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Sympathiebekundungen vom Pferd?

Diskutiere Sympathiebekundungen vom Pferd? im Allgemein Forum; Hallo Mein Pferd hat manche Verhaltensweisen wo ich mich dann schon mal frage ob sie das macht weil sie mich mag oder ob ich da zu viel rein...

  1. LadyC

    LadyC Neues Mitglied

    Hallo

    Mein Pferd hat manche Verhaltensweisen wo ich mich dann schon mal frage ob sie das macht weil sie mich mag oder ob ich da zu viel rein interpretiere.

    Beispiele:
    - Manchmal kommt sie auf der Wiese schon direkt auf mich zu und bleibt dann kurz vor mir stehen um sich "einsammeln" zu lassen
    - Wenn ich neben ihr stehe pustet sie mich oft so ganz zärtlich an, wie Stuten das schon mal mit ihren Fohlen machen, oder stupst mich ganz vorsichtig an
    - Wenn ich neben ihr stehe macht sie das schon mal das sie ihren Kopf an mich schmiegt. Sie schubbert sich nicht oder so, das würde ich gar nicht erlauben, sie sucht dann nur irgendwie Körperkontakt als wenn sie sagen wollte "knuddel mich"
    - Wenn ich seitlich neben ihr stehe oder sitze dreht sie oft den Kopf zu mir rum und guckt mich entweder einfach an oder kommt mit ihren Nüstern und fährt damit über meine Hand oder meinen Arm
    - Wenn ich vorne an ihrem Kopf sitze schnabbelt sie mit ihren Nüstern schon mal durch meine Haare
    - Wenn ich sie am Strick grasen lasse (wenn sie zB durch Lahmheit nicht auf die Wiese darf) kann ich mich gegen sie lehnen und sie lehnt sich auch leicht gegen mich, wir stützen uns also gegenseitig etwas :)
    - Wenn ich sie grasen lasse kann ich mich neben sie ins Gras setzen und sie passt dann auch auf das sie nicht gegen mich tritt oder so.
    - Wenn ich sie in die Halle bringe damit sie etwas laufen kann oder sich wälzen oder so und ich sie vom Strick los mache läuft sie mir erstmal hinterher bis ich sie weg schicke.

    Also ich finde das klingt schon alles etwas danach das wir ein gutes Verhältnis haben aber so richtig einschätzen kann ich das auch wiederum nicht.
     
  2. Wanderreiter

    Wanderreiter Inserent

    Es sieht so aus, als wenn ihr ein vertrauensvolles und entspanntes Verhältnis habt. Das ist doch sehr schön.
    Ich bin immer etwas vorsichtig bei den sogen. "Liebesbeweisen", weil Pferde jeden lieben, der Futter bringt.
     
  3. Sternschnuppe01

    Sternschnuppe01 Inserent

    Meine Tochter, mein Mann und ich haben auch ein sehr gutes Verhältnis zu unserem Pferd.
    Bei meinem Mann findet mein Pferd es toll, wenn er einen 3 Tage Bart hat, dann wuselt er da immer mit der Oberlippe rum. Und wenn mein Mann ihn krault, dann werden die Augen immer kleiner und er schläft fast ein.
    Bei meiner Tochter bläst unser sanft in die Haare, wurschtelt sie auch mal durch und im Winter klaut er gerne vorsichtig die Mütze.
    Bei mir wuselt er gerne auf dem Rücken rum, wenn ich vorne die Hufe auskratze und manchmal wuselt er auch bei mir in den Haaren.
     
  4. danci111

    danci111 Inserent

    So wie du das beschreibst, habt ihr eine schöne Beziehung, dein Pferd vertraut dir auf jeden Fall, es läuft dir ja wenn es frei ist hinterher, Das ist sehr schön, freu dich darüber!

    LG
     
     
  5. treuerhusar

    treuerhusar Gesperrt

    Wir neigen dazu, die Tiere, die uns umgeben zu vermenschlichen.
    Das aber ist keine Einbahnstraße!
    Das ist auch anders 'rum der Fall.

