oder verkürzen, Sprungfolgen variieren u.s.w.

    Durch die längere dichte Abfolge von Sprüngen wird ein langsames Pferd fleißiger und eiliges Pferd ruhiger. Das wirkt sich auch im Parcours aus. Meiner Meinung nach werden generell zu viele Parcours im Training gesprungen, gerade heiße Pferde vertragen das oft schlecht.
     
    aquarell gefällt das.
  8. Elchhexe

    Elchhexe Bekanntes Mitglied

    Bei uns hieß es damals max 1x wöchentlich springen... und schlagt mich tot, aber ich war um jeden heißen Springer froh :gi66:.
    Nur halten müssen war in meinen Augen nämlich das kleinere Übel, aber... so ändern sich die Zeiten :autsch:.

    Luxusprobleme halt... :biggrin:
     
  9. aquarell

    aquarell Inserent

    Der Sinn vor einem Hindernis zu einer Volte abzuwenden, liegt nur darin, daß das Pferd nicht vorgreift und zum Sprung rennt. Im ruhigen Galopp zum Hindernis, wird das Pferd auf dem Weg dorthin schnell, dann abwenden. Die Volte kann ja so groß wie möglich geritten werden. Sagt ja keiner sie darf nur x meter sein. Und mit rumkreiseln hat das gar nichts zu tun. In der Dressurarbeit reite ich auch Volten, 12m, 15m, 8m Durchmesser.
    Und hier nehme ich das Pferd nur aus der Sprungrichtung.
    Es muß doch auch möglich sein, vor einem Sprung abzuwenden oder an einem Sprung vorbei zu reiten, weil ich dieses Hindernis gar nicht springen will, wohl aber eines schräg daneben, etc.
    Und ich kann doch schon viel früher anwenden, immer genau dann, wenn mein Pferd das Tempo minimal erhöht.

    Das ist Dressurarbeit, nichts anderes. Das Pferd soll wieder lernen seinem Reiter zuzuhören.

    Und ja, ich hatte auch eine Stute, die sehr gerne zum Sprung rannte. Ein paar Mal um ein Hindernis drum rum geritten oder auf dem Weg in die Reihe abgewendet und sie hörte hin, wartete und galoppierte kontrolliert hin. Dauerte so 2 Unterrichtsstunden.

    Ich sehr schön und nicht einfach: Cavaletti hinstellen, im Trab hinreiten und erst 3 oder 2 Galoppsprünge vorher angaloppieren. Das fordert Reiter und Pferd. Dabei sich vorher überlegen, will ich 2 Galoppsprünge vorher angaloppieren oder 3. Es nicht dem Zufall überlassen.
     
  10. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    ein unkontrolliertes rennen zum sprung wird meistens durch einen reitersitz verursacht, der das mitgehen nach unten betont. sein ungleichgewicht lässt den rücken des pferdes zu tief gehen. wenn solche pferde dann den sprung abziehen kann der reiter nur noch über die hand regulieren und dann ist jedoch der hals zu hch getragen (der hals, nicht der kopf!) und der rücken gehtso noch tiefer und das pferd wird unkotrollierbarer.
    diesen sitz stellen volten nicht ab. zuerst also den sitz kontrollieren, ist dann das problem immer noch da, snd viele gebogene linien immer noch möglich.
     
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