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Steigen als Unmut,wer kann Tipps geben!!!

Diskutiere Steigen als Unmut,wer kann Tipps geben!!! im Pferdeflüsterer Forum; Ups mal ein neues Problem... Nachdem ich jetzt längere Zeit in vielen Bereichen erfolgreich war,dachte ich kürzlich mit meinen Pferd was neues...

  1. Benji

    Benji Guest

    Ups mal ein neues Problem...

    Nachdem ich jetzt längere Zeit in vielen Bereichen erfolgreich war,dachte ich kürzlich mit meinen Pferd was neues beim Bodentraining zu versuchen.
    Nach Übungen über Bodenstangen hab ich ein L gelegt und sie mehrfach von allen seiten vorwärts hineingeführt,und auch rückwärts treten lassen in einen Schenkel.Also bis erste Hälfte vorwärts und dann eben das besagte Stück rückwärts um sie mit dem ganzen vertraut zu machen, bis eben das ganze L geschaft wird.Auch gelobt und Pause gegeben damit kein Druck entsteht.Dauer des gesamten Trainings ca 20min.Am Anfang hat sie konzentriert mitgearbeitet.In den Pausen für Umbau der Stangen fing sie mit Betteln an.Ignoriere das,Leckereien gibt es auch nicht und schon gar nicht aus der Hand oder Jackentasche.Steht im Offenstall mit Auslauf.Konnte wegen Bodenfrost nicht reiten.Sind Privat,also keine Halle oder Platz,geübt im Hof.Als ich sie Rückwärts erneut treten lassen wollte schlug sie nervös mit dem Kopf und verweigerte.Kein Hindernis hinter ihr oder irgendwas wo sie Angst hat,und dann als ich mich durchsetzten wollt Stieg sie.Hab pausiert und dann erneut versucht,wieder gestiegen.Dann hab ich mich durchsetzen können und nach erfolgtem Rückwärtsrichten gelobt und Training beendet.Auf den Weg zur Koppel,gleich direkt am Hof,stieg sie ohne Ankündigung erneut.Habe ruhig abgewartet bis sie stand und bin als Stafe wieder Richtung Hof,hat dann ruhig gestanden,gelobt,zur Weide,wieder gestiegen.Alles wie eben nochmal von vorn und da war wieder gut und erst dann zur Weide,keine Probleme.Hatte die ganze Zeit Halfter drauf,Erkrankung keine,Kraftfutter auch nicht.Was könnte Ursache sein.Arbeiten immer noch am Thema Dominanz mit ambivalenten Erfolg,was das Rückwärtsrichten betrifft.SIEHE EINTRAG WIE PFERD ZUM GALOPP MOTIVIEREN.
    Bisher hat sie das noch nie gemacht.Ist11J,Stute,seit 5Monaten in meinem Besitz.Kann das eventuell auch an der Rosse liegen,sonst ist sie nicht so genervt.

    Danke im Voraus für Info,Benji
     
  2. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ.

    Hallo Benji,

    bevor Du "Unmut" mal "einfach so" als Ursache festlegst, solltest Du weitere Ursachen - mir fallen gleich zwei ein - ausschließen:

    - Rückenschmerzen / fehlende (richtige) Muskulatur -> beim Rückwärtstreten/-richten wird der Rücken vermehrt aufgewölbt, und das kann bei bestehenden (physischen) Problemen zu Schmerzen führen;
    - Überforderung -> Kann das Pferd diese Lektion überhaupt leisten??? Stichwort Last aufnehmen, Rücken aufwölben, aber auch: Hilfen verstehen!

    Und dann:
    Ist sie jemals sonst gestiegen? Ist das also eine bekannte Art, daß sie sich der Kontrolle entzieht? hat sie es vielleicht bereits so verknüpft? Oder war es das erste Mal/selten?
    Warum versuchst Du reitend eine Übung, die - wie Du schreibst - nichtmals vom Boden aus klappt? Das widerrum zeigt allerdings, daß die Stute entweder wirklich physische Probleme/Schmerzen beim Rückwärtsrichten hat, oder aber, daß ihr tatsächlich noch wenig zwischen Euch geklärt habt (aber dann versucht man dieselbe Lektion auch nicht 'von oben').

    Darüber solltest Du reflektieren, bevor Du es als reinen Unmut abtust.

    Gruß, Charly
     
  3. Benji

    Benji Guest

    Dank für die freundliche Antwort!!!

    1.Ich beschreibe ganz oben das ich sie mit Aufbau in das L HINEINFÜHRE,also VOM BODEN aus und mit Halfter von Anfang bis Ende dieser Lektion plus Koppelgang.

