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Steinbrecht - Wer versteht, was er hier meint?

Diskutiere Steinbrecht - Wer versteht, was er hier meint? im Dressur Forum; Es ist sicher auch beachtenswert, welche Menschen man ansprach. Den, der sein komplettes Wegepensum des Tages per pedes oder Pferd zurücklegte und...

  1. Wuscheli

    Wuscheli Korrektur-Schüler

    Es ist sicher auch beachtenswert, welche Menschen man ansprach. Den, der sein komplettes Wegepensum des Tages per pedes oder Pferd zurücklegte und insgesamt ein körpernutzenderes Leben führte oder den heutigen Sitzmenschen, der sich mal ein bisschen in seiner Freizeit bewegt.

    Ich denke, man musste zu Steinbrechts Zeit den wenigsten erklären, wie man sich energieeffizient bewegt.
     
    ulrike twice und emmaxx gefällt das.
  2. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    aus dem gesprächsverlauf über die veröffentlichungen von buchdrucken damals wie heute resümiere ich für mich, dass es hierbei also keinen unterschied zwischen damals wie heute gibt: jemand mit einfluss und vitamin B konnte damals und kann heute ein buch veröffentlichen, welches von vielen leuten gelesen wurde. bücher mit nicht nennenswertem inhalt gab es damals wie heute, zb groschenromane.
    bei steinbrecht wird es zufall gewesen sein, dass es eine neuauflage von 2002 gab - den wird wohl jemand zuhause noch bei sich im schrank gehabt haben und es wichtig gefunden haben, dass es einen nachdruck gibt. und dieser jenige hatte die nötigen kontakte dafür. das verhielt sich also anders als zb beim müseler, wo es seit der ersten auflage immer wieder neue auflagen gibt.
    es besteht ja auch offenkundiges großes leseinteresse an alten reitlehren.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. Feb. 2021
  3. nasowas

    nasowas Bekanntes Mitglied

    Der gravierende Unterschied zu heute ist, dass Bücher heute nur ein Medium sind und es andere Medien gibt die vollkommen ohne jegliche Überprüfung auskommen.
    Auch wenn sich Bücher zu früher nicht unterscheiden so müssen und mussten sie damals wie heute zumindest durch einige Hände bis zur Veröffentlichung. Bei einem Blog zb kann jeder total alleine schreiben as er will, das kann der gröbste Unfug sein. Da würde ein Verlag ggf nen Riegel vorschieben.. Gleiches gilt für diverse andere Medien.
    Und heute kann jeder zu allem seinen Senf verbreiten. Damals gabs maximal nen Leserbrief.
     
    Carla und emmaxx gefällt das.
  4. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    das kann ich jetzt nicht so richtig nachvollziehen. wie geschah damals diese "überprüfung", die damals die spreu vom weizen trennte?
    gerade damals gab es doch kaum eine vergleichbarkeit. weder fanden zu steinbrechts zeiten m.e. sportliche wettkämpfe außerhalb des rennsports statt noch konnteman sich per videoklick anschauen, wie man in frankreich noch in italien ritt.

    gerade in dieser hinsicht haben die reitsportbetreibenden vonheute jede möglichkeit, die man sich wünschen kann.
     
  5. emmaxx

    emmaxx bekannt bissig ... :)

    Das Problem ist aber, die Spreu vom Weizen zu trennen ... gerade heute, wo das "geschriebene Wort" (wo auch immer veröffentlicht) kaum noch Wert hat ... und der "Suchende" völlig überfordert ist ... kommt dann noch mangelhafte Unterstützung im realen Leben dazu ... braucht man sich nicht wundern, dass die Verwirrung in der Reiterwelt so groß ist ... und mannigfaltig kuriose Blüten treibt.
     
    Carla gefällt das.
  6. nasowas

    nasowas Bekanntes Mitglied

    mir geht es nicht um Spreu von Weizen trennen sondern rein darum, dass es durch mehrere Hände gehen musste und mehrere Menschen es (in der Regel) schonmal lesen wenn etwas als Buch gedruckt wird. die Wahrscheinlichkeit dass da jemand was sagt wenn schlimmer Blödsinn dasteht ist höher als bei nem Blog.
    Da können du oder ich einfach schreiben was wir wollen, kann brutaler Blödsinn sein, unverständlich und falsch, ohne dass überhaupt jemand mal gelesen hat ob es überhaupt verständlich ist oder ohne dass du oder ich eine zweite Meinung vorher gehört haben. Die wenigsten Menschen haben das Geld mal einfach ein Buch drucken zu lassen in großer Auflage aber per Blog kann man günstig die ganze Welt erreichen .
    Das heisst nicht, dass Bücher immer "qualitätsgesichert" sind aber die Wahrscheinlichkeit, dass sie eher schonmal überprüft worden sind ist eben höher als bei anderen Medien.
    Ich denke im großen Durchschnitt sind Bücher noch immer qualitätvoller als z.B, facbook oder Blogs oder so.
     
