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Stumpf durch Sporen

Diskutiere Stumpf durch Sporen im Allgemein Forum; Hallo! :wink: Von meiner Freundin die neue RB ist ziemlich stumpf,was die Schenkelhilfen angehen..Sie reitet im Moment noch mit Sporen (ca...

  1. Aubacke

    Aubacke Inserent

    Hallo! :wink:

    Von meiner Freundin die neue RB ist ziemlich stumpf,was die Schenkelhilfen angehen..Sie reitet im Moment noch mit Sporen (ca 2cm),aber will ihre RB jetzt feiner reiten.Hat da wer schonmal ein solches Problem gehabt oder hat wer gute Tipps??

    Vom Futter & ähnliches ist alles okay,auf der Wiese oder beim longieren,ist er auch recht faul,also ist es,denke ich,eher so seine Art.

    LG
     
  2. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Wenn das Pferd "nur" faul ist, würd ich eher zur Gerte als zu den Sporen greifen.
    Wenns allerdings darum geht, dass das Pferd allgemein nicht gut auf den Schenkel reagiert (also auch wenns um seitwärts-treibende Hilfen geht), dann würde ich persönlich bei den Sporen bleiben. Allerdings würde ich das so handhaben, dass immer zuerst der SCHENKEL (sprich die Wade) alleine kommt - reagiert das Pferd nicht, dann einmal kurz der Sporn. Und zwar sofort und nur mit so viel Druck, wies braucht.
    Viele Reiter gehen bei sowas dazu über, das Pferd nur noch mit den Sporen zu reiten - sprich wenn das Bein drankommt, dann immer gleich mit dem Sporen. Das stumpft das Pferd nur noch mehr ab. Daher wenn man Sporen einsetzt, dann - in so einem Fall zumindest - bitte immer erst Schenkel und erst wenn das nicht reicht, dann Sporen. Wenns klappt, Sporen gleich wieder weglassen und nur noch mit Schenkel treiben.
     
  3. Aubacke

    Aubacke Inserent

    Also es ist faul & reagiert auch schlecht auf den Schenkel..
    Da er ein recht schwungvolles Pferd ist,haut sie Probleme das Bein ruhig zu halten..sie wollte jetzt erstmal die Sporen weglassen,dafür die Gerte dann vermehrt einsetzen & auch einige Stunden nehmen an der Longe,um ihren Sitz einfach noch zu verbessern...

    Meint ihr,dass das so besser werden kann?Wir kennen uns da nicht so wirklich gut aus :)
     
  4. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    Also am Sitz arbeiten sollte sie auf jeden Fall unbedingt! Und Sitzlongen sind da natürlich ein super Möglichkeit!

    Sporen sind natürlich in erster Linie mal dazu gedacht, Schenkelhilfen präziser und klarer zu geben - mit unruhigem Bein wird das natürlich schwierig!

    Normalerweise würde ich sagen, Sporen ab und erstmal am Sitz arbeiten. Andererseits wird`s halt wahrscheinlich so sein, dass ohne Sporen gar nichts mehr geht. Deine Freundin noch mehr arbeiten muss. Und das Bein immer unruhiger statt ruhiger wird.

    Bei faulen Pferden neigt man gerne dazu, immer mehr zu "drücken" und zu "quetschen" und noch mehr und noch mehr (also mehr und mehr Schenkel, vermeindlich treibende Gewichtshilfen ...) -und bewirkt oftmals gerade das Gegenteil. Nämlich zum einen ein Abstumpfen des Pferdes. Ein immer unruhiger werdender Sitz (klopfende Schenkel, schaukelnder/schiebender Oberkörper) bei immer langsamer werdendem Pferd :confused2:

    Deshalb würde ich auf jeden Fall die Sitzlongen empfehlen.
    Beim normalen Reiten:
    natürlich auf ruhigen Sitz achten; schauen, dass man nicht zu viel mit Kreuz nach vorne schieben will! manchmal hilft`s sogar, mal eine ganze Zeit lang im Trab nicht mehr auszusitzen! damit das Pferd wieder lernt, den Rücken rund zu machen und wirklich über den Rücken zu gehen, ohne dass der Reiter von oben dagegenquetscht :1:
    Und sich den Respekt vorm Schenkel zurück erarbeiten!!! Und das geht nur, wenn man den Schenkel einerseits gut unter Kontrolle hat. So dass er eben nicht ständig klopft (wird aber meist besser, wenn das Pferd wieder fleißiger wird). Und darauf zu achten, dass das Pferd auf jede (!) Hilfe zu reagieren hat!!!
    Das heißt im Klartext: wenn eine Schenkelhilfe gegeben wird, hat das Pferd entsprechend zu reagieren/ zu zünden! Tut es das nicht, wird der Schenkel energisch mit dem Sporen unterstützt.
    Damit meine ich: 1x so Sporeneinsatz, dass das Pferd WIRKLICH reagiert! Und dann wieder ruhiges Bein.

