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Steiger, wer hilft?

Diskutiere Steiger, wer hilft? im Pferdeflüsterer Forum; Hallo zusammen, wer kennt einen guten Profireiter (gern auch Western) aus dem Regierungsbezirk Köln, der sich mit der Korrektur von Steigern...

  1. smartie

    smartie Neues Mitglied

    Hallo zusammen,

    wer kennt einen guten Profireiter (gern auch Western) aus dem Regierungsbezirk Köln, der sich mit der Korrektur von Steigern auskennt? Meine Stute (6 Jahre) ist im Gelände fast nicht mehr reitbar. Egal, ob sie alleine oder mit anderen Pferden unterwegs ist, meistens bekommt sie unterwegs einen kleinen Anfall (immer an unterschiedlichen Stellen) und geht von jetzt auf gleich keinen Schritt mehr vorwärts, weil sie einfach keinen Bock mehr hat (an manchen seltenen Tagen ist sie auch total lieb und macht nix). Sie hat in diesen Momenten dann keine Angst, sondern sucht sich regelrecht einen Grund, nicht mehr weiter zu müssen. Dann fängt sie an zu steigen und lässt sich durch nichts und niemanden mehr beruhigen. Sie wird dann regelrecht wütend (ehrlich!).Auch ruhiges Stehen bleiben ist dann absolut unmöglich, weil sie das partout nicht will. Auch wenn die anderen Pferde ruhig weiter gehen oder von hinten "schieben", lässt sie sich nicht animieren. Sie steigt kerzengerade hoch und bockt nur rum und rast lost und ist auf 180 und total kopflos, d.h.sie achtet nicht mehr auf ihre Umgebung (Zaun, Graben etc.)! Energisches Weiterreiten ist meistens absolut unmöglich! Wenn es gar nicht mehr geht und echt gefährlich wird, bleibt mir meistens nichts anderes übrig, als abzusteigen und sie weiterzuführen, wobei sie brav mitgeht und sich etwas beruhigt (klar, sie hat ja gewonnen). Manchmal kann ich dann nach einigen hundert Metern wieder aufsteigen und sie geht brav weiter, aber da gibt es keine Garantie. Zuverlässig brav wird sie erst, wenn sie der Meinung ist, dass wir uns auf dem Nachhauseweg befinden. Da kann dann kommen, was will, Madame geht brav weiter. Es handelt sich bei ihr wirklich nur um absolute Widersetzlichkeit. Sie ist zwar grundsätzlich ein etwas unsicheres Pferd, aber wenn sie so austickt, dann hat sie keine Angst, sondern nur absolut keine Lust mehr.
    Sie ist gesund und auch der Sattel passt gut. Sie steht im Offenstall und hat den ganzen Tag Bewegung. Auf dem Platz ist sie auch total brav. Wir machen regelmäßig Bodenarbeit und dabei ist sie auch brav und hat auch Respekt vor mir. Wir haben auch schon Scheutraining gemacht (auf dem Platz geht sie z.B. ganz lieb über eine Plane am Boden, im Gelände würden sie einen Herzinfarkt vortäuschen). Im Umgang ist sie auch total lieb. Nur im Gelände tickt sie immer öfter total aus. Wer weiss jemanden, der mir helfen kann?
     
  2. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ. Mitarbeiter

    Hallo Smartie,

    kann Dir leider mit keiner Adresse/Namen weiterhelfen - nur: Richte Dich darauf ein, daß wahrscheinlich auch DU mit Deiner Stute arbeiten mußt, unter Anleitung eines "Profis". Sowas ist - wahrscheinlich - ein ganz verzwicktes, ganz lang gewachsenes Dominanzproblem - und da nützt es nichts, wenn Du nicht mit-lernst.

    Ich drücke Dir beide Daumen für guten Erfolg - auch, wenns wahrscheinlich lange dauern wird!