    emmaxx gefällt das.
  7. terrorschaf

    terrorschaf Bekanntes Mitglied

    Glaubst du echt bei verlagen sitzen fachleute aus jedem erdenklichen bereich, die bewerten ob das buch inhaltlich richtig ist, also der schreiberling recht hat mit dem was er schreibt?
    Ja, das buch wird natürlich mehrfach gelesen und bearbeitet. Aber da sitzen keine leute die bei einem buch übers reiten prüfen ob die hilfe "richtig" beschrieben wurde. Weil richtig eben auch immer relativ ist.
     
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  8. emmaxx

    emmaxx bekannt bissig ... :)

    Och, ich bin so optimistisch, dass es in den Verlagen schon Spezialisten für die verschiedenen Themen gibt (gab) ... natürlich nicht en detail, aber schon für die grobe Einschätzung ... und es gibt ja auch bei den Verlagen generell unterschiedliche Schwerpunkte, was sie verlegen ...

    Und, mal andersherum gefragt:
    Wenn soviel Mißtrauen Büchern gegenüber vorhanden ist, warum kauft man sie dann überhaupt?
    Wenn ich doch von vornherein denke, dass da nur Bullshit drinsteht, warum dann überhaupt lesen? Ok, ich gebe zu, dass ich bei vielen moderneren "Fachbüchern" tatsächlich nach ein paar Textstellen die Finger davon lasse ... :)

    Aber gerade die "alte" Literatur ist doch sehr wertvoll und zeigt viele Dinge auf, die heute irgendwo nicht mehr beachtet werden oder verschütt gegangen sind ... klar, wie schon hinreichend gesagt, nicht 1 : 1 übernehmen, sondern schon mit gesundem Menschenverstand drangehen. Und dann durchaus andere Werke dazu mal querlesen. Das ist total spannend! :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. Feb. 2021
  9. Mirage

    Mirage Bekanntes Mitglied

    Mal andersherum gefragt: Kennt jemand ein einziges Pferdefachbuch, wo er 1 zu 1 mit allem mitgeht, was dort beschrieben wird? Ich nicht.
     
  10. nasowas

    nasowas Bekanntes Mitglied

    Ich glaube ein guter Verlag wir auch inhaltlich mal jemanden zu Rate ziehen der das liest damit man sich als Verlag ggf nicht komplett blamiert und auch will der Verlag ja sicherstellen, dass ein werk auch verkauft wird. Also ja auch da gibt es Leute die das lesen, die nicht ganz fachfremd sind. Ich glaube kein verlag will sich der Blamage aussetzen ein Buch zu veröffentlichen in dem z.B. falsche Studien zitiert werden oder so. Natülich ist das alles absolut nciht 100%!
    Alles keine garantie für irgendwas und im Selbstverlag kann jeder Mist produzieren aber allein die Tatsache, dass andere Menschen sich auch damit auseinandersetzen mussten (anders al online ) führt schon zu einer anderen Qualität IM DURCHSCHNITT als wenn du oder ich einfach mal was bloggen.

    @Mirage aber das ist ein anderes Thema. es ist ja nicht nur gut was man selber gut findet. Es gibt ja durchaus legitime Meinungen die andere Menschengruppen vertreten, die ich total ablehnen kann.
    alles it keine Garantie für "richtigen" Inhalt nur dafür, dass zumindest mehrere Menschen dem Inhalt zustimmen , denn absolut "richtig" muss es ncihtmal geben sondern es können einfach Meinungen sein oder Ansichten.
    Ich behaupte nicht alles was in Büchern steht stimmt weil die schonmal "angeschaut" wurden ich sag nur im Schnitt schätze ich die Qualität höher ein als von irgendwelchen Blogs oder Facebook Einträgen oder ähnlichem


    da bin ich immer vorsichtig. nur weils alt ist macht es das nciht besser und viele Dinge sind auch zu Recht verschütt gegangen und werden nciht mehr beachtet.
    Gerade wenn ich denke wie damals der Umgang mit Tieren, Kindern, Mitmenschen war dann denke ich vieles ist zum Glück heute nciht mehr beachtet.
    Ich bin kein freund der "guten alten Zeit" ich glaube vieles ist zu Recht weg. Nicht alles, es gehen auch immer wertvolle Dinge verloren oder zeitweise verloren aber ich lese alte Dinge auch mit einer gehörigen Portion Skepsis und immer im Kontext ihrer Zeit,
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. Feb. 2021
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