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Schutz für die Hinterbeine/Hufe, wenn sich das Pferd anschlägt

Diskutiere Schutz für die Hinterbeine/Hufe, wenn sich das Pferd anschlägt im Erkrankungen / Verletzungen des Bewegungsapparates Forum; Hi, Nils läuft hinten sehr eng, heißt soviel wie, er schlägt mit den Hinterhufen ab und an aneinander, mir fiel das erst gar nicht so auf, weil...

  1. Baseem

    Baseem Inserent

    Hi,
    Nils läuft hinten sehr eng, heißt soviel wie, er schlägt mit den Hinterhufen ab und an aneinander, mir fiel das erst gar nicht so auf, weil ich am Sattel noch Haken dran habe. Seit geraumer Zeit frag ich mich auch wieso er bei seinem weißen Problemfuß hinten eine seitliche Einblutung (innen) hat, die einfach nicht weg geht. Als wir am Mittwoch in der Halle waren konnte da endlich mal wer genauer hinschauen. Er haut sich zu Beginn auf gerader Strecke den einen Huf, gegen den anderen im Schritt, im Trab tut er das nicht, ohne Reiter hab ich das noch nicht sehen/hören können. Da er gelegentlich hinten schlecht Auffußt denk ich, das liegt an dem Anschlagen. Leider hab ich letztens auch gesehen das er am Fesselbein eine kleine Wunde hat, die aber jetzt fast abgeheilt ist, ist also nicht neu aufgegangen. Das sind natürlich doofe Bereiche.
    Martin Bösel, der Kursleiter vom Hufkurs meinte ja das sich der ganze Körper umbaut, grad weil er so asymetrisch war. Könnte es auch an einer noch fehlenden Muskulatur in der HH liegen?
    Und wie kann ich da seine Beinen und vor allem Hufe am sinnvollsten schützen? Ich hab schon an Hufglocken gedacht, Streichkappen für hinten haben wir da, aber er mag die nicht sonderlich, läuft dann ein bissl wie Ente :D

    Bisher kenne ich Hufglocken nur für vorne, habt ihr da noch Vorschläge, oder worauf sollte ich beim Hufglockenkauf achten? Welches Material dämpft am besten solche Schläge ab?

    Danke schon mal und LG
     
  2. Gromit

    Gromit Punktetierbändiger

    Gummihufglocken. Sind leicht, scheuern nicht und saugen sich nicht mit Wasser voll.
    Trägt meiner momentan permanent. Hatte neulich überlegt sie wieder weg zu lassen und prompt hat er sich eine zerrissen und einen leichten schrammen in den Hinterhuf getreten.
    Andere Glocken sind mir auf Dauer zu schwer und scheuern bestimmt. Wobei ich ein bisschen dickeres Material wie dieses Gummi schon toll fände...
     
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  3. Ich hab fast dauerhaft Neoprenglocken drauf (vorne), die scheuern nicht und sind dicker als Gummi.
     
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  4. Gromit

    Gromit Punktetierbändiger

    Danke! Wenn das bei dir klappt, dann werde ich mich auch mal trauen demnächst ;)
     
  5. Baseem

    Baseem Inserent

    Klingt schon mal nicht schlecht. Man hat ja immer die Qual der Wahl und ich hab noch nie welche bisher gebraucht.
     
  6. GilianCo

    GilianCo Langzügelbespaßer

    Klingt aber, als wären da tatsächlich Glocken sinnvoll....
     
  7. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    dies würde mir grundsätzlich zu denken geben, ob die art des reitens, wie es zurzeit betrieben wird, wirklich so gut ist. gutes reiten sollte es dem pferd ja einfacher machen. wenn es sich jetzt mit reiter anschlägt, ohne nicht, spricht dies dafür, dass der reiter in irgendeienr form druck ausübt und das pferdin eine art zwangshaltung bringt, aus der es ncht herauskommt. denn sonst tut sich kein pferd die füße mit reiter "freiwillig" weh. meistens macht dies zug am zügel bzw ein schwer einsitzender reiter.
    glocken bekämpfen dann nur das sichtbarwerden, der eventuelle fehler bleibt dann aber bestehen.
     
