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Schwieriges Pferd...was tun...längere Story...

Diskutiere Schwieriges Pferd...was tun...längere Story... im Allgemein Forum; Hallo zusammen, ich habe mal eine Frage an euch, was ihr tun würdet....und zwar geht es um den Kauf/ das reiten eines schwierigen Pferdes. Ich...

  1. arabella2008

    arabella2008 Neues Mitglied

    Hallo zusammen,

    ich habe mal eine Frage an euch, was ihr tun würdet....und zwar geht es um den Kauf/ das reiten eines schwierigen Pferdes. Ich habe bereits eine Stute, die steht in diesem Stall, der Stallbetreiber verkauft Pferde oder vermietet diese Tageweise ( wir wohnen in Nordspanien ). Meine Stute geht mit der Herde ganztags auf die Koppel und steht in einer Aussenbox, der Stallbetreiber ist wirklich nett und sehr bemüht. Seine eigenen Pferde die vermietet werden, kommen auch alle auf die Koppel und stehen im Offenstall. Leider kommen die Verkaufspferde nicht auf die Koppel, da er sagt, dass in Spanien keiner ein Pferd kaufen will, dass ne Schramme o.ä. hat...:mask: Er findets auch nicht toll, aber er lebt halt vom Verkauf....Es ist ein relativ kleiner Stall ( ca. 20 Pferde ). Und seit einem Jahr hat er ein russisches Vollblut bei sich stehen, dass er quasi vorm Schlachter gerettet hat. Als er es gekauft hat, ist er nur gestiegen und war unreitbar. Eigentlich ausgebildet Dressur bis L und Springturniere bis M gegangen, hat ihm so ein *****ischer Spanier das steigen beigebracht um anzugeben ( laut Stallbesitzer hier leider sehr häufig ) und dann ist es ausser Kontrolle geraten. es haben sich wohl viele dran versucht, ist alles immer schlimmer geworden, bis er dann zu diesem Stall kam. Das Pferd ist erst 7 Jahre alt, und naja, ich bin erst 2 Monate in dem Stall und habe mich sozusagen verliebt....Zeit für ein zweites Pferd hätte ich und Geld auch...aaaaber: Der Wallach ( ich nenne ihn Bubi ) lässt sich nur schwer führen, will heissen er hat ein Dominanzproblem und neigt dazu zu rennen, er erschrickt leicht und er kennt fast nix. Ich reite ihn seit 2 Tagen, und kann behaupten er ist das schwierigste pferd das ich jemals geritten bin....vorne supersensibel, aber auch total fest, zu feste die Zügel angenommen, steigt er. Noch sensibler am Bein, falsche Hilfe = bocken oder ausschlagen. Dazu kommt sein enormer Vorwärtsdrang und halt alles Vollbluttypische....und trotzdem: ich finde ihn toll. Ich putze ihn schon etwas länger und er schlägt und beisst auch beim putzen, ausserdem hat er Sattelzwang...ABER: er hat mich noch nie erwischt, ICH meine, er droht nur. ( Der Stallbesitzer meint, er würde jetzt nicht seine Hand dafür ins Feuer legen...)Bei mir lässt er das mittlerweile fast ganz. Ich glaube auch er mag einfach keine Männer. Ich bin schon früher Vollblüter von der Bahn geritten und weiss also in etwa was mich erwartet.
    Würdet ihr so ein Pferd kaufen?
    Gesundheitlich ist er soweit glaub ich ganz ok, die Hufe zeigen mir allerdings,das er wohl mal ne rehe hatte ( Längsrillen, aber schon fast rausgewachsen ), ich würde eh nen Tierarztcheck vorher machen. ich sehe nur das problem, wenn ich mal nicht da bin,denn reiten kann den ausser dem Stallbesitzer keiner und nur Koppel...ich weiss nicht ob das dann langt...aber auf der anderen Seite war der vermutlich im leben noch nicht draussen, da sollte den die Herde schon erstmal beschäftigen:1: Achja, alleine geht er garnicht ins Gelände und mit anderen Pferden heizt er sich furchtbar auf....kurz gesagt vereinigt er alle schlechten Eigenschaften aufs vortrefflichste :1: Trotzdem: ich mag ihn einfach, und wenn er beim reiten mal läuft, dann ist er ein Traum ( war gestern gaanz kurz so ) auserdem war ein Vollblut schon immer mein geheimer Wunsch....Kosten soll er 4000 EUR, was für sein Vermögen und seinen Ausbildungsstand wegen seiner schlechten Umgangsformen sehr sehr wenig ist..... Meine Stute ist die Freundlichkeit in Person und in allem so ziemlich das Gegenteil ( obwohl auch 3/4 Vollblut )
    Hat einer von euch auch so ein Pferd schon mal gekauft? Hat jemand 2 Pferde und wie klappt das mit dem Handling?
    Danke schon mal für eure Antworten,
    Liebe grüsse,
    Alex
     
