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Selbstzahlende Pferdebesitzer - Wieviel ca verdient ihr?

Diskutiere Selbstzahlende Pferdebesitzer - Wieviel ca verdient ihr? im Pferde Allgemein Forum; Nachdem ich hier im Forum kein ähnliches Thema finden kann und sich mir persönlich die Frage stellt, ob ich mit einem Gehalt von 1200 € Netto im...

  1. Rauzi

    Rauzi Neues Mitglied

    Nachdem ich hier im Forum kein ähnliches Thema finden kann und sich mir persönlich die Frage stellt, ob ich mit einem Gehalt von 1200 € Netto im Monat mir ein Pferd kaufen "darf" oder das keine so gute Idee ist, stelle ich hier diese Frage. Mir bleibt von diesem Geld monatlich 500 € übrig (400 € WM, 150 € Lebensmittel etc, 150 € sonstiges)

    Falls ihr Angaben zu eurem Gehalt angeben wollt, könnt ihr das ja so machen: zb.

    < 1000 € netto
    > 1000 € netto
    > 2000 € netto
    oder ihr sagt, was euch monatlich übrig bleibt.

    Würdet ihr euch bei meinem Gehalt ein Pferd holen? -Ohne finanziellen Rückhalt. Gerade habe ich soviel Geld auf dem Konto, dass mir nach dem Pferdekauf 1500 € noch auf dem Konto übrig sind (bereits abgezogen aller Aufwendungen inkl. Pferdehaltungskosten monatlich weiterwachsen um 200 €) und das Pferd, welches mir gerate angeboten wird, würde mit Futter, Unterkunft (150 € inkl. Heu), Zusatzfutter + Tierarzt-Hufschmiedkosten + Versicherung jährl. 300 € auf den Monat verteilt komplett 225 € kosten.

    Ich bin die ganze Zeit nur am Überlegen, weil ich mir eigentlich nie ein Pferd holen wollte, bevor ich nicht mindestens 5000 € Notfallkosten gespart habe, weil ich es niemals verkaufen will. Aber jetzt ergibt sich das gerade, bzw die Besitzerin würde eventuell noch ein bisschen warten. Soll ich mitwarten und sparen oder kann ich es mit reinem gewissen jetzt schon kaufen? Oder besser bei meiner RB bleiben aus eurer Sicht?

    Lg Rauzi
     
  2. Kaufst Du das Pferd mit passendem Sattel/Equipment? Ansonsten solltest Du diese Kosten auch noch mitberechnen. Ich würde mich umhören,w ie hoch die Durchschnittspreise für die Pension bei Dir in der Gegend sind. 150 € wäre hier utopisch günstig. Wenns Dir dann nicht gefällt oder Du aus irgendeinem Grund den Stall wechseln musst, sollte das noch drin sein. Hast Du die Fahrtkosten mit einkalkuliert?

    Aus heutiger Sicht würde ich vorm Pferdekauf so viel Geld wie möglich auf die Seite legen.Also, wenn Du unbedingt dieses Pferd willst, die Besi aber auch noch warten würde, dann würd ich noch so lange wie möglich sparen. Wirst sehen, das Geld geht weg wie nichts.
     
  3. Kigali

    Kigali Sternchenreiter

    Unter welchen finanziellen Bedingungen ich vor über 20 Jahren mein erstes eigenes Pferd gekauft habe, verrate ich besser nicht **pfeif**

    Ich stimme Leo zu, als Pferdebesitzer kann man eigentlich nie genug Geld haben. Wenn du noch etwas warten / sparen kannst, würde ich das auf jeden Fall tun!
     
  4. Rauzi

    Rauzi Neues Mitglied

    Danke für eure Antworten.


    Equipment ist dabei. Das Pferd steht schon im Stall, wo ich es stehen haben möchte. Fahrtkosten für Futterholen sind mit einberechnet in sonstige Kosten. Klinikfahrten wären Sonderkosten. Einstellkosten in der Umgebung liegen durschnittlich bei 200 €. Die kleinen verlangen 150 - 200, die großen bis 300. Es gibt hier ca 5 kleine Ställe, die Fremdeinsteller suchen.

    Das Pferd würde ich einmal übernehmen, weil es in diesem Stall aufgewachsen ist und seine Gefährten auch noch dastehen, dann gefällt es mir vom Charakter und Exterieur und weil ich eh in einem Jahr eins in Betracht gezogen haben würde, falls meine RB, mit der ich sehr zufrieden bin, mir bis dahin nicht mehr zur Verfügung stehen sollte. Ich habe keine großen Ambitionen, das Pferd ist mittleren Alters und würde bei mir quasi seinen Lebensnachmittag genießen. Ich denke in erster Linie an das Pferd. Viel Geld für mich hatte ich noch nie. Seit einem Jahr bin ich ausgelernt und habe gerade an persönlichem Reichtum geschnuppert. Wenn ich das jetzt fürs Pferd abgebe, ist es quasi wieder wie vorher. Überleben ohne Schulden, insofern keine 10.000 € Operation anstünde, könnte ich.

