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Umsteiger auf Western- Pferd und Reiter

Diskutiere Umsteiger auf Western- Pferd und Reiter im Westernreiten Forum; Hallöchen, ich hab mich ja schon fleißig belesen hier im Forum zum Thema Umsteiger aber bin nicht so recht auf konkretes zu meinen Fragen...

  1. HafiFranzi

    HafiFranzi Inserent

    Hallöchen,
    ich hab mich ja schon fleißig belesen hier im Forum zum Thema Umsteiger aber bin nicht so recht auf konkretes zu meinen Fragen gestoßen also eröffne ich einen neuen Thread, falls ich was übersehen hab ..nich haaaaun! bitte Link geben und dann verewige ich mich da ^^

    also folgendes ist grad im Gange:

    Ich habe seit letzem Jahr einen Hafi der jahrelang englisch geritten wurde und auch im Schulbetrieb auf einen Ferienhof mitging. Ich war da Betreuerin und hab mich in das Pferd verliebt, obwohl es wahrscheinlich der größte Arsch ist den ich je kennengelernt hab: total respektlos und dominant...wasn Pferd, nur sickert das grad erst jetzt alles durch. Egal ich Liebe dieses Pferd.

    Ich hab damals schon auf dem Hof angefangen nach Parelli mit ihm zu arbeiten und einige Diskussionen mit ihm gehabt (hinschmeißen, frustwälzen, wegrennen, durchn zaun brettern usw.) aber er ging dann wieder soweit auf den Menschen ein, das er im Schulbetrieb mitgehen "durfte" hrrmmm. gut ist jetzt vergangenheit und er ist nun meins und muss das nicht mehr mitmachen. da ich total fasziniert von Parelli bin hab ich mir vorgenommen das weiter fleißig zu machen und hab es auch gemacht und er reagiert schon total geil auf meine Signale....dachte ich. Auf dem Platz läuft aaalllles super, da hab ich ihn unter Kontrolle und er passt auf was ich mache, beim nebenherrennen gabs ein wenig Probleme, er hat nämlich ein Dominanzproblem und akzeptiert den Menschen nicht als Ranghöheren, sondern als gleichwertiges Pferd, was man bei Bedarf auch mal in seiner Hierarchie ankratzen darf. Bei unserem ersten Spaziergang war es dann soweit dass er alleine nach Hause gegangen ist und ich ihm hinterherren durfte, er hat den Kopf an die Brust genommen, einmal gequiekt und Bein nach vorne ausgehaun und schon war er auch schon weg und der Strick durch meine Hände. Da war klar,ok du musst die Hilfe holen,
    Ich kenne einen der mir das Parelli Training näher gebracht hat und der hat mir bei den nächsten Male geholfen und meinte auf dem Platz, das es auch sehr gut aussieht und wir sind da im Anschluss auch ein Stück nch draussen gegangen und ...es war nichts...er war brav wien Lamm...vorführeffekt dacht ich da. am sonntag wars dann wieder soweit mit spazieren.... er ist wieder alleine nach hause..... diesmal wars ein zacken schärfer und er hat sogar meinen kumpel total ignoriert und ist auf und davon und alles was er aufm platz konnte war vergessen...soviel zu seinem dominazproblem (er ist auch im offenstall recht respektlos und geht einen nicht ausm weg und rennt einen um, wenn er da halt steht und nicht rechtzeitig weggeht, aber wir arbeiten dran!!!)

    nun will ich ihn aber nicht nur am boden arbeiten sondern auch reiten und wenn ich ihn englisch reite..... stoßen wir direkt zusammen. ich mach mich da oben zum affen und der zeigt mir praktisch die ganze zeit den stinkefinger und sagt: mach doch was du willst und ich mach das was ich will und wenn ich nicht laufen will, will ich nicht. da helfen auch keine peitsche von unten die mittreibt oder eine gerte von oben die auffordert. nach einerm PArelli training hab ich mich mal so raufgeschwungen und tadaaa er kann laufen...na meine güte.....ohne alles saß ich da drauf und mein pferd geht auf einmal ganz entspannt und sagt ja jaaa ich mach was du willst! wie du willst nach da? na klar mach ich...kein problem...versteh einer dieses pferd..... ich bin ihn mit hingegeben zügeln geritten und er mit einer geraden Oberlinie....hammer ...
    nun meinte mein Kumpel ich soll doch umsteigen....