  2. Friesie

    Friesie Gesperrt

    Ersten: Ich finde es echt super, dass du dich für dieses Pferd einsetzt und ihn pflegst, usw.
    Ich denke, dass es sein könnte, dass ihm einfach nur eine fixe Bezugsperson fehlt , die er schätzen kann, aber vor der er auch respekt haben muss.(bei so einem Pferd ist es aber ein lebenslanger Kampf, respekt aufzubauen!)
    Also man könnte es sicherlich schaffen ihn einigermaßen auf eine Person zu fixieren die er auch respektiert und von der er sich gut (halbwegs) reiten lässt!

    Aber willst du dir das wirklich antun?
    Es ist sicher eine Menge Arbeit die auf dich mit diesem Pferd zukommt!
    Villeicht so viel das du dich auf dein anderes Pferd nicht mehr konzentrieren kannst, und keine Zeit mehr für sie hast!

    Überlege dir das auf jeden Fall gut! Ich würde dir jedoch davon abraten denn:

    Einmal ein Problempferd immer ein Problempferd!

    Und 4000€ sind fast 4000€ zu viel für so ein Pferd wie du es beschreibst!
    Da nist auch die Ausbildung egal!
    Aber wir Frauen sind einfach zu emotional!

    Lg
    Und auch alles gute für den Wallach
     
    Zuletzt bearbeitet: 29. Jan. 2009
  3. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    Die Frage ist glaub ich weniger, ob jemand von uns dieses Pferd kaufen würde. Sondern mehr ganz klar: Würdest DU dieses Pferd kaufen?

    Denn jeder vernünftige Mensch muss dir davon abraten.

    Allerdings weißt du ja anscheinend, auf was du dich dabei einläßt. Von daher...
    Aber diese Entscheidung kann dir wirklich niemand abnehmen!

    Wobei ich ehrlich sagen muss, egal was der für Potenzial grundsätzlich hat - 4000€ wären mir definitiv zu viel!
    So wie du ihn beschreibst!
    Wenn du Glück hast, kannst du dir vielleicht sein Vertrauen erarbeiten. Dann wirst du vielleicht einen sehr zuverlässigen und treuen Freund bekommen.

    Aber dafür gibt`s keine Garantie!!! Im Gegenteil. Das wäre ja wirklich der beste Fall, wie`s laufen könnte!

    Du mußt auch das Risiko sehen, dass du beim Kauf eines solchen Pferdes eingehst!
    Und, wie gesagt, solang er so drauf ist, wie du ihn beschreibst, nützt dir sein ganzes Potenzial nichts!

    Von daher wären mir wie gesagt 4000€ auf jeden Fall zu viel (wobei ich die Preise in Spanien nicht kenne...)
    Ob du dich auf den Kauf überhaupt einlassen solltest -wie gesagt, dass mußt du wirklich für dich entscheiden.
     
