1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Sitze zwischen 2 Stühlen / zwischen den Lagern

Diskutiere Sitze zwischen 2 Stühlen / zwischen den Lagern im Pferdeflüsterer Forum; Hallo, habe schon in verschiedenen Foren geschnorchelt, bin aber nirgends so richtig fündig geworden. Dieses Forum schien mir sympathisch und...

  1. Büffel

    Büffel Neues Mitglied

    Hallo, habe schon in verschiedenen Foren geschnorchelt, bin aber nirgends so richtig fündig geworden. Dieses Forum schien mir sympathisch und daher habe ich mich auch kurzentschlossen hier angemeldet. Denn: ich brauche (äußere) Hilfe in Form von Erfahrungsaustausch. - Bin Anfänger, habt also bitte Erbarmen, falls ich hier zu lang poste oder in irgendein Fettnäpfchen treten sollte. Wem es nicht gefällt, der kann ja weiter klicken, Danke. - Nach 35 Jahren Abstinenz habe ich meine Liebe zu den Pferden wieder gefunden. Seit 1 Jahr habe ich einen 4 jährigen Wallach, Stockmaß: 179cm und mache seither (Berufsbedingt) an 2 Tagen die Woche nur Bodenarbeit mit ihm (was mir sehr viel Spaß bereitet).
    - Hierbei wurde ich bisher von 2 sehr guten Reitlehrern unterstützt.
    - Mir fällt es schwer, die Körpersprache der Pferde zu lernen.
    - "ich Chef" zu spielen.

    Jaaaa, ich weiß (heute): Zu einem Reitanfänger gehört ein älteres, fertig ausgebildetes Pferd. Beim damaligen Kauf war für mich jedoch entscheidend: Wir wollen (bzw. ICH will / das Pferd SOLL) beide zusammen lernen. Das Pferd mit einem gewissen Vorlauf vom RL und ich zeitlich hinterher. Heute würde ich sicherlich anders entscheiden. Aber die Konstellation ist nun so vorhanden / weigere mich (noch) ihn zu verkaufen (daher hier mein Hilferuf). Denn ich möchte nicht derjenige sein, der damit beginnt, ihn "durchzureichen" und er dann später den Knall kriegt, den ihm heute einige unterstellen (???). - Er hat einen sehr wachen Geist, läßt alles / vieles brav mit sich machen (Hufe auskratzen etc.). Von - / zu der Weide holen / bringen. Geht zwar unwillig in den Hänger, aber ist er mal drin, steht er ruhig und brav. Beim ausladen läßt er sich langsam, ruhig und geduldig rückwärts raus führen. Auf dem Platz bei der Bodenarbeit ist er neugierig, lernwillig und setzt neue Dinge sehr schnell um. Ballanciert auf Bohlen und stiefelt unerschrocken zwischen Holzknüppeln rum. Seine Gangarten: Erhaben (fast majestätisch) und weiträumig. Kurz: Ein richtig tolles Pferd mit einem riesigen Potienzial. Ich bin überzeugt: Der könnte einmal Zirkusreif werden (was von mir jedoch nicht beabsichtigt ist). - Nur: Er hat ein Problem (sorry, sehe das nicht als mein Problem, denn da haben wohl andere vor mir etwas vergessen, ihm beizubringen):

    Wenn er zwischendurch irgendetwas interessantes sieht: Dreht er den Kopf in diese Richtung / vom Führenden weg und marschiert urplötzlich los. Zwar sehr gemächlich mit dem 1 PS, aber mit einem gewaltigem Drehmoment, unaufhaltsam wie ein Güterzug, oder das Schwungrad einer großen Dampfmaschine, einfach so dort hin. Keine Chance mehr, sich vor ihn zu stellen, vor seiner Nase mit dem Seil zu wedeln o. ähnliches. - Er geht einfach so los. Egal ob hinter ihm einer am Seil hängt, oder nicht. Wenn er am Platz ist und die benachbarte Herde gallopiert auf der Weide irgendwo hin: Muß er natürlich mit. Egal ob da jemand auf ihm drauf sitzt, wieder am Seil hängt, oder nicht. - Er hat irgendwann einmal (vor meiner Zeit) gelernt, das er sehr viel Kraft hat und versteht diese Kraft zielgerichtet einzusetzen. Indem er den Kopf auf die andere Seite des Führenden dreht, den Hals lang macht und seine 800 Kg einfach in Bewegung setzt.