    kann ich dieses pferd umschulen wenn er mich nicht respektiert (wenn er niemanden respektiert ?), denn anscheinend gefält ihm diese lockerheit ganz gut und wenn ich da oben ruhig draufsitze auch.... hilfe?!?! (springen Westerreiter auch? er ist nämlich ein Springteufel)

    Oh das war nun länger als geplant....hoffe ihr könnt mir helfen.
    Liebe Grüße
     
  2. Josy

    Josy "Mein Name ist Else. Ich bin Hypochonder." Mitarbeiter

    Das Problem der Respektlosigkeit und der Rangfolge löst ihr mit dem Umsteigen aber nicht ;) Ich würde mit dem umstellen noch warten, denn dabei müssen Pferd und Reiter zusammenarbeiten und das tut ihr zwei im Moment nicht. Ich würde erstmal die anderen Probleme aus der Welt schaffen und nicht gleich neue herauf beschwören ;) Lasst euch doch Zeit :)
     
    coole-socke gefällt das.
  3. HafiFranzi

    HafiFranzi Inserent

    mhh nich das ich das reiten verlerne ;)

    ich denke das problem mit der respektlosigkeit usw. das wird sich vllt in einem jahr gebessert haben. schließlich ist das schon seit 12 Jahren Bestandteil seines Lebens, er durfte bis jetzt alles machen was er wollte...

    oh mann also warten :/
     
  4. Gromit

    Gromit Punktetierbändiger

    Hi,
    schwer zu beurteilen, du sagst ja dass er nach PP Training und mit lockerem Zügel ganz gut ging. Daran würde ich weiter arbeiten. Also vor dem Reiten immer etwas Bodenarbeit machen und dann das Reiten immer mehr mit rein bringen. Ich würde bei dem Trainer auf jeden Fall bleiben und auf sein Anraten hin vielleicht wirklich umsteigen.
    Mein Pferd wurde früher englisch geritten und ist da auch der totale Stinker. Er mag es einfach nicht ständig "an die Hand" genommen zu werden und diese "feste Art" des Englisch Reitens. Es gibt wirklich Pferde denen liegt das nicht und die sind anders glücklicher.
    Viel Erfolg! Berichte mal wie es weiter geht.
    LG
     
  5. Chilly

    Chilly Inserent

    Hi,

    sei nicht böse, aber das mit dem Dominanztraining (auch nach Parelli) stößt mir ein wenig sauer auf. Es nützt schließlich nichts, wenn das Pferd nur auf dem Platz gezeigt kriegt wer der Boss ist: Pferde beschränken manchmal bestimmte Kommandos/Lektionen etc. auf bestimmte Orte!
    Das heißt, wenn Du Dich immer wieder beweisen musst hapert es vielleicht weniger an der Bodenarbeit sondern am Umgang allgemein (er kommt mit kleinen Frechheiten durch) und beim Reiten. Ist aus der Ferne schlecht zu sagen. Ich kenne nur genug Reiter die ihre Pferde ebenfalls auf dem Platz/RoundPen bei der Bodenarbeit sehr gut kontrollieren können, aber im Sattel sind sie verloren. Achte darauf, dass Dein Pferd auch wirklich versteht, was Du von ihm willst.

    Gut finde ich allerdings, dass Du Deine Reitweise ans Pferd anpassen willst! Kann sein er tut sich leichter, wenn er mehr mitdenken muss.
    Mit dem Springen ist in sofern schwierig wegen dem Horn des Westernsattels. Von den (Western) Hilfen her dürfte es, gerade bei kleineren Sprüngen eigentlich keine Probleme geben.
    Auch Parelli als Ausbildungsmethode ist ja ziemlich Reitweisenunabhängig (nach allem was ich so gesehen/mitgemacht hab: Eine gute Freundin von mir Kombiniert das Spanische Reiten mit Parelli). Wenn Du das richtige Reitweisen-Erziehungspakt gefunden hast, bleib dabei!:biggrin:
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. Feb. 2009
  6. OneEleven

    OneEleven Inserent

    Puha...

    Also eins vorweg: allein durch umsteigen bekommst die Probleme nicht in den griff, denn Westernreiten ist etwas mehr, als einfach nur nen anderen Sattel drauf und den Zügel lang lassen. :wink: Die Pferde müssen ja erstmal lernen sich slebst zu tragen und am langen Zügel zu laufen, das geht nicht von jetzt auf gleich....