  4. blackbeauty

    blackbeauty Sieger Fotowettbewerb September 09

    Das Handling von 2 Pferden ist prinzipiell kein Problem. Ich hatte ein Zeit lang auch 2 oder immer wieder 2 gleichzeitig zu betreuen. Meine Haffi-Stute durfte nur nicht sehen, dass ich da war und den anderen gemacht habe, da sie sinst total eifersüchtig wurde. Da müsstest du halt gucken, wie die beiden dann reagieren. Wenn duc dich jetzt schon im gleichen Stall um beide kümmerst, siehst du aber auch schon, wie das ist.
    Zum Kauf raten, kann ich dir natürlich auch nicht, weil es immer unvernünftig ist, ein solches Pferd zu nehmen. Es kann immer wieder Situationen geben, wo er mit dem Steigen und so anfängt und das kann absolut gefährlich werden.
    Ich kannte mal einen, dem wurde ein versautes Pferd geschenkt. Es ist dann noch durch ein paar Hände im Stall gegangen und ist jetzt mit einer festen und geduldigen Bezugsperson ein wirklich tolles Pferd geworden.
    Damit wäre wir jetzt beim Preis: für das Geld bekommst gaaaaaanz andere Pferde, die auch nicht schlecht sind und klar im Kopf. Ich würde maximal die Hälfte geben. Eigentlich ist es schon dreist, überhaupt Geld für so ein schwieriges Pferd zu verlangen. Da würde ich an deiner Stelle nochmal mit dem SB reden. So, wie das Pferd drauf ist, wird der eh nicht gekauft und wenn, dann nimmt ihn nur der Schlachter.
     
     
  5. OneEleven

    OneEleven Inserent

    Nein, aber geschenkt bekommen

    Besagter Vollblüter ging im letzten Herbst über die Regenbogenbrücke und das mit einem lachenden und einem weinendem Auge....

    Ich würde NIE WIEDER so ein Pferd nehmen. Er war nicht halb so anstregend, wie das was Du erzählst. Sprich, er ist nicht gestiegen und hat nicht gebockt, aber er ist anfangs ständig durchgegangen und war das reinste Nervenbündel. Ich hatte ihn sieben Jahre und es gab extrem viele Momente, in denen ich ihn einfach gegen die Wand geklatscht hätte. Gut, ich hatte mir das Pferd nicht ausgesucht, er wurde mir "überlassen", dass ist auch nochmal ein Unterschied, trotzdem würde ich mich nie wieder auf so ein Pferd einlassen. Für einen Fortschritt musste ich mindestens fünf Rückschläge in Kauf nehmen. Ende vom Lied war dann, dass ich immer weniger und weniger mit ihm machte, denn ich hatte ja noch mein anderes Pferd, was eben so war, wie ich es haben wollte und bei dem ich mir zu Beginn des Rittes keinen Kopf machen musste, ob ich auch wieder heil zurück komme! Das ganze war für mich auch kein Spaß mehr, sondern es artete jedesmal in Streß aus und immer wenn ich von dem Pferd abstieg war ich extrem gereizt. Wäre er mein einzigstes Pferd gewesen hätte ich mich vielleicht anders mit ihm befasst - das kann ich heute schlecht sagen. Vielleicht hätte ich aber auch ganz einfach mit dem reiten ganz aufgehört....

    Als er dann im Oktober weg war, da war ich erleichtert! Viele, die mich und das Pferd kannten haben das auch verstanden! Klar tat es mir auch leid, denn charakterlich war er wirklich ein nettes Pferd, aber wir kamen echt nie auf einen grünen Zweig....

    Ich hatte auch versucht ihn zu verkaufen zwischenzeitlich. 4000.-€ hätte mir NIEMALS jemand gegeben, obwohl er eine Westerngrundausbildung vom Profitrainer hatte! Davon war eben nichts mehr übrig, als er zu mir kam und ich habe es auch nicht geschafft ihn wieder dorthin zu bekommen - dafür war in dem Pferd einfach schon zu viel verkorkst. Er war übrigens 10 als er zu mir kam.

    Fazit: Mich würde zuerst der hohe Kaufpreis abschrecken - für diesen Preis bekommt man hier ein recht gutes Pferd ohne Macken - und dann eben auch die ganzen Probleme, die er hat.

    Wenn Du Dir allerdings zutraust, dass Du diese Pferd wieder hinbiegen kannst und ihm diese Chance geben willst und auch das Geld zahlen würdest, dann tu es. Wie es ausgeht kann Dir niemand im vorraus sagen!

    Ich wünsch Dir und dem Pferd alles Gute!
     