    Natürlich sollte der Sporen auch nicht zu stark eingesetzt werden. Aber es muss schon so sein, dass er sich auch mal kurz bißchen erschrickt und mal nach vorne will. Sonst lernt er den Respekt nicht! (und Respekt ist nicht Angst!)
    Dabei mit der Hand genügend Freiraum geben, also nachgeben. Damit sich die Hilfen nicht widersprechen.
    "Springt" er richtig nach vorne vor lauter Schreck -LOBEN!!! Denn er hat Reaktion gezeigt.

    Habt Ihr das paar mal so gemacht, dann auch mit den Hilfen wieder feiner werden!!! Aber erstmal muss der Respekt wieder da sein!
    Und es muss SOFORT reagiert werden!
    Reagiert das Pferd wieder nicht, kommt SOFORT der Sporen. Und zwar auch energisch genug! Danach aber wieder Ruhe! Das ist wichtig!
    Erst wieder, wenn wieder keine Reaktion... ... ...

    Und, wenn sie ihn nicht sitzen kann, lieber erstmal leichttraben! Und unbedingt Sitzübungen!
     
     
  5. Vera.

    Vera. Neues Mitglied

    Also meine RB ist auch ziemlich faul und ich reite ihn mit Gerte und Sporen.
    Benutze die Gerte allerdings nur selten.
    Meine RL und gleichzeitig Besi von ihm sagt mir immer, dass ich im Unterschenkel flexibel bleiben muss und nicht immer an der selben Stelle treiben soll. Heißt den Unterschenkel zwischendurch mal etwas weiter hinten anlegen usw.
    Ich treibe ihn auch nicht durchgehend im Takt, sondern höre zwischendurch auf zu treiben und komme dann etwas "zackiger".
    Meine RL meint auch, ich muss schneller treiben, als er denkt und halt nicht immer im Takt.^^
    Wenn ich immer an der selben Stelle treibe, reagiert er iwann gar nicht mehr auf den Schenkel.
    Naja und auf Dauer wird er so richtig fleißig. Vllt sollte deine Freundin das auch mal probieren.
    Aber Longenstunden sind bestimmt erstmal das Richtige!
    Ich denke mal, wenn sie ein unruhiges Bein hat und dann versucht den Schenkel zu verschieben usw. wirds nicht grade besser^^
     
  6. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    @Vera:
    also ganz ehrlich, ich glaub dir, dass ihr damit (eine Zeit lang?) sogar Erfolg habt -aber das kann doch nicht die Lösung sein, oder?

    Es hat ja einen Grund, warum man mit ruhigem Schenkel (am Gurt) reiten soll. Nämlich unter anderem auch den, dass das Pferd recht schnell lernt, die unterschiedlichen Druckpunkte des Schenkels auch unterschiedlich zu deuten und entsprechend unterschiedlich zu reagieren. Also eben vorwärts, seitwärts etc.
    Es soll ja so sein, dass die Hilfen immer feiner werden. Weil das Pferd eben gelernt hat, darauf sehr genau und präszise zu reagieren. Aber das geht doch nur, wenn es auch klare und präszise Hilfen bekommt!

    Und außer Takt treiben? Na prima! Manch einer bringt seine komplette Trainingszeit damit zu, den Takt seines Pferdes (wieder) in Ordnung zu bringen. Und ihr treibt bewußt ausser Takt?

    Wenn du meinst, man soll sich vom immer langsamer werdenden Pferd nicht "einlullen" lassen, sondern auf fleißigen Takt achten, ok. Aber bewußt ausser Takt treiben -sorry, würde ich jedenfalls nicht empfehlen.

    Zum zwischendurch nicht treiben: gut, so formuliert find ich`s nicht soo glücklich. Wenn man aber weiß, dass, bei korrekter Lage des Unterschenkels am Pferdebauch die Wadenspannung (durch Ferse tief) ausreicht, damit sich das Pferd sozusagen seine treibenden Impulse selbst abholt -ok.
    Das ist ja das Ziel, dass man nur noch an die Hilfen denken muss. Und lieber zwischendurch einen energischeren Impuls und dann wieder Ruhe, das find ich auch.

    Ich will dich nicht angreifen! Ganz sicher nicht! Und ich glaub dir auch, dass dir das deine RL so sagt und ihr damit vielleicht sogar erstmal Erfolg habt. Aber die glücklichste Lösung ist das so glaub ich nicht. Erst recht nicht, wenn man das Pferd auch weiter ausbilden will.
     
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