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Tumor, Kotwasser und der ABM Pilz

Diskutiere Tumor, Kotwasser und der ABM Pilz im Innere / Organische Erkrankungen Forum; Hallo ihr Lieben, im Stall gibt es eine 20-jährige Araber/Tersker Stute, die einen faustgroßen Tumor am Unterkiefer/Kinn hat. Außerdem litt sie...

  1. Baseem

    Baseem Inserent

    Hallo ihr Lieben,
    im Stall gibt es eine 20-jährige Araber/Tersker Stute, die einen faustgroßen Tumor am Unterkiefer/Kinn hat. Außerdem litt sie seit Jahren unter Kotwasser.
    Der TA gab ihr ein halbes Jahr mit dem Tumor und wollte sie dann erlösen, das ist nun wohl schon 2 Jahre her. Chirurgisch sollte nichts mehr gemacht werden, da man ihr den Unterkiefer hätte enfernen müssen.
    Kein TA oder Heilpraktiker gab ihr noch eine Chance.
    Sie wird immer noch geritten, allerdings Gebisslos. Beim Fressen mag sie nicht zu hartes und schmeißt auch gerne, ich denke bedingt durch den Tumor, das Futter aus dem Trog. Da der Besitzer das Futter je nach Pferd (Leistung, Alter, etc) anpasst, stellte sich nun die Frage ob sich irgendwas findet um der Stute zu helfen.
    Ich nahm mir mal Zeit und bin durch Zufall auf den Agaricus blazei murill (ABM Pilz) im Internet gestoßen.
    Seit nun ca. 6 Wochen bekommt sie das Pilz Pulver und siehe da, es tut sich tatsächlich was. Aufgrund meines Beinbruchs war ich nun nicht so oft im Stall, aber mir wurde freudig berichtet das sie von Wesen her wieder viel "cooler" drauf ist. Was mir nach ca. 4 Wochen auffiel, war das sich ihr Fressverhalten geändert hatte, und zwar frass sie wieder schneller und warf nur noch wenig Futter aus dem Trog. Ich durfte sogar ihr Kinn berühren ohne das sie den Kopf hoch riss. Früher war es richtig hart, mittlerweile ist es weicher geworden, und es schien mir auch etwas kleiner geworden zu sein. Das war aber erstmal meine Meinung, 2 Wochen später wurde mir gesagt das es den andern auch schon aufgefallen wäre das der Tumor wohl etwas kleiner geworden ist.
    Dann hatte sie ja noch ihr Dauerproblem mit dem Kotwasser, keiner wusste Rat, Futterumstellung und Co, sowie Haaranalysen etc haben nichts gebracht. Tja, seit dem sie den Pilz nimmt (ca auch nach 4 Wochen), hat sich auch dieses Problem bedeutend verbessert, es sind mittlerweile richtig erkennbare Pferdehaufen und nur noch sehr wenig Wasser, quasi ein toller Nebeneffekt.
    Habt ihr mit diesem Pilz vielleicht auch schon Erfahrungen gemacht?
    Schade ist das es keine Röntgenbilder vom Tumor gibt, einfach um zu schauen ob es direkt den Knochen betrifft oder "nur" das Gewebe.
    Wir wollen einfach das diese tolle Stute noch ein paar Jahre bleibt und hoffen das dies nun auch noch möglich ist. Denn leider wurde das Thema einschläfern mittlerweile oft zur Sprache gebracht, vorallem vom TA. Aber solang sie frisst, auf die Koppel geht und gut drauf ist soll sie bleiben.
    Ich freu mich momentan einfach, das so ein bisschen Pilz doch eine tolle, vorallem sichtbar positive Wirkung hat.

    LG Baseem
     
  2. Weltenwanderer

    Weltenwanderer Isiphiler Workophobiker

    Irgendwie häufen sich im Moment diese Schleichwerbungsversuche frischest angemeldeter Benutzer für dubiose Produkte, Fiuttermittel und son Kram
    .....oder kommt das nur mir so vor?
     
  3. Baseem

    Baseem Inserent

    Hm,
    das weiß ich nicht. Es sollte aber keine Schleichwerbung sein, sondern ich wollte meine Erfahrung damit Teilen, bzw. hoffe auch auf andere Erfahrungsberichte damit. Da ich nichts über den ABM Pilz im Forum gefunden habe, habe ich eben ein neues Thema eröffnet, tut mir leid wenn du dich davon genervt fühlst.
     
