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Tips und Tricks zum besser Reiten

Diskutiere Tips und Tricks zum besser Reiten im Allgemein Forum; Ich würde da nochmals kurz gerne drauf eingehen.. Zu viele Tempowechsel und zu früh Galopp machen ihn dann durchaus auch wiederum eilig und das...

  1. Charda

    Charda Profi Vollpfosten

    Ich würde da nochmals kurz gerne drauf eingehen..

    Da ist ein Widerspruch für mich zu lesen.
    Wenn er gut unter treten würde, wäre der Fleiß schon da. Dann würde er eigentlich nicht eilig werden dürfen, sondern nur noch Schwungvoller.

    Aber ich glaube genau da liegt der Haken. Dass er eben nicht gut unter tritt und somit der Fleiß schon gar nicht vorhanden ist.
    Wie du hier ja geschrieben hast.

    Seitengänge werden per se erst dann geritten, wenn die HH genug Fleiß mitbringt weil sie immer ausbremsend wirken. Übertreten ist kein Seitengang und kann solchen Pferden in der HH etwas mehr mobilität verschaffen, wenn sie denn mit genug Fleiß geritten werden können. Du müsstest beim Übertreten immer ein wenig an Zulegen denken und darfst das auch gerne im Leichttraben probieren. Am Besten geht das im Trab. Schritt hat zu wenig Schwung, Galopp ist zu schwer.

    Aber das war gar nicht mein Thema. Sondern eben
    das passt auch hierzu:

    Ich glaube raus zu lesen, dass euer Problem die Treibende Hilfe ist.
     
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  2. Gespenst

    Gespenst Bekanntes Mitglied

    Dankeschön, dass du dir die Zeit nimmst, Charda.

    Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll, ich bin da mit Fachworten nicht so gut...
    Es ist quasi wie folgt: Er fußt mit den Hinterbeinen auch "unfleißig" bereits über den Vorderhufabdruck hinaus - das passiert einfach weil er hochbeinig und kurz ist, nicht weil er energisch antritt. Er läuft dabei aber irgendwie hinten steif und es fühlt sich von oben unendlich langsam an.
    Treibe ich anfangs nicht penibel im Takt, wird er zu eilig und stolpert.
    Was ich mir wünschen würde, ist, dass er schwungvoller, mit mehr Elan läuft, eben nicht eiliger, sondern sozusagen wacher. Mehr nach oben als nach vorne federnd. Ich hoffe, du verstehst, was ich meine?

    Da sehe ich halt wieder die Krux diesen schmalen Grat zu finden. Aber ich denke, da hast du recht, dass man hier erstmal im Trab anfangen sollte und nicht im Schritt, da ja auch das wieder herunterbremsen könnte, was man sich durch die Übergänge an Fleiß erarbeitet hat.

    Ja, das ist auf jeden Fall richtig. Ich arbeite der Zeit mit der Reitlehrerin viel an meinem Sitz und am Treiben im Takt. Wie man das nun angeht ist wohl Ansichtssache, der Zügel ist für mich aktuell aber eher Nebensache, vernünftige Verbindung und gut.
    Ich bin jetzt nur auf das Thema eingegangen, weil vorgeschlagen wurde, die Zügel herauskauen zu lassen. Das ist schlichtweg mit mir und ihm noch nicht möglich. Erst nachdem wir uns "eingegroovt" haben kaut er und würde auch die Zügel aus der Hand kauen. Aber dann ist er ja bereits fleißig und locker.
     
  3. Charda

    Charda Profi Vollpfosten

    Schubkraft ist ja auch was anderes als Tragkraft. Wenn der Übergang von der Schubkraft zur Tragkraft euch Probleme bereitet und er dabei eher eilig wird und du wieder das Hinterbein verlierst, dann helfen Übergänge trotzdem. Dafür aber brauchst du die Akzeptanz des Treibenden Beines. Spiegelt sich dann wieder in deinem Anlehnungsproblem. Der Teick ist dabei, dass du das Gefühl für in den Galopp springen verinnerlichen musst. Und das Durchparieren in den Trab ein Gefühl des "in den Trab treiben" werden muss meistens pariert der Reiter durch, den Schwung und das aktive Hinterbein werden dabei ausgebremst. Somit verwirrt man die Pferde, weil man zu viel mit dem Körper treibt und die Tragkraft wieder in Schubkraft entwickelt. Zu viel Körper, zu viel Gegenhalten zu wenig Bein.

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  4. Gespenst

    Gespenst Bekanntes Mitglied

    Sorry, das wirft jetzt bei mir ein paar Fragezeichen auf. Ich kann deine Gedankengänge teils nicht nachvollziehen.

    Kannst du mir den Zusammenhang mit... hm... an der Stelle nochmal erklären? Irgendwie komme ich nicht mit.

    Du bist jetzt hier bei Übergängen. Heißt: Es macht aus deiner Sicht Sinn Galopp-Trab-Übergänge zu reiten oder war das einfach nur ein Beispiel wie genau man die Übergänge reiten sollte?