    In der Zwischenzeit hatte ich mich auch schon vertrauensvoll an eine wohl sehr bekannte, s.g. "Pferdeflüsterin" gewant: Das Intermezzo war bereits nach 2 Wochen beendet. Mir gefiel ihre Trainingsmethode nicht: Sie belohnte seinen "Schritt" in die richtige Richtung mit kraulen an seinen Wangen und einem lauten "Danke". Aber der "Schritt" in die falsche Richtung wurde bestraft: Mit energischem Seilschlagen. Bei einer Gelegenheit band sie ihn sogar, er hatte Knotenhalfter an, damit an die Eisenumzäunung des Geheges. Weil er ihr seitlich nicht zurück wich, gab es Senge mit dem Seil. Ich habe mir leider eine etwas andere Auffassung in den letzten 12 Monaten dazu angeeignet: Ich möchte nicht, das meinem Pferd (was ja noch jung ist und lernen muß (wie ich)) der Willen / der Charakter gebrochen wird. Und nur um mir / dem Menschen zu gefallen, um keine Prügel zu kriegen ? Sorry, DAS geht mir irgendwie gegen den Strich. - Au weia, bin schon jetzt auf die Prügel gespannt, die ich Greenhorn nun hier kassieren werde.

    Seit ein paar Monaten ist es viel, viel besser geworden. Seine "Ausraster" wurden seltener. Vermutlich weil er zur Reitlehrerin, mir und zum Stall ein gewisses Vertrauen bekommen hat. Nun naht die Zeit, wo ich mir denke, einen "guten Draht" zu ihm zu haben. - Ich würde ihn gern bald reiten. - Oder aber: Ich bin zu "weich" für ihn und müßte ihn dann schweren Herzens doch verkaufen.

    MEIN Problem: Ich sitze zwischen 2 Stühlen / 2 Lagern.

    - Die einen sagen: Das Pferd ist unberechenbar. Eine tickende Zeitbombe. Eine Gefahr für sich, seinen Reiter und für andere (wenn er ausbüchst). Ich solle ihn für 4 - 5 Monate irgendwo intensiev ausbilden lassen, wo er lernt das der Mensch der BigBoss ist. Oder: Am besten verkaufen.

    - Die anderen sagen: Das Pferd ist noch jung, es muß lernen. Auch gehöre der Wallach nicht in eine Stutenherde (wo er der Prinz ist), sondern in eine Gemischtherde. Dort bekäme er auch permanent Manieren von ranghöheren Pferden beigebracht. Und natürlich: Viel mehr mit ihm abeiten.

    Seit geraumer Zeit reitet meine RL ihn auch im Gelände. Bisher: Toi, toi, toi, OHNE negative Zwischenfälle. Sicherheitshalber hat sie ihm dabei jedoch Schlaufzügel angelegt, aber OHNE diese einzusetzen. Sie will sie auch NICHT benutzen. Sie sollen nur für einen eventuellen Ausraster sicherheitshalber vorhanden sein. Lediglich als eventuelle NOTBREMSE fungieren. - Da sagt nun wieder das "gegnerische Lager": Um Gottes Willen: Schlaufzügel und ist so auch derem Spott ausgesetzt.

    Die "Befürworter" sagen: Ja, für den Notfall wäre es ganz gut / eine absolut sichere Alternative. Und irgendwann könne man sie ja dann ganz weglassen.

    Da ich irgendwie keine neutralen Ansprechpartner habe, würde ich mich freuen, wenn hier vielleicht jemand seine Erfahrungen dazu Kund tun könnte ? Oder: Falls ich vielleicht einen passenden Beitrag übersehen habe, bitte kurz den Link dazu, das wäre toll.

    Vorab schonmal lieben Dank für Eure Geduld / Nachsehen. Bin gespannt und freue mich auf positive Hinweise / Hilfestellungen - LG von der Mosel, Uwe.
     