    Mir ist gerade bewusst geworden, dass wenn ich das Tier hätte und plötzlich stünde eine solch teure OP an, die ich nicht zahlen könnte, würde es schlimmstenfalls eingeschläfert (weil kein abkäufer und ungeheure schmerzen), wo es bei anderen die Chance hätte, dass die zahlkräftiger und ebenfalls willig zum zahlen sind. Es würde aber seine Freunde und gewohnte Umgebung verlieren bei externem Verkauf und könnte selbst bei zahlkräftigeren Besitzern dem Schicksal unterliegen, bei einem Unfall eingeschläfert zu werden. HHHHHHaaach, ich werd wahnsinnig :D Aber vielleicht klappt es ja, dass mir das Pferd in einem halben Jahr noch zur Verfügung steht. Ich lasse wohl bei dieser Entscheidung mal besser ein wenig den Zufall entscheiden, gell?
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. Juli 2013
     
  5. Tja, das ist so eine Sache, die Du mit Dir ausmachen musst. Ich denke, die wenigsten Pferdebesitzer haben so viel Geld zur Verfügung, um immer gewährleisten zu können, dem Pferd jede Behandlung angedeihen zu lassen, egal was es kostet.
    Du kannst Dich natürlich in einem gewissen Rahmen über OP-Kosten oder Krankenversicherung absichern, wenn das Pferd noch nicht zu alt ist. Die kosten aber auch gut Geld. Oder Du machst Dir bewusst, dass es einen gewissen Punkt gibt, wo Du dann eine Behandlung nicht mehr durchführen lassen kannst.
     
  6. Binapa

    Binapa Inserent

    Aber grad für Op's gibt es doch heute schon tolle Versicherungen!
    Einfach mal beraten lassen, manche Zahlen nur wenn das Pferd in Narkose ist, andere den doppelten Tierarzt Satz usw...
    Kolik OP ist sicher bei den meisten Versicherungen mit drin.
    Und so teuer sind die Versicherungen im Monat nicht.
     
  7. treuerhusar

    treuerhusar Gesperrt

    Wenn ich das so lese, sollte ich dringend umziehen!
    Hier an meinem Wohnort kann ich für 225 Euro monatlich noch nicht einmal ein Pferd auf dem eigenen Hof unterhalten.

    Ich befürchte, dass du ein wenig zu blauäugig an die Sache eigenes Pferd herangehst.
    Gerade im Fall einer ernsthaften Erkrankung, z.B. einer Kolik, sind selbst € 5.000,- recht schnell aufgebraucht.
    Natürlich gibt es heute auch Krankenversicherungen für Pferde. Aber diese erhöhen die monatlichen Belastungen für den Halter. Ob also eine solche Versicherung für diesen Fall hier empfehlenswert ist, ist eher fraglich.
    Zumal die eingezahlten Versicherungsprämie im Falle des Ablebens des betreffenden Pferdes verloren ist.
    Dies könnte man allenfalls über eine entsprechende Lebensversicherung abfangen? Da aber beträgt in der Regel die Auszahlungssumme 80 Prozent des Versicherungswertes. Auch erhöht eine Lebensversicherung die monatliche Belastung für die TE. Zusätzlich bedarf der Versicherungsabschluss einer tierärztlichen Untersuchung des betreffenden Pferdes, was die Kosten für die Anschaffung zusätzlich in die Höhe treiben wird.
    Bei einem derart geringen Einkommen würde ich dazu raten sich eine Reitbeteiligung zu suchen.
     
  8. GilianCo

    GilianCo Langzügelbespaßer

    Das kenne ich. Ich denke allerdings auch, wenn man vernünftig ist, dann hätten einige von uns kein Pferd.

    OP Versicherung würde ich in jedem Fall abschließen. Ich persönlich finde dann ein Polster von erst mal 1500 € jetzt so wenig auch nicht. Natürlich wären 5000 oder 10000 € besser, klar. Allerdings frage ich mich, ob wir auch wirklich alle so vernünftig waren, und dieses finanzielle Polster hatten?!

    Allerdings stimme ich den anderen zu, ich würde trotzdem gucken, das Du auch im Falle eines Stallwechsels den Unterhalt des Pferdes noch bezahlen könntest.

    Es ist tatsächlich regional sehr unterschiedlich, was die Boxenmieten angeht, ich sehe, was meine Freundin im Süden zahlt, und ich sehe, was ich bezahle, und dazwischen liegen Welten....


    via Tapatalk
     
  9. Kigali

    Kigali Sternchenreiter

    Ich gebe zu, ich habe so ein hohes Polster nicht und ich kenne kaum einen Pferdebesitzer, der ein Polster in dieser Höhe hat.
    Wenn man bei einem Pferd mindestens 5000 € haben sollte, sollte man bei 4 Pferden 20000 € auf dem Sparbuch liegen haben.... das wäre schön **träum**

    Wichtig ist, das man die laufenden Kosten „locker“ bezahlt bekommt. Muss man schon immer die Boxenmiete u. den Schmied irgendwie zusammen kratzen, ist das „Projekt – eigenes Pferd“ spätestens bei einer Krankheit des Tieres zum scheitern verurteilt.
     
  10. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Heute kann man vieles versichern was vor 20 Jahren noch nicht gegeben war. Mein nächstes Pferd wird sicher eine op versicherung bekommen, die nimmt viel Druck.
     
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