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Und jetzt istes passiert...... Der gefürchtete Fal ist eingetreten.

Diskutiere Und jetzt istes passiert...... Der gefürchtete Fal ist eingetreten. im Versicherungsfragen Forum; Hallo Forum, hallo besonders an die, die sich in versicherungstechnischen Fragen auskennen! Meine 16jährige Tochter hilft regelmäßig und...

  1. Mutter

    Mutter Neues Mitglied

    Hallo Forum, hallo besonders an die, die sich in versicherungstechnischen Fragen auskennen!

    Meine 16jährige Tochter hilft regelmäßig und umfangreich bei einem befreundeten Pferdeeigentümer bei der Stallarbeit. Sie hat auch schon tageweise die Betreuung der Pferde/ des Stalles komplett allein übernommen.
    Das alles aber erst nach dem sich der Eigentümer selbst davon überzeugt hat, dass sie das auch verantwortlich leisten kann.
    Als Belohnung für Ihre Mithilfe im Stall darf meine Tochter nach Absprache die Pferde ausreiten, auch allein.
    Bisher hielt ich dies für beide Seiten (meine Tochter und den Eigentümer der Pferde) für eine gute Vereinbarung, die aber nur mündlich getroffen wurde und sozusagen gewohnheitsmäßig aufrecht erhalten wurde.
    Nun ist leider folgender Fall aufgetreten. Ohne dass sie selbst oder der Eigentümer der Pferde schuldhaft gehandelt hätten ist meine Tochter bei einem gemeinsamen Ausritt vom Pferd gestürzt. Ein Risiko das beim Reiten nun einmal besteht und dessen wir uns ja stets bewusst sind. Um es vorweg zu nehmen, außer schmerzhafter Prellungen hat sie sich zum Glück nicht verletzt. Nach dem Sturz im Gelände hatte sie jedoch zunächst so starke Schmerzen, dass die komplette Rettungskette gegriffen hat, inklusive Notarzt und Rettungshubschrauber und zweitägigem Krankenhausaufenthalt mit ausgiebiger Diagnostik zum Ausschluss innerer Verletzungen oder Verletzungen der Wirbelsäule. Ein Umstand für den ich sehr dankbar bin, nicht zuletzt da sie ja zum Glück nichts hat.
    Erwartungsgemäß ist mir jetzt der Fragebogen unserer GKV (gesetzlichen Krankenversicherung) ins Haus geflattert.
    Die wollen nun zu recht wissen was eigentlich passiert ist und wenn es sich um einen Reitunfall handelt wer der Halter des Pferdes sei. Der Eigentümer der Pferde hat sich gleich nach dem Unfall bei seinem Versicherungsmakler erkundigt, wie es mit der Haftung aus seiner Pferdehalterhaftpflicht aussieht und zur Auskunft bekommen, diese würde in diesem Fall keine Haftung übernehmen. Sein Rechtsanwalt hat ihm gesagt er müsse auf jeden Fall haften.
    Jetzt zu meiner Frage:
    Wir selbst wollen den Eigentümer der Pferde in keinster Weise belangen. Es ist ja alles noch einmal gut gegangen. Für einen anderen Ausgang haben wir für unsere Tochter eine private Haftpflichtversicherung und eine Unfallversicherung seit längerem. Aber was ist mit den Regressansprüche meiner GKV? Sicher werden die die Rechnungen erst einmal bezahlen. Ich möchte aber nicht, dass der Pferdeeigentümer jetzt von der GKV belangt wird und vielleicht die komplette Versorgung meiner Tochter nach dem Sturz bezahlen soll, insbesondere wenn seine Tierhalterhaftpflicht nicht zahlen muss. Da kommen sicher einige tausend Euro zusammen. Ein finanzielles Risiko, das er glaubte mit seiner Tierhalterhaftpflicht abgedeckt zu haben. Kann es sein, dass es Tierhalterhaftpflichtversicherungen gibt, die die Regressforderungen der GKV eines Fremdreiters nicht übernehmen?
    Ist der Regressanspruch der GKV berechtigt oder hat die GKV überhaupt die Chane die Behandlungskosten tatsächlich zu bekommen? Es muss doch im Forum jemand geben, der das weiß!
    Nach wie vor verstehen wir uns bestens mit dem Pferdeeigentümer und das soll auch so bleiben. Insbesondere möchten wir auch die Reitmöglichkeit für unsere Tochter erhalten bzw. möchte der Pferdeeigentümer die Möglichkeit der Entlohnung der Mithilfe im Stall in Form der Einräumung der Pferdenutzung (Reiten) für sich erhalten, da sich gezeigt hat, dass unsere Tochter ihn gut entlasten kann.
    Welche rechtlichen Möglichkeiten haben wir (Vertrag?), um dieses Verhältnis auch in Zukunft für beide Seiten vorteilhaft und risikodeckend zu gestalten? Wer kann helfen?

