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und plötzlich.... war es ein Notfall!

Diskutiere und plötzlich.... war es ein Notfall! im Allgemein Forum; Hallo ihr lieben Foris, ich möchte euch was erzählen, nur leider wird es etwas länger dauern. Also Donnerstag Nachmittag,bin ich zum Stall...

  1. Hatschi

    Hatschi Große Pläne- aber keinen Plan!

    Hallo ihr lieben Foris,
    ich möchte euch was erzählen, nur leider wird es etwas länger dauern.

    Also Donnerstag Nachmittag,bin ich zum Stall gefahren und musste mit erschrecken fest stellen,das meine Stute eine Kolik hat.
    Leider wusste keiner wie lange schon.......
    Ich rief sofort den TA an,der kam dann und setzte eine Nasenschlundsonde,in der Hoffnung das es dann besser wird.
    Das wurde es dann ,augenscheinlich auch,als ich abends so gegen halb neun,nochmal im Stall war.Sah es sehr gut aus,sie hatte geäppelt und stand quitschvergnügt in ihrer Box.
    Leider fing sie am nächsten Tag,so gegen Mittag ,wieder an zu Krampfen.
    Also wieder den TA angerufen,der auch diesmal sehr schnell kam,um wieder die gleiche Prozedur durch zu spielen,Krampflöser,Schmerzmittel(aber diesmal ein leichteres,damit sie schneller wieder Schmerzen zeigt)und dann Nasenschlundsonde.
    Die TAtin wieß uns noch darauf hin ,das wenn es nicht besser werden würde, wir uns darauf einstellen müssten, sie in die Klinik zu bringen.
    Mein Freund und ich ,liefen ca anderthalb stunden mit ihr,dabei beteten wir die ganze Zeit,das es besser wird.
    Nur leider, hatte der liebe Gott, die Ohren verstopft.......
    Denn kaum war sie wieder in der Box,legte sie sich hin und wollte sich wälzen und das nach anderthalbstunden,wo das Schmerzmittel eigentlich zwei Stunden hätte halten sollen.
    So langsam packte mich die Panik,als ich die TAtin ein drittes mal anrief und sie sagte, das sie Ambulant nichts mehr machen könnte und wir auf dem schnellsten Weg in die Klink müssten.
    Ich war mit den Nerven am Ende,heulte nur noch und musste jetzt auch noch jemanden finden der mich schnellst möglich zur Klinik fährt.
    Nach dem ich das aber bewerkstelligt hatte und wir in der Klinik ankamen,wartete schon der nächste Hammer.
    Nach dem Honey untersucht worden war und in ihre Box konnte,kam für mich der schwierigste Teil der ganzen Sache.
    Ich hatte mit der Ärztin das Patientenaufnahme Gespräch!
    Und dann kam was kommen musste,der TA fing so an:Eigentlich sieht es nicht so aus,ABER die Verstopfung liegt an so einer blöden Stelle ,das man da nicht genau weiß wie sich das entwickelt,deshalb könnte eine OP von Nöten sein um das Leben ