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Überlegungen zum Thema Chip: OP oder lieber nicht?

Diskutiere Überlegungen zum Thema Chip: OP oder lieber nicht? im Erkrankungen / Verletzungen des Bewegungsapparates Forum; Ich brauch mal so ein wenig Brain Storming von Euch. (Klar, die Entscheidung muß ich letzendlich selber treffen... aber ich würde gern mal Eure...

  1. Semmel

    Semmel Gesperrt

    Ich brauch mal so ein wenig Brain Storming von Euch. (Klar, die Entscheidung muß ich letzendlich selber treffen... aber ich würde gern mal Eure Meinungen hören)


    Meine Stute hat sich vor nunmehr anderthalb Jahren mit den Nachbarspferden durch den Zaun durch duelliert...(diese DUMME NUß!!!), einen Schlag auf das Sprunggelenk gekriegt und dadurch eine Knochenabsplitterung (Chip) erlitten. Dieser Mistkerl sitzt nun zwischen oberflächlicher und tiefer Beugesehne (Tuber Calcanei medial, ca. 2cm tief an der Oberfl. Beugesehne, also richtig saublöd). Zusätzlich hatte die Sehne einen ordentlichen Kitsch abgekriegt. Das Pferd stand dann 6 Monate.

    Nach der Zeit hab ich sie langsam wieder angefangen, aufzutrainieren. Von Anfang an merkte man, dass sie eine leichte Hangbeinlahmheit in dem Haxn hat, die selbst mit sorgfältigstem Training nicht wirklich wegzukriegen ist. (Sattelwechsel, weil die Muskulatur immer schlechter wurde und dieser nicht mehr paßte, was aber vermutlich ebenfalls nur mit dem Schaden zusammenhing) Unterm neuen Sattel hat sich das Ganze dann im Laufe der nächsten Monate eher verschlechtert.

    Nun, nachdem sich die Geschichte die letzten Monate aber verschlechtert hatte, hab ich nun erneut meine Haus-TA zugezogen. Wir haben nachgeröngt, (Traumgelenke *heul*) das Mistding sitzt immer noch an der gleichen Stelle und grinst einem entgegen. Nachdem wir sonst nicht gefunden haben, was die Ursache für die Gangwerksverschlechterung erklären würde, hab ich der Maus mal probeweise einige Tage Metacam eingeflößt und siehe da, deutliche Besserung!

    Okay, ......:

    die damalige Klinik wollte nicht operieren, weil die Stelle sehr ungünstig ist für eine OP, viel zuviel Bewegung an der Stelle... schlechte Heilungsprognose.

    Meine TA grübelt auch, obs nicht einfach besser wäre, das Pferd auf Metacam(Schmerzmittel/Entzündungshemmer) einzustellen und nichts zu machen und so zu bewegen, wie sie es eben verträgt..Die Sehnen sind in Ordnung, es ist nichts dick, nichts warm, nichts entzündet :bahnhof:
    Alternativ werden wir das Befundsbild noch mit einem renommierten TA einer spezialisierten Klinik besprechen (ob nicht vielleicht doch eine OP....?)

    Ich weiß nicht recht.... was würdet ihr tun? (Das Pferd ist erst 16 und ansonsten gesund und munter, bewegt sich im Schritt völlig unauffällig, manch einer würde die (inzwischen durch das Metacam) wieder nur noch leichte Lahmheit im Trab vermutlich noch nicht mal merken, aber sie ist definitiv da und ich WEIß, dass da was nicht stimmt) :zuck:
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. März 2014
  2. Josy

    Josy "Mein Name ist Else. Ich bin Hypochonder." Mitarbeiter

    Hmm... Schwierig. Was ist denn der worst case der mit OP eintreten könnte?
     
  3. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Das Problem bei Chips ist doch oft das sie Arthrosen führen können. Das spricht für eine op, jedenfalls wenn das Pferd Schmerzen zeigt. Das tut deine ja.
    Unter Schmerzmitteln käme es noch schneller zu Folgeerscheinungen.
    Ich würde mir das mit der op wirklich durch den Kopf gehen lassen.
     
  4. Semmel

    Semmel Gesperrt

    Die Prognose für die OP war schlecht. Sprich, schlimmstenfalls isse danach tot. Dafür gehts ihr aber zu gut, dass ich das unbedingt riskieren möchte.

    Arthrose macht das Ding nicht. Es liegt ja nicht im Gelenk. Es ist eingebettet in den Strukturen zwischen der t. Beugesehne und der oberflächlichen.

    Die Bedenken von wegen Schmerzmittel hab ich auch...

    Saublöd, nicht?
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. März 2014
     
  5. Josy

    Josy "Mein Name ist Else. Ich bin Hypochonder." Mitarbeiter

    Ok, das wär dann für mich der Punkt wo für mich persönlich keine OP mehr in Frage kommen würde. Das Risiko würd ich nicht eingehen, wenn das Pferd ja ansonsten gut leben kann.
     
  6. obsession

    obsession ...mag Basketball lieber

    Ich würde ein Pferd nicht auf dauerhafte Schmerzmittelgabe setzen, wenn es eine andere Möglichkeit gibt.

    ICH würde bei einer darauf spezialisierteren Klinik (München...) vorstellig werden und nach einer OP fragen.

    Obsi.
     
  7. Semmel

    Semmel Gesperrt

    ja, ich werde das dieser Tage mal mit einer selbigen durchdiskutieren, Obsi. Vielleicht sehen die das ganze ja anders...

    Seufz
     
  8. obsession

    obsession ...mag Basketball lieber

    Ich kenn ja sogar Bamberger Pferdebesitzer, die mit ihren fuss/gelenkkranken Zossen bis auf MUC fahren, Semmel. Der hats wohl echt drauf und kann dir dann auch entsprechend eine Einschätzung geben.

    Dauerhafte Schmerzmittelgabe find ich gerechtfertigt, wenn echt NIX anderes mehr geht, klar, da will man dem Zossen das Leben bequem machen. Ich seh da aber durchaus noch Licht am Ende des Tunnels.

    Obsi.
     
  9. Farooq

    Farooq Erbsianerin

    hm? wirklich doof! semmel......keine ahnung, ich würde da definitiv auch nochmals wen zu rate ziehen!

    zur spezial-klinik in münchen: meine nachbarin hatte ihren da. auch wegen chip. wurde da auch operiert, nur hats leider so rein garnix gebracht. die haben da die hälfte drin "vergessen/übersehen"!? wurde leider nicht gleich erkannt von ihr. dann wars zu spät und ne nochmalige op auch unmöglich!

    von daher, würde ich da evtl doch zwei drei andere meinungen onch einholen.....

    gibts denn gar keine andere alternative als die zwei?

    faro
     
  10. Semmel

    Semmel Gesperrt

    Weitere Alternative: Neues Bein kaufen vielleicht, Faro ;) ;) *Galgenhumor* Ich könnt das Viech ja einerseits echt erwürgen :rolleyes (2): Alles im Eimer wegen ihrer Streitsüchtelei :sad:
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. März 2014
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