  6. Idris Angel 000

    Idris Angel 000 Inserent

    hi,
    also meine eigene war auch recht schwierig im umgang. auch vollblüter, mit 2 1/2 von der bahn gekauft. am tag wo ich sie geholt hab, hat sie mir ein veilchen geschlagen. sie is gestiegen, hat gebissen, einen nachgerissen, geschlagen. hat sich sogar mal beim satteln hingeworfen. was sie nie gemacht hat war durchgehen und bocken. also sagen wir so, ich hats sozusagen ähnlich, gesehen und verliebt. ich bereue keine sekunde der 10 jahre, die sie mir gehört. aber es gibt immer noch immer wieder mal probleme, ab und an tritt sie noch(aber nur echt mal gaaaaaaaaaaaaaaaaaanz selten), wenn sie im training keine lust mehr hat, dann steigt sie auch immer noch ab und an(is aber vernachlässigbar mittlerweile). beissen tut sie gar nicht mehr. also ich persönlich habe keinerlei ernsthaften probleme und die leute, die ich an sie ranlass, wenn ich nicht kann, die auch nicht. was man allerdings ganz klar sagen muss, ist, dass man mit ihr konsequent umgehen muss und zwar wirklich konsequent. da muss man halt einen ansatz von autorität untergraben wirklich hart abstrafen aber dann auch gleich wieder vollkommen ruhig sein und so tun als wäre nichts passiert. dann hat man keine probleme mehr mit ihr. (aber man muss sich halt darauf einstellen, dass diese gutmenschen, deren pferde eh schon halbtot sind und niemals aufmucken, mal schreien, weil des arme pferd eine draufgekreigt hat- nur dass sich pferde untereinander nochmal anders kloppen, als wie wenn da mal 55kilo 550 kilo eine draufhauen, des sehen die nich. die wundern sich dann nur, wenn se gebissen werden).

    also zusammenfassung davon: wissen musst du es. mein gesunder menschenverstand rät dir vor allem bei dem preis ab, aber klappen kanns und dann hast halt das pferd.

    zu deiner zweiten frage: ich betreue teilweise 3 pferde gleichzeitig. ich habe jetz seit 4 monaten sozusagen dauerhaft 2 pferde, weil ich noch ein sportpony zur verfügung gestellt bekommen habe. der gehört mir zwar nicht, aber ich reite und pflege ihn allein und so weiter. des is für mich eigentlich kein problem.meine eigene(die von oben beschrieben), die akzeptiert des auch solange sie als erste gemacht wird.

    lg
     
  7. thyra1992

    thyra1992 Inserent

    Naja, eigentlich hast Du Dir die Frage schon selbst beantwortet. Da Du Dich in das Pferd verliebt hast, wirst Du es ja auf jeden Fall nehmen, das ist MIR schonmal klar, da sind wir Frauen zu emotional, als dass wir da anders entscheiden könnten :1:
    Ob das mit dem Handling klappt???
    Ich sage ja !!! Ich besitze selber zwar nur 1 Stute, kümmer mich aber noch um 2 weitere Pferde intensiv (reiten, putzen, longieren, das volle Programm halt...) Ist alles nur mit viel arbeit verbunden. aber das weisst Du ja selber. Und wie auch schon vorher geschrieben wurde... Das Pferdi braucht wahrscheinlich nur eine feste Bezugsperson, dann passt das schon. Und dein anderes Pferd könnte sich vielleicht ja wirklich positiv auf den Gemütszustand des Vollblüters auswirken.
    Mach Dir da mal keine Sorgen :smile:
    Allerdings finde ich 4000,- extrem viel Geld, da würde ich noch handeln. Denn ganz sachlich gesehen ist das Pferd total verkorkst und nicht ganz klar im Kopf. Das meine ich wirklich nicht böse, glaube mir, ich bin davon überzeugt, dass gerade diese armen Kreaturen, die so mies behandelt wurden nachher die nettesten und verlässlichsten.
    Auch wenn der Vergleich jetzt mehr als hinkt, und ich sicher einen auf den Deckel bekomme, allerdings fällt mir auch kein besserer Vergleich ein: Du würdest schliesslich auch keine 4000,- für ein Auto bezahlen, was zwar mal das Potenzial hatte, aber total zerbeult ist und einen Getriebeschaden hat.
    Bitte zerfleischt mich jetzt nicht, aber der Verkäufer will Dich dahingehend abzocken.
    Wünsche Dir viel Glück mit dem Kleinen und viel Erfolg :yes:
     
  8. Foxy

    Foxy Inserent

    Ich habe auch so den Eindruck das du "Bubi" schon halb gekauft hast :1:
    Ich persönlich denke das man zwei Pferde gut unter einen Hut bekommen kann, mit ein bisschen Organisationstalent und der nötigen Zeit klappt das schon. Das ist ja aber nun ein kleineres Problem. Geld hast du auch genug , Erfahrung soweit wohl ebenfalls.

