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Sensibel, schreckhaft oder was ganz anderes?

Diskutiere Sensibel, schreckhaft oder was ganz anderes? im Pferdeflüsterer Forum; Ja das weiss ich schon, wenn es aber nur "das Normale" wäre, würd ich sagen ja.. klar hat sie Schiss, wenn ich Angst habe, gerade weil sie so ein...

  1. Kitty Malone

    Kitty Malone Bekanntes Mitglied

    Ja das weiss ich schon, wenn es aber nur "das Normale" wäre, würd ich sagen ja.. klar hat sie Schiss, wenn ich Angst habe, gerade weil sie so ein Sensibelchen ist. Aber es ist anders.. vom Boden habe ich keine Angst. Vor Besen habe ich keine Angst. Ich reite sie ja auch aus und habe keine Angst vor dem eigenen Schatten... meine Angst AUF dem Pferd ist die vor dem Stolpern und Stürzen.

    An dem Problem arbeiten wir ja immer wieder, aber ihre Schreckhaftigkeit ist extremer geworden. Deswegen wollte ich das vom Boden her mehr durchschauen.

    (glaubt mir, in vielen Dingen weiss ich, das ICH das grosse Problem bin, das bin ich aber nicht erst seit kurzem)
     
  2. Zitrone

    Zitrone Inserent

    Wie alt ist sie?
    Weißt du etwas über ihre Vergangenheit bevor sie zu dir kam? Wann wurde sie eingeritten? Hatte sie seitdem mal einen wirklich langen Koppelurlaub, damit die mal richtig zur Ruhe kommt und total abschalten kann?

    Und hast du mal überlegt, ob du einfach mal auf einem anderen alten, abgeklärten, sehr sicheren Pferd reitest um gegen deine eigene Angst zu arbeiten? Ein alter Hase, den nichts aus der Ruhe bringt.
    Kerry macht solange mal ein paar Monate Urlaub von allen Reitern und Anforderungen und wird einfach mal für jeden Dreck überschwänglich gelobt, um ihr Selbstbewusstsein zu (re)aktivieren.
     
  3. Kitty Malone

    Kitty Malone Bekanntes Mitglied

    Sie ist 12, ich habe sie seit 5 Jahren. Sie kam aus Irland, über Dänemark nach 2 verschiednen Stationen in D (alles Händler) zu mir. Eingeritten wurde sie, wie viele Importtinker im Hauruckverfahren. Halbwegs in allen Gangarten geradeaus. Laut Anzeige war sie "A-fertig". Zitat meiner TÄ dazu: "Klar.. ne A macht die fertig" :biggrin:

    Ich hab schon in einigen Sackgassen mit ihr gesteckt aus denen ich immer einen Weg gefunden habe irgendwie.
    Richtig eingeritten wurde sie letztes Jahr im Mai, für 6 Monate in Vollberitt, dann wurde ich immer mehr mit entsprechendem Unterricht dazu genommen. Das hat sie sichtlich aufblühen lassen, das hat man gemerkt, endlich zu wissen was der Mensch erwartet und durch klare Anweisung das auch umzusetzen. Und egal was war.. ausgeritten bin ich immer, in allen Gangarten. Auch wenn das zwischendrin mal hakte, das hab ich auch wieder hin bekommen.
    Jetzt habe ich sie körperlich gut in Schuss, und vor Corona waren wir auf einem echt tollen Weg, ich fast wieder angstfrei, aber jede Pause wirft mich mehr zurück als ich war.. hey warte mal.. das ist ja wie bei meinem Pony ^^ eine Negativerfahrung der kleinsten Art und wir fangen im Minusbereich an :biggrin:
    Vom Boden ist alles tutti, daher bin ich auch froh wenn sie mental in meiner Gegenwart (wie z.B. nach der Arbeit an der Longe) abschalten kann.

    Daher wäre eine Pause eigentlich nichts, ich will nicht wissen wo ich dann lande. Jede Unterrichtsstunde kämpfe ich mich wieder zurück, Pausen sind Gift für meinen Kopf.

    Und ich weiss, wie ich auf sie wirken kann wenn ich zu aufgedreht bin, das zeigt sie mir sehr deutlich. Trotzdem habe ich Situationen, die ich eben nicht analysieren kann wenn sie so schreckhaft ist, deswegen suche ich nach Brainstoming-Hilfe.
    Das Problem Kitty ist mir bewusst. Aber wir haben so viel geschafft...