    Ich würde an Deiner Stelle erstmal nach einer Sache arbeiten und nicht zig neue Dinge gleichzeitig versuchen! Da Du im Westernreiten wohl nicht viel Erfahrung mitbringst, würde ich ihn jetzt NICHT umstellen. Denn: Er tanzt Dir auf der Nase rum, also musst Du souverän an die Sache ran gehn, das geht aber nicht, wenn genau die Sache für Dich selbst neu ist.....

    Was sagt denn der Parelli-Trainer dazu?

    Hab vor Jahren mal nen Kurs gemacht, der zwar nicht von Parelli war, aber so ähnlich aufgebaut. Da haben Reiter aller Reitweisen mitgemacht....
     
  7. HafiFranzi

    HafiFranzi Inserent

    Hallöchen,
    Chilly:
    Ja klar bringt das nichts, wenn ich das nur auf dem Platz mit ihm mache. Ich wende das auch an wenn ich mit ihm auf der Koppel bin, oder beim Putzen, Führen etc. Parelli ist praktisch in meinen Umgang mit dem Pferd ständig da.
    Nur hab ich das Gefühl, dass er sich, wenn er auf dem Platz ist oder im Round Pen ist, sagt dass jetzt gearbeitet wird und ich muss aufpassen. Klingt voll blöde ne? Aber ich hab echt keine Ahnung warum es da klappt und wenn wir ganz draussen sind alles weg ist, bzw. er dann nicht so gut reagiert wie daheim und noch besser auf dem Arbeitsplatz.
    Beim Springen werd ich dann wohl auf Wintec umsteigen, mit dem Westernsattel stell ich mir das auch leicht problematisch vor, besonders schmerzhaft *lach*

    Ich muss jetzt aber dazu sagen, ich werd wohl erstmal nicht mehr rausgehen, ich hab nämlich keine Lust mein Pferd irgendwann mal vom Auto kratzen zu müssen. Erst wenn es 100 %ig aufm Platz sitzt werd ichs nochmal probieren. Wir haben um die Sommerkoppeln herum auch einen "Weg" wo die Pferde im Winter laufen können. Den habe ich mir letzens abgesperrt und bin da "spazieren gegangen". Ging ganz gut, er war aufmerksam und so keine Frage! Wenn ich angehalten bin, rumms stand er auch wiene eins.
    Mann, ich hab vllt draussen ne andere Austrahlung, oder da sind einfach zu viele andere Anreize.......

    Mit dem umsteigen mh... ja klar ich werds machen, aber komischerweise läuft er bei einer alten "Bereiterin" von ihm immer noch gut, nicht super, aber ok, besser als bei mir oder bei jedem anderen.
    Aber bei dieser lockeren Zügelhaltung treffen wir uns doch irgendwie auf unserem Weg. Ich denke daher nicht das es an der Anlenhung liegt. Vielleicht hat sie was gefunden, oder irgendwas gemacht, das er bei ihr geht und sonst bei keinem anderen. Aber hey, tschaka...Western is bestimmt nicht das blödeste ;) Ich fand das schon immer toll =) Und wenn das halt unsere Basis ist, dann ist das so =)

    da kam was, während ich geschrieben habe:

    OneEleven:
    Ja klar, ich war immer als Groom mit auf Westernturnieren bei dem besagtem Trainer. Ích glaub auch nicht das es alleine durch die Materialänderung gleich Western heißen kann. Mit dem selber tragen, dass muss er sicherlich lernen und ich werd ihn nicht alleine umstellen, das wird ein Westerntrainer übernehmen und ich werde fleißig Unterricht nehmen. Ich habe auch überhaupt keine Kompetenzen dafür :)
    Mein Trainer hatte mir das nahe gelegt umzusteigen und ganz nach Parelli zuarbeiten, bis in die Westernreiterei hinein alles so zu strukturieren, damit das Pferd nicht durcheinander kommt, wenn er zum Beispiel am Boden den Druck weichen soll, dann klingt es für ihn wahrscheinlich unlogisch, warum oben auf einmal ständig Impulse kommen. Ich finde es so auch ganz logisch im nachhinein.

