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Ständig sedieren?

Diskutiere Ständig sedieren? im Sonstiges Forum; Hey, also ich wüsste da mal gerne, ob es normal ist bzw. Ihr schonmal was davon gehört habt... eine ausm Stall muss ihr Pferd z. Zt. nur führen...

  1. IdontKnow

    IdontKnow Inserent

    Hey,
    also ich wüsste da mal gerne, ob es normal ist bzw. Ihr schonmal was davon gehört habt...
    eine ausm Stall muss ihr Pferd z. Zt. nur führen im Schritt und das insgesamt 2 Monate lang, 1 Monat ist um. Das Pferd lässt sich wohl so nicht händeln, steigt usw. klar, es will laufen sie wurde operiert und soll sich nun schonen. Jetzt hat dieses Mädel ein Sedierungsmittel vom TA bekommen was sie dem Pferd ne Zeit vorher gibt bevor sie das Pferd führt. Das gibt sie jeden Tag!
    Macht man das so wenn das Pferd ein wenig spinnt wie in diesem Fall? Habe da vorher noch nie was von gehört weiß auch nicht, was ich mir da für eine Meinung drüber bilden soll, schadet das dem Pferd nicht i-wie? Habe mir nur gedacht, wenn es mein Pferd wäre, dann müsste ich da i-wie durch, aber mein Pferd jedes Mal vorher Sedierungsmittel zu geben, das würd ich nicht machen! Musste meinen auch eine Zeitlang führen als er gelegt wurde u. der hat auch Figuren gebracht, die man nur in der Hohen Schule sehen würde, konnt auch nur auf harten boden gehen, der war nass also rutschgefahr aber ich wäre niemals auf die Idee gekommen meinem Pferd ne Sedierung zu geben?! Vielleicht leichte Beruhigungsmittel wie wir menschen die auch nehmen wenn wir unruhig sind, aber hab gedacht da muss ich durch und hab dem nichts gegeben.
    Würd gern Eure Meinung dazu hören...
    Und wissen ob das normal so ist, habe vorher sowas noch nie mitbekommen?!
     
  2. Binapa

    Binapa Inserent

    hm, schwierig.
    Bei meiner hab ich damit zum glück keine probleme- sie bleibt auch händelbar wenn sie mal länger stehen muß (krankheitsbedingt)
    Aber wenn ein Pferd eh schon "schwierig" zu händeln ist und es dann durch Krankheit noch "ekelhafter" wird und dadurch seine Heilung gefährdet? Finde jeden Tag sedieren schon heftig- aber denk mal das der TA schon weiß was er tut. Ich persönlich würde es dann eher mit Homöopathischen mittel probieren- denk das es aber wirklich von Pferd zu Pferd verschieden ist.
     
  3. Katrin

    Katrin Inserent

    Ich kannte eine, die hat das mit ihren 2 Pferden (jeweils eine andere Zeit) auch machen müssen, sehr lange und denen hat das nicht geschadet. Das Sedalin wird aber auch so gering dosiert, dass das Pferd einfach nur mehr oder weniger "beduselt" ist, also noch normal laufen kann. Ich persönlich würde es auch immer erst so versuche oder auf Homöopathische Mittel zurückgreifen, aber wenn mein Pferd z.B. eine Sehnenverletzung hätte und wirklich nur schreitt gehen darf, es aber wie verrückt rumspringt und die Gefahr da ist, dass die Sehne wieder verletzt wird oder sonst ein Problem auftreten könnte (gibt ja schon "bekloppte" Pferde), dann würd ich auch auf Sedalin zurückgreifen. Besser auf jeden Fall, als wenn sich Reiter (der ja führt) und/oder Pferd den Hals brechen im schlimmsten Falle...

    Liebe Grüße
     
  4. IdontKnow

    IdontKnow Inserent

    gut stimmt ihr habt recht :yes:
     
     
  5. playoff67

    playoff67 Inserent

    @IdontKnow, ich musste das leider auch eine Zeit mit meinem machen, nach 3 Monaten stehen und dann im Schritt zu führen war unmöglich! Mir ging im Moment die Gesundheit meines Pferdes vor. Vom TA habe ich das Sedalin bekommen und ihm jeden Tag nur einen Strich gegeben, das hat schon gereicht, ich habe es erst ohne versucht musste aber nach 100m abbrechen da er nur auf seinen Hinterbeinen stand, das war mir für uns beide einfach zu gefährlich. Aber das ist wie meine Vorredner schon gesagt haben, von Pferd zu Pferd verschieden, meiner war halt gefährlich.
     
  6. IdontKnow

    IdontKnow Inserent

    gut das stimmt. ne wenn das normal ist, war mir neu deswegen, hatte erst gedacht das wäre vllt. schädlich oder so... aber so ist das ja was anderes hehe =)
    danke
     
  7. SaMo

    SaMo Pferdephysiotherapeutin

    Ja, das ist eine gängige Methode. Natürlich wird im Idealfall erst versucht, ohne Mittel auszukommen, aber manchmal ist das nicht möglich.

    Es ist so, dass bestimmte Beruhigungsmittel einige Zeit gegeben werden können und keine Schäden anrichten. V.a. die Leber/Niere sollte in solchen Fällen im Auge behalten werden. Gut ist es natürlich nicht, aber man muss abwägen.
    Ist eine Genesung durch heftiges Temperament gefährdet ist es sicherlich sinnvoll das Tier etwas zu "beduseln"...

