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Sympathie & Chemie zwischen Pferd und Reiter

Diskutiere Sympathie & Chemie zwischen Pferd und Reiter im Allgemein Forum; Seh ich wie Charda. Aber es ist "Arbeit". Und es ist ganz viel guter Wille nötig. Weil man über vieles, was einem an dem Pferd stört eben...

  1. Ponymonster

    Ponymonster Pseudo-Einhorn

    Seh ich wie Charda. Aber es ist "Arbeit". Und es ist ganz viel guter Wille nötig. Weil man über vieles, was einem an dem Pferd stört eben hinwegsehen muss, bzw. dem Pferd da schon seine Eigenheiten zugestehen muss. Ich glaub, ein erster wichtiger Schritt ist es da, an der inneren Einstellung zu arbeiten. Aber ob das so notwendig ist, wenn es "nur" eine RB ist?!?
     
  2. Frau Horst

    Frau Horst Bekanntes Mitglied

    Ich sehe keinen Grund, sich die Mühe zu machen, wenn ein Pferd zur Verfügung steht, bei dem alles passt. :bahnhof:
     
    *FrogFace* und Butterblume :)) gefällt das.
  3. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ. Mitarbeiter

    Kann sich entwickeln.

    Ich glaube aber, daß es gar nicht allein eine Frage der Chemie ist, sondern Du Angst hast.
    Da hilft Chemie dann nur bedingt.

    Du hast Angst, daß Stürze passieren werden.
    Du hast Angst, alleine ins Gelände zu gehen (aber kaum andere Möglichkeiten).
    Du hast Angst, zu longieren.
    Du hast Angst, mit dem Besitzer zu sprechen.

    Deswegen mein Rat:
    Werde Dir klar, was Du möchtest!
    Kommuniziere das - bei Besitzer und Pferd (A)!
    Und sehr wahrscheinlich läufts dann auch mit Pferd A... ;)


    LG, Charly
     
    ruffian und Tequilla gefällt das.
  4. ruffian

    ruffian Schimmelreiterin

    Manchmal passt es einfach nicht, ich habe das allerdings erst einmal erlebt. Das Pferd lief nett im Unterricht und mit mir allein, im Umgang war es etwas gewöhnungsbedürftig. Ich habe das Pferd nie gern geritten. Es gab deutlich anstrengendere Pferde in meinem Leben und auch so einige, bei denen ich zeitweilig beim Aufsitzen ein etwas flaues Gefühl im Magen hatte. Immer hätte es klare Gründe gegeben, das jeweilige Pferd nicht oder nicht gern zu reiten.

    Bei dem mit der unpassenden "Chemie" gab es keine Gründe. Ich hatte einfach keine Freude und ich mochte das Pferd nicht gern. Keine Ahnung, warum und es änderte sich auch nichts daran. Irgendwann habe ich meinen Mut zusammengenommen und meinem Reitlehrer gesagt, dass ich das Pferd nicht reiten möchte. Er war überrascht, weil er keine Probleme gesehen hatte. Als ich ihm gestand, dass ich das Pferd nicht mag, hat er es mich nie wieder reiten lassen. Und ich dachte, der reisst mir für die blöde Begründung den Kopf ab. Was man eben so denkt mit 12 Jahren :)

    Wichtig wäre es für dich, genau zu schauen, ob die "mangelnde Chemie" ein anderer Ausdruck für Überforderung ist. Dann solltest du überlegen, ob du ggf. mit Unterricht die Herausforderung annehmen und etwas von Pferd A lernen möchtest oder ob dir der Schritt zu groß ist. Dann würde ich dem Besitzer klar sagen, dass Pferd A für dich nicht in Frage kommt.
     
    Lorelai und Frau Horst gefällt das.
  5. obsession

    obsession ...mag Basketball lieber

    Mein Pferd A hiess Kalle und da hat die Chemie wirklich nicht gestimmt. Absolut nicht. Da das aber das einzige Pferd war, das mir als RB angeboten wurde, weil alle anderen Privatpferde schon RBs hatten, musste ich da durch.

    Es wurde die ganz große Pferdeliebe, hat auch "nur" 3 Jahre gedauert :lol: Allerdings hab ich mit dem Vieh deutlich mehr gemacht, als es zu reiten. Grasen gehen, Putzen, ich hab ihr sogar einen Paddock von 6x8m gebaut (das war damals viel, ehrlich!), damit sie aus der Box kann und so. Als wir Freunde waren, bekam ich das Reiten geschenkt.

    Obsi.
     
