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Springen bei Befunden in der Hals- und Rückenwirbelsäule?

Diskutiere Springen bei Befunden in der Hals- und Rückenwirbelsäule? im Springen Forum; Hallo ihr Lieben, War vor einigen Monaten mit meiner Stute in der Klink und habe Naken, Hals, und Rücken röntgen und Ultraschallen lassen....

  1. MiraFiori

    MiraFiori Neues Mitglied

    Hallo ihr Lieben,

    War vor einigen Monaten mit meiner Stute in der Klink und habe Naken, Hals, und Rücken röntgen und Ultraschallen lassen. Dabei kam heraus, dass einige Hals und Rückenwirbel entzündet sind, da sie am unteren Ende zu nah aneinander sitzen (also quasi Kissing Spines, nur nicht oben, sondern unten am Wirbel) und dass das Nakenband abrisse hatte. Dies alles wurde behandelt und ist nun entzündungsfrei. Sie bekommt nach wie vor ein Muskel Aufbau Präperat und wird locker gearbeitet.Locker soll heißen, nur mit Springsattel, nur Vorwärts-abwärts, viel Galopp, ganz viel leichter sitz und Leichttraben, außerdem öfters Longenarbeit und auch ins Gelände.

    Nun streiten sich die Meinungen, ist leichtes Springen gut für sie oder nicht? Als leichtes Springen bezeichne ich Sprünge bis etwa 1m.

    Was meint ihr dazu? Meine Stute ist nach wie vor in der Muskulatur sehr fest und es fällt ihr schwer sich zu entsapnnen, sie geht zwar vorwärts abwärts, wird aber nach wie vor schnell hektisch und ist dann auf der Flucht, dann wird sie auch viel zu leicht vorne und fängt an, mit dem Gebiss "zu klappern" zwischendurch entspannt sie sich immer wieder. Auch mit dem Gleichgewicht ist das so eine Sache.

    Würde mich über Tipps sehr freuen

    Liebe Grüße
     
  2. Ramara

    Ramara Inserent

    Nun ich denke, dass du dich da besser an den z Zt untersuchenden Arzt wenden solltest. Er wird es am besten wissen. Denn wir sind hier keine Tierärzte und können keine Prognosen setzen.
    Doch finde ich, ist das eine Frage der Moral. Wenn ich weis, dass mein Pferd mit den Hals- und Rückenwirbeln eine Verletzung bzw. sie entzündet waren, würde ich es nicht mehr springen lassen. Es wäre sicher zu vergleichen, wenn ich ein Pferd springen lasse, dass ein bissl Athrose hat. Das macht auch keiner.
    Und, dass man es viel galoppieren soll, weis ich nicht könnte auch schaden. Wenn nicht, dann bitte ich um Erklärung.
    Ich würde den Arzt zu Rate ziehen!
    Ansonsten gegen leichte Arbeit nix einzuwenden, das Pferd muss ja wieder aufgebaut werden.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Nov. 2007
  3. antonia

    antonia Die von der Killerkampffischluftmatratze entführt

    Ich denke, es ist klar, dass du deinen Ta fragen solltest...
    Allerdings würde ich so ein Pferd auf keinen Fall mehr springen. bei der landung kommt es doch zu leichten Stauchungen, das wäre mir zu riskant...bei kissing spines pferden wird ja auch gesagt, dass sie nicht mehr springen sollen.
    lg toni
     
  4. MiraFiori

    MiraFiori Neues Mitglied

    es ist so, dass beim Galloppieren um einiges mehr Muskeln beansprucht werden als im Trab oder Schritt, deshalb gibt es viele Pferde, die sich im Galopp besser und schneller lösen. Dies im Zusammenhang mit meinem Präperat wurde mir vom Tierarzt empfohlen. Ich habe gerade unsere Ostheopatin gefragt, und sie ist sehr für leichtes springen, weil die Pferde dabei lernen, die Wirbelsäule aufzuwölben, sowohl die Halswirbelsäule als auch die Rückenwirbelsäule, dies hat zur Folge, dass die Wirbelkörper "auseinander" gedehnt werden, also mehr platz dazwischen ist, was für meine Stute förderlich wäre. Wir sprechen hier ja auch nicht von hartem Springtrainig, viel mehr von Gymnastizierenden Springen durch einen Profi einmal wöchentlich. Die Physiotherapeutin meinte aber ebenso, dass es immer zu leichten stauchungen kommen kann, wie du ja auch sagtest, und man deshalb die Höhe der Sprünge nicht außer Acht lassen darf, aber gymnastiezierendes Springen sei in jedem Fall für jedes Pferd und dessen Rücken förderlich, wenn es richtig gemacht wird, aber man muss es konsequent über mindestens ein halbes Jahr machen, damit es einen Muskelerfolg bringt und ebenfalls immer darauf achten, ob das Pferd anzeichen von schmerzen zeigt, die aber, so haben mir Tierarzt, Physiotherapeutin und Klinik versichert, sie im moment auf keinen Fall hat, bleibt dies so, und die Wirbelkörper entzünden sich nicht abermals, dann war die Behandlung eine einmalige Sache und nun muss es an das Aufbauen der Muskulatur gehen, damit die Wirbelsäule quasi "außenherum" gekräftigt wird...