    Deine Stute neigt dazu, Dich zu "verpferdlichen".
    Aber, das ist schon ein großes Kompliment.
    Tiere sind in der Beziehung absolut ehrlich.
    Wenn die Zuneigung zeigen, dann ist das echt und nicht geheuchelt.

    Nur sollte man sich davor hüten menschliche Gefühle Tieren zuzuschreiben, wie Liebe oder Hass.
    Sympathie und Antipathie geht noch in Ordnung.
    Aber mehr?
    Ich weiß nicht recht ....
     
  6. isi love

    isi love Inserent

    Nein. Was du meinst, ist vielleicht das Deuten unserer, teils auch unbewussten, Körpersprache.
     
  7. treuerhusar

    treuerhusar Gesperrt

    Nein!

    Genau das meine ich nicht!
     
  8. isi love

    isi love Inserent

    Sondern...?
     
  9. treuerhusar

    treuerhusar Gesperrt

    Ach Gott ....

    Es kann halt dazu kommen, das einen das Pferd als Mitglied der Herde akzeptiert.
    Daraus folgt, dass das Pferd einen wie einen Artgenossen behandelt.

    Dabei ist das Spektrum außerordentlich beschränkt:
    entweder das Pferd mag jemanden.
    Oder es fliegen einem die Hinterfüße um die Ohren.
    Ansonsten gibt es da noch die Ignoranz!
     
  10. Kigali

    Kigali Sternchenreiter

    Hm, meine alte Stute hatte eine Antipathie gegen alle Schecken. Sie mochte bunte Pferde einfach nicht. Einen Stallgenossen hat sie regelrecht gehasst! Wäre sie dran gekommen, sie hätte ihn versucht zu töten.

    Mein Hafi, ein rangniedriger „Trottel“ wurde recht lange von einer Stute gemobbt. Irgendwann rieß ihm der Geduldsfaden, er stellte sie in eine Ecke und trat auf sie ein.
    Danach war es vorbei, er hasste die Stute! Wann immer er die Möglichkeit hatte, ging er auf Angriff.

    Man könnte es Antipathie nennen, für mich ist das allerdings etwas anderes. In der Herde meines Paints steht ein Wallach, den mag er einfach nicht. Beobachtet man die Jungs, kann man das deutlich sehen. Da passiert aber nichts, das würde ich als Antipathie bezeichnen, das oben beschriebene verhalten als Hass.

    Zwischen Pferden entwickeln sich Freundschaften, ob man das nun Liebe oder Sympathie nennt, ist relativ egal. (Mir ist der Unterschied durchaus bekannt)

    Generell denke ich, wir Menschen sind unseren Pferden relativ egal. Zumindest so lange es ihnen gut geht, sie im Herdenverband, artgerecht gehalten werden.
    Dennoch sehe ich es ganz deutlich an meinem Wallach. Er hatte es nie schlecht, war bei seinen Vorbesitzern aber einer unter vielen. Und da er vollkommen unkompliziert war, hat man sich um ihn am wenigsten gekümmert.
    Bei uns ist das anders. Starlight steht in einem Reitstall, in dem Stall stehen 2 unserer Pferde. Starlight und das Pferd meines Mannes. Obwohl ich beide Pferde gleich behandele, ist Starlight meine Nr. eins. Er genießt es, das sieht man, und er freut sich, wenn ich komme. Ansonsten würde er nicht auf sofort kommen, wenn ich ihn rufe. Mir ist schon bewusst, das er das in erster Linie macht, weil ich ihm etwas gutes tue. (Putzen / Massieren, kratzen ;-) oder mal ne Möhre in der Tasche habe) er vertraut mir und man sieht, das er meine Aufmerksamkeit genießt.

    Ich würde es nicht Liebe nennen und selbst Freundschaft ist der falsche Ausdruck....ein freundschaftliches Verhältnis kommt dem wohl am nächsten.
    Wir Menschen neigen dazu, zu viel in das Verhalten unserer Tiere zu interpretieren...
    Ich finde das egal, solange es keinem Schadet und nicht zu extrem wird.
    Ist doch toll, wenn ich mir einbilde, das mich mein Pferd liebt. Mir gibt das ein gutes Gefühl und dem Pferd schadet es nicht.
     
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