  4. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Hm, soll ja gegen Allergien wirken und sich Positiv auf Asthma auswirken. Ich wollte daher mal einen Test starten. ;)
     
     
  5. GilianCo

    GilianCo Langzügelbespaßer

    Warum gibt es denn keine Röntgenbilder vom Tumor? Das wäre ja ohne großen Aufwand zu bewerkstelligen? Wäre definitiv auch für die Beurteilung (Prognose für weiteren Krankheitsverlauf) sicher sehr sinnvoll. Wie wurde denn die Diagnose gestellt, oder wißt ihr nur, das da was wuchert, und es wurde nicht weitergehend untersucht?

    Ich habe es schon beim durchlesen gedacht, erst recht, nachdem dieser Satz es bestätigt. Der Zustand der Stute klingt, als wäre es schon länger, sagen wir mal, nicht besonders schön. Wenn die Stute den Kopf hochreißt bei Berührung, würde ich hinter dieser Reaktion einen Grund vermuten. Möglicherweise hat das Pferd dort tatsächlich Schmerzen. Gut, wenn die jetzt wieder weniger werden, aber heftig, wenn man das über eine eventuell längere Zeitspanne als normal ansieht. Ebenfalls schlechtes fressen - langsames Kauen - klingt alles, als hätte das Pferd zumindestens über einen vermutlich schon längeren Zeitraum Schmerzen gehabt. Wenn ich dann noch lese, das der TA von einschläfern redet - die machen das nicht zum Spaß. Glaub mir, so toll ist es nicht, ein Tier einzuschläfern. Aber wir können Tiere erlösen. Sicher sollte man nicht vorschnell aufgeben, aber bis jetzt habe ich kaum TÄ kennenlernen dürfen, die mit einer Empfehlung zum einschläfern tatsächlich leichtfertig umgegangen wären, eher im Gegenteil, es wurde meist erst dazu geraten, wenn es schon wirklich arg war. Wenn es der Stute nun besser geht ist das gut - aber bitte behaltet sie im Auge, und reagiert, wenn es wieder schlechter wird, und nicht erst, wenn die Stute aufgrund eines schlechteren Fressverhaltens (aufgrund des Turmors) irgendwann immer mehr abbaut. Seht nicht nur, das ihr an der Stute hängt, sondern auch, wie es ihr reell geht, und ob das weiterleben für sie tatsächlich zumutbar und schön ist, oder eher eine Qual.

    Ich bin durchaus ein Freund von natürlichen Heilmethoden, es muß nicht immer "pure Chemie" sein. Allerdings bezweifle ich ein wenig Wunder, wenn es sich tatsächlich um einen Tumor handelt. Denn ein Tumor, wenn es ein bösartiger ist, beinhaltet entartete Zellen, die keine Hemmung im Wachstum haben. Es bedeutet, das die Zellen irgendwann nicht mehr dem Ursprungsgewebe ähnlich sehen, sondern eben entartet sind. Was genau soll dabei ein Pilz tatsächlich bewirken können? (wenn davon jemand mehr Ahnung hat als ich, lasse ich mich gerne eines besseren belehren, bin zwar vom Fach, aber natürlich nicht "allwissend".) Immunabwehr verbessern ist natürlich eine Möglichkeit, gerade wenn gar nicht genau bekannt ist, um was für eine Art Tumor es sich vorliegend eigentlich handelt.
     