  2. Schlaufzügel sind keine vernünftige Alternative und bei einem richtigen "Ausraster"im Gelände mordsgefährlich für Pferd und Reiter. Ansonsten würde ich einfach aufhören, mir die verschiedenen Lager anzuhören und einfach "mein Ding" durchziehen. Ein Wallach in einer reinen Stutenherde?Wie kommt es zu der Konstellation?Kann mir vorstellen, dass ihm da jemand zum spielen und raufen fehlt. Das Pferd ist so jung.Wir der seit dreijährig gearbeitet?Ich würde dem wohl mal ne Denkpause in Form einer Weidesaison geben und dann noch mal in Ruhe los legen.
     
    Rickmaniac, Elchhexe, Korek13 und 7 anderen gefällt das.
  3. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ.

    Hallo Uwe,

    stimme Leo vollumfänglich zu.

    1) keine Schlaufer!
    2) andere Herde
    3) Auszeit gönnen


    Was das "Büffeln" angeht - ja, mei, Dein Pferd ist jung!
    Wie ein Teenie eben.
    Dabei hilft:

    1) KURZE Trainingseinheiten - maximal 20 Minuten, länger hat ein so junges Pferd keine Konzentration!
    2) Man muß weder Seilwedeln noch unermüdlich "bodenarbeiten" - die 63. Wiederholung von Lektion X ist einfach langweilig!
    Bau Neues ein, mach Dich und das Training interessant - und halte es kurz!
    3) Man(n) muß weder hart noch "Chef" sein, nur klar und konsequent.


    Und: Du hast Dir gewünscht, daß ihr gemeinsam lernt; setz Dich zu Deinem Pferd an / auf die Wiese und beobachte ihn und die anderen Pferde.
    Das hilft auch viel beim Verstehen.
    So lernst Du dann auch von ihm.


    LG, Charly
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Sep. 2015
    Korek13, Barrie, melisse und 3 anderen gefällt das.
  4. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    das trifft wohl auf jedes Pferd zu... die wenigsten Pferde sind bombensicher, in egal welcher Situation. aber das nur mal am Rande.

    zu deiner Situation:
    ich denke, wirklich einen Rat geben was du tun sollst, kann hier niemand. du musst wissen und einschätzen, ob es für euch zwei eine (realistische) Chance gibt, miteinander glücklich zu werden oder nicht.

    ansonsten kann ich mich meinen vorrednern nur anschließen. schau, dass der Kerl in eine für ihn passende Herde kommt (die allermeisten Stuten-Herden dürften genau das nicht sein) und lasst die schlaufer draußen weg. das ist so unglaublich gefährlich!!!
     
    melisse gefällt das.
     
  5. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    ich geh das mal von oben nach unten durch.

    du hst dir also ein 3jähriges rohes pferdekind gekauft, was auch jetzt noch am erwachsenwerden ist.
    du möchtest ihn selbst ausbilden (lassen), weißt, dass du das nicht gut genug selbst kannst und suchst dir deshalb professionellen rat, stellst aber fest, dass du dir bislang zu wenig gedanken gemacht hast, wer ein guter ausbilder für euch wäre.

    2 tage die woche machst du selbst was, geritten bist du ihn aber noch nicht, das machen andere? er ist angeritten?

    was sind denn das für welche? umf warum gleich 2? das klingt so nach western (wegen seilschwingen) und nach grob-reit-FN-mensch. warum sollen 2 köche den brei verderben?

    wieso? wieso willst du chef speilen? warum willst du nicht der freund deines pferdes sein?
    wenn wir mit unseren anfangen in der ausbildung, will ich mich anfreunden,weil ich die ja gern habe.

    vermutlich deshalb, weil du gar nicht dieses chef gehabe annehmen willst "du schreibst ja auch "chef SPIELEN" - nicht "SEIN"....
    versteh ich nicht, warum du etwas so machen willst, wie es wider deine überzeugung ist.
    also ich bin auch nicht chef, ich mach was mit meinen pferden.

    hast du son schmarrn vor 35 jahren auch schon gemacht? wir scheinen ungefähr ein alter. also in meiner gegend wollte man vor 35 jahren kein chef sein. man ist geritten. ;)

    ist ja auch dein gutes recht. aber ggf solltest du schleunigst anfangen, was DU willst. und nicht auf fremdartige ratschläge hören.

    das klingt doch nett :) hast du also selbst richtig gemacht, kannst du also was. so was kann ja genügen für 4 jahre alt.

