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Schwerstens traumatisiertes Pferd - weiß nicht mehr weiter...

Diskutiere Schwerstens traumatisiertes Pferd - weiß nicht mehr weiter... im Pferdeflüsterer Forum; Hallo alle zusammen, ich habe ein RIESEN RIESEN Problem mit einem Pflegepferd. Zum Pferd: Wallach, Alter: ca. 4 Jahre Rasse: Metiso...

  1. Tubi

    Tubi Neues Mitglied

    Hallo alle zusammen,

    ich habe ein RIESEN RIESEN Problem mit einem Pflegepferd.
    Zum Pferd:
    Wallach,
    Alter: ca. 4 Jahre
    Rasse: Metiso

    Negrito, so heißt der Wallach, wurde vor einem Jahr auf einer Pferdeauktion erworben, wo er misshandelt wurde. Vorher war er praktisch ein wildes Pferd, hat in der Argentinischen Pampa gelebt und hatte nie Kontakt zu Menschen.
    Dh. sein erster Kontakt mit Menschen war ein für ihn traumatisches Erlebnis.
    Er wurde mit dem Lasso eingefangen und hat insofern unter anderem Angst vor Lassos.


    Er lebt in einer Gruppe mit 8 anderen Pferden auf einer rechteckigen, großen Koppel.
    Ich kenne ihn seit ca 2 Monaten und er hat sich schon von mir anfassen lassen (nur ganz vorsichtig am Kopf). Er trägt kein Halfter.
    Nähert man sich der Herde mit Halfter in der Hand, laufen fast alle panisch davon.
    Sein Besitzer meint, ich solle doch versuchen ihn einzufangen, weil er mit Mädels lieber sei als mit Männern.

    Naja, alles gut bis da hin. Der Besitzer ist leider nicht mehr da und somit niemand, der mir irgendwie helfen könnte den Wallach einzufangen.

    Er lässt sich nur ein bisschen am Kopf berühren und am Körper gar nicht. Merkt er, dass man ihn fangen will, reagiert er panisch, schlägt oder läuft direkt wie ein Pfeil davon.

    Ich habe überlegt, es wäre eine gute Idee, mit ihm ein Join up nach Monty Roberts zu probieren. Ich habe das schon oft mit anderen Pferden gemacht und weiß insofern, was ich mache.
    Das Problem ist nur:
    Wie fange ich ihn ein? Nicht einmal mit Leckerlis lässt er sich ködern. Er schnappt kurz danach und läuft dann aufgeregt weg.

    Ich weiß echt nicht mehr was tun.
    Vielen vielen Dank falls jemand eine Idee hat...:biggrin:
     
  2. Paulsche

    Paulsche Neues Mitglied

    Wie kommt man an so ein Pflegepferd???

    Das Pferd hat schlechte Erfahrungen gemacht und Angst vor Menschen. Du willst gleich als Erstes ein Join-up mit ihm machen???? Sorry, aber beim lesen wurde ich schon leicht aggressiv......:bad::bad:
    Das ist eine Arbeitsmethode, die man einbringen kann, wenn das Pferd erstmal ein Grundvertrauen hat. Ohne Angst muss es halfterführig sein, so dass man mal putzen und spazieren gehen kann. Das sollte das 1. Ziel sein. Und man soll sich dabei Zeit lassen und vor Allem mit einem Profi dabei.
    Die Arbeit nach Natural-Horsemanship falsch angewendet macht es nur noch schlimmer.
     
  3. Chenoa

    Chenoa Inserent

    Hey,

    also Join up ist hier erstmal die falsche Methode, Join up ist eher dafür da das Dominanzverhalten zu klären und nicht für ein Vertrauensaufbau.

    Naja es ist ja klar, das er Angst hat. Du brichst dein Vertrauen sofort in dem du mit einem Halfter ankommst. Dafür Vertraut er dir zu wenig !

    Das erste was du machen musst, ist ihn beobachten. Setzt Dich irgendwo aufer Koppel hin, les ein Buch, lauf nicht hinter ihm her, er soll Dich interessant finden und auf Dich zu kommen. Erstmal nix Halfter, erstmal so vertrauen aufbauen.