    Die Idee mit dem anderen Pferd ist gut, habe ich auch schon gehabt, aber im Moment bin ich sehr "menschenscheu" was den Kontakt im echten Leben betrifft.
    Das täte ich aber mal versuchen, wenn sich die Möglichkeit ergibt.
     
  4. Zitrone

    Zitrone Inserent

    Und wenn du bei Kitty alles so lässt wie es jetzt läuft und du dennoch Unterricht auf einem ruhigen lieben sicheren Pferd nimmst, und somit immer mit einem Erfolgserlebnis, weil der "alte Hase" nicht gestolpert ist und sich nicht erschreckt hat und du nicht runtergefallen bist, und mit einem dementsprechen guten und entspannten Gefühl auf Kitty steigst.
    Dass du deine eigene Angstspirale unterbrichst.
    Würde dir das helfen?
     
    emmaxx gefällt das.
  5. Kitty Malone

    Kitty Malone Bekanntes Mitglied

    Das kann ich Dir sagen, wenn ich es ausprobiert habe - das wäre aber meine echte Hoffnung, dass sich das dadurch unterbrechen lässt.

    Ich befürchte wenn es nicht klappen würde, muss ich das Reiten doch aufgeben :cry: - aber soweit will ich mal noch nicht denken, denn dann ist der Kampf verloren.
     
  6. NaBravo

    NaBravo Bekanntes Mitglied

    "dann ist der Kampf verloren" hört sich nicht gut an. Hast du denn auch richtig Spaß mit deinem Pony? Oder "kämpft" ihr nur? Das wäre ja traurig, wenns so wäre...

    Ich würd dir vermutlich mal nen Liter :)wink:) Bachblüten einflößen, bevor du zu deinem Pony gehst. Ernsthaft...dir, und nicht dem Pony.
     
    Zitrone, emmaxx und Kitty Malone gefällt das.
  7. Mabel

    Mabel Inserent

    Wenn das Problem eher bei dir liegt, spiegelt dein Pferd es nur.
    Vielleicht macht es da wenig Sinn, an dem Spiegel zu arbeiten?
    Vielleicht musst du rauskriegen, wo deine Baustellen sind und wirklich da vermehrt hinschauen?

    Wenn du Angst vor Stolpern und Stürzen hast, mach Falltraining. Da gibt es extra Kurse für.
     
    Kitty Malone gefällt das.
  8. Belle

    Belle Bekanntes Mitglied

    Kitty, ich glaube du stehst selber zu sehr unter Leistungsdruck. Du schreibst, damals habe wir Fortschritte gemacht, damals haben wir uns Sachen erarbeitet und jetzt klappt nichts mehr...

    Versuch diesen Druck abzulegen. Hab Spaß mit deinem Pony. Nehmt euch ein paar Monate Auszeit, keine Reitstunden usw.
    Genieße die Zeit, reite aus, variiere die Länge eures Ausritts-je nach (Angststimmung bei dir/beim Pony).
    Macht Sachen wo es kein Falsch/Richtig gibt. Wenn du merkst, ihr spult euch gegenseitig hoch-Steig ab und gehe ein Stück zu Fuß.

    So würde ich die Sache angehen. Aus deinen Erzählungen glaube ich nämlich, dein Pony kann dich verdammt gut leiden und möchte alles richtig machen. Versuch diesen Leistungsdruck für euch beide eine Zeit zu unterbrechen bevor du ans Verkaufen denkst.
     
    NaBravo, aquarell, Natty und 3 anderen gefällt das.
  9. emmaxx

    emmaxx Bekanntes Mitglied

    Ich denke auch, dass Du meinst, etwas "machen" zu müssen, damit das Pferd "ordentlich lebt" ... und dass Dich das unter unnötigen Druck setzt.

    Kannst Du mal genauer sagen, was Du meinst,
    - machen zu "müssen" und
    - was Dir wirklich Spaß macht und wobei Du entspannt und zufrieden bist (das Pferd natürlich auch)?
     
    Zitrone gefällt das.
  10. Princess of Diamond

    Princess of Diamond Bekanntes Mitglied

    Was meinst du genau mit menschenscheu? Gerne auch per PN.
     
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