    doofe frage: warum verlädst du den so häufig? ist bei dir kein platz vorhanden zum arbeiten? ich find das unglücklich. mit 4jährigen würde ich lieber vorrangig zuhause was machen. das bringt sonst so viel unruhe udn macht nur stress.
    reduzier das so viel wie es geht.

    noch ne doofe frage: warum machst du denn das? ist das dieser extreme-trail, den du da machst?
    und wofür?
    du hast dir doch offenbar einen warmblüterfür den dressurpsort gekauft. warum läuftst du da so ausgiebig neben ihm her? krank ist er doch nicht?

    ja - für dressur und springen.

    willst du barock mit ihm reiten? oder zirzensische lekrionen einüben? oder was ist dein ziel?

    mir kommt es grad den kopf hoch, dass du für die vorbereitung in "alternativen lagern" gelandet bist. du wolltest netter sein zum pferd und bodenarbeit/ reitvorbereitung "besser" machen und bist bei besondern leuten gelandet.
    viele von denen haben nicht lange erfahrung und ihr ziel ist auch zweifelhaft, denn das ausbildungsziel prüft keiner, weil keine turniersportdisziplin.
    also kann jeder "dieser leute" behaupten, er habe erfolg...;)

    na ja - ist ja auch kein wunder: du machst ziemlich ätzende sachen mit ihm. einmal zwischen holzbohlen durchlatschen: macht er ja. aber warum machst du das immer weiter?
    der ist 1.80groß und du bist langsam wie eine schnecke! oben drauf sitzen machst du noch gar nicht und unten ist jeder mensch fades lästiges objekt.
    ich find es gut, dass er dann weggehet. er zeigt dir, dass er das doof findet. gutes pferd.
    du bist doch gar nicht schnell genug neben einem 1.80 elefanten, sofern der auf der hinterhand gehen darf. also bremst du ihn auf die vorderhand, was bedeutet, dass er mit reiter oben drauf wegen deines bremsen unkontrollierbar wird.
    warum sitzt dann jemand oben drauf? wenn er nicht anhalten kann, kann er nicht reiten punkt. warum sitzt da einer, der sonst mit seilen wirbelt, oben auf einem schlachtschiff bei holzbohlen und dies ohne abgeschlossene grundausbildung?
    was soll das?

    warum nicht ganz normal reiten erstmal?

    ja - macht man auch so. zeigt: doofe sache das, jetzt habe ich keien böcke mehr. will wech hier. tschüss.

    ich find dein pferd sympathisch.
    (tschuldigung, dass ich so denke)

    ein pferd in der größe kann so langsame bodenarbeit mit holzbohlen nur auf der vorderhand. setzt man sich dann oben drauf, nach dieser art der bodenarbeit, ist das pferd immer noch auf der vorderhand und reiten mit kontrolle ist unmöglich. und genau DAS zeigt er seinen reitern dann.
    er versucht den ausbildern zu zeigen, das sie fehler machen.

    es gibt 2 wege daraus: du änderst deine ausbildung ---
    oder du änderst deine ausbildung nicht und du haust aufs pferd rauf (bzw strafst es), bis er aufgibt. du machst dann entweder körperliche züchtigung oder auch psychotricks wären möglich, dass du ihn brichst. bis er mit dir willenlos über holzbohlen im zu langsamen tempo neben dir her eiert. willst du das?
    offenbar nicht. sonst würdest du nicht fragen. warum machst du also so einen extremetrail zu beginn der ausbildung?
    wegen friendship und so? "etwas in schöner atmosphäre mit dem pferd zusammen tun können, obwohl du noch nicht selbst gut genug reiten kannst als dass du ihn reiten könntest"?
    das sind halt so schöne werbeslogans, damit die leute zu kursen kommen.
    ich denke, der ausbilder da hat nicht so viel ahnung wie seine werbesprüche. iiehst du an dem ergebnis.
     