    Belohne ihn mit leckerlies und lobe ihn. Wenn du ihn am ganzen Körperberühren kannst, und er dir teiweise hinterher läuft. Das würde ich nach einiger Zeit auch versuchen. Das er dir auf Schritt und Tritt folgt. Dann kannst du mit einem Halfter ankommen.

    Aber du solltest dir wirklich dabei Hilfe suchen, und dieses Grundvertrauen aufbauen, wird sicherlich 2 bis 3 Monate dauern, bis du einen Schritt weitergehen kannst.

    Sag mal, was isn das für ein Mann? Und warum hat er das Pferd? Sind alle Pferde da so wild?
     
  4. Farooq

    Farooq Erbsianerin

    guten morgen,

    also zuerstmal, gute frage: wieso hat der besitzer pferde de alle wild sind? sind das alles hierher verfrachtete ausm ausland? ist des ein händler oder wie? klingt nämlich ein bischen danach?!

    naja, egal wie rum. nächste frage: stehen die da im offenstall da auf der koppel alle die pferde oder wie ist das da? hat der ne box, und wenn ja, wie kriegt ihr den da rein?

    und dann noch mal kurz erwähnt, weil ich auch die bücher vom monty gelesen habe. ähm....nur mal so gesehen: auch der roberts hat einen freien , wilden mustang mit seinem "join up" sozusagen .....ähm...."erzogen"? ne falscher ausdruck...eher , händelbar,....oder des richtige wort für, was ich etz meine , fällt ma grad net ein.:biggrin:

    egal. jedenfalls hat der doch auch nen mustang "gezähmt" mit seiner methode!? oder liege ich da etz falsch!?

    ich würde mich auch erstmal auf der koppel so rumtreiben, nicht aufs pferd konzentrieren. versuch doch mal, an eines der anderen ranzukommen. denn pferde lernen auch unheimlich schnell und gut durch "abgucken"! wenn er sieht, dass die anderen dich net schlimm finden, am besten wäre es natürlich, du kommst an den herdenchef ran, dann sieht er das und muss "denken".

    jedenfalls klappt das bei meinen immer super! :twitcy:

    ich würde auch nicht direkt ans pferd ran, mit irgendwelchen sachen und mitteln. kann mich da nur anschließen und sagen: geduld ist gefragt. sitzen, beobachten, kennen lernen. schau, was er so macht, und wie er sich verhält und dann denke nach und mach des, was dein bauch dir sagt.

    auf keine fall überstrüzen. bringt ja nix.

    ich wünsch dir viel viel glück dabei. und halt uns mal bisl auf dem laufenden, ist ja ne interessante sache ! nem

    ach noch was eingefallen: wer füttert denn die pferde da? und was bekommen die da. weil: wenns geht, dann übernimm du die fütterung, des ist ne tolle chance, dass er dich kennenlernt und weiss, dass gutes von dir kommt!

    noch was eingefallen, habs grad nochmals gelesen: er lässt sich von dir am kopf!? anfassen. das ist seltsam, weil die meisten pferde das gerade nicht so toll finden?? komisch oder? hmmm.....und noch ne frage: was verstehst du unter "misshandelt"? also was weisst du von dem pferd, bzw. seinen traumatas, weil, du schreibst, du kennst ihn erst seit 2 monaten? hat der besi da nähere infos oder wie ist des? fragen über fragen. sorry, dass ich soviel frage, aber interessante sache ist das schon. mit dem kopf!?

    die uli
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. Dez. 2010
     
  5. Du meinst bestimmt ein Mestizo? Das ist quasi ein Criollo-Mix.
    Hab hier mal einen Link für Dich, damit Du ein wenig über die Wesenseigenschaften dieser Pferde informiert bist.Criollo Mestizo - Pferde-Rasseportrait für die Pferderasse Criollo Mestizo

    Erzähl mal etwas mehr über die Hintergründe. Das Pferd ist ja schon mal Wallach, also hat er zumindest schon engeren Kontakt zu einem TA gehabt.Weisst Du wann? Ist er bereits angeritten?
    Die Pferde leben in Argentinien teils komplett wild in den Herden, außer wenn sie zum arbeiten eingefangen werden. Ich persönlich habe noch keinen Criollo erlebt, der sonderlich menschenbezogen war.