    2.Hat sie noch nie in den ganzen Jahren beim Vorbesitzer getan und auch nicht bei mir.

    3.Wenn du meinen Vortext aus dieser Rubrik ein Thema darunter liesst,kannst du erfahren wie ich mein Pferd beim Reiten trainiere und das da das Thema DOMINANZ noch immer eine Rolle spielt ,weil ich sie erst seit 5 Monaten trainiere.

    4.Habe ich ganz einfache Lektion genommen und laaaaannnggggsammm gesteigert,um sie nicht zu überfordern.

    5.Beginnt sie wenn sie nicht arbeiten mag,va weil wegen des Boden´s(war ja 1Woche Frost und damit Pause) immer wenn wir dann wieder was machen mit Ablehnung zu versuchen den Weg zurück zur Koppel zu planen!!!

    6.Unter dem Sattel gibt es keinerlei Probleme wie Steigen oä.

    7.Beim FÜHREN zur KOPPEL tat sie das auch ohne Vorwarnung,und da lief sie noch kurz vorher hinter her.

    8.Und zum Schluss-Rückwärts beim Reiten und im Bodentraining bisher auch ohne Problem.Sattel und andere Sachen sind speziell angepasst.

    LIES bitte den TEXT noch mal in RUHE und ggf den anderen auch.

    Danke!!!
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 11. Jan. 2008
  4. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Du schreibst, als sie gestiegen ist, hast du Pause gemacht - also das Pferd so lange in Ruhe gelassen, bis sie von selber wieder runtergekommen ist?

    Zeigt dem Pferd: "Ah, cool! Ich steige und dann hab ich kurz meine Ruhe!" - klar, dass sie es dann nochmal probiert.
    Meine Stute ist bei mir auch mal gestiegen, als ich sie rückwärts richten wollte - und zwar nur aus dem einen Grund, dass sie keinen Bock hatte, rückwärts zu gehen. Das erste was ich gemacht hab, war mich ins Seil zu hängen, sprich übers Halfter recht großen Druck aufs Genick auszuüben. Daraufhin ist sie sofort runter gekommen und wurde von mir noch in dem Moment, in dem die Vorderhufe wieder auf den Boden gekommen sind, rückwärts gerichtet - und zwar nicht nur ein paar Meter, sondern einmal um den kompletten Platz rum. Sie wollte nach dem Steigen nicht sofort rückwärts, sondern hat Anstalten gemacht, auf mich zu zu laufen - also hat sie mit dem Seil eine mitbekommen und sich dann schnellstens entschieden, wohl doch lieber rückwärts zu gehen.
    Damit war die Diskussion von wegen "ich will steigen" beendet. Sollte sie das wieder versuchen, wird sie jedes Mal die selbe Konsequenz erhalten und feststellen, dass ihr das Gesteige nichts als Ärger einbringt.

    Hört sich alles vllt ein wenig "hart" und böse an, aber es kann nicht sein, dass ein Pferd vor einem Menschen steigt - das war im Fall meiner Stute eindeutig eine Drohgebärde, vor allem weil sie danach auf mich zulaufen wollte - ich hab so heftig darauf reagiert, weil es verdammt gefährlich werden kann, wenn man einem Pferd auch nur den Ansatz zu sowas durchgehen lässt.

    Wenn du es deinem Pferd einfach "durchgehen" lässt, bzw das Steigen mehr oder weniger ignorierst, und dadurch "Pause machst", wie du geschrieben hast, ist es mir durchaus klar, dass das Pferd das wieder probiert, bzw halt anfängt zu steigen.

    Ich würde an deiner Stelle erstmal sämtliche andere Ursachen ausschließen - all das was Charly gesagt hat irgendwie abchecken lassen. Und nur wenn es wirklich "nur" Unmut ist, dann weiter daran arbeiten und evtl ein wenig härter durchgreifen.
     
  5. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ.

    Danke, Lorelai!

    Benji, sorry, aber ich verstehe nicht, warum Du meine Antwort so aufgefasst hast???
    Das sind wirklich Aspekte, die mir beim Steigen einfallen und die man auf jeden Fall klären sollte, bevor man an Unmut herumerzieht!

    Und Du hast geschrieben, daß sie sich am Boden (noch) nicht von Dir rückwärtsrichten läßt, zumindest nicht bedingungslos - da habe ich gefragt, warum Du es dann (schon) unter dem Sattel ausprobierst. Das hat auch etwas mit Rangordnung/Dominanz oder wie immer man es nennen möchte, zu tun.

