1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Tickern (mit Vorgeschichte) nach Hufschmied

Diskutiere Tickern (mit Vorgeschichte) nach Hufschmied im Erkrankungen / Verletzungen des Bewegungsapparates Forum; Ich versuche mich einfach mal kurz zu fassen, auch wenn die Vorgeschichte bei meinem Pferd wohl über mehrere Jahre geht. Im März letzten Jahres...

  1. friederike43

    friederike43 Bekanntes Mitglied

    Ich versuche mich einfach mal kurz zu fassen, auch wenn die Vorgeschichte bei meinem Pferd wohl über mehrere Jahre geht.

    Im März letzten Jahres wurde bei meiner Stute erst im Stall, dann in der Klinik eine Zyste im linken vorderen Strahlbein diagnostiziert. Pferd lahmte bzw tickerte zu der Zeit fast durchgehend, mal mehr mal weniger. Therapie: Cortison in den Schleimbeutel, Tildren, Eiereisen mit Polster (in der Klinik beschlagen lassen).
    Wirkung: erstmal gut, vermutlich durchs Cortison, aber irgendwie muss die Entzündung da ja raus. Nach ein paar Monaten (wie lange genau müsste ich nachsehen)immermal wieder tickern, teils sogar lahm gehend. Ich: unzufrieden mit der Hufstellung (Trachten zu hoch, vor allem links), Polster meiner Meinung nach eher auf die Sohle / Strahl drückend, vor allem im Sand, als dass sie helfen. Je mehr Druck von unten (Sand), desto schlechter ist sie gelaufen (sprich, mit längerer Bewegung eher schlechter geworden). Mitte Dezember 2015: neuer TA, Röntgenbilder, Ultraschall (Beugesehne, Schleimbeutel). Dieser sprach jetzt eher von einer Abflachung des Strahlbeines als von einer Zyste. Aber kein Durchbruch einer ehemaligen Zyste, das hatte ich explizit noch nachgefragt! Therapie: Eiereisen, Zehe offen (wie Rehebeschlag), Eisendreieck über dem Strahl sodass dieser schwebt und keinen Druck mehr von unten abbekommt. Außerdem eine zweite Tildren-Infusion.
    Mein Hufschmied hat an diesem Tag extra den TA gefragt wegen des Ausschneidens, auch ob die Trachten höher belassen werden sollten. Klare Aussage des TAs zu letzterem: nein!

    4,5 Monate hat das jetzt super geklappt! Meinem Pferd ging es bestens und ich war auch happy.Die Trachten waren normal lang und meiner Meinung nach gleichmäßig. Meine Stute belastete auch das linke Vorderbein wieder normaler. Insgesamt sah ich schon Licht am Horizont.

    Am war jetzt der letzte Hufschmied-Termin und ich muss zugeben, ich habe im entscheidenden Moment einfach nicht aufgepasst. Musste was helfen und als ich zurück kam, waren die vorderen Hufe bereits ausgeschnitten und die Eisen schon wieder drauf. Ich fand es diesmal wieder extrem ungleich, nicht nur zwischen rechts und links, sondern auch die Trachten eines Hufes. :( Ich könnte mich in den Hintern beissen, dass ich nicht gleich etwas gesagt habe...
    An dem Tag, gleich nach dem Schmied-Termin war noch alles ok, sie ist gelaufen wie sonst auch. Als ich am Abend aber nochmal im Stall war, ging das tickern schon los. :( Es muss in meinen Augen also auf jeden Fall etwas mit dem ausschneiden zu tun haben.

    Sie läuft sich ein, das ist das Positive. Und sie läuft auch auch nicht total schlecht. Wenn es nur leicht sichtbar ist, sehen es einige (bei uns im Stall) auch überhaupt nicht. Ich weiß aber, wie sie laufen sollte und sehe den Unterschied...
    Oben fehlt das Datum übrigens: 28.04. leider kann ich nachträglich nichts mehr einfügen. Liegt das an meinem PC? :bahnhof:

