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Trainingszustand/Pausen

Diskutiere Trainingszustand/Pausen im Allgemein Forum; Ich weiß nicht genau ob der Titel passt, aber ich möchte euch mal etwas zum Trainingszustand und Pausen darin fragen Also: Ich kann auf Grund...

  1. Lancis

    Lancis Inserent

    Ich weiß nicht genau ob der Titel passt, aber ich möchte euch mal etwas zum Trainingszustand und Pausen darin fragen

    Also: Ich kann auf Grund der Temperaturen und des gefrorenen Platzes bei uns seit ca. 2 Wochen mit meinem Pony nur im Schritt spazieren gehen oder mal spazieren reiten. Diese Spaziergänge dauern zwischen 20min oder 1h.

    Nun frage ich mich, wenn es wieder taut und der Platz bereitbar ist wieviel Kondition sie "verloren" hat bzw. ob der Trainingszustand gelitten hat?!
    Ich würde jetzt erstmal mit longieren anfangen und beim Reiten erstmal nicht so viel verlangen und es wieder langsam steigern.
    Auch wenn ich z.B. mal 5 Tage in Urlaub war und Pony "nur" den Paddock hatte fange ich eher langsam an.

    Dies alles obwohl ich sie normal schon 3-4x die Woche reite und die anderen Tage auch anders arbeite und sie genug Kondition hat.


    ABER ich erlebe immer wieder wie Leute eh die ganze Woche nicht reiten und das Pferd nur im Offenstall mit Paddock steht und diese Leute dann am Wochenende gleich 2-3h ins Gelände gehen oder näch längere Pause, wie jetzt durch den Frost, trotzdem wieder mit dem normalen Trainingspensum einsteigen.



    Nun frage ich mich rein aus Interesse wie ihr das seht, handhabt oder macht?
    Ist man zu übervorsichtig oder haben die anderen nur Glück?
     
  2. Elfenzauber

    Elfenzauber Gesperrt

    Also "nur am Wochenende reiten und dann Vollgas", das ist nichts. Die Pferde sind ja nicht trainiert. Dürfte den selben Effekt haben, als wenn ich Sportmuffel auf einmal einen kleinen Marathon machen würde! Autsch...

    Aber wenn du "nur" 2 Wochen nur Schritt reiten konntest, dann würde ich danach schon wieder ganz normal arbeiten. Gut, bei mir gehört Longieren aber auch zur normalen Arbeit. Wenn bei dir "normal" 3 Stunden Gelände sind, dann wäre es natürlich sinnvoll, nicht gleich damit anzufangen. ;D

    Allerdings war ich z.B. auch schon mal 5 Tage weg, die Pferde standen nur auf der Koppel. Trotzdem konnte ich, als ich wieder kam, gleich normal mit ihnen arbeiten. Aber ich betone nochmal, dass normal bei mir nicht 3 Stunden Gelände ist, das gibt mein Gelände nämlich leider nicht her *schnief*

    Fazit: Vorsicht ist besser als Nachsicht, aber man sollte es auch nicht übertreiben. Nach 2 Wochen Schritt reiten, braucht deine Stute mMn kein "Aufbautraining", als wäre sie 1 Monat nur gestanden. ;)
     
  3. Saphira

    Saphira Inserent

    Hey
    Das Problem gefrorener Boden im Winter kenne ich auch sehr gut. Ich gehe dann auch spazieren oder mache kleine Schritt-Ausritte soweit dies möglich ist.
    Ob das Pferd nach 2 Wochen stark abbaut, kommt natürlich immer darauf an wie lange solche Spaziergänge sind und wie oft die gemacht werden. Außerdem ist da jedes Pferd anders.
    Wie Elfenzauber schon gesagt hat, würde ich nach so einer "Pause" nicht gleich 3 Stunden ausreiten oder Hochleistungen fordern. Oftmals entstehen dabei Verletzungen, die nicht sein müssten.
    Ich denke aber, dass man in deinem Fall kein ausgeprägtes Aufbauprogramm braucht, sondern wieder mit "normalem" Training anfangen kann. Schließlich reitest du dein Pony ja sonst regelmäßig und ist daher gut in Form.
    lg
     
  4. Lancis

    Lancis Inserent

    Danke ihr beiden für eure Meinungen:biggrin:
    genauso denke ich eben auch!

    und Vorsicht ist besser als Nachsicht ist wirklich richtig!!!
     