    Also, wär toll, wenn Du ein bissserl mehr zum Pferd und zu Dir schreibst. Warum bist Du auf dich gestellt mit dem Pferd?
    Wie ist der Ausbildungsstand vom Pferd und von Dir?
    Was wird mit den anderen Pferden gemacht?
    Was hast Du vor Ort für Möglichkeiten?
    Platz, Halle etc
    Was soll überhaupt mit dem Pferd gemacht werden?usw

    Ich persönlich halte von dem ganzen Join up Kram rein gar nichts. Und damit würd ich erst recht nicht anfangen bei so einem Pferd.
     
  6. Paulsche

    Paulsche Neues Mitglied

    Indirekt arbeitet man mit einem Join-up schon am Vertrauen.
    Korrekt ausgeführte Join-up`s sind ideal um an der eigenen Dominanz zu arbeiten. Sich als Chef darstellen und so auch vom Pferd angenommen werden.
    Ist es erreicht, hat das Pferd Respekt und damit natürlich das Vertrauen. Wie beim Leittier in einer Herde.

    Nur, ganz wichtig, sowas muss gelernt sein. Kann man nicht einfach so "nach Buch" machen. Und nur mit dem Können des Join-up`s ist es auch nicht getan. Zur Art des Natural Horsemanship gehört eine ganz andere Denkweise und viele andere Arbeitsschritte.
    Und auch wichtig. Pferd und Mensch müssen schon eine Basis miteinander haben, ob positiv oder negativ.
    Man muss sich kennen. Und je nach dem, was für ein Pferd, mit welchen Charakterzügen es ist, demnach wird das Trainingsprogramm gestaltet. Nicht jede Fellnase ist gleich....

    Wenn dir an dem Wallach was liegt, dann hole dir kompetente Hilfe auf diesem Gebiet dazu....und vor allem brauchst du dann Zeit, viel Zeit.

    Wie du schreibst, darfst du ihn am Kopf berühren. Wenn es so ist, dann ist das schon eine sehr gute Basis. Er ist neugierig. Nutze die Neugierde. Besuche ihn oft, gucke einfach nur so, wenn er kommt, halte deine Hand hin. Darfst du ihn berühren, dann tue es nur kurz, gehe dann sofort, aber langsam wieder weg. Zeige nicht, dass es für dich gerade grossartig war, tue so, als wäre es das normalste von der Welt.
    Wenn er kommt, aber er hält Abstand, dann toleriere das. Dränge ihn nicht. Sag was Nettes, mit leiser ruhiger Stimme, und geh wieder weg. Vll. wenn er alleine, ohne seine Kumpels, bei dir auf der Weide ist,dann lege ihm eine Möhre hin und gehe wieder weg.
    Zeig Interesse, aber toleriere seinen gewollten Abstand. So kann man schon anfangen. Er wird dann mehr und mehr neugieriger und bekommt auch mehr Bezug zu dir. Das dauert lange. Auch die folgenden kleinen Schritte dauern sehr lange. Aber nur so kann er wieder Vertauen fassen.

    Durch eine schnelle Hau-Ruck-Methode. Viele starke Männer, Longen und Lasso`s hast ihn schnell in der Box. Dann wird er gearbeitet, bis er "Kopftod" ist und sich fügt.
    Leider nicht selten, auch nicht beim allg. einreiten. Davon bin ich kein Fan.

    LG
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. Dez. 2010
  7. summse 139

    summse 139 Neues Mitglied

    huhu
    also ich hatte mal einen appaloosa der mit nem schlachtransporter aus frankreich kam, er war auch schwer traumatisiert.
    und ich habe nach der horsemanship methode gearbeitet und ich habe damals auch mit join up angefangen...
    naja egal was ihr alle davon haltet aber ich habe nach ca. 2-3jahren das anhänglichste pferd überhaupt gehabt, so glücklich war ich noch nie wie damals bei meinem baby.
    also ich würde es immer wieder so machen!!!
    :1:
     
  8. Streunerin

    Streunerin Inserent

    Also ich würde auch erstmal ganz langsam anfangen auf der Weide wie schon von einigen beschrieben. Ohne Zwang.

