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Selbst ausbilden oder Ausbildungsstall???

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Selbst ausbilden oder Ausbildungsstall???

  1. Selbst ausbilden

    13 Stimme(n)
    76,5%
  2. Ausbildungsstall

    4 Stimme(n)
    23,5%

Diskutiere Selbst ausbilden oder Ausbildungsstall??? im Allgemein Forum; Hallo Leute, wie seht ihr das: Seit ihr eher dafür, dass man sein Pferd selbst ausbildet oder man es doch lieber in einen Ausbildungsstall...

  1. Paulinchen

    Paulinchen Inserent

    Hallo Leute,

    wie seht ihr das: Seit ihr eher dafür, dass man sein Pferd selbst ausbildet oder man es doch lieber in einen Ausbildungsstall geben sollte? Man hört ja immer so einiges.

    Gruß, Paulinchen
     
  2. Bianca W

    Bianca W Inserent

    Hallo,
    also wenn du gut reiten kannst und deinem pferd was beibringen kannst und du die möglichkeit hast dann könnte man es machen. hast du eine halle?
    hättest du jemand der dir hilft? so beim ersten aufsitzen etc?

    Gruß BIanca
     
  3. Paulinchen

    Paulinchen Inserent

    Also ich würde mich selbst schon als guten Reiter einschätzen, der einem Pferd was beibringen kann. Halle ist direkt am Stall und Hilfe hätte ich auch :smile:

    Gruß, Paulinchen
     
  4. Bianca W

    Bianca W Inserent

    dann denke ich würde ich es selber machen. den ein ausbildungsstall ist teuer
     
     
  5. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ. Mitarbeiter

    Hallo Paulinchen,

    na, das ist mal eine Frage!
    Ich kann sie nach der Umfrage gar nicht beantworten...

    Ich denke, es kommt immer auf verschiedene Faktoren an:

    1) "Die Ausbildung" umfasst ja ganz viele Einzelschritte! Das fängt beim Fohlen an - Gewöhnung an Halfter, Hufe geben, Führen - geht beim Jungpferd weiter - Spaziergänge, Bodenarbeit, Handarbeit, Longieren - über das Anreiten - Gewöhnung an Sattel, Trense, Reitergewicht, alle drei Gangarten einfach nur mit "Mensch drauf" - hin zum wirklichen Einreiten - Gewöhnung an Hilfen, langsam der Ausbildungsskala folgend das Arbeiten an Balance, (viel) später Versammlung etc.pp.

    2) Das eigene Können! Die eigene Erfahrung!
    Die eigenen Ziele!

    3) Die Umgebung (habe ich jemanden an der Hand, im selben Stall, der sich top damit auskennt und mich unterstützt? Oder gibt es nichtmal einen "normalen" reitlehrer?)!

    4) Die Finanzen, das Pferd, die Umstände...


    Ich würde mir alles inklusive Anreiten selbst zutrauen, beim wirklichen Einreiten würde ich persönlich mir "massive" Hilfe holen wollen oder das Pferd gar ganz jemandem anvertrauen (dann allerdings natürlich dennoch auch mich "weiterbilden" lassen, sonst bringts ja nix!). Einfach, weil man soviel falsch machen kann in diesen Grundlagen, und ich dafür nicht gut genug reite. Bei den Grundlagen vom Boden aus schätze ich meine Erfahrung so ein, daß Hilfe sicher ganz nett und ja immer sinnvoll ist, daß ich mir aber mein Pferd so lange auch alleine zutrauen würde. :1:

    Ich wüßte schon, wo und wer mein Pferd dann letztlich in dem "Einreit-Stadium" bekommen sollte...
    Ganz wichtig ist immer, denke ich, daß man - selbst wenn das Pferd in einen "Ausbildungsstall" kommt - weiterhin MIT dem Pferd unter Anleitung lernt - also z.B. einmal die Woche sein eigenes Jungpferd unter Anleitung reitet.
    Außerdem würde ich mir den potentiellen Stall immer sehr genau und mehrfach anschauen - wie werden die Pferde gehalten? wie gearbeitet? wie behandelt? Auch einfach mal unangemeldet umschauen!
    Und genaue Ziele mit dem Bereiter / Ausbilder absprechen, und Zwischenmeldungen für beide Seiten vereinbaren!

    Joa, ich denke, das wäre mein Ansatz... :wink:

    Gruß, Charly
     
  6. Lind

    Lind Inserent

    Charly hat eigentlich schon alles wichtige geschrieben.

    Ich hab leider schon sehr oft gesehen, dass sich Reiter überschätzt haben und ihre Pferde gleich beim anreiten verdorben haben. Gut reiten können alleine reicht nicht - es ist vielleicht am Anfang der Ausbildung gar nicht mal so wichtig.
    Wichtig ist, dass man ein Gefühl fürs Pferd und den richtigen Zeitpunkt hat. Man muss wissen, wann man was macht und wann man aufhören müssen.

    Wir bilden unsere Reitpferde selbst aus. Allerdings sind unsere Ansprüche nicht so hoch. Wir wollen rittig, freundliche, aufmerksame Reitpferde, die so geritten werden sollen, dass sie möglichst lange Gesund bleiben. Dazu gehört natürlich auch eine gute Ausbildung. Die Pferde müssen ja gut gymnastiziert werden. Aber, das hat alles Zeit. Wir stehen nicht unter Druck. Das ist eigentlich das wichtigste.