    Und meine nächste Tochter steht schon in den Startlöchern......................
     
  2. Halloauchhier

    Halloauchhier Gesperrt

    Jeder Pferdehalter der Personen auf seinen Pferden reiten läßt, braucht eine Fremdreiterversicherung. Hat er sie nicht, ist er voll für die Kosten verantwortlich!
    Bei solchen Geschichten ist es immer besser sich vorher abzusichern.
    Das habe ich bisher bei meinen Reitbeteiliguungen im Vorfeld abgecheckt.
    Der Pferdehalter hätte euch das sagen müssen!

    Mit dem Rest kann ich leider auch nicht weiterhelfen.
    Nur soviel: Bei Geld hört meistens die Freundschaft auf. Deswegen: Immer vorher alles klären!
     
  3. Gromit

    Gromit Punktetierbändiger

    Blöde Situation! Aber da habt ihr sowieso keinen Einfluss. Eure Versicherung wird sich das Geld entweder bei der Haftpflichtversicherung des Pferdehalters oder beim Pferdehalter selbst holen (je nachdem, wie er eben versichert war - Fremdreiter usw.) Das einzige was ich mir vorstellen könnte, was noch hilft- wenn ihr aussagt, dass von anfang an ausgemacht war, dass alles auf eigene Gefahr läuft. Aber da bin ich mir nicht sicher ob das rechtlich überhaupt geht. Aber Smigel kann da qualifiziert was drüber sagen.
    lg
     
  4. Mutter

    Mutter Neues Mitglied

    Hallo Gromit,

    danke für Deine Antwort und Dein Mutmachen. Sicher können sich die Leser dieser Forumdiskussion/ meiner Frage vorstellen, wie blöd für alle Beteiligten die derzeitige Situation ist. Unser Freund war bisher auch davon ausgegangen, dass er auf Grund seiner bestehenden Pferdehalterhaftplicht dieses finanzielle Risiko (Regressforderung unserer GKV) abgesichert hat. Erste Aussage der Versicherung war wohl: Nein, die Versicherung muss nicht haften. Die Aussage seines Rechtsanwaltes, dass er auf jeden Fall haftbar ist, stimmt aber wohl. Dann muss er also persönlich mit seinem Vermögen haften, wenn die Regressforderungen unserer GKV nicht durch seine Pferdehalterhaftpflicht übernommen werden? Wäre denn eine in seinem bestehenden Vertrag beinhaltete Fremdreiterversicherung ausreichend? Ist es nicht so, dass auch dann nur Schäden an Dritten, die durch unsere Tochter als Reiterin eines seiner Pferde entstanden wären von der Pferdehalterhaftpflicht übernommen werden müssten. Die Möglichkeit der Absprache des Reitens auf eigene Gefahr haben wir ja auch schon in Erwägung gezogen. Nach allem was ich hier jetzt aber bereits (stundenlang) gelesen habe, kann ich als Versicherter einer GKV sozusagen nicht auf die Regressforderung meiner GKV stellvertretend verzichten sondern nur auf eigene Schadensersatzansprüche, die wir ja nicht haben. Wie müsste der Vertrag zu einer Reitbeteiligung gestaltet werden, um auch zukünftig Regressansprüche unserer GKV abzuwehren. Ich möchte nicht, dass unser Freund nun für seine Gutmütigkeit und seine Bereitschaft unserer Tochter ihr Hobby zu ermöglichen, finanziell ruiniert wird. Also hier noch einmal mein Anruf an das Forum. Wer kann uns den entscheidenden und vor allem rechtlich korrekten Ratschlag geben, wie wir aus dieser Sache ohne Schaden rauskommen und wie wir das Verhältnis / die Absprachen in Zukunft für beide Seiten vorteilhaft und risikodeckend gestalten können? Ja und an Smigel habe ich auch schon gedacht. Der hat hier schon viele Forumsbeiträge geschrieben und hat wohl auch wirklich Ahnung.
    LG
     