    Wenn es dann - NACH Klärung der anderen Fragen - Unmut/Dominanz ist, dann solltest Du natürlich daran arbeiten - und dazu gebe ich gern auch noch Tips, stimme aber Lorelai erstmal zu.

    In diesem Sinne, vielleicht liest Du meinen Beitrag nochmal "anders" :1:,
    Charly
     
  6. playoff67

    playoff67 Inserent

    Hallo benji, ich kann Charly K. nur zustimmen, Du hast ja hier um Rat gefragt und hast ihn auch bekommen, auch Tipps!!! Es ist ja einfacher das Pferd vom Boden aus zu "dominieren" als vom Sattel aus, schliesslich sind Pferde auch nicht blöd, Charly meint ja auch nur das ihr erst einmal vom Boden aus zeigen musst das sie Dich respektieren soll und muss bevor das reiterliche kommt. Vielleicht klappt es dann ja auch mit Eurem Gallopp, schliesslich hast Du sie ja noch nicht so lange.
     
  7. Benji

    Benji Guest

    Also nochmal zum besseren Verstehen.Alles was ich tat war nur vom Boden aus,weil wegen Wetter Reiten nicht ging.

    Ich habe mit ihr ohne Sattel und ohne Trense mit Halfter VOM Boden AUS gearbeitet,NICHT GERITTEN oder DRAUF GESESSEN.Beim Reiten geht sie anstandlos rückwärts,auch beim Tor öffnen ect.Und wenn ich am Halfter zupfe geht sie auch Rückwärts.Sie sollte aber Rückwärts auf Distanz weichen ,weil das ja auch eine Dominanzsache ist.Wenn ich 1-2Meter langes Seil habe und mich abwende folgt sie ,wenn ich im Zirkel steh geht sie nach aussen,wenn ich auf die Hinterhand geh wendet sie ab,ABER ich kann das nicht bei Rückwärts.Und durch das L geführt vom Boden aus ging,dann hinein ein kurzes Stück und Rückwärts auch,und danach war Ende im Gelände.Dann wollt sie nicht mehr und fing an vorn etwas hochzugehen,nicht dolle aber es ging in die Richtung.Es ist auch ihre Art wenn sie etwas nicht will durch wegschauen sich zu entziehen und wenn mann dann in ihr Blickfeld geht fängt sie an mit den Kopf zu schlagen und zeigt dir ihre Unlust.Das gleiche beim Putzen,wenn es nicht schnell genug geht scharrt und bettelt sie mit den Vorderbein.Mit meiner Aufmerksamkeit ,habe ich getestet, wird das dann schlimmer,also ignoriere ich das oder sage im Scharfen Ton was,dann hört das auch auf.
    Beim Rausführen fing sie aber ohne jeden Grund an auf die Hinterbeine zu gehen,auch nicht in volle Aufrichtung aber ein Hüpfer wurde es.Deshalb bin ich ruhig geblieben und hab sie sofort rum genommen damit sie aufhören musste und bin auf den Arbeitsplatz zurück,damit sie nicht das Gefühl bekommt mich würde das beeindrucken und sie käme auch noch schneller als Belohnung auf die Weide.Aber ich sehe es nicht ein immer nur drauf zu hauen und vor allem würde ich sie dann mit voller Wucht in Gesicht schlagen,SOLL SIE KOPFSCHEU WERDEN? Zumal sie schon beim Wedeln mit dem Seilende einfach den Kopf wegdreht um dir zu zeigen was sie denkt.
    Und nach Erfolg machte ich Pause und als ich sie wieder nach dem Bocken unter Kontrolle hatte kurz um Aufmerksamkeit auf mich zu richten.Nach dem nächsten Bocken konnt ich mich durchsetzen,OHNE ScHLÄGE,durch Beeindrucken durch schnelle Reaktion auf ihr Verhalten,DANN ging das auch auf Distanz mit dem Rückwärtsrichten und ich habe dann beendet.Das war in den ganzen 11Jahren noch nie beim Vorbesitzer vorgekommen das sie so reagiert,ihr Wesen ist allerdings eben etwas eigen.Sie ist aber sonst sehr verlässlich und Geländesicher und zeigt kein Verhalten was beunruhigend wäre.Auf der Koppel ist sie ausgeglichen und unter dem Sattel auch,ABER SIE VERSUCHT MANCHMAL EBEN BEI MIR ZU BEEINDRUCKEN UND MANCHMAL HAT SIE KEINE LUST!!!
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 12. Jan. 2008
  8. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Ganz ehrlich Benji... Wenn sie beim Wedeln mit dem Seilende den Kopf wegdreht, dann hau ihr das Ding um die Ohren... So fies es auch klingt.
    Meine hat sowas Anfangs auch gemacht. Aber wenn mein Gaul meint, er müsse sich durch sowas der Arbeit entziehen, obwohl er GANZ GENAU WEIß, was ich von ihm will (und im Fall meiner Stute kann ich davon ausgehen, dass sie das weiß), dann gibts dafür nur eine Konsequenz: eine auf den Deckel. Bei mir gibts das nicht, dass mein Gaul einfach die Anweisungen ignoriert, den Kopf wegdreht oder sowas.