  6. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    nach ein ganz schrecklicher dilettant am werke, wie übel. gut dass du da weg bist.

    gute idee. dann lerne zu unterscheiden, wer was kann und wer nicht. die 2 können nicht.

    frage: das ist jetzt jemand drittes? jemand, der meint, er reitet nach FN? (angeblich)
    jetzt bist du bei den klassischen ausbildern gelandet? oderbeides zeitgleich
    der hat jetzt das pferd angefangen auszubilden?
    vorher sollte er becheft werden, jetzt soll er geritten werden.
    pferd auf der vorderhand ohne gymnastizierung vom boden aus?

    und jetzt bist du wieder ind en nächsten schlamassel geraten: wirder einer, der nicht reiten kann.
    du scheinst da ein gutes händchen für zu haben (ironsich gemeint-- überhaupt lese mein post bitte ironisch -- denn ich bin grad entsetzt und beiße in die tischkante, wo du überall gelandet bist..).
    der kann auch nicht reiten,. super. udn will auch grob seinen diletantismus mit gewalt ausüben

    schlaufzügel sind verboten!! jeder, der sie benutzt, kannn nicht reiten und hat reiten nicht verstanden!!
    falsche ausbildung. NICHT nach FN.

    das ist nicht FN,das ist vermutlich riegeln udn wenn riegeln nicht reicht, dann macht man halt das pferd kaputt.
    stumpf wird dein pferd grad gemacht.

    3 ausbilder - 3 hirnis - 3x falsch.
    perfekt.
    dumm gelaufen, armes pferd.
    du kannst da nix für. du hast bloß schlecht ausgesucht. denkbar schlecht.

    super!! setz doch diesen mensch nicht noch einmal rauf, BITTE!!!

    die befürworter können auch alle nicht reiten. die wollen auch nur den kopp runterziehen.
    nimm die also auch nicht mehr für eine neue ausbildersuche. auch alle falsch..........

    da vorne ist ein maul!!! dein armes pferd!! daran zerrt man nicht! mit knotenhalfter auch nicht!!!

    lerne ausbilder finden, die reiten können. dafür zerrt man weder mit knotenhalfter noch mit gebiss und mit flaschenzügen!!!!

    oh je....

    weißt du: der neue freund einer freundin ist auch so. will auch ein junges pony alleine ausbilden. und will auch nur alles liebe für das pferd.
    "ich schaff das"
    ich wett mit dir: JEDER scharlatan wäre sicher gefunden. jeder idiotenkram wäre gemacht.....

    anderer mann im bekanntenkreis: "ich will das alleine schaffen, ich willl meine erfahrungen machen."

    man KANN einem pferd nichts beibringen, wenn man selbst nichts kann!
    wie soll das gehen?

    natürlich kann man das pferd dann ausbilden lassen - aber WIE, wenn man niemanden kennt, der es gut macht??


    (kann es sein, dass antworten nicht unendlich lang sein dürfen? ich musste meine antwort teilen, dass sie abgesendet wurde...)
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Sep. 2015
  7. Raketenerna

    Raketenerna Die geballte soziale Inkompetenz

    Davon ab das sich die Ausbildungsmethoden gruselig lesen- Du hast ein Kind da stehen.
    Der 4 jährig bereits 179 misst.
    Wenn Du länger was von haben willst, stell den weg und lass den in Ruhe wachsen.
    Denn genau das tut er gerade.
    Physisch als auch psychisch.

    Zudem hast Du bei solch riesigen Modellen das Problem, dass sie schneller verschleißen; nicht Du wirst zu weich sein wenn Du Dich jetzt auf Dein Riesenbaby setzt, sondern sein Körper ist noch viel zu weich.

    Und geh bitte, lies.
    Lies alles was Du in die Finger bekommen kannst, verarbeite das und überdenke Deine jetzigen Ratgeber!
     
  8. Weltenwanderer

    Weltenwanderer Isiphiler Workophobiker

    Dem Punkt mit der Wallachherde kann ich mich nur anschliessen. Wir haben hier einige sehr ranggbewusste ältere Wallache; wenn die 4-jhr von den Jungpferden rein kommen, halten die sich häufiger mal für Gottes geschenk an die Welt. Und lernen schnell, dass sie unreifes Gemüse ohne Sprachrecht sind.
    Diese Arbeit darfst du dir wirklich gerne abnehmen lassen.
    und ansonsten schicke ich Dir noch eine PN
     
    Barrie gefällt das.
  9. treuerhusar

    treuerhusar Gesperrt

    Schlaufzügel haben generell im Gelände nichts zu suchen.
    Gerade bei Nichtgebrauch sind die Dinger brandgefährlich.
    Zu schnell kann das Pferd da hinein treten.
    Die Rolle vorwärts ist da bereits vorprogrammiert.