    Gruß, Charly
     
  3. Urmel

    Urmel Guest

    hallo,

    ich galube dein Pferd hat ein Dominanzprolem, an dem ihr drigenst arbeiten müsst!
    Und das mit einem sehr guten Profi der sich mit sochen Pferden auskennt!

    leider kenne ich mich in Köln nicht aus, da ich von der ganz anderen Seite komme!

    aber ich wünsche dir ebenfalls sehr viel Glück und alles Gute!

    liebe grüsse

    urmel
     
  4. Katrin

    Katrin Inserent

     
  5. Urmel

    Urmel Guest

    google doch mal ein bisschen!

    Wäre natürlich sinnvoll wenn der Profi in deiner nähe wäre, oder?
     
  6. Schnuffel

    Schnuffel Guest

    Duuu Urmel? Nicht böse sein, aber liest du dir eigentlich auch mal die Beiträge durch, auf die du antwortest???

    In deinem ersten Beutrag schreibst du einfach mal locker "das Pferd hat ein Dominanzproblem" und sie soll daran mit "einem Profi" arbeiten. In deinem zweiten Beitrag schreibst du, dass es sinnvoll wäre, wenn "der Profi aus ihrer Nähe wäre".

    Ganz ehrlich...Smartie schreibt, dass sie regelmäßig BA macht und das Pferd Respekt vor ihr hat, sie schreibt, dass sie einen "Profi" sucht UND dass der aus ihrer Nähe kommen soll...

    Bitte, [​IMG]

    und das jetzt nicht falsch verstehen...
     
  7. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    @ Urmel: Das Pferd hat kein Dominanzproblem, sorry... Das hat schon der Reiter... :rolleyes2:

    @ Smarty: Was genau machst du denn an Bodenarbeit mit ihr? Und du schreibst ja, dass sie "Respekt" vor dir hat, wenn du Bodenarbeit machst - das bezweifel ich einfach mal so...
    Denn wenn der Respekt draussen nicht da ist, dann ist er auch auf dem Platz nicht wirklich, bzw nicht ausreichend vorhanden. Was dein Pferd da macht, zeigt nur, dass sie dich nicht als "Leittier" ansieht, sprich, dass du ihr nicht genügend Sicherheit gibst, damit sie "auf dich hört". Sie sieht sich selber als Chef der Zweierherde Mensch-Pferd an und erlaubt sich deshalb solche Spirenzchen.
    Ich finds gut, dass du dir Hilfe vom Profi suchen willst... Ich würde allerdings die Sache eher vom Boden als vom Pferd aus angehen. Denn das Problem, dass ihr habt ist nicht das Steigen, sondern das generelle Verhältnis zwischen dir und dem Pferd.
    Ich weiß, das hilft dir jetzt nicht wirklich weiter bei deiner Suche nach einem Profi, aber das wollte ich einfach mal loswerden... ;)

    Achja... Zu der Sache mit den Plastikplanen, die Zuhause auf dem Platz/in der Halle einwandfrei funktionieren, draussen im Gelände aber einen Herzinfarkt auslösen: Was die meisten Menschen als "Scheutraining" bezeichnen ist leider meistens nichts anderes als Pferde so lange Zuhause auf dem Platz an irgendwas zu gewöhnen, bis sie es nicht mehr als gefährlich ansehen. Ist ja an sich nichts schlechtes, aber was eigentlich sinnvoller wäre, ist dem Pferd klarzumachen, dass der Mensch Sicherheit bietet und dass es für das Pferd besser ist, den Fluchttrieb zu vergessen und sich stattdessen an den Menschen zu halten... Weil dieses Zuhause ne Plane hinlegen und dann denken, das Pferd hat keine Angst vor Planen mehr, weils ja daheim auch drüber geht funktioniert nur, wenn das Pferd nicht die Angst vor der Plane auf dem Platz ablegt, sondern begreift, dass egal was kommt, der Mensch Sicherheit bietet. Wenn das klappt, dann wird das Pferd auch draussen keinen Herzinfarkt mehr bekommen, komme was wolle.... *g*
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. Feb. 2007
  8. smartie