    Das mit den Reitweisen find ich auch super, das das in alle Sparten hineinzieht, auch wenn das für mich manchmal von den Ansatzdenken nicht ganz nachvollziehbar ist, warum am Boden so und im Sattel dann doch so. Oder ich bin einfach zu doof das zu sehen *g*
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. Feb. 2009
  8. Faryina21

    Faryina21 Inserent

    Das mit dem Umsteigen von Englisch auf Western finde ich gar nicht so schlecht:yes:.
    Aber wie die anderen schon sagten vielleicht solltest du noch mehr mit ihm machen auch wegen der Dominanz ich reite neben meinen 3 Pflegepferden auch Western da bekomme ich noch Unterricht, da ich ja erst noch 14 J. bin.
    Nebenbei reite ich auch noch bei einem Onkel meiner Tante und bei einem Arabo Hafi, mit dem ich auch ab und zu mal ein kleines GEschicklichkeitstunier gehe.
    Und ich muss sagen ich mag wirklich alle die Pferde die ich reite, aber die Pferde mit denen ich auch WEsternreite sind ausgeglichener alsoo das soll jetzt kein Vorwurf sein aber ... . Du muss aber auf jeden Fall noch warten und ihm die Dominanz abstellen bevor du Umsteigst, weil es könnte das Pferd verwirren und noch Dominanter machen, wenn du von heute auf Morgen einen ganz anderen Stil reitest. Ich würde mir auch einen Westerntrainer dazu ziehen der beim Umsteigen hilft.:yes:
     
  9. OneEleven

    OneEleven Inserent

    Versteh mich bitte nicht falsch, aber auch bei einem Westernpferd kommt man am Anfang der Ausbildung nicht drumherum mit einem anstehenden Zügel zu arbeiten. Der lose Zügel kommt erst relativ weit hinten in der Ausbildung. Viele deken, dass ein Pferd gleich am losen Zügel laufen kann. Sicher, können tut es das, aber es trägt sich deshalb noch lange nicht selbst, sondern latscht in den meisten Fällen einfach auf der Vorhand und fällt über die Schulter weg. Ich bin deshalb nach wie vor der Meinung, dass Du ZUERST das Dominanzproblem in den Griff bekommen solltest und DANN umsteigst.

    Wer ist denn der Trainer, wenn ich mal fragen darf?!

    Nein sicher nicht, aber es ist kein Wunderheilmittel für Dominanzprobleme! :swoon:

    Dein Pferd lässt sich draußen nicht vernünftig führen, da ist es doch völlig wurscht, ob Du ihn normalerweise englisch reitest oder western. Und wenn ihn die Bereiterin ohne große Probleme reiten kann, dann würde ich mir mal Gedanken machen an was das wohl liegt. Vermutlich nicht an der Reitweise. :wink:

    Ich will Dir das Westernreiten nicht ausreden. Dir sollte nur klar sein, dass sich allein mit einem Wechsel der Reitweise neue Probleme auftun könnten und alte nicht automatisch verschwinden.
     
  10. HafiFranzi

    HafiFranzi Inserent

    So ich habe heute meine ersten Reiterfahrungen gesammelt. Es war der hammer :eek2: ich bin auf eine Quarterstute meines "Trainers" geritten. Die ist ja so fein eingestellt. Es war einfach nur geil, total der Unterschied zu meinem Pferd.

    Das mit dem anstehenden Zügel hab ich auch heut gleich als erstes gelernt, was im nachhinein doch irgendwie logisch klingt, wegen der Lastaufnahme der Hinterhand. Hab mir jetzt ein Haufen Bücher besorgt.

    Der Trainer von dem ich die ganze Zeit rede ist ein Freund von mir, der selbst umgestiegen ist vor Jaaaahren und genauso ein Kaliber hatte wie mein Pferd jetzte und bei ihm hat das zusammen mit Parelli und die Ausweitung dessen auf das Reiten super geklappt. Er hat mir Parelli nahegebracht und mir auf die Finger geguckt und mir die letzten Wochen geholfen. Er hatte Unterricht bei Bianca Küsters, zu der ich dann auch gehen werde.
    Klar mit der Dominanz hab ich noch einiges zu schaffen. Aber es wird besser. Und das das nichts mit dem Westernreiten an sich zu tun hat ist mir auch klar denke ich. Nur reagiert ja er ja so ganz gut auf meine Druckpunkte am Boden aufm Platz, also kann ich die ja ausweiten.

    Die ehemalige Trainerin die ihn für die Hofbesitzer den Sommer für den Gebrauch im Kinderreitunterricht trainiert hatte, kommt jetzt auch nicht mehr ganz zu ihm durch, aber es klappt bei ihr doch besser, muss ich ja zugeben. Wahrscheinlich haperts dann doch an meiner Reiterei.:swoon:

    Aber ich steig da nicht mehr durch bei diesem englisch reiten und ich möchte nochmal ganz von vorne anfangen. Mit dem Erlernen der Hilfen und so weiter. Und nicht mehr ins Englische sondern ins Western hinein.
     
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