  8. Baseem

    Baseem Inserent

    Die RL meinte ich neige wieder leicht zum Stuhlsitz, hm... könnte das schwere einsitzen erklären, die Zügel sind meist lang, gerade am Anfang wo er sich anschlägt, reit ich mit langen/hingegebenen Zügeln.
    Mir ist schon aufgefallen das er auch beim rausgehen (Koppel) verdammt eng mit den Hinterhufen an einander vorbei geht, konnte nur nie hören ob er da auch anschlägt, weil er immer Gas gibt. Je mehr er dann läuft, desto besser wird es. In der Hüfte ist er noch blockiert, ich soll halt viel gymnastisch Reiten mit ihm. Sind nu ca. 1x die Woche in der Reithalle, wo ich mich auch immer wieder korrigieren lassen. Ansonsten achte ich halt mehr auf mich und Nils, was wir wie tun, deswegen brauch ich auch das Korrigieren und deswegen ist mir das auch ehr aufgefallen mit dem Anschlagen. Ich weiß das er früher schon immer Probleme hatte, HH wenig aktiv, leichte Lahmheiten, angelaufener Fuß. Osteopathie, Homöopathie, Akupuntur und TA waren da schon dran, das volle Programm, ohne Befund was den Fuß betrifft. Das Anschlagen wäre für mich eine Erklärung, wieso er manchmal unsauber läuft, klar tut das weh wenn man sich immer wieder anhaut, anatomisch hat er halt auch nicht die besten Voraussetzungen. Ich kann ihm auch schlecht sagen, mach mal die Beine breit beim Laufen... aber vielleicht gibt es da auch noch Übungen um das zu verbessern?
    Dennoch werd ich Nils da erstmal einen Schutz besorgen, denke das ist angenehmer.

    Edit: Hatte geschrieben ich konnte es noch nicht sehen weiter oben, also ich hab nie gesehen das er sich ohne Reiter anhaut, nur das er eng läuft.
     
  9. Gromit

    Gromit Punktetierbändiger

    Also meiner veranstaltet das immer im Stall bzw. auf der Weide. Allgemein hat der in seinem hinteren körperbereich nicht so das körperbewusstsein. Es ist oft so, dass der irgendwo steht und die Füße sehr komisch verknotet hat oder so kleine ausfallschrittchen macht und sich dabei selbst im Weg ist.
    Physiotherapeuthisch ist nichts zu finden.
    Er macht auch eher ungern vh Wendungen, dreht aber sehr schön und korrekt auf der hh. Hinten übertreten und seitwärtsgänge sind auch nicht seine liebsten Übungen...
    Aber besonders das übe ich halt viel, auch über Stangen, die Schaukel und solche Übungen, bei denen er eben von Kopf her seine hh koordinieren muss.
    Wenn du longierst könntest du eine Bandage als körperband benutzen, einfach damit er an seine Hinterbeine erinnert wird.
     
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  10. Korek13

    Korek13 Bekanntes Mitglied

    Rebell haut sich auch mal die Beine an. Nicht nur hinten, sondern auch ab und an mal vorne.
    Allerdings eher am Gelenk. Bei ihm liegt es daran, dass er relativ eng steht und natürlich auch durch die fast nicht vorhandene HH Muskulatur.
    Auffällig ist, dass der sich gerade bei Volten die Beine hinten erst anschlägt, wenn man das aber öfter macht, sich das Ganze insgesamt bessert.
    Ich würde also schon sagen, dass die hinten mal anschlagen, wenn nicht richtig koordiniert oder muskulär nicht in der Lage.
    Besser vorbereiten und viel HH kräftigende Übungen helfen ungemein. große Volten, Kehrtvolten, Achten, in 3 bis 4 Bögen durch die bahn, einfache Schlangenlinie. Das Ganze wie gesagt immer doppelt so gut vorbereiten, eher einstellen und groß reiten. Außerdem helfen Übergänge. Gerade Schritt-Galopp-Schritt oder Halt-Galopp.
     
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