    smartie Neues Mitglied

    Hallo Lorelai,

    welche Vertrauensübungen würdest Du mir denn empfehlen? Du hast schon recht, dass das Pferd vom Sattel aus kein großes Vertrauen zu mir hat. Vom Boden aus ist das alles kein großes Problem. Zum Beispiel: In unbekannten Situationen kann ich sie vom Boden aus vorschicken (wir machen öfter solche Übungen im Gelände) so dass sie auch mal die Rolle des "Führpferdes" übernehmen muss und sich nicht immer hinter mir verstecken kann oder einfach träumend hinter mir herläuft (wenn ich sie hinter mir laufen lasse, ist ihr alles egal, was uns begegnet; nur wenn sie vorgehen muss, ist sie aufmerksam und schaut auch hin. Wenn ich reite, gehe ich ja auch nicht vor ihr). Sie bleibt aber auch jederzeit hinter mir beim Führen ohne mich zu überholen und geht nur dann vor, wenn ich sie voraus schicke. Sie weicht vor mir, wenn ich das möchte in alle Richtungen, ich kann sie auf dem Platz "abstellen" und weggehen, ohne dass sie sich bewegt oder sie folgt dort jeder meiner Bewegungen, wenn ich das möchte.
    Vor zwei Jahren, als ich sie bekommen habe, war sie auch am Boden total respektlos und unerzogen: sie wollte jeden umrennen, konnte beim Putzen nicht 10 Sekunden still stehen und hat auch am Boden öfter versucht, sich jeder ihr unbequemen Situation durch Steigen zu entziehen. Das alles haben wir sehr gut in den Griff bekommen und am Boden ist sie jetzt so brav, wie jedes andere Pferd im Stall auch. Wenn ich in den Stall komme und sie mich sieht, steht sie schon am Zaun und wartet (nicht wegen Leckerlies, die gibt es dabei nicht). Anfangs musste ich immer hinter ihr her und sie einfangen....
    Vom Boden klappt es gut mit uns, nur vom Sattel aus hat sie leider irgendwann gemerkt, dass sie sich mit ihren Theater schnell ihr unliebsamen oder unheimlichen Situationen entziehen kann, weil ich einfach nichts mehr machen kann und sie sich total aufregt und wütend wird. Wie kann ich dem Pferd denn Vertrauen einflößen, so dass sie sich anstatt wegzulaufen oder rumzusteigen auf mich verlässt?
    LG, Smartie
     
  9. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Also, so wie du das beschreibst scheint das vom Boden aus ja echt alles gut zu klappen.... *grübel*

    Naja, es gibt ja recht verschiedene Arten von Bodenarbeit/Training am Boden. Parelli, Monty Roberts, usw... Ich selber arbeite da nach Bruce Tamlyn (den eh keiner kennt *g*), kenn mich mit den anderen Sachen auch nicht sooo gut aus, aber grade Parelli macht ja auch so Vertrauensgeschichten, soweit ich weiß...
    Wie ist es denn, wenn jemand anderes das Pferd reitet? Macht sie das da auch? Bzw, was ist, wenn dich jemand weiterführt, sobald sie ihre Steigereien anfängt wenn du draufsitzt? Klappt das?

    Ansonsten wüsste ich jetzt auch nichts mehr wirklich, sorry... Weil von der Bodensache her hört sich das alles echt gut an. Wie oft machst du denn Bodenarbeit mit ihr? Vielleicht reichts ja auch, wenn du das Ganze einfach ein wenig vertiefst, bzw speziell so Vertrauensgeschichten mit einbaust (müsstest du dich halt informieren, nach welcher Methode du da gehen willst und dir da dann Informationen dazu holen)...
     
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