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Tief eingestellt und aus sehr verhaltenem Tempo springen, Sinn?

Diskutiere Tief eingestellt und aus sehr verhaltenem Tempo springen, Sinn? im Springen Forum; Hallo in die Runde, neulich habe ich einem national relativ erfolgreichen Springreiter beim Reiten zugeschaut und der hat sein Pferd mit sehr...

  1. Amisia

    Amisia Bekanntes Mitglied

    Hallo in die Runde,

    neulich habe ich einem national relativ erfolgreichen Springreiter beim Reiten zugeschaut und der hat sein Pferd mit sehr tiefer Kopfhaltung (schon mit den diversen Abreiteplatzbildern vergleichbar) aus einem extrem langsamen Tempo heraus über niedrige Hindernisse (so um E-Höhe, eher weniger) springen lassen, wobei das Pferd vor und über dem Sprung auch die ganze Zeit diese Haltung beibehalten musste, also überhaupt kein Zügel vorgeben oder so, wie man das normalerweise lernt.
    Hat irgendjemand eine Idee, was für ein Ziel man damit verfolgt? Ich kann's mir nämlich mit dem, was ich bisher theoretisch weiß, nicht erklären.
    Ja, direkt fragen wäre vielleicht sinnvoller gewesen, aber ich bin da nicht nah genug rangekommen, um das zu machen.
     
  2. Frau Horst

    Frau Horst Bekanntes Mitglied

    Angeblich verbessert das die Springmanier, machen manche auch mit Schlaufzügeln oder Ausbindern.

    Zum Glück kann ich sagen, keine Ahnung, ob es was bringt, habe ich noch nie versucht und möchte ich aus diversen Gründen auch nicht.

    Abspringen aus wenig Tempo fördert die Kraft aus der Hinterhand, das Pferd fliegt nicht über Tempo sondern lediglich über das Abdrücken mit den Muskeln, ebenso wie eng springen oder In-Out/Kombi mit kleinen Abständen. Das kann man machen, denke ich, wenn es leichte Höhen sind. Das ist nur anstrengend und definiert die Phasen.
     
    Amisia gefällt das.
  3. Ne, oder :puke:?
     
  4. Farooq

    Farooq Erbsianerin

    Springen????ups, klingt gefährlich!!!
     
     
  5. friederike43

    friederike43 Bekanntes Mitglied

    Ich kenne das auch, um das Pferd mehr auf den Reiter achten zu lassen. Es sieht den Sprung nicht bzw erst sehr spät durch die Kopfhaltung, kann nicht taxieren und die Höhe/Breite sehen. Es muss sich auf den Reiter verlassen, seinen Absprungpunkt wählen etc. Deswegen vermutlich auch die verhältnismäßig niedrige Höhe.
    Schön und reiterlich ist allerdings was anderes.
     
    Amisia, Barrie und ulrike twice gefällt das.
  6. aquarell

    aquarell Inserent

    nennt man das nicht "in die Hand springen lassen" ?
     
  7. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    ich denke, wenn man dem pferd so einen tiefen widerrist hinreitet, wird es wie beim dressurreiten passieren, dass das pferd dankbar reagieren wird, wenn man ihm mehr luft gibt. es streckt sich dann nachfolgend mehr um die verspannungen zu lösen. ergo wird es besser springen - wird derjenige reiter denken.
    wird denke ich nicht klappen, weil der widerrist so immer tiefer kommt und die sprünge sich schlechter anreiten lassen werden.
     
  8. Amisia

    Amisia Bekanntes Mitglied

    Danke für eure Erklärungen.

    Schön sah das Ganze wirklich nicht aus und das Pferd hat auch nicht gerade einen glücklichen Eindruck gemacht.(Wobei man ja nicht so nach dem Gesichtsausdruck gehen soll, wie ich hier mal im Forum gehört habe.) Als er dann beim Leichttraben die Zügel aus der Hand kauen ließ, hat es auch ziemlich lang gedauert, bis das Pferd diese Haltung überhaupt mal verlassen hat, also mit mehr Strecken aus Dankbarkeit war da auch erstmal nichts.

    Ich will aber auch nichts verurteilen, ohne zu verstehen, worum es überhaupt geht.
     
  9. Frau Horst

    Frau Horst Bekanntes Mitglied

    Das ist bei Pferden eh immer schwer, weil man in den meisten Fällen nicht weiß, was vorher war und niemand weiß, was unter anderen Umständen anders wäre.

    Vielleicht, jetzt mal ganz extrem gesponnen, war dieses Pferd der Oberheizer im Parcours und ist deswegen mit einem anderen Reiter lang im Hindernis gelandet und der Reiter hat drei Trümmerbrüche. Das Pferd hat jetzt seine letzte Chance, ordentlich über Hindernisse zu kommen, sonst legt es ausgehend vom nächsten Händler eine Karriere als Freizeit-Wanderpokal hin.
    Schön reiten ist immer gut und erstrebenswert, aber manchmal ist der Weg dahin nicht perfekt. Wäre auch möglich.
     
    Flauschball gefällt das.
  10. Amisia

    Amisia Bekanntes Mitglied

    Ja, man sieht da immer nur eine Momentaufnahme.
    Ich habe den ja auch noch zusammen mit einer Auszubildenden mit einer jungen Stute arbeiten sehen und das hat mir gut gefallen und als ein anderes Pferd mal aufmüpfig war, hat er das auch souverän und ohne überzogen wirkende Gewaltanwendung gelöst.
     
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