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Übungen zur Verbesserung der Koordination der Hinterhand

Diskutiere Übungen zur Verbesserung der Koordination der Hinterhand im Westernreiten Forum; Mir ist mal ein Pferd in einem See weggeschwommen. :gi66:

  1. Frau Horst

    Frau Horst Bekanntes Mitglied

    Mir ist mal ein Pferd in einem See weggeschwommen. :gi66:
     
  2. Schlucky

    Schlucky Apokalyptischer Reiter

    Paar Kilometer weiter - nämlich hier - kann ich dir Wege zeigen, die dafür prädestiniert sind :)
     
  3. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Ich klink mich hier mal ein, passt zumindest so halbwegs.
    Ich war gestern auf nem Kurs, wo der Trainer Tipps zur Speed Control gab.
    Hauptsächlich gings darum, den Übergang vom schnellen zum langsamen Tempo innerhalb einer Gangart etwas zu verbessern und noch mehr auf die Hinterhand zu bekommen.
    Dazu sollten die Reiter aus dem schnellen Tempo heraus im Moment des Langsamer-Werdens die Hüfte des Pferdes kurz nach innen verschieben. So soll das Pferd quasi automatisch auf der Hinterhand bremsen, weil ein auf die Vorhand fallen gar nicht mehr möglich ist.
    Kennt ihr das auch so?
    Kannte ich jetzt als Übung so noch nicht, aber klingt vernünftig. Oder?
     
  4. Frau Horst

    Frau Horst Bekanntes Mitglied

    Nein, kenne ich so nicht. Ich achte immer drauf, dass das Pferd langsamer größer ist. Aber wie genau kann ich jetzt auch nicht sagen. Nach oben raus bremsen irgendwie.

    Bei mir würde es jetzt daran klemmen, dass ich aus dem Zulegen wohl kaum in der Lage wäre, das Pferd zu biegen. Ich würd wohl lieber erst bremsen und dann die Kruppe hereinholen.
    Ein weiteres Problem, Kruppeherein sagt und schreibt sich viel leichter, als dass es sich reitet. Und ein schnödes Schenkelweichen ist aus hohem Tempo vielleicht keine gute Idee, wegen stolpern, Gelenke verhaken, Muskeln verrenken, was auch immer.

    Aber ich würde bei Gelegenheit mich mal reinfühlen, ob es in der Praxis anders ausfällt als jetzt in meiner Vorstellung.

    Weißt du, von was für Strecken hier die Rede ist? Lange Seite zulegen, schätze ich, und ab wann wird gebremst und auf welches Tempo?
     
     
  5. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Das ging in dem Fall tatsächlich ganz gut, waren recht weit ausgebildete und sehr durchlässige Quarter, die das mit dem Hüfterein auch wirklich gut beherrschen. Bei allem anderen macht sowas wohl auch keinen Sinn, denke ich.

    Das ganze fand auf dem Zirkel statt, zunächst auf dem großen (also normaler Zirkel), da wurde ein paar Runden lang "beschleunigt" und dann an irgendeiner beliebigen Stelle die Hüfte rein geschoben und gleichzeitig verlangsamt. Zunächst ohne dabei den Zirkel zu verkleinern, später als erhöhte Schwierigkeit dann auch noch mit verkleinern zusätzlich - womit man dann bei der Aufgabe aus der Reining wäre, nämlich vom großen, schnellen Zirkel auf den kleinen, langsamen wechseln.
    Wurde im Trab und Galopp geritten. Und eben Quarter, also die Geschwindigkeit im Trab war jetzt nicht so der Knaller, die sehen ja meistens nicht gar so schnell aus, im Galopp dafür dann schon mit gut Speed.
     
  6. Frau Horst

    Frau Horst Bekanntes Mitglied

    Oh, ok. Zirkel zulegen können wir noch gar nicht, fleißiges Arbeitstempo fühlt sich noch wie schleudern an. Das brauche ich so nicht versuchen, davon sind wir vielleicht noch Jahre entfernt.
     
  7. Kröti

    Kröti Bekanntes Mitglied

    Hab ich so noch nicht gehört, aber würde es dir Tage mal ausprobieren.
    Inwieweit wurde denn die Kruppe hereingeholt? Nur einen kaum sichtbaren Mü oder schon deutlicher?

    Meine Trainerin findet solche Übungen mit Zirkel verkleinern generell super und quält uns oft damit. Cali setzt sich damit sehr gut, wenn wir den Zirkel verkleinern. Ob jetzt über Kruppe herein und VH irgendwann nach innen holen oder auch durch die Außenstellung. Aber daraus durchparieren hab ich noch nicht versucht.
     
  8. Charda

    Charda Profi Vollpfosten

    Im Western klingt das schon logisch - da die Hüftkontrolle ja ständiger Begleiter ist. Die Pferde beherrschen das ja in der Regel aus dem FF. Im Englischen wird das ja zur vermehrten Lastaufnahme der Hinterhand geritten. Also kombiniert der Trainer der dir diesen Tip gegeben hat diese zwei Lektionen in den zwei verschiedenen Sparten.
    Was mir daran nicht so ganz gefällt, ist, dass die Lastaufnahme dann nicht auf beiden Beinen gleich aufgenommen wird. Ein Bein hat mehr Last als das andere. In Sachen Geraderichtung oder evtl Altlasten seh ich das als … bedenklich. Aber es ist ja nur eine Vorübung und da kann es durchaus Sinn geben.
     
    Elchhexe und Lorelai gefällt das.
  9. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Da jetzt sehr deutlich, aber er meinte, wenn das mal "sitzt", dann soll das nur noch minimal passieren.
     
  10. Huhn306

    Huhn306 Aktives Mitglied

    Ich kann mir vorstellen, dass man darüber die HH am Ausbrechen hindert und das Pferd so dann keine andere Chance hat, als sich mehr zu setzen. Gerade auf dem Zirkel bricht dann gerne mal die HH nach außen weg - das könnte man so verhindern.
    Kenne die Übung so jetzt aber auch nicht, werde ich aber mal im Hinterkopf behalten.
    Habe sowas glaube ich aber tatsächlich auch schon ein paar Mal gesehen, aber unbewusst.
     
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