    Jetzt natürlich das eigentliche Dilemma. Es wird dir wohl jeder von diesem Pferd abraten. Erstens ist jede "Macke" wesentlich schwerer auszubügeln als "anzutrainieren" . Zweitens ist der Preis eine Frechheit. Im Übrigen kann dir niemand die Garantie geben das der Hübsche jemals wieder klar wird. Ich schon gar nicht, denn ich kenn ihn nicht, ich hab keine Ahnung ob schon "was weiter gegangen ist" mit ihm , geschweige denn wie schnell. Drittens ist die Verletzungsgefahr bei einem "normalen" Pferd schon groß, wie sich das bei "Bubi" verhält kann man sich ausrechnen. Viertens (bitte nicht falsch Verstehen) du hast Erfahrung mit Pferden aber traust du dir wirklich zu so einen Kandidaten auf Dauer in den Griff zu kriegen? Reiterlich und Nervlich? OneEleven hat es ja bereits angesprochen. Irgendwann ist man selbst nicht mehr so motiviert oder verkraftet die vielen Rückschläge nicht (die es zweifelsohne geben wird). Mehr als einer hat schon aufgegeben der Vorher meinte es geht schon. Kein Vorwurf. Aber du musst dir auch überlegen -Was wenn?- Was wenn du das Handtuch wirfst? Was wenn du dich schwer Verletzt? Verkaufen? Oder ihn in Frührente schicken? Ich denke ein Blick in die Zukunft im Positiven (Klar, er könnte sich ganz toll entwickeln und alles gut gehen!) wie im Negativen solltest du schon machen und dir alles genau überlegen. Auch ob du in der Nähe einen Trainer (o.ä) findest der dir Helfen kann.

    Viel Glück und LG Foxy
     
  9. Piennie

    Piennie Inserent

    Ich kann Dir nur abraten, er ist viel zu teuer und hat einfach zuviele Macken. Für das Geld bekommst Du zumindest hier in Deutschland ein nettes ausgebildetes Pferd oder wenn es eben der Vollblütter mit Potenzial sein soll. Auch ein entsprechend gutes, angerittenes Jungpferd.

    Aber ganz ehrlich, ich bin auch so "meine" Pferde erkenne ich auf 100m Entfernung und dann ist es egal was sie für Macken haben:1:.

    Was wichtig ist lass ihn vom TA anschauen, die reiterlichen Sachen bekommst Du unter Umständen mit viel Glück wieder hin, aber auf schwere gesundheitlich Probleme kannst Du nur wenig Einfluss nehmen. Wenn er da auch noch schwere Macken aufweißt, dann tu Dir den Gefallen und lass es.
     
  10. HafiFranzi

    HafiFranzi Inserent

    Huch?
    Warum kommt mir das nur so saubekannt vor. Ich hab auch ein Pferd aus Liebe gekauft und er hat ein massives Respektproblem und Dominanzproblem. Aber so ist das.....wo die Liebe hinfällt.
    Bei ihm ist das aber nicht aus Angst, sondern weil man bei ihm zuviel durchgehen lasse hat und ich bin fleißig am korrigieren. Klar es gibt IMMEr Rückschläge und manchmal denke ich: scheiße, was hast du dir da angelacht. Aber wenn er mich dann anguckt: hey und was gibs zum fressen, oder: lust aufm mähnenwuschler,...mich juckts da, dann weiß ich...das ist er....

    ich weiß nicht: sagt dir Parelli etwas? der hat eine ganz gute Philosophie über Pferde und sein Training fruchtet bei uns, wenn auch etwas langsamer als erwartet, aber das ist weil er so dickfellig ist.
    bei deinem Pferd sehe ich da schon mehr Potenzial, da es eher eine ängstliche Kreatur ist, die nicht so viel gute Erfahrungen hatte. Du musst ihm Vertrauen abgewinnen und Parelli erklärt das Schritt für Schritt wie du da vorgehen kannst. Kann ich echt nur empfehlen.

    Liebe Grüße
     
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