    Sorcha gefällt das.
  6. minida

    minida Aktives Mitglied

    das frag ich mich irgendwie auch... hätte ich kein anderes, würde ich es versuchen. Aber weil ich halt weiss, dass es dort noch ein anderes gibt... und es wäre doch auch im interesse vom besitzer, dass es zwischen reiter und pferd harmoniert.
    Ja vielleicht hab ich auch etwas angst. Ich weiss es nicht. Ich hab halt gerade einen neuen Job angefangen und kanns mir momentan nicht leisten, dort auszufallen. Und mein gefühl sagt mir, dass ich es zum jetzigen zeitpunkt mit A auch einfach etwas provozieren würde. (Und ja, mir ist schon bewusst das ich auch von B fliegen kann und ausfallen könnte, aber das wäre in meinen Augen keine provozierte Situation) Pferd A ist übrigens ein Hengst, was man halt auch nicht vergessen sollte. Da kann man nicht einfach mal schnell grasen oder spazieren gehen, das wäre mit ihm zu gefährlich. Ich hab auch überhaupt keine Hengst erfahrung und fühle mich überfordert. Da nützt es mir auch nichts wenn mir der Besitzer immer wieder versichert, dass er sehr anständig ist, jedoch momentan einfach unterfordert ist.

    Es gab ja auch schon tage, wo es mit A besser ging als mit B. Und trotzdem hab ich ein besseres gefühl mit B.

    Hätte ich jemanden, der mich beim ausreiten begleitet und einfach „da“ ist wenn was ist, würde ich die herausforderung wahrscheinlich annehmen.
     
  7. sarah2010

    sarah2010 Bekanntes Mitglied

    Ich hab die gleiche Erfahrung gemacht wie Ruffi.
    Auf meiner kleinen hatte ich ja teilweise echt Angst. Trotzdem hatte ich da irgendwie das passende Gefühl, im Umgang ja sowieso.
    Aber ich hatte bisher in all den Jahren und all den Pferden genau eins (totbrav und auch weit ausgebildet) wo ich nie einen richtigen Draht zu gefunden habe. Der hat nie was gemacht, aber ich hatte nie den Spaß an der Sache, fühlte mich nicht so wohl wie auf anderen Pferden. Ich hab bis heute keine Ahnung warum:bahnhof: Mir hat es aber schon was gebracht den zu reiten:biggrin:
     
  8. minida

    minida Aktives Mitglied

    Ich hatte auch mal ein pferd für einige zeit zu reiten, das war totbrav und eine totale lebensversicherung. Zu dem hab ich auch nie richtig den draht gefunden. Pferd B ist für mich halt so eine perfekte Mischung zwischen Herausforderung (mich gewissen Situationen stellen) und trotzdem ein gutes gefühl dabei zu haben. Ich glaub mittlerweile einfach das pferd A einfach eine Nummer zu gross für mich ist.
     
  9. honey.79

    honey.79 Aktives Mitglied

    Ich hatte auch mal mangels Alternativen ca. 3/4 Jahr eine RB wo die Chemie nicht stimmte. Ich kann allerdings nicht mehr sagen ob das damals von Anfang an so war. Es war halt anfangs nicht die große Liebe obwohl vom Aussehen her voll mein Fall und reiterlich relativ machbar. Aber je länger ich ihn als RB hatte umso mehr konnte ich benennen wieso es nicht passte. Ich hab zwar schon versucht das zwischen uns zu verbessern aber das es nicht passte war einfach auch sehr charakterlich (seitens Pferd) bedingt. Und wenn man dann noch nur eine von drei RBs ist...
    Fakt ist: Wir wurden nie ein richtiges Team und ich habe das Ende der RB auch nicht bedauert.
     
  10. minida

    minida Aktives Mitglied

    Und a propos Chemie zwischen Pferd und Reiter: ich dachte ja dass es mit jedem reiten von mal zu mal besser wird mit Pferd B, aber da hab ich mich wohl getäuscht. pferd B will sehr schlecht vom stall weg, die ersten male war auch nicht an alleine ausreiten zu denken. Jedoch gings von mal zu mal besser, mittlerweile reiten wir alleine aus und es klappt wunderbar, einfach vom stall weg wollte Pferd B nie richtig, aber ich konnte Pferd B immer besser davon überzeugen. Und heute ging gar nichts, keine 50 cm hat pferd B sich vom punkt wo ich normalerweise aufsteige weg bewegt. Da half alles gut reden nichts und an Druck machen ist bei Pferd B sowieso nicht zu denken. Ich habs dann irgendwann aufgeben müssen und hab Pferd B longiert, was ganz gut ging. Aber vielleicht mag Pferd B mich doch nicht so gut, wie ich dachte. Mal sehen in welche richtung das weiter geht. Ich hoffe das war was einmaliges...

    Edit: ich wollt eigentlich nur sagen, kaum rede bzw schreibe ich wie toll sie ist und wie es von mal zu mal besser geht, machen wir wieder rückschritte, war ja klar ;) aber woe heisst es so schön, zwei schritt vor, ein schritt zurück.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. Sep. 2017
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