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Testphase überstehen

Diskutiere Testphase überstehen im Allgemein Forum; Hallo, Ich bin neu hier, heiße Tami und ich besitze seit 6 Wochen eine 7 jährige Zangersheider Stute. Sie ist mein zweites eigenes Pferd, nachdem...

  1. TamaraundSanchento

    TamaraundSanchento Neues Mitglied

    Hallo,
    Ich bin neu hier, heiße Tami und ich besitze seit 6 Wochen eine 7 jährige Zangersheider Stute. Sie ist mein zweites eigenes Pferd, nachdem mein 31 jähriger Opi letztes Jahr verstorben ist.
    Im Prinzip ist Sanchentorina im Umgang und beim Reiten ein absoluter Traum, total nervenstark und motiviert, versucht stets alles richtig zu machen etc., etc.
    Ich war auch einige Male problemlos im Gelände, alles super - Traktoren, LKWs, kreischende Kids.. Alles kein Problem.
    Am Freitag wollte ich mit ihr dann einen Fluss überqueren, nach einiger Diskussion, ca 30 min(erst rückwärts laufen, dann rumgehüpfe auf der Stelle, ca. 15 cm vom Boden weg) hab ich sie dann bis zum Anfang des Flussbettes überzeugen können, ihr einen Moment Ruhe gegönnt, bin dann abgestiegen und hab mit ihr zu Fuß den Flusslauf durchquert und danach wieder aufgestiegen, lief dann alles entspannt und gut weiter bis zum Ende meines Ausrittes.
    Heute war ich wieder eine Runde ausreiten, nichts unbekanntes eigentlich. Auch an einem Gewässer, man muss da aber nicht durch, nur vorbei.
    Mein Pferd wurde, je näher wir dem Fluss kamen, immer tippeliger und hat dann beschlossen dass sie hier nicht mehr weitergehen mag.
    Sie ist dann mit den Vorderbeinen wieder ca 15 cm in die Luft, mehrmals Hintereinander und in die andere Richtung gerannt. Aus diskutieren ging nicht, war direkt an der Hauptstraße. Hab sie dann wieder zur Ruhe gebracht, als sie brav war bin ich abgestiegen und hab sie über die Straße geführt, am Fluss vorbei. Wieder aufgestiegen, danach wieder alles ok.

    Ich bin keine ängstliche Reiterin, aber ich möcht auf gar keinen Fall irgendwas falsch machen! Sie ist eine ganz ganz liebe, im umgang, bei der bodenarbeit, bei der Platzarbeit und auch eigentlich im Gelände...
    Sie steht übrigens in einem Aktivstall, schläft auch regelmäßig in der Sonne und ist mit allen Pferden schon gut bekannt nach der kurzen Zeit, in der sie jetzt bei mir ist.
    Bitte helft mir, wie soll ich da vorgehen?
    Will nicht, dass sie sich da so nen Unsinn angewöhnt.. Oder denkt ihr, das ist Angst vor Fließendem Gewässer?
    Viele Grüße
    Tami
     
  2. terrorschaf

    terrorschaf Bekanntes Mitglied

    Wasser ist für viele schwierig. Und im Moment haben sie eh ein bisschen Würmer im Kopf. Wir hatten gestern pferdefressende Drahtrolle, einen Haufen Grünabfall des Grauens und einen plötzlichen Sprung über ein 10 cm Matschklumpen mit Sidekick im Gallop. Aber das überqueren des Bahnübergangs, die Rinder und der Bus der auf 50 cm an uns vorbei rauschte, das war total ok...:bloed:

    Also kurz um. Du hast sie 6 Wochen, es ist Frühling. Entspann dich ein bißchen. Wenn es mit führen klappt ist doch schon mal sehr sehr gut. Freu dich darüber. Mit der Zeit übe es an günstigen Stellen, nehme jede Pfütze mit. Das wird.
     