    Was den JpinUp betrifft. Ich bin kein grundsätzlicher Gegner dieser Methode und habe auch schon JoinUp´s gemacht mit mehreren Pferden.
    ABER das mit einem wirklich gestörten oder Wilden Pferd zu machen ist eine völlig andere Geschichte als es bei einem Pferd anzuwenden um die Rangordnung zu klären bei einem Pferd das Menschen kennt und grundsätzlich ihnen gegenüber nicht allzu misstrauisch ist.
    Bei einem so scheuen Pferd würde ich als Laie niemals einen JoinUp machen. Da stehen die Chancen das du mehr kaputtmachst als besser verdammt hoch!
    Da musst du das wirklich 100%ig gelernt haben und auf jede noch so winzige Reaktion des Pferdes achten und auch selbst 100% korrekt und schnell reagieren und Signale geben. Also lass es besser.....
    Dann lieber mit viel Geduld und Zeit.
     
  9. Chenoa

    Chenoa Inserent

    Ich schließe mich da voll und ganz Streunerin an.

    Ich kann einen Join Up absolut nicht pauschalisieren.
    Sie muss erstmal eine Grundbasis zwischen sich und ihr Pferd finden um einen Join Up zu machen, dazu gehört auch das man keine wirklich keinen Fehler in der Körpersprache machen.

    Ich habe schon so einige erlebt, die sich ihr Pferd mit Join Up kaputt gemacht haben. Bzw das Vertrauen, ich hätte es beinahe auch, da ich selber auch ein "traumatisiertes" Pferd habe. Aber ich habe einen anderen Weg gefunden und er war sicherlich der bessere. Ich habe damals mit einem Pferd Join Up gemacht, was dazu ausgebildet war, er hat direkt auf meine Körpersprache reagiert und wenn ich was falsch gemacht habe, hat er mir das gut gezeigt.
    Hatte da eine wirklich tolle Trainierin an der Hand.

    Du musst erstmal das Pferd kennen lernen, aber den rest haben ich und andere dir ja schon gut erklärt wie du weiter vor gehen sollst...
     
  10. Tubi

    Tubi Neues Mitglied

    @PAULSCHE
    Ich kenn ihn schon und fütter ihn schon länger, insofern kennt er mich und weiß, dass ich ihm nichts tue..
    Join up mit Lasso kommt sowieso nicht in Frage, da er panische Angst vor Lassos hat.
    Kannst du dir konkret eine Möglichkeit als Alternative vorstellen?

    Man kommt nicht an ihn ran, keine Chance. Er ist zwar sehr aufmerksam und guckt mir nach aber er lässt sich beim besten Willen kaum am Kopf berühren.
    Ich habe heute in einem viereckigen Bereich innerhalb der Koppel mit ihm alleine ein bissi Zeit verbracht und ihn herumgeschickt, ohne Lasso sondern nur mit schnalzen. Nach einiger Zeit hat er angefangen zu kauen, Kopf zu senken etc und blieb stehen wenn ich stehen blieb. Dann ruhig auf ihn einreden, er war ganz ruhig und lies sich schlussendlich am KOpf berühren....

    @CHENOA,

    heut hab ich ne stunde alleine ohne Halfter gearbeitet und schlussendlich lies er sich am Kopf streicheln.

    Die anderen sind nicht alle so crazy wie Negrito. Noch einer ist dabei... aber mit dem hab ich herzlich wenig zu tun.
    hehe ich lebe zZ in Argentinien.. da sind die Umgangsmethoden mit den Pferden mit denen in Europa kaum zu vergleichen...leider...

