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Trensen/Satteln

Diskutiere Trensen/Satteln im Allgemein Forum; Ich bins wieder :GEEK: Ich wollte euch mal fragen was ich zum Trensen und Satteln an wichtigen Punkten wissen muss. Also z.B In welcher...

  1. kleene92

    kleene92 Neues Mitglied

    Ich bins wieder :GEEK:

    Ich wollte euch mal fragen was ich zum Trensen und Satteln an wichtigen Punkten wissen muss.
    Also z.B In welcher Reihenfolge werden die einzelnen Riemen verschlossen ? Wie fest/locker müssen diese sitzen [wieviele Finger müssen jeweils noch drunterpassen] ?

    Was hilft mir als Kontrolle um festzustellen,dass der Sattel richtig sitzt und es meinem Pferd nirgends zwcikt/weh tut?

    Ich weiß,ich steh noch ziemlich am Anfang aber ich will mir einfach schon mal ein bisschen Therorie aneignen :)

    Liebe Grüße!
    Die unwissende Kleene :wink:
     
  2. Pamina

    Pamina Inserent

    Hallo,
    feste regelungen für die reihenfolge gibt es nicht.
    am praktikabelsten ist es meiner erfahrung nach, wenn man zuerst trenst, und dann sattelt, da viele hilfszügel auch am sattelgurt befestigt werden, und anfänger verwenden ja meist noch hilfszügel wie dreiecker oder martingal.

    die trense wird folgendermaßen verschnallt:
    kehlriemen locker, so dass eine geschlossene faust zwischen riemen und pferd passt.
    nasenriemen anliegend aber nur so eng, dass zwei finger platz darunter finden, ebenso der sperriemen falls vorhanden.
    hilfszügel werden nach anleitung verschnallt.
    sattel wird normalerweise aufgelegt und noch einmal von vorne nach hinten gezogen, damit die satteldecke keine falten schlägt, welche das pferd scheuern. wichtig ist es auch, darauf zu achten, dass die satteldecke mit reiter im sattel nicht über dem widerrist spannt und dort scheuern kann (passiert oftmals bei pferden mit hohem widerrist).
    der sattel wird in der regel so platziert, dass die pauschen ein bis zwei finger breit hinter der schulter liegen, die schulter also frei beweglich ist und nicht eingeklemmt wird. sattelgurte immer erst locker angurten und nach und nach fester ziehen, um sattelzwang vorzubeugen. der gurt sollte möglich eine handbreit hinter dem ellbogen liegen.
    wichtig beim satteln: keine mähnenhaare einklemmen (viele pferde reagieren da biestig drauf), mit dem gurt kein fell oder hautfalten einklemmen, langsam gurten, auf die richtige lage der decke achten, und sattel nicht zu weit vorne oder hinten auflegen.
    wichtig beim trensen: riemen nicht zu eng ziehen, das gebiss mit der hand ins maul führen und nicht gegen die zähne kommen lassen, keine schopfhaare einklemmen und mit den riemen und händen nicht in die augen des pferdes geraten.
    aber mein tipp: lass dir alles ganz genau am pferd erklären und übe dann fleißig, lass anfangs immer noch mal jemand erfahrenen kontrollieren, denn man kann recht viel verkehrt machen beim satteln und trensen.

    noch fragen? :smile:
    LG
    sonja
     
    Zuletzt bearbeitet: 5. Jan. 2008
  3. kleene92

    kleene92 Neues Mitglied

    Wichtig ist, dass man nie aufhört zu fragen ... ;D

    Das mit dem Trensen ist mir jetzt schonmal klar.
    Find es echt toll,dass ihr einem hier so toll hilft und nicht gleich blöde Bemerkungen macht,weil ich mich noch nicht so gut auskenne...

    An den Zügel ist ja meistens so ein "Martingalschieber".
    Wozu ist der denn gut?
     
  4. mascho

    mascho Inserent

    So , ich hoff mal , da steht jetzt nichts mehr dabei , was nicht rein gehört . :twitcy:
    Ich füg mal noch zu Paminas Tipps hinzu: Ist beim Satteln ganz hilfreich , wenn du den Sattelgurt erstmal etwas lockerer lässt und dann beide Vorderbeine nacheinander hochhebst . (Je nach gelenkigkeit des Pferdes aber nie zu hoch). Dann bilden sich unter der Sattellage nicht so leicht Falten . :yes: Und schau mal öfters bei anderen ( erfahrenereren )Reitern zu , wenn sie Satteln , Reiten oder Trensen . Da kann man sich ganz gut was abschauen . Und wenn du bei was noch unsicher bist , dann lass dirs lieber nochmal erklären . Lieber mal was zu viel erklären lassen , als sich hinterher sich was falsch angewöhnen :yes:
     