    Liebe Grüße
     
  5. Luckygirl

    Luckygirl Inserent

    Also ich bin auch der Meinung das du den Tierarzt danch fragen solltest, aller dings bin ich nicht ganz der Meinung von Ramara,
     
  6. getmohr

    getmohr ************

    Hallo,

    beim Springen wirken große Kräfte auf die Wirbelsäule deines Pferdes. Sicherlich hast du einen gymnastizierenden Effekt durch die Aufwölbung der Wirbelsäule, aber wie deine Therapeutin auch bereits beschreiben hat, wölben die meisten Pferde die Wirbelsäule gar nicht richtig auf bei den ersten Springversuchen, sondern müssen das erst erlernen.
    1m ist schon recht ordntlich für ein ungeübtes Pferd und für mein Empfinden in diesem Fall nicht mehr gymnastizierend!!
    Insgesamt finde ich, dass springen gegen deinen sonstigen B/A-Stil arbeitet, da springen nicht V/A geritten wird. In den überiwgenden Fällen kommen die Pferde mit dem Kopf, also mit Halswirbelsäule und Nackenmuskulatur in eine zu starke Aufrichtung, sodass du die HWS und das Nackenband starkt belastest, bei der Landung hingegen wirken große Kräfte auf die vordere RWS.

    Ich an deiner Stelle würde mich vom Springen in der Größenordnung 1m verabschieden und zusätzlich vom gerittenen Springen. Was du vor hast ist ja kein Gymnastizieren mehr,das ist immerhin bereits A.Höhe!
    Lass dein Pferd zur Gymnastizierung besser Stangenarbeit und leichtes Freispringen machen und mit Freispringen meine ich zunächst ausschließlich Höhen die dein Pferd mehr oder weniger mit einem größeren Galoppsprung schaffen kann!
     
  7. antonia

    antonia Die von der Killerkampffischluftmatratze entführt

    Also ich finde 1m als Gymnastiziersprung auch ganz schön heftig.
    Ich muss getmohr in dem was sie schreibt zustimmen. Jetzt würde ich erstmal gar keine Sprünge machen, würde viel longieren, und wie du es vom Ta verordnet bekommen ahst reiten. Auch mal Stangen einbauen. Mit dem Springen generell würde ich warten bis dein Pferd wieder richtig Muskeln hat, dh sie ihm helfen. Dann würde ich aber auch nur über Cavaletti gehen, am besten wohl erstmal an der longe oder frei, denn der reiter ist nicht unbedingt förderlich. ich würde darauf achten, dass dein pferd wirklich nur einen größeren galoppsprung amchen muss und nicht wirklich springen, da beim wirklich springen doch auch viele negative faktoren für dein pferd auftreten können...1m ist kein gymnastikspriung zum aufbau mehr...
    Lg toni
     
  8. MiraFiori

    MiraFiori Neues Mitglied

    danke für die antworten...

    Meine süße läuft seit Jahren einmal wöchentlich freispringen, das problem dabei ist allerdings, dass sie den rücken kein bisschen aufwölbt, sondern weg drückt. Stangen treten, kleine cavaletti, das machen wir schon seit wochen, sowohl an der longe als auch unter dem reiter. Es ist also schwer, sie beim freispringen zu gymnastizieren, weil sie so aufdreht, dass sie einen "in-out" auch mal mit einem sprung nimmt und durch die reihe so schnell durchi st, dass man kaum zu sehen kann ;)
     
  9. Ramara

    Ramara Inserent

    es muss jeder für sich ausmachen. aber eines soll gesagt sein, ein pferd kann nicht sagen ob und wo es ihm schmerzt. es muss immer was passieren, damit mensch mal aufmerksam wird. und das immer auf kosten der pferde. ich würde es nicht mehr springen lassen!
     
  10. playoff67

    playoff67 Inserent

    Danke Ramara, das ist das Problem, nämlich das Pferde nicht Ihre Schmerzen äussern können, nicht wie ein Hund der jault, oder ein Hase der sich anhört wie ein Kind. Ich kann meinen Vorrednern nur zustimmen und würde auf keinenfall ohne okay des TA weiter springen.
     
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