     
  5. Pia

    Pia Inserent

    Eine Muskelzelle stirbt erst nach ca. 6 Wochen. Nach 2 Wochen dürfte also noch nicht so viel verloren gegangen sein. Ich bin meinen nach einer 2 Wochen Pause die ersten 1-2 Tage nur etwas locker geritten und danach wieder ganz normal.
    Mitlerweile habe ich aber eine Halle :)
    LG und frohe Weihnachten!!
     
  6. Streunerin

    Streunerin Inserent

    Ich denke es nicht übertreiben, auch wenns nur 2 Wochen sind ist völlig richtig. Aber bezüglich deines Beispiels: Wenn ein Pferd die Woche über im Offenstall war und dann am Wochenende 2-3 Stunden ins Gelände geht, ist das auch machbar ohne das Pferd kaputt zu machen.
    Das ist meiner Meinung nach sehr abhängig vom Platzangebot im Offenstall und vor allem auch wie der Reiter die 2-3 Stunden verbringt.
    Gemütliche 2-3 Stunden Ausritte sind denke ich da nicht überfordernd fürs Pferd. Außer man reitet nur Trab und Gallopp.
     
  7. Thomas61

    Thomas61 Neues Mitglied

    Ich hoffe, ich kann dir mit nem praktischen Vorschlag weiter helfen.
    Trainier deinen "Urlauber" in Intervallen an, am ersten tag 4min Schritt- 4min.schnelles Tempo,dann 4min Schritt... In den tagen danach steigerst du die Länge der Trabphase, aber vermeide, dass das Pferd beginnt(!) zu schwitzen. Bei einer Trainingslänge von 1-1,5 Stunden PLUS 10 min. aufwärmen vorher und chill- out danach bist du schnell wieder da, wo du aufgehört hast.Bei minimalem Risiko.Nebenbei: Kletterberge im Schritt ist reines Bodybuilding und erhält auch Ausdauer Und an die Theoretiker: wenn man nach 6 Wochen einen Cast- oder Gipsverband entfernt, dann hat man oft schon einen so stark atrophierten Muskel, dass der gips gar nicht mehr stützt und man dankbar ist, das trotzdem alles gut ging. Hilft dir der Beitrag? Frohes Fest und Pia: nix für Ungut
     
  8. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    viewl wichtiger als das geritten werden ist für mich, wie das pferd in der übrigen zeit gehalten wird.
    steht es im offfenstall auf einer weide zusammen mit anderen pferden, die andauernd miteinnander toben, spielen, rennen, hat es viel mehr grundkonditon und -muskulatur als ein pferd, was nur 2 stunden in einen kleinen minipaddock kommt.
    ich finde, es ist dann eher egal, wieviel da pferd geritten wird.
    denn täglich eine stunde hoch konzentriertes power-reiten und ansonsten nur box und minipaddock ist noch schädlicher als 1x die woche reiten udn dann gleich 3 stunden hinterienander, sofern das pferd sich 24h am tag bewegt.

    von daher würde ich mich ganz auf dein gefühl verlassen. man merkt doch, wann es für ein poferd zu viel wird? und mit der erfahrung lernt man doch auch, die 5 minuten, bevort es zu anstrengend wird, vorher aufzuhören?
     
  9. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    also ich denke auch, dass es wichtig ist, wie das Pferd in der Zwischenzeit gehalten wird.

    Zumal man nicht nur ans wieder Antrainieren denken sollte, sondern gegebenenfalls auch ans rechtzeitige Abtrainieren.

    Wenn man weiß, dass man im Winter Auszeiten einplanen muss, sollte man schon etwas vorher bißchen langsamer machen.

    Abgesehen davon wird durch die tägliche Schritt-Bewegung ein Großteil der Muskulatur und Kondition vorübergehend ganz gut aufrecht erhalten.
    Wenn`s also wirklich nur 2 Wochen sind. Und das Pferd ausreichend Bewegung bekommt (auch wenn`s nur im Schritt ist) würde ich kein Problem drin sehen, anschließend recht normal weiter zu reiten. (wobei 20min bei sonstiger Stallhaltung schon sehr wenig sind)

    Wobei die ersten 1 -2 x auf dem Platz bestimmt überwiegend der Lockerheit und Losgelassenheit gewidmet sein sollten.
     
  10. Lancis

    Lancis Inserent

    Danke für eure Meinungen!
    In meinem Fall reden wir ja "nur" von einem gut gearbeiteten Freizeitpony, daß 24h Stunden im Offenstall steht und zur Zeit noch 2 riesige Wiesen offen hat. Daher denke ich halt eigentlich auch nicht,daß sie lange braucht um wieder fit zu sein.Habe jetzt gestern bißchen longiert und sie war auch froh wieder arbeiten zu können.
     
Thema: Trainingszustand/Pausen