    Grundsätzlich verstanden, bin aber der Meinung das so nicht zu machen.
    Bei mir ist es der Körper der bremst, weil ich ab einem bestimmten Punkt nicht genügend mitschwingen kann, das Bein das vorwärts sagt, weil ich eigentlich vorwärts will. Gegenhalten würde ich mir jetzt auch nicht auf die Fahne schreiben. Jedenfalls nicht mit der Hand oder womit Gegenhalten meinst du hier?
     
  5. Charda

    Charda Profi Vollpfosten

    Das habe ich schon von Beginn an.

    Das Problem ist, dass wir hier von unterschiedlichen Definitionen ausgehen. Für mich ist fleiß einfach ein aktives Hinterbein. Das hat erstmal mit der Stelle wo es auftritt nichts zu tun. Das Hinterbein ist aktiv und der Rücken schwingt. Ein fleißiges Vorwärts ist locker, fluffig, aktiv.

    Du hast geschrieben, dass er manchmal am Gebiss nölig ist und du noch nicht ZÜgel aus der Hand kauen lassen noch nicht klappt. Ergo, Anlehnungsproblem.


    Beides :gi66:

    Wenn du schon weißt, dass du nicht genug mitschwingen kannst, dann beides. Weil dann deine Hand gar nicht so sein kann wie sie soll... Du wirst dann in dem Fall auch leicht in Rückbeuge kommen nehme ich an. Sprich, du sagst mit deinem Körper dann eben unterschiedliche Dinge und Pferde eilen dann meist unter dem Reiter davon.

    Nur kurz noch nebenbei: Ich will dich gar nicht kritisieren!!!! Ich finde es ganz toll endlich mal so praxisbezogen zu erörtern an was der Fehler liegen kann und wie man es besser machen könnte! Also Tausend Dank an dich @Gespenst
     
  6. Bumblebee1

    Bumblebee1 Moderator Mitarbeiter

    Das wiederum sehe ich etwas anders. Ein fleißiges Hinterbein tritt m.M. nach gut unter, also eben auch, dem Exterieur des Pferdes entsprechend, weit unter. Nur dann kann auch der Rücken vernünftig schwingen. Ein eiliges Pferd tritt eher kürzer und schreitet nicht. Ein fleißiges Pferd schreitet. Eilt es unter dem Reiter davon, dann kann das Hinterbein schnell sein , aber es tritt nicht vernünftig unter und der Rücken schwingt auch nicht wirklich.
    Deswegen "stolpert" dann auch das Pferd von @Gespenst , eben weil es nicht fleißig, sondern eilig ist.
    Übergänge finde ich auch gut.
    Wenn man dann Schulterherein reitet, um das Hinterbein aktiver, besser untertretend zu bekommen, dann ist der richtige Zeitpunkt des Treibens das A und O. Vielleicht kann man da auch jemanden drauf scheuen lassen, der den Takt des Treibens erstmal angibt, wenn man sich nicht sicher ist.
     
  7. Charda

    Charda Profi Vollpfosten

    Jaein.

    Ich hab mich blöd ausgedrückt.

    Pferde die Exterieurbedingt schon weit unter treten, sind deswegen nicht automatisch fleißig.
    Pferde die Exterieurbedingt nicht ganz unter die Mitte Fußen, nicht automatisch eilig oder im Hinterbein zu wenig aktiv. So meinte ich das.

    Der richtige Zeitpunkt des Treibens ist immer das A und O meiner Meinung nach... Und doch noch zu früh, wenn das vorwärts noch so gar nicht stimmt. Aber da scheiden sich einfach die Geister. Ich kenne viele, die dann gerade viel SH vorschlagen. Ich würde das nur hier nach dieser Beschreibung nicht für sinnig empfinden, weil ja die treibende Hilfe noch gar nicht so ankommt. Das endet dann meist in Frust für beide. Der Reiter drückt, das Pferd irgendwie auch.
     
  8. Bumblebee1

    Bumblebee1 Moderator Mitarbeiter

    Dann haben wir ungefähr das Selbe gemeint. :wink:

    Ich bin mir nur nicht sicher, wie das Pferd von @Gespenst tickt. Zum einen scheint es nach der Beschreibung eher triebig, zum anderen aber zu sehr eilend. Bei einem Pferd mit viel Go ist ja das überhaupt "zum Treiben kommen" das Schwierige. Und ein triebiges Pferd muss erstmal lernen, zu zünden und bei Reiter und Pferd darf es da nicht zu einem Gequetsche und Geschiebe kommen.
     
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  9. Charda

    Charda Profi Vollpfosten

    Den Beschreibungen zufolge würde ich sagen, dass es eben nicht aktiv ist im Hinterbein und eher zu eilig wird. Zu Beginn :
    aber dann auch eilig werdend wenn man etwas mehr fordert.

    Das sind anzeichen dafür, dass er eben nicht fleißig ist und aktiv im Bein, sondern eben Exterieurbedingt weit vorfußt ohne aber wirklich aktiv zu sein.

    Versteht man das jetzt?! :D
     
  10. Wuscheli

    Wuscheli Korrektur-Schüler

    @Gespenst , wie wird er denn sonst von seiner Besitzerin geritten? Also, wie löst sie das?
     
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