    Ich habe da erst einmal eine Verständnisfrage:
    Du schreibst zwar, daß Du MIT Deinem Pferd zusammen lernen willst.
    Nicht deutlich wird aber, was bzw. welche Art der Reiterei Du betreiben willst.
    Western?
    "FN?
    Barock?
    Freizeit?

    Wenn ich mir so Deinen bisherigen Weg so durchlese, so wie Du den beschrieben hast, vermisse ich eine klare Linie.
    Ich kann mich irren, aber für mich klingt das so, als würde Dein Pferd überfordert.
    Eine vielseitige Ausbildung ist sicherlich von Vorteil.
    Aber eins nach dem anderen.
    Und nicht alles gleichzeitig.

    Du hast nicht die Aufmerksamkeit Deines Pferdes.
    Du sollst auch nicht "Chef spielen".
    Im Umgang mit dem Pferd sollst Du "Chef sein".
    Übernimmt nämlich das Pferd die Initiative, kann es schnell gefährlich werden.

    Den "Chef" kehrt man jedoch nicht mit Gewalt hervor.
    Das macht man mit Körperspannung.
    Indem man selbstbewusst an das Pferd herantritt.

    Dein Problem besteht nun darin, daß Dein Pferd die Führungsposition übernommen hat.
    Da werden die Ansagen schon etwas deutlicher ausfallen müssen, um diese Position zurück zu erlangen.
    Das bedeutet jedoch nicht, daß man (s)ein Pferd deswegen unterjochen muß.
    Was Du jetzt genau machen mußt, um die Führungsposition wieder zu erlangen, kann letztlich nur ein erfahrener Ausbilder vor Ort sagen. Hier aus dem Forum heraus ist das nahezu unmöglich.

    Grundsätzlich würde ich Dir aber dazu raten, Deinen Weg mehr zu strukturieren.
    Setze Dir Ziele, die Du erreichen willst.
    Einzelne Ziele, die dann in Etappen nacheinander abgearbeitet werden.
    Anbetracht des Alters Deines Pferdes in kleinen Schritten (zeitlich gesehen).
    Ist ein auch noch so kleines Etappenziel erreicht, ist die Lektion für diesen Tag beendet.
    Und sei es nur der sprichwörtlich eine einzige Schritt in die gewünschte Richtung.
    Morgen ist schließlich auch noch ein Tag.

    Übrigens,
    in der Ausbildung von Pferden ist "der lange Weg" letztlich der schnellere.
    Lieber mal einen Schritt zurück gehen, als etwas partout durchsetzen zu wollen.
     
    PAweide gefällt das.
  10. PAweide

    PAweide Bekanntes Mitglied

    Bei der Wallachherde schließe ich mich an. Unsere Stute steht seit zwei Jahren, nach dem Tod unserer Oma alleine mit Wallachen. Und sie benimmt sich wie eine Diva . Auch das Kopf abstellen versucht sie gelegentlich, ich kann es aber verhindern, wenn ich den Kopf rechtzeitig zurückholen. Andere leider manchmal nicht.
    Als die Seniorin noch lebte, war es für uns einfacher, die Oma war 1. Herdenchef, außerdem Freundin, Idol, Kraulpartner...

    Das mit den Schlauffis geht m.M nach gar nicht. Da ist der falsche Ausbilder dran.
     
Die Seite wird geladen...

Sitze zwischen 2 Stühlen / zwischen den Lagern - Ähnliche Themen

Übung "Entspanntes Sitzen"
Übung "Entspanntes Sitzen" im Forum Allgemein
Neue Besitzer unserer Pferde lassen sie abmagern und verhungern
Neue Besitzer unserer Pferde lassen sie abmagern und verhungern im Forum Pferde Allgemein
Nervige Stallbesitzer/in
Nervige Stallbesitzer/in im Forum Haltung und Pflege
Vorbesitzer meiner Stute gesucht
Vorbesitzer meiner Stute gesucht im Forum Vorbesitzer gesucht
Ich brauche dringend Hilfe! Besitzer herausfinden.
Ich brauche dringend Hilfe! Besitzer herausfinden. im Forum Neue Besitzer gesucht
Thema: Sitze zwischen 2 Stühlen / zwischen den Lagern