    Hey Uli,

    NEgrito ist nicht das einzige wilde Pferd in der Herde, da gibt es noch zwei wilde, die aber schon mal geritten wurden und sich einfach entfremdet haben.
    Die anderen sind lieb, besonders eine Stute. Ich habe eben überlegt, ihn mit ihr zusammen in einen abgretrennen bereich zu bringen damit er sich von ihr was abschaut.
    Ich weiß das alles über den Wallach weil ich seinen Besitzer gut kenne.
    ICh habe auch die volle Verantwortung für alle 9 Pferde, dh füttern, tränken.
    Sie werden ganzjährig draußen gehalten.
    ICh wohn eben zZ in Argentinien und Pferde werden hier ganz anders behandelt und gehalten...und daher kommt auch dass der Wallach von der Auktion kommt und so gestört ist. :(
    heute habe ich ihn von den anderen getrennt und mit ihm in einem abgetrennten bereich gearbeitet... wie hab ich ja in der anderen antwort erklärt :)
    naja nach 20 min ca hat er angefangen zu kauen, Ohren zu wackeln, Kopf zu senken...
    wenn ich hinter ihm stehen blieb, blieb er auch stehn, wenn ich ihn gerufen habe hat er hergeschaut... ich kann auch zu ihm langsam hingehen - mit gesenkten armen.
    Das alles sehr sehr langsam, denn wenn er rückwärts geht, hat das ja keinen sinn... also alles 10 mal wiederholt und schlussendlich konnte ich zu ihm hin und den Kopf streicheln - vorsichtig. Zwischen den Augen... die Gamaschen mag er nicht.

    Niemand weiß genau, was mit ihm auf der Auktion passiert ist... aber ich war ein paar mal da und da gehts hart her. dh berittene männer die hart auf die pferde einprügeln um sie zu jagen etc. :/

    ich hoffe dass ich jeden tag das wiederholen kann und dass es mit der zeit besser wird...heut war schon ein großer erfolg...

    Ich glaub der Unterschied zu Monty RObert's shy boy ist halt, dass der nie schlechte erfahrungen mit menschen gemacht hatte, sondern einfach keine menschen kannte..

    geduld geduld geduld :)

    Heya,

    ja meinte ich, habs nur falsch geschrieben :)
    Ich lebe in Argentinien und mein Leben besteht zur Zeit nur aus Criollos :) und du hast recht, die sind oft frisch aus der Wildnis kein leichter Umgang.
    Alles halb so wild beim Einreiten wenn sie nicht geschlagen wurden... Die Gauchos benutzen ganz gute Techniken!

    ICh habe keine Ahnung wann er kastiert wurde und weiß auch nichts zu seiner Vorgeschichte... nur dass er vor ca einem Jahr auf ner Pferdemesse gekauft wurde (schon kastiert) und vollkommen ohne Fell und voller Verletzungen am ganzen Körper war.
    Seitdem steht am Land hier mit 8 anderen Pferden, eines davon auch völlig abgedreht, ein weiteres geht so und die Anderen 5 sind lieb.

    Der Besitzer ist im Ausland und ich pass inzwischen auf die Pferde auf.
    Möglichkeiten gibts schon einige, es gibt diese Wiese (könnte man als Reitplatz benutzen, da eben und viereckig; ich kann einen Teil absperren und darin mit ihm arbeiten) wo sie stehen und einen runden Paddock. (eine art roundpen)...

    Ich soll das Pferd dazu bringen, sich anfassen zu lassen und dass es Vertrauen fasst.
    Zur Zeit wenn es frei ist sucht es sofort Schutz hinter einem herdengenossen und schaut panisch drein. Wenn es ein Lasso/halfter sieht dreht er ab. Ich glaub damit wurde er gefangen... Insofern brauch ich das nicht probieren.

    Ich weiß nicht so genau ob er verstanden hat dass wenn er so wahnsinnig rumspringt dass er dann nicht arbeiten braucht und gleichzeitig angst hat (hat er sich sicher von seinen kumpels abgeguckt) oder ob es NUR angst ist... weil er lässt sich echt nur am kopf ein bissi anfassen...

    ich bin für jeden tip dankbar!!!
    lg

    Hey,

    ja deswegen bin ich eben dazu eingespannt worden, mit ihm zu arbeiten... die gauchos hier in argentinien benutzen die von dir so gut beschriebene methode "viele starke männer u pferde, lasso" und fertig. :(

    Naja jedenfalls was ich mich jetzt frage:
    am besten einfach eine stunde am tag ihn trennen von der Herde und ich beschäftige mich da mit ihm? Er sieht seine Freunde aber dauernd...
    Ich könnte ihne evtl mit einer Stute zusammentun, die sehr sehr lieb ist und mit der ich dank Natural HorseManship eine super enge Beziehung habe..

    Wo sollte ich am besten anfangen?
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 2. Jan. 2011
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