    Ich verstehe eigentlich oft den Zeitpunkt des Berittes nicht. Viele Leute geben ihr Pferd zum anreiten weg und holen es nach 3 Monaten wieder. Find ich komisch. Das anreiten selbst - die Gewöhnung an Sattel, Trense und Reiter - könnten die meisten Leute, die ihre Pferde gut kennen, ein Gefühl fürs Pferd und evtl. eine kompetente Hilfe an der Hand haben, selbst machen. Das was danach kommt, die wirkliche Ausbildung, ist dann schon schwieriger. Da wär meiner Meinung nach ein besserer Zeitpunkt für den Beritt.

    Ein Grund warum wir selbst ausbilden ist der, dass ich keinen Bereiter kenne, dem ich meine Pferde geben würde. Zweifellos könnte ein Bereiter viel schneller und viel mehr aus meinen Pferden "rausholen" als ich das kann. Aber das ist das Problem. Die meisten Bereiter haben mehrere Berittpferde, viel zu tun und meistens Pferdebesitzer im Nacken, die schnell Ergebnisse wollen. Ganz automatisch stellt sich ein etwas unpersönlicher Kontakt zu Pferd her und viele stehen unter dem Druck, dass sie schnell sein müssen. Das möchte ich für meine Pferde nicht. Ich möchte sie langsam ausbilden - und wenns ein Jahr dauert, bis ich aufsitzen kann. Die Zeit hab ich.
     
  7. Schnuffel

    Schnuffel Guest

    Naja, hören tut man immer und zu allem einiges negatives und einiges positives;)

    ich persönlich würde mein pferd selbst soweit ausbilden, dass es an alles wichtige- sprich sattel, trense, longieren, aufsitzen lassen, rumgeführt werden mit reiter- gewöhnt ist und würde mein pferd dann zur weiteren ausbildung geben. allerdings muss ich ganz ehrlich sagen, dass ich mir nirmals ein jungpferd kaufen würde, sondern gleich ein pferd, das minimal grundausbildung hat!
     
  8. dacaprio

    dacaprio Neues Mitglied

    Hallo!

    Also ich habe meinen Rio selbst ausgebildet. Er ist inzwischen fünf Jahre alt und es haben auch schon andere Reiter drauf gesessen und waren allesamt begeistert wie er läuft.

    Es dauert definitiv länger als wie wenn du ein Pferd in Profiberitt gibst und es kann natürlich auch einiges schief gehen dabei, aber diese Erfahrung und was du dabei alles lernst ist schon enorm.

    Man braucht auf alle Fälle jemand der mit Rat und Tat (Reitlehrer) zur Seite steht aber ich würde es sofort wieder machen.

    Und was ich auch noch sagen will, ist schon eine harte Zeit. Viele kleine Schritte vorwärts dann riesiger Schritt rückwärts, dann wieder langsam vorwärts ......

    Also ist kein Zuckerschlecken, aber ich bin sehr sehr gut damit gefahren.

    LG
    Anja
     
  9. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Ich würde es auf jeden Fall selber machen - allerdings unter Anleitung, sprich mit einem kompeteten Reitlehrer/Trainer daneben, der das was ich da mache in regelmäßigen Abständen begutachtet und mich korrigiert.
    Was ich nicht möchte ist dass andere Leute auf das Pferd draufhocken - sprich Beritt. Habe damit einfach schon viel zu viele schlechte Erfahrungen gemacht. Ausserdem habe ich mittlerweile schon so viele junge Pferde "unterm Hintern" gehabt, dass ich mir das durchaus selber zutraue (wie gesagt allerdings mit Unterricht nebenher).
    Ein Pferd ganz weggeben, sprich mal drei-vier Monate in einen anderen Stall stellen und dann Vollzeit bereiten lassen könnte ich nie. Wenn jemand anderes mit meinem Pferd rumwurstelt, dann muss ich da dabei sein. Da bin ich einfach furchtbar misstrauisch, ich vertrau in diesem Punkt kaum jemandem. Mir passiert bei den ganzen Bereitern und Profis usw viel zu viel seltsames hinter verschlossener Tür, als dass ich mein Pferd einfach irgendwem geben könnte.

    Davon abgesehen geht es mir bei den meisten Bereitern viel zu schnell. Mein Pferd muss nicht unbedingt möglichst schnell "fertig" sein, ich hab alle Zeit der Welt. Und wenn das Einreiten/die Ausbildung halt ein-zwei Jahre dauern, dann ist das eben so.
     
  10. dacaprio

    dacaprio Neues Mitglied

    Nicht alle Bereiter bzw. Ausbildungsställe verdammen. Es gibt da sicherlich mehr schwarze Schafe wie weiße, aber trotzdem nicht alle über einen Kamm scheren, gell.

    Man muss halt auch wissen was man will, ein Sportpferd würde ich nicht selbst ausbilden wollen, aber bei meinem Freizeitpferd das einfach nur brav und lieb und willig sein soll, hat das sehr gut funktionert.
     
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