    Du schreibst, sie entzieht sich dir, indem sie den Kopf wegdreht und du gehst dann in ihr Blickfeld... Meiner Meinung nach kompletter Schwachsinn. Wenn ich was von meinem Pferd will, dann dackel ich nicht dem Pferd hinterher, sondern der Zossen hat herzukommen und herzuschauen. Und NICHT andersrum!! Wenn ich die Aufmerksamkeit vom Pferd nicht bekomme, dann HOLE ich sie mir, aber nicht, indem ich um das Vieh rumrenn, sondern dann wird sie eben beschäftigt. Wenn meine Stute vor mir steht und eigentlich grad "Pause" hat - sprich sie darf frei stehen und sich entspannen - und sie fängt dann aber an, in der Weltgeschichte rumzuglotzen, dann gibts eben wieder Arbeit. Dann geht sie rückwärts, dreht ne Runde im Kreis oder was auch immer - aber sobald ich in ihrer Nähe bin, hat sie mir ihre vollste Aufmerksamkeit zu schenken. Und wenn neben ihr ne Bombe hochgeht!
    Kopf wegdrehen oder sich auf irgendeine andere Art entziehen darf es nicht geben.

    Genauso das Scharren beim Putzen. Nicht ignorieren! Wenn du daneben stehst, dann hast du Mittel und Wege, das SOFORT zu unterbinden, also tu es auch. Im Übrigen: Kein Pferd wird kopfscheu, wenn es mal wegen einem Fehlverhalten das Seil um die Ohren gedonnert kriegt. Du musst nur konsequent sein und zwar IMMER - egal ob es dabei um das Scharren am Putzplatz, das Entziehen durch das Kopf wegdrehen oder sonstwas geht. Wenn das Pferd weiß "auf die und die Verhaltensweise von mir kommt die und die Konsequenz", dann ist alles in bester Ordnung und das Tier fühlt sich wohl, denn es hat SICHERHEIT. Es weiß genau, was passiert, wenn es dies oder jenes tut, es lernt zwar seine Grenzen kennen und kriegt den ein oder anderen Anschiss, aber es lernt dadurch auch, dass es sich innerhalb dieser Grenzen bewegen kann und alles in bester Ordnung ist. Und genau das braucht ein Pferd, um Sicherheit und Vertrauen aufzubauen. Es muss nur wissen, was es tun darf und was nicht und schon ist es das zufriedenste Tier der Welt. Klar probieren die ein oder anderen Pferde immer mal wieder, ob sie die Grenze nicht vllt doch überschreiten können - aber wenn auf eine Aktion eines Pferdes IMMER KONSEQUENT die gleiche Reaktion des Menschen kommt, dann wird das Probieren von selbst weniger werden.

    Ich hab meiner Stute schon das ein oder andere Mal das Seilende über die Ohren gehauen, wenn sie extremen Mist gebaut hat - sie ist nicht kopfscheu geworden, sie hat auch keine Angst vor dem Seil oder gar vor mir. Ich kann sie mit dem Seil am Kopf streicheln, ich kann es vor/über/unter ihr rumwedeln, alles kein Problem. Weil sie genau weiß, wann sie etwas falsch macht und wann sie was richtig macht - und wenn sie es richtig macht, dann befürchtet sie auch keine Strafe.

    Kopfscheu werden Pferde genau dann, wenn man ihnen ohne einen für das Pferd ersichtlichen Grund eine überbrät. Wenn dein Pferd vor dir steigt, dann ist das sehr wohl ein Grund, dem Vieh eine mitzugeben und das weiß der Gaul genauso wie du.