    Ich habe heute Fotos der Hufe gemacht. Füge ich nachher hier mal ein.
    Ansonsten: sie hat wegen der vorhergehenden ungleichen Belastung einen größeren, flacheren Hufe (rechts) und einen kleineren, steileren (links). Dafür kann der Schmied ja nun nix. Aber das mit den Trachten gefällt mir garnicht und ich möchte fast meine Hand dafür ins Feuer legen, dass dieser "Aussetzer" meines Schmiedes diesmal unser noch nicht gefestigtes Gleichgewicht wieder ins Wanken gebracht hat. :cry:

    Was seht Ihr auf den Bildern (kommen noch!)?
    Soll ich warten bis zum nächsten Termin (am 7.Juni) oder gleich anrufen und kommen lassen (wenn er denn kommt)?
    Auch alle sonstigen Ideen sind herzlich willkommen - ich bin schon ganz betriebsblind was meine Stute angeht, fürchte ich... :embarrassed:

    Lieben Dank schon mal an Alle!!! :)
     
  2. Frau Horst

    Frau Horst Bekanntes Mitglied

    Kann dir so nicht viel helfen. Hier sind andere mit mehr Hufahnung und Plan von Krankheiten. Aber dazu:
    Das kommt normal nicht eben so von vorübergehenden Lahmheiten. Das wird schon vorher so gewesen sein. Wenn es nicht sowieso schon angeboren ist, machen Fohlen sich das oft, wenn sie beim Fressen vom Boden immer den gleichen Huf vorne stehen haben. Der vordere ist immer gestreckt und entlastet und wird steil, der hintere wird auseinandergedrückt und wird flach. Das kann man vermeiden, wenn man früh genug jemand kompetentes an die jungen Füße lässt. Im ausgewachsenen Zustand ändert man das nur noch etwas in die bessere Richtung, wird die Ungleichheit aber nicht mehr los.
     
  3. *FrogFace*

    *FrogFace* Frosch ohne Locken

    Ich warte mal auf die Bilder :popcorn:
     
  4. friederike43

    friederike43 Bekanntes Mitglied

    Das war ja nun eben keine vorübergehende Lahmheit, sondern dieses Ungleichgewicht zeigte sich schon Jahre vorher. Nur hat nie ein TA etwas gefunden und ich wurde immer etwas belächelt, weil man nicht immer etwas gesehen hat. Nur ganz gezielter Reitunterricht hat uns geholfen. Leider wurde der dann durch eine Kolik-OP und entsprechende Nachsorge unterbrochen.
    Das ganze begleitet uns schon längere Jahre und ich möchte mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber die Zyste ist meiner Meinung nach nur eine Konsequenz daraus.
    Aber das ist immer so ein bisschen eine Huhn-Ei-Frage...
    Als Fohlen waren ihre Hufe jedenfalls gleich.

    Aber darum gehts eigentlich auch gar nicht.
    Bin noch am Fotos-basteln. Aber die kommen gleich!
     
     
  5. friederike43

    friederike43 Bekanntes Mitglied

  6. friederike43

    friederike43 Bekanntes Mitglied

    DSCN0080.JPG DSCN0081.JPG
     

    Anhänge:

  7. friederike43

    friederike43 Bekanntes Mitglied

  8. friederike43

    friederike43 Bekanntes Mitglied

  9. friederike43

    friederike43 Bekanntes Mitglied

    Hoffe, das sind jetzt nicht zu viele Fotos. ^^ Wobei ich noch mehr hätte... :smile:

    Die Beine sind übrigens frisch abgespritzt, deswegen sieht das Fell bissl komisch aus.
     
  10. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    mmhh...

    was mir - zusätzlich zu den völlig ungleich hohen trachten linker huf/ rechter huf - noch sofort in auge springt, ist, dass er die trachtenseiten eines hufes ungleich hoch setzt und vorne die seitenpartien dann auch ungleich lang lässt. er will offensichtlich erreichen, dass die zehen nach vorne zeigen?
    so was find ich nicht schön fürs pferd, denn damit entstehen ungleichgewichte im huf. ein huf gehört geichmäßig bearbeitet, nicht schief.
    mich wundert es nicht, dass eure behandlung nicht anschlägt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. Mai 2016
    friederike43 und GilianCo gefällt das.
Thema: Tickern (mit Vorgeschichte) nach Hufschmied