     
  5. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus


    hä?

    smigel hat doch schon 1000fach in diesem forum gechrieben, dss das mädchen KEIN fremder reiter ist?

    warum schreibst du das hier also wieder hin???

    und das verstehe ich auch nicht? wenn er eine pferde-haftpflicht abgeschlossen hat, müssen die eben ggf zahlen.
    ich denke dies aber auch nicht, denn schließlich war das mädchen eigenverantowrtlich mit den tieren unterwegs und es ist müßig, im nachhinein dem pferd allein die schuld zuzuschiben.

    warum nun laut anwalt der pferdehalter "auf jeden fall" haften soll, weiß ich auch nicht. hat er dem mädchen den auftrag gegeben, "du reitest dort und dort hin udn machst das und das" obwohl er wusste, das mädchen wird dabei zwangsläufig runterfallen, weil die anforderungen zu schwer sind?
    oder haftet er "auf jeden fall", weil er übergewichtig ist? oder so?

    es scheint ja so, dass der pferdehalter den schaden zumindest mündlich schon mal gemeldet hat.
    er sollte dies schriftlich schnell nachholen.
    dann ist er auf der sicheren seite.

    ansonsten zahlt die krankenversicherungd es mädchens. die ist nämlich auch eine versicherung.
    "mädchen krank --> KV haftet".

    ;_)
     
  6. PAweide

    PAweide Bekanntes Mitglied

    Tritt nicht eine Reitbeteiligung, die als solche geführt ist bei einem Reitunfall an Stelle des Besitzers, ist deshalb für Schäden an ihr betreffend auch selbst dafür haftbar? Die Tierhalterhaftpflicht greift doch nur bei Dritten, dachte ich. Eine RBT ist doch eine Gefälligkeitsüberlassung ohne Gewinnabsicht. Anders sieht das wohl aus, wenn die Reitbeteiligungen mehr zahlen, als das Pferd kostet. Aber ich bin kein Experte, Smigel ist da wohl der richtige Ansprechpartner.
     
  7. Halloauchhier

    Halloauchhier Gesperrt

    @ulriketwice: O-Ton:hä?

    smigel hat doch schon 1000fach in diesem forum gechrieben, dss das mädchen KEIN fremder reiter ist?

    warum schreibst du das hier also wieder hin???


    Wo bitte steht das 1000 mal geschrieben? Finde ich nicht. Bitte zeige mir die 1000 Postings über dieses Mädchen.
    Ich gehe davon aus, es handelt sich um einen aktuellen Fall und in diesem Thread ist noch kein Post von Smigel.

    Sorry, das ich was dazu geschrieben habe!
     
  8. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    FAQs

    hier zb. prinzipiell war das auch in jedem thread der grundtenor von smigel. er hat es immer wieder geschrieben, wo es reinpasste.

    es bleibt auch immer gleich. jemand, der regelmäßig vorbeikommt, ist kein "fremder reiter".

    das mädchen durfte in bestimmten bereichen eigenverantwortlich agieren, sie hat nichts bezahlt und niemand hat auf sie aufgepasst und ihr befehle erteilt. das war abgesprochen.
     
  9. Halloauchhier

    Halloauchhier Gesperrt

    Ich habe mir vorher nicht alle 1000 Postings durchgelesen, ich denke das muß ich auch nicht.
    Vielleicht wäre es für die TE schön gewesen die Suchfunktion zu nutzen?
     
  10. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus


    du musst deshalb doch nciht beleidigt sein.

    das thema hat hier doch berechtigung. aber wenn jemand auskunft über ein fachthema gibt, sollte er sich doch damit beschäftigt haben.
    und das mit der fremdreiterversicherung ist offenbar eine werbeverarsche spezieller versicherer, die ganz viele leute nachplappern, ohne sich überlegt zu haben, ob das sinn macht.

    das ist wie wenn auf hundefutter steht "ohne schweinefleisch, ohne fleisch aus abdeckereien". das ist auch nur so ne leuteverarsche, um einen werbeeffekt zu erzielen. um besser verkaufen zu können.
     
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