  3. TamaraundSanchento

    TamaraundSanchento Neues Mitglied

    Danke für die schnelle, beruhigende Antwort @terrorschaf :toll:
    OK, vielleicht ja echt nur Frühlingsgefühle :biggrin:
     
  4. Bumblebee1

    Bumblebee1 Bekanntes Mitglied

    Sie hört sich genauso an wie mein Pferd. Wenn sie etwas nicht will (das nicht wollen sehen andere so, ich denke, da wiegt auch viel Unsicherheit mit, da sie alles macht, wenn ein anderes Pferd oder ein Mensch als Begleitung mit dabei ist), dann bleibt sie auch stehen, geht rückwärts und wenn ich treibe, steigt sie leicht an. Ich habe sie jetzt eineinhalb Jahre und letzten Sommer hatte ich das Problem fast gelöst. Bei bekannten Strecken blieb sie nicht mehr stehen, vor allem , wenn ich damit gerechnet habe und direkt das Bein gut dran hatte und vorwärts getrieben habe, bevor sie stehen blieb. Leider hatten wir im Winter eine längere Reitpause und jetzt steh ich wieder vor dem gleichen Problem.
    Ich steige dann ab und führe (natürlich nachdem ich versuche, sie von oben voran zu treiben, wenn das aber nicht klappt, führe ich eben daran vorbei, aber ich kehre auf keinen Fall um).
    Bei einer Reitstunde letztes Jahr sind wir durch einen Gelassenheitsparcour gegangen. Sie hat alles super gemacht, ausser durch eine ein Meter tiefe Bodensenke über etwa 10 m wollte sie nicht gehen. Auf Anweisung meiner damaligen RL habe ich permanent getrieben, auch mit der Gerte, da sie meinte, es wäre Verweigerung und Anstellerei. Eigentlich hätte meine RL nur ein paar mal vorgehen müssen und das Thema hätte sich irgendwann erledigt.
    Ich sollte mein Pferd ordentlich mit der Gerte bearbeiten, meine RL fand das Absteigen , was ich ja manchmal mache, falsch. Nie wieder werde ich mein Pferd so mit der Gerte traktieren. Ich habe den RL gewechselt, da diese Art, mit einem Pferd umzugehen, überhaupt nicht mein Ding ist.
    Ich bewerte das Stehenbleiben nicht über und bin mir sicher, dass wir das dieses Jahr hinkriegen, ohne das Pferd zu brechen. Dann steige ich eben ab und führe vorbei. Hauptsache, sie vertraut mir dann und geht eben vom Boden aus mit.
     
     
  5. TamaraundSanchento

    TamaraundSanchento Neues Mitglied

    Glaub auch, dass da mit Prügelei nicht geholfen werden kann..
    Dann doch lieber absteigen und vom Boden aus beschwichtigen, wenns vom Sattel aus zu gruselig ist.
    Hatte nur Bedenken, dass sie das Dann öfters machen könnte und das Absteigen dann sozusagen eine Belohnung fürs Pferd bedeutet. Aber wenn man hinterher normal weiter reitet, dürfte das ja kein Thema sein, oder?
     
  6. Carla

    Carla Bekanntes Mitglied

    Hättest du eventuell jemanden der dich begleiten kann? Ein erfahrenes Führpferd welches an Wasser gewöhnt ist, könnte sehr hilfreich sein.
     
    Mirage, TamaraundSanchento und Barrie gefällt das.
  7. Barrie

    Barrie Inserent

    Wollte das selbe wie Carla vorschlagen, ist mE der leichteste und am meisten stressfreie Weg.
    Barrie
     
    TamaraundSanchento gefällt das.
  8. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Kann man mit Führpferd machen oder ohne.
    Auf jeden Fall zeit mitbringen, und am Wasser üben. Hilft oft schon sehr wenn man Anfangs immer vor geht. Das Pferd kann nicht wissen wie tief das Wasser ist, also ist das eigentlich ne reine Vertrauenssache.
     
    TamaraundSanchento gefällt das.
  9. TamaraundSanchento

    TamaraundSanchento Neues Mitglied

    Ja, aber ist das denn nicht komisch, dass schon allein das Geräusch Angst hervorruft, auch wenn der weg nur entlang eines Flusses geht und von vornherein klar ist, dass das Pferd den Fluss nicht durchqueren muss?
    Oder kann es sein, dass ich mit der Aktion, als ich durch den Fluss durchwollte (hat ja dann zu Fuß auch geklappt nach einiger überlegungszeit :idea:), irgendwie bewirkt hab, dass sie jetzt denkt, durch jedes Gewässer zu müssen und deshalb schon allein wenn was derartiges in Sichtweite oder Flussgeräusche ein bisschen in Panik gerät?
    Das mit dem Führpferd werd ich am Wochenende mal ausprobieren, unter der Woche reitet irgendwie hier nur selten jemand mit aus :reflect:
     
    melisse gefällt das.
  10. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Also ich sag mal, du hast sie mehr oder weniger durchs Wasser gezwungen. Lerneffekt ist dann nicht, nur Stress. Dem geht sie jetzt halt lieber aus dem Weg.
     
    Carla gefällt das.
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