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Tildren, bitte um Erfahrungsberichte

Diskutiere Tildren, bitte um Erfahrungsberichte im Erkrankungen / Verletzungen des Bewegungsapparates Forum; Hallo, ich hoffe, dass ich das Thema hier neu eröffnen darf. Wenn nicht, dann bitte löschen. Der TA war heute zum Röntgen da und ich habe...

  1. Melli130

    Melli130 Fuchsfurminator

    Hallo,

    ich hoffe, dass ich das Thema hier neu eröffnen darf. Wenn nicht, dann bitte löschen.

    Der TA war heute zum Röntgen da und ich habe jetzt Diagnosen und einen vernünftigen Behandlungsplan (endlich!).
    Mein Pferd hat beidseitig Spat, nicht nur rechts, wie anfangs diagnostiziert. Wir sind etwa zur Hälfte mit der Verknöcherung durch. Der Spat auf der rechten Seite ist zwar auch zubildender, aber die Knochensubstanz ist nicht so schön dicht wie links.

    Vorne lahmt er, da er auf beiden Seiten vorne eine Fehlstellung hat. Das hat zu Veränderungen in den Beinen geführt, welche ihn auf Dauer "platt" machen würden. Der TA meint aber, dass wir das mit einem Spezialbeschlag hinbekommen (hierfür wechseln wir den Schmied)

    Lange Rede, kurzer Sinn: TA empfiehlt mir die Tildreninfusion (vorrangig wegen dem Spat und zweitrangig für die Vorderhand)

    Hat jemand Erfahrungen mit Tildren gemacht und kann mir was dazu erzählen?

    LG Melli
     
  2. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Was genau ist denn vorne los?
     
  3. GilianCo

    GilianCo Langzügelbespaßer

    Wenn für beides Tildren vorgeschlagen wurde, vermute ich, vorne Veränderungen an Strahlbein und / oder Gleichbein?

    Für letzteres hat mein Pferd Tildreninfulsionen bekommen. Ich bin ein wenig zwigespalten, ob ich finde, das es viel gebracht hat oder nicht. Er läuft jedenfalls, und das schon seit nunmehr drei Jahren, fast durchgehend ohne Probleme mit seinem Strahlbein und Gleichbein.
     
  4. Melli130

    Melli130 Fuchsfurminator

    Ich kann nicht genau sagen, was vorne los ist.
    Laienhaft gesagt, ist alles krumm und schief auf dem Röntgenbild.
    Er steht halt schief, läuft sich die Hufe schief ab, die Beine sind auch schief.
    Das will der TA nun mittels Beschlag richten.
     
     
  5. Stella2008

    Stella2008 Inserent

    Meine Stute hat eine Zyste in der Hufrolle. Seit ein paar Tagen lahmt sie nun deshalb und wir sind auch am Überlegen Tildren auszuprobieren.
    Mittlerweile hab ich sehr viel darüber gelesen - Gutes, sowie Schlechtes.

    Da es aber sonst keine Alternativen gibt, werden wir es wohl ausprobieren. Ich hoffe, dass es wirkt. Ich werde auf alle Fälle mal berichten
     
  6. CheenooksFlame

    CheenooksFlame Neues Mitglied

    Hallo,

    mein Haflinger fing vor drei Jahren auch immer wieder an zu lahmen und niemand konnte etwas diagnostizieren.
    Dann bin ich in die Klinik gefahren und nach Szintigraphie, MRT und Röntgenbild kam dann die Diagnose gefüllte Zyste am Strahlbein.
    Da die Sehne zum Glück noch nicht beschädigt war, entschied mein TA mit mir, dass wir ihn operieren, die Zyste operativ entfernt wird und der kleine Kerl dann anstatt dauerhafter Medikamente einen Nervenschnitt bekommt. Ich musste unterschreiben, dass ich ihn nur wieder mit aus der Klinik nehme, wenn er nach einer Woche Aufenthalt lahmfrei auf dem operierten Bein laufen kann und das ich ihn nur noch kontrolliert bewege. Das heißt, er darf leider nicht Tag und Nacht auf die Wiese und in keinen Offenstall. Auch eine zu große Herde könnte für ihn tötlich sein, da der Nervenschnitt zwar die Schmerzen nimmt, aber durch die Operation leider der Knochen nicht mehr so glatt ist wie er sein sollte. Bedeutet, dass im schlimmsten Fall die Beugesehne irgendwann reißen wird und ich ihn einschläfern lassen muss.
    Nun ja... Er lebt jetzt so ziemlich genau zweieinhalb Jahre lahmfrei damit, hat eine Paddockbox, kommt mehrere Stunden am Tag mit meiner Stute auf die Wiese oder im Winter auf den Paddock. Und ich darf ihn mittlerweile auch wieder Schritt und ein bisschen Trab ins Gelände oder auf nicht zu tiefem Boden reiten.
    Nach der OP bekam er die erste Tildren-Infusion, die der TA mir aufgrund des unstabilen Strahlbeins und des angegriffenen Knochens generell empfiel.
    Die Infusion habe ich bis jetzt jedes Jahr wiederholt, meistens alle zehn Monate und ich bin begeistert.
    Zuletzt war ich am 03.02.2014 in der Klinik. Die Infusion war wieder fällig und außerdem lahmte der Kleine auf dem gesunden Bein ganz leicht und dies wollte ich kontrollieren lassen. Zu finden war nichts, also beschloss der TA, dass wir die Tildren-Kur abwarten und dann weitersehen.
    Am nächsten Tag war er wieder auf beiden Beinen lahmfrei. Insgesamt stelle ich jedes Jahr erneut fest, dass mein Hafi sehr positiv auf die Infusion reagiert. Er bewegt sich einfach taktreiner, ist munterer und viel beweglicher als sonst.
    Leider kostet eine Tildren-Infusion ca. 450€ plus MwSt. Die würde ich jedoch immer wieder investieren und kann das kleine "Wundermittel" nur empfehlen.
    Die Sehne ist übrigens dank des Mittels innerhalb der letzten zweieinhalb Jahre absolut intakt geblieben und der Knochen hat sich nachweislich sehr gut aufgebaut an der Stelle, wo sich vorher die Zyste befand.