    LG Sandra
     
  8. franzivetmed

    franzivetmed Inserent

    Also im ehrlich zu sein habe ich davon auch noch nie was gehört geschweige denn gesehen...
    Selbst als ich drei wochen in einer Pferdeklinik mein Praktikum gemacht habe.
    Da wurden die Pferde auch nicht sediert bevor man mit ihnen gelaufen ist. Da hat man ne Führkette in die Hand bekommen und los gings.
    Was soll die Sedation denn bringen ... toll fürs führen is das Pferd ruhiger aber sobald die Sedation nachlässt dreht das Pferd wieder auf und wenn er schon beim Führen sehr aufmüpfig wird dann in der Box mit Sicherheit. Hat das Pferd dann eine Sehnenentzündung kloppt es sich das Bein kaput.
    Dann hat die Sedation supi viel geholfen.:confused2:
    Ich würde das Pferd in eine Führmaschine stellen, diese unter Strom setzen damit es nicht durch die Gitter durchlaufen kann.
    Ein Pferd kann man nie ganz ruhig stellen, dass ist auch der Grund warum ein gebrochenes Bein beim Pferd nicht behandelt wird...
    Aber was hat das Pferd denn genau??? Ich mein vielleicht gibt es ja tatsächlich eine Ausnahme.:mask:
    Außerdem kann es schon sein das es dem Pferd zwar so gesehen nicht schadet aber letzendlich muss man sich vorstellen das man selbst jeden Tag einmal für eine längere Zeit nicht mehr alles mitbekommt.
    Wie habt ihr das mit dem Futter während dieser Zeit gemacht???
    Eigentlich bräuchte das Pferd nach jeder Sedierung einen Maulkorb da sonst Gefahr besteht für eine Kolik, den bei einer Sedierung wird auch der Magendarmtrakt sozusagen "still" gelegt.

    Warum benutzt ihr keine Homeopathischentropfen... bin zwar auch nicht so der Fan davon aber eher würde ich das ausprobieren als mein Pferd jeden Tag zu sedieren.
    :nah:
     
  9. IdontKnow

    IdontKnow Inserent

    die Stute hatte einen Tumor am Eierstock und wurde so zum Hengst *zumindest vom Verhalten her* sie wurde dann operiert und nun hat sie hat eine Narbe am Bauch. Also ich muss sagen, sie ist nur so beim führen, in der Box *sie steht in der selben stallgasse wie ich* ist sie ganz ruhig, das Paddock von ihr ist extra geschlossen damit sie da nicht i-einen quatsch macht, nur halt wenn man da mit einem anderen Pferd lang geht dann steigt sie, aber ich wähle dann halt die andere seite und muss nicht unbedingt nah an ihr vorbei, hoffe das tun die anderen auch weil dann bleibt sie ruhig.
    Das mit dem Maulkorb da hast du recht aber muss das auch schon gemacht werden wenn sie leicht benebelt ist? Weiß noch meinen musste ich 3 std. lang nach der kastration angebunden lassen bin natürlich die ganze zeit dabei geblieben was auch gut war, da einmal der strick abging :tongue:. In die Führanlange kommt sie seit kurzer zeit wieder aber anfangs war da halt auch die gefahr, dass sie dann rumbockt etc. und die wunde dann aufreißt, mit kette würd sie schon geführt, sogar mit kette übers maul geputzt, nicht ungefährlich aber anders gehts nicht, glaube die kratzen ihr aber auch nur die hufe aus immoment. Es war selbst mit kette so schlimm dass sie sich beim führen überschlagen hat weil sie so abging.

    Fazit: Glaube ohne dieses Mittel ginge es tatsächlich nicht...

    War mir halt nur neu dass man so etwas macht aber scheint ja echt so zu sein, von daher hat sich meine frage beantwortet und ich habe wieder was dazu gelernt :yes:
     
  10. playoff67

    playoff67 Inserent

    @franzivetmed, ich kann mir vorsteellen das Du das bei Deinem Praktikum nicht gesehen hast, wieso auch, ich habe meinen bei den Kontrollbesuchen in der Klinik auch nicht sediert hingebracht. Ich habe damals auch versucht ihn mit Hengstkette und Kette durchs Maul zu führen! Es hat halt nix gebracht, ausserdem was ist besser?! Ein Pferd mit blutigem Maul??? Nee, nee, und denke doch auch nur mal was passieren kann wenn Du spazieren gehst, es kommen Fussgänger mit Hunden und kleinen Kindern vorbei??!! Und Dein Pferd rastet aus und steht senkrecht oder springt, tänzelt von rechts nach links. Ich denke man hat ja auch eine gewisse Verpflichtung anderen Menschen gegenüber, das Risiko die 750 kg Masse, und man weiß was los ist, ist einfach zu groß. Das mit dem Tropfen mag eine gute Sache sein, aber braucht ja auch länger und muss auch langfristig angewandt werden. Ich bin damals hin
    habe ihm einen kleinen Strich gegeben, habe eine halbe Std gewartet bin mit ihm eine halbe Std gelaufen, habe dann die Box gemacht, neu verbunden, nochmal geputzt, da war die Sedierung auch schon weg. Aber wie gesagt es gibt solche und solche Pferde, ich habe es getan um mich, mein Pferd und andere Menschen zu schützen.
     
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