     
  5. Pamina

    Pamina Inserent

    Hallo mascho,
    stimmt, das kann man so machen, sofern man die beine nicht zu schnell zu hoch zieht (leider sehe ich öfter, dass mädels ihren pferden die ausgestreckten pferdebeine nach dem satteln um die haut unter dem gurt zu straffen an den fesselbeugen fassen und mit schwung bis weit über die waagerechte ziehen (da jaulen die sehnen und kalten pferdemuskeln). daher hab ich das bewusst weg gelassen.
    okay ist es eher dann, wenn man das bein am karpalgelenk fasst und nicht in der fesselbeuge, so das das bein angewinkelt bleibt und es reicht meiner meinung nach dicke aus, wenn man dann den unterarm (also die obere hälfte des beines) ohne kraftaufwand und schwung bis kurz vor die waagerechte anhebt, eben so wie das pferd es erlaubt. dann ist die haut ausreichend gestrafft unter dem gurt.
    zudem besteht, wenn man das bein zu weit anhebt, neben sehnen- und muskelzerrungen die gefahr, dass zuviel haut vor den gurt rutscht und nach dem nachgurten dort falten wirft, an denen der stramm sitzende gurt dann scheuert.
    am sichersten ist es daher, dieses beine strecken weg zu lassen, da es doch eher fürs gute gewissen dient, als für die sache an sich :smile: unter dem lockeren gurt bilden sich keine hautfalten, diese bilden sich nur dann manchmal, wenn man den gurt zu schnell zu stramm zieht und dabei haare klemmt. und in der sattellage selber ist die pferdehaut von natur aus so stramm, dass sie gar keine falten werfen kann, es sei denn du hast ein "mopspferd" (ich denke da an den mops als hunderasse in pferdeform) *kicher* sorry, dummer joke..... *schäm*
    aber das kann jeder halten wie ers mag, solange er dem pferd keinen schaden zufügt.
    LG
    sonja
     
    Zuletzt bearbeitet: 5. Jan. 2008
  6. mascho

    mascho Inserent

    Der ist vorallem beim Springen wichtig . Beim Springen wird öfters ein sogenanntes "Martingal" verwendet . Das ist dazu gut , dass das Pferd den Kopf nicht so hochreißen kann . Und der Martingalschieber verhindert , dass das Martingal zu weit zum Gebiss rutscht und sich da verhakt . Hier findest du noch ein Foto von einem Martingal:
    http://www.reitartikel.de/images/product_images/thumbnail_images/1214_0.jpg
    So sollte er eigentlich nicht verwendet werden:(zu kurz , zieht dem Pferde nur der Kopf runter). Ein Martingal ist nicht dazu da , als Ausbinder zu dienen .
    http://www.scandinavian-dressage.com/images/martingal.300_0331.jpg
    Und dafür wird er verwendet:
    http://www.beepworld.de/memberdateien/members17/friend13/aladin.jpg
    Ich hoff mal , man kann das Martingal erkennen :1:
     
    Zuletzt bearbeitet: 5. Jan. 2008
  7. Pamina

    Pamina Inserent

    martingalschieber sind in meinen augen überflüssige erfindungen, die braucht der mensch als reiter nicht so wirklich :smile:
     
  8. Saskia d

    Saskia d Absolute Wirrheit

    Nur dem der fragt kann geholfen werden ;) Außerdem ist es immer besser zu fragen als es einfach auf gut Glück zu machen und es vielleicht falsch zu machen. Ich persönlich habe glaub ich auch 20 mal irgendwelche Mädchen vom Reithof fragen müssen bevor ich das erste Mal alleine gesattelt habe ;) Am Besten lässt du dir das Satteln und Trensen (soweit du es noch nicht kannst oder dich unsicher fühlst) noch einmal zeigen und beim nächsten Mal suchst du dir jemanden der dir dabei zuschaut und dir im Notfall hilft ;) Ansonsten "Übung macht den Meister" ;)

    lg saskia
     
  9. eLBy

    eLBy Inserent

    @Macho
    Das 2. Bild ist wirklich schön für die Rubrik:
    "wie man es nicht macht"
    Das Reithalfter ist nämlich auch viel zu hoch verschnallt.
    Faustregel:2 fingerbreit unter dem Jochbein

    Find's gut,daß auch mal Anti-Beispiele gezeigt werdnen
     
  10. Katrin

    Katrin Inserent

    Find ich nicht. Wenn man ein Martingal benutzt, kommt es auf den Zügel an. Die mit den normalen Schnallen verharken sich dann im Martingal und dann kann es schmerzhafte Rucke im Maul geben, falls das Pferd dan Kopf mal hochnimmt. Und da man das Martingal meist im Springen verwendet und das Pferd da den Kopf auch mal hochnehmen muss, bleibt Schmerz im Maul nicht aus. Hab das selber mal erlebt, weil ich keinen Zügel mit Schiebern hatte, das Pferd hat sich bedankt...
    Sollte man nur Dressur reiten und/oder Springen ohne Martingal, dann braucht man die Schieber am Zügel nicht, das ist klar.

    Liebe Grüße
     
Thema: Trensen/Satteln