    Eine Garantie gibt es natürlich nie, dass Tildren das Mittel zur Lösung aller Probleme und Beschwerden ist.
    Aber es unterstützt zumindest den Knochenaufbau und regt diesen enorm an.
    Ich denke, wenn dein TA dir diese Infusion empholen hat, hat er damit seine eigenen Erfahrungswerte und kann dir vielleicht genauer erklären, welche Wirkung das Mittel bei Spat genau hat und wie groß die Chancen sind, dass es auch Wirkung zeigt.
    Grundsätzlich kann ich sagen: Probier es aus und investiere einmal! Du wirst ja bereits nach wenigen Tagen sehen, ob etwas anders wird oder nicht! Ändert sich nichts, hast du leider umsonst investiert. Aber sollte sich etwas ändern, wird dein Pferd es dir danken!

    LG
     
  7. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Ich verstehe nicht wofür dein Pferd einen Nervenschnitt bekommen hat....

    per Handy unterwegs.... komische Worte nicht auszuschließen...:-/
     
  8. GilianCo

    GilianCo Langzügelbespaßer

    Das frage ich mich ehrlicherweise auch. Ich hätte das nicht direkt mitmachen lassen, schon weil man vorher (vor der OP der Zyste) gar nicht hätte sagen können, das er schmerzhaft bleibt. Dafür dann solche Risiken eingehen, und hinterher ein Pferd mit Nervenschnitt reiten, wäre mir zu haarig gewesen.

    Ich hätte genau das so probiert, einmal OP und Tildren, ohne Nervenschnitt....
     
  9. CheenooksFlame

    CheenooksFlame Neues Mitglied

    Vielleicht habe ich mich etwas falsch ausgedrückt.
    Also der Hafi hat vor drei Jahren angefangen zu lahmen und es haben keine Medikamente geholfen. Er lahmte konstant und Schmerztest sowie Anästesie waren immer positiv.
    Die OP hat stattgefunden nicht um die Zyste zu entfernen, sondern um hauptsächlich den Nervenschnitt vorzunehmen.
    Der Nervenschnitt war die letzte Option, weil er sonst hätte aufgrund der andauernden Schmerzen eingeschläfert werden müssen.
    Die Zyste war da und wurde im selben Schritt nicht komplett entfernt, sondern quasi begradigt. Es handelte sich um eine Zyste, die in den Knochen halb eingefallen ist. Und die Schmerzen kamen von der Sehne, die leider keinen konstant "geraden" Untergrund mehr hat, an dem sie "langfährt" bei jeder Bewegung. Bedeutet, dass die Schmerzen auch nie weggewesen wären.

    Ich hatte nicht die Alternative, den Nervenschnitt weg zu lassen...
    Außerdem ist es mir lieber, dass ich mich jeden Tag um ihn kümmern kann und zwar weiss, dass die Ursache, nämlich der ungerade Knochen... nicht verschwunden ist, als dass ich weiss, dass mein Pferd jeden Tag Schmerzen haben muss.
    Und ich reite ja nicht wie wild durchs Gelände, sondern lediglich im Schritt und eine gerade Strecke trabe ich vielleicht mal.
    Nervenschnitt bedeutet nicht immer gleich, dass der Besitzer keine Ahnung hat und das tägliche Reiten trotz Nervenschnitt im Vordergrund steht.
     
  10. GilianCo

    GilianCo Langzügelbespaßer

    Naja, das würde ich nie behaupten. Für mich gehört allerdings jedes Pferd mit Nervenschnitt GAR NICHT MEHR geritten. Einer der wenigen Punkte, wo ich das so eng sehe. Ich finde, wenn der Nervenschnitt die letzte Chance ist, dann gehört das Pferd in Rente, und zwar ohne wenn und aber.

    Aber im Grunde gehört das nicht hierher, ich wollte nur noch mal begründen, warum die Frage von mir überhaupt gestellt wurde.


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