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Steinbrecht - Wer versteht, was er hier meint?

Diskutiere Steinbrecht - Wer versteht, was er hier meint? im Dressur Forum; Bei einem mathebuch wo 1+1=3 steht oder in einem fachbuch für steuern in dem etwas falsches steht wird natürlich korrigiert und so nicht...

  1. terrorschaf

    terrorschaf Bekanntes Mitglied

    Bei einem mathebuch wo 1+1=3 steht oder in einem fachbuch für steuern in dem etwas falsches steht wird natürlich korrigiert und so nicht veröffentlicht. Aber das aind auxh wissenschaftlich anerkannte nachprüfbare fakten. Und selbst diese fakten können sich ändern wenn es neue erkenntnisse gibt.
    Deshalb ist das ursprüngliche buch immer noch da.

    Bücher über reiten sind da etwas völlig anderes.

    Und ansonsten gebe ich mirage völlig recht.
     
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  2. nasowas

    nasowas Bekanntes Mitglied

    ich sehe die da nicht "völlig" anders aber je konkreter eine Wissenschaft desto besser überprüfbar obwohl in der hohen MAthmatik es ja schon wenige gibt die es überhaupt überprüfen können und die Bücher dort bei weitem auch nicht fehlerfrei sind.
    Dass alte Bücher bleiben ist wahr und auch ein Problem wenn man es nicht beachtet von WANN sie sind denn neue Erkenntnisse können ja die "richtige" Meinung von damals vollkommen widerlegen! Man denke mal an Medizin, was sich das ständig ändert!
     
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  3. emmaxx

    emmaxx bekannt bissig ... :)

    Quintessenz: Über so eine filigrane gefühlsbetonte Sache wie Reiten kann man keine Bücher schreiben :)
     
  4. *FrogFace*

    *FrogFace* Frosch ohne Locken

    Ich hab in meinem Leben 2 Bücher lektoriert. Beauftragt damals vom Autor. Bei inhaltlichen Fragen konnte ich den Autor fragen. Ansonsten geht es beim lektorieren eher um Struktur und Sprache. Aber sicher nicht darum, den fachlichen Inhalt zu hinterfragen.
     
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  5. terrorschaf

    terrorschaf Bekanntes Mitglied

    Kann man natürlich, aber es ist eben nicht 1+1=2.

    Und deshalb ist es völlig normal, dass das geschrieben jeder aus seiner sichtweise aus den gesammelten erfahrungen liest, bewertet und seine schlüsse daraus zieht.
    Und was der eine zum gral der erkenntnis erhebt ist für den anderen eben quatsch und viele werden sich teile raus ziehen die für sie nützlich sind aber ser geschrieben lehre nicht allumfänglich folgen.
     
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  6. ruffian

    ruffian Inserent

    Doch, schon. Nur kann ich (!) sie nie als Fachbuch lesen, sondern nehme sie wahr als Erfahrungsberichte und Überlegungen eines anderen Reiters oder Ausbilders. Und da finde ich fast immer etwas, das mich anspricht, zu eigenen Überlegungen oder Experimenten anregt und mich dadurch weiterbringt. Nicht weniger, aber auch nicht mehr. Ich unterwerfe mein Denken nicht gern den Prinzipien eines anderen Menschen. Bei Sachbüchern über messbare und belegbare Themen sieht das anders aus, da wird mir keine Denkweise aufgezwungen, sondern es werden Fakten vermittelt. Wertfrei. In Literatur rund um das Reiten finden sich Wertungen und Ansprüche, die ich nicht teilen kann. Trotzdem lese ich, wegen des Blicks in die Erfahrungen und Erlebnisse anderer Menschen, die mit Pferden arbeiten. Eine Bibel zu dem Thema habe ich nicht und ich suche auch keine.
     
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  7. emmaxx

    emmaxx bekannt bissig ... :)

    Was ich bei vielen Büchern (zugegeben alle vor mehr als 50 Jahren geschrieben) immer so spannend finde, sind die durchaus verschiedenen Lösungsansätze für auftretende Probleme, die man gerade hat. Das ist oft sehr hilfreich ... und sei es nur, dass man einen anderen Blickwinkel bekommt.
    Lustig finde ich auch, wenn einem die eigene Denke usw. plötzlich aus Büchern entgegenspringt ... :)
     
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  8. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    also der erste band von "reiten aus der körpermitte" ist schon dem sehr nahe, was ich beführworte. nur die ausrichtung der schenkellage un die richtung des baucnabels sagen mir nicht "1 zu 1" zu. ein buch behandelt ja aber auch niciht "alles".
     
  9. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Mei, in Büchern (oder Blogs, Foren, Facebookgruppen, TV-Sendungen, beim Reitunterricht, auf einem Lehrgang, Vortrag, usw, usf) legt halt jemand seine Sichtweise dar.
    In welcher Form derjenige das macht, ist erstmal egal. Er erklärt seinen Standpunkt, seine "Philosophie", seine Methoden und damit kann man konform gehen, in Teilen konform gehen oder es völlig ablehnen.
    Mir persönlich ist es völlig egal, in welcher Form jemand nun seine Inhalte vermittelt, ob die vorher von wem auch immer überprüft worden sind oder nicht, ob die Ansichten hundert Jahre alt oder erst gestern entstanden sind - ich versuch, das erstmal alles wertfrei anzuschauen.
    Ich hab hier im Forum zB schon Sachen gelesen, von "ganz normalen Usern", mit denen ich weit mehr anfangen kann oder eher konform gehe, als mit Zeugs, das Reitmeister xy in seinem Buch beschreibt.
    Ich hab hier schon Tipps erhalten, die mir besser weitergeholfen haben, als Kurs bei Trainer Soundso.
    Obwohl das hier die unzensierte, schnelllebige Welt des Internets ist, in der jeder seinen Senf dazugeben kann, größtenteils ungeprüft.

    Drum... Ja, mit den modernen Medien ist es einfacher geworden, seine Gedanken unter Leute zu bringen, aber über die Qualität dieser Gedanken sagt das in meinen Augen erstmal gar nix aus. Kommt ja immer drauf an, wer da was schreibt und wer es liest.
    Für sich selbst hinterfragen, filtern, drüber nachdenken, usw muss man eh, immer. Oder sollte man zumindest.
     
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  10. emmaxx

    emmaxx bekannt bissig ... :)

    Da sprichst Du ein wahres Wort gelassen aus, @Lorelai !

    Ich persönlich finde es aber trotzdem immer hilfreich, wenn "richtig" irgendwo objektiv und zuverlässig nachprüfbar definiert ist ... dass man wenigstens eine "Leitlinie" hat, an der man sich entlanghangeln kann ... vielleicht ist das aber eine Altersache, dass ich nach nachvollziehbaren Regeln suche.
    Allein, um meine Gefühle/Erfahrungen "belegen" zu können.

    Hach, Reiten ist doch was Schönes! :)
     
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