  6. Baseem

    Baseem Inserent

    Warum das bisher nicht geröngt wurde weiß ich leider nicht, es wurde Blut und Haaranalyse gemacht, woraufhin der TA wohl den Tumor (damals noch klein) feststellte. Lt. TA ist er gutartig und streut nicht, aber er ist halt immer größer geworden.
    Festgestellt wurde es eben auch erst, nachdem Besitzer und Pferd stürzten, nachdem er wohl die Zügel straffer nahm (damals noch mit Gebiss geritten) seitdem ließ sich dann wohl auch die Stute nicht mehr am Kinn anfassen und wurde teils auch Kopfscheu. Gegen Schmerzen gabs nur Zeug vom Heilpraktiker. Das Wasser wurde für sie erwärmt, und eben Futterumstellung. Ansonsten war sie immer recht gut drauf. Der TA war vom Einschläfern überzeugt, weil er dachte, das sie schon nach kurzer Zeit nicht mehr Fressen würde.
    Aber die alte Dame ist gut unterwegs, ihr Verhalten ist Pferdetypisch, steht übrigens in Offenstall, frisst, grast, wälzt sich, weist andere Pferde zurecht, hat ein wunderschönes Fell, gute Hufe.
    Aus den Erfahrungsberichten die ich gelesen habe, haben wir ein bisschen Hoffnung bekommen, das der Tumor wenigstens nicht weiter wächst. Jede Verschlechterung ihres Allgemeinzustandes wäre wie schon grob besprochen, wohl das Ende.
    Der Pilz ist auch kein "Wundermittel", er wird schon seit Jahrtausenden verwendet. Er stärkt das Immunsystem und aktiviert die körpereigenen Killerzellen. Der Pilz selbst kann den Tumor nicht zerstören.
    Egal was man pflanzlich nimmt, ich denke es kann alles nur "unterstützend" sein. Nicht alles pflanzliche ist sinnlos und nicht alle chemie ist schlecht.

    Ich werd mich nochmal erkundigen zwecks röntgen, kann mir da irgendwie auch nicht vorstellen dass man da keine Bilder macht um zu schauen wie hoch denn der "schaden" tatsächlich ist.
     
  7. GilianCo

    GilianCo Langzügelbespaßer

    Daher sagte ich ja, ich bin durchaus dafür, auch natürliche Heilmethoden einzusetzen. Der Pilz soll hier aber schaffen, was der Körper nicht schafft - die Immunabwehr stärken, kann ich mir vorstellen. Die Killerzellen aktivieren ist schon wieder etwas sehr spezifisches. Tumoren entstehen ja ausschließlich, wenn die Killerzellen nicht reagieren, und das entartete Gewebe nicht als solches erkennen, und eliminieren. Ich kann mir grad halt keinen Mechanismus vorstellen, durch den die Killerzellen den Tumor jetzt doch erkennen, durch den Pilz?

    Wenn der Tumor immer größer geworden ist, dann wächst er. Gutartige Tumoren wachsen extrem langsam. Wie schnell wurde der Tumor denn größer?

    Mit einer Haaranalyse kann man aber normalerweise keinen Tumor diagnostizieren. Mit einer Biopsie oder so schon eher. Haaranalyse wäre ja mehr zum Bestimmen des Mineralhaushaltes oder so?
     
  8. Baseem

    Baseem Inserent

    Hab dir eine pn geschrieben. Also das endeckt wurde der Tumor vor ca. 2 Jahren, oder sogar schon 2 1/2Jahren, mittlerweile ist er faustgroß. Er hatte vor einigen Monaten einen Wachstumsschub, da hatten alle Pferde wohl irgendwie Probleme (wahrscheinlich vom Heu), seit wieder anderes gefüttert wird geht es alles wieder gut und der Tumor ist nicht weiter gewachsen. Ich denke fast die Haaranalyse wurde wegen dem Kotwasser gemacht, ansonsten war ja dann nur noch der Bluttest. Ich werde wenn ich das nächste Mal da bin ein Bild machen, dann kann man sich wahrscheinlich besser die Größe vom Tumor vorstellen.
     
  9. GilianCo

    GilianCo Langzügelbespaßer

    Dann wurde die aber nicht vom TA gemacht, oder? (Klingt eher nach THP?)


    via Tapatalk
     
  10. kaipi22

    kaipi22 Absolut verhaltensoriginell

    Also, ich habe ja nun wirklich null Ahnung von Medizin. Aber mal am Rande gefragt: Woher weiß man, dass ein Tumor gutartig ist und nicht streut, wenn da keine genaue Untersuchung (Labor oder so:bahnhof:)vorgenommen wurde?

    Wäre es mein Pferd, würde ich das aber ganz genau wissen wollen. Ebenso würde ich ein Röntgenbild haben wollen oder Ultraschall oder weiß der Geier, was es da noch für diagnostische Methoden gibt.
     
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