    Das Steigen beim Rausführen war übrigens - soweit ich das nachvollziehen kann - ganz und gar nicht "ohne Grund". Der Gaul hatte allen Grund, das zu tun, nachdem du es ihr vorher "erlaubt" hast, indem du keine Konsequenz aus dem Steigen gezogen hast. Sie hat dir gedroht und gesehen, dass ihr nichts passiert, wenn sie das tut. Also hatte das Tier allen Grund, es wieder zu machen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Jan. 2008
  9. Benji

    Benji Guest

    Also für mich hat es sich erledigt,habe mehrfach versucht darzustellen wie ich mit meiner Stute umgeh,allerdings ist das über Distanz schwer zu schreiben da ja niemand mich oder das Tier oder sein Umfeld kennt.Langsam wird aus uns beiden was gemacht was wir nicht sind.
    Immer wieder merke ich das es zu Missverständnissen in der Auffassung derer kommt die die Texte lesen.Ich reagiere immer auf mein Pferd in jeder Situation,mit Ton und Handlung meinerseits.Und auch Strafe ich wenn es erforderlich ist,und Lobe ordentlich.Habe auch nicht gesagt um sie herumrennen zu müssen,viele Aussagen werden mir in den Mund gelegt.Das Thema geht in die falsche Richtung.Anleitung zum Schlagen und Quälen meines Pferdes benötige ich nicht,das tun ja schon andere Menschen mit ihren Tieren.Der Umgang mit meinem Pferd ist Freundschaftlich aber bestimmt.Dennoch kommt es dabei zu Missverständnissen zwischen Tier und Mensch,deshalb meine Frage wer ähnliche Erfahrungen schon erlebt hat und HILFREICHE TIPPS hat.Beindrucken kann man Pferde auch anders!!!!!
    Wer sein Tier als Vieh oder Zosse und anderes bezeichnet kann kein guter Mensch sein.Trotzdem Danke für den Versuch zu Helfen...

    Lies ma die Bücher von Kerstin Diacont,sind vielleicht auch für dich Hilfreich.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 13. Jan. 2008
  10. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Du sagtest, "wenn man dann in ihr Blickfeld geht..." - das heißt für mich, wenn das Pferd den Kopf wegdreht, läufst gehst du ein Stück um sie rum/bewegst dich auf jeden Fall, um wieder in ihr Blickfeld zu gelangen... Das war mit dem "ums Pferd rumrennen" gemeint. Vielleicht ein wenig krass ausgedrückt, aber sowas darf/sollte man halt nicht unbedingt ganz wörtlich nehmen.

    Sorry, aber so einen Quatsch hab ich selten gehört. Ich nenn mein Pferd Vieh/Zosse/Gaul/sonstwas, ja. Ist allerdings nicht abwertend oder böse oder sonstwas gemeint - das sind schlicht und einfach gängige Ausdrücke für "Pferd" hier im Schwabenländle... ;)

    Ich denke, du verstehst einiges von meinen Beiträgen ein wenig falsch, bzw, es kommt halt alles etwas hart rüber, geb ich zu. Aber ich bin weder ein schlechter Mensch, noch ein Tierquäler oder gar jemand, der sein Pferd die ganze Zeit prügelt.
    Ich liebe meine Dicke über alles - und sie mich genauso. Wir haben ein gutes, vertrautes Verhältnis zueinander. Nur bevor das so werden konnte, mussten wir aneinander und miteinander arbeiten - und dazu gehört nun mal auch der ein oder andere Anschiss. Ich schlage mein Pferd nicht grundlos. Aber es gibt Situationen und Verhaltensweisen, auf die man als Mensch ein wenig heftiger reagieren muss, wenn man nicht möchte, dass es für den Menschen gefährlich wird. Wenn ein Pferd vor mir steht und steigt, mir bewusst und offensichtlich droht, dann hab ich als Mensch nun mal nicht allzu viele Möglichkeiten, mich erstens zu schützen und zweitens dem Tier klarzumachen, dass es sowas nicht geben darf.
    Ich greife genau dann etwas härter zu, wenn es gefährlich wird - entweder für mich oder für mein Pferd.

    Vor allem... Wenn ich mein Pferd "strafe" - sei es nun durch Arbeit oder in bestimmten Situationen auch mal durch nen Klaps mit dem Seilende - dann mache ich das so, dass mein Pferd auch weiß, warum sie jetzt eine mitkriegt. Und genauso weiß sie auch, wenn sie Ruhe gibt, passiert ihr nichts - und genau dadurch kann sie Vertrauen aufbauen, mich als "Chef" akzeptieren und sie hat die Sicherheit, die ein Pferd braucht.

    Vor allem: Ich als kleines Menschlein kann meinem Pferd mit dem Seil, das ich habe, nicht wirklich weh tun. Klar merkt sie es, wenn ich ihr das Ende auf die Brust klatsche... aber glaub mir, was die auf der Koppel von ihren Weidegenossen abkriegt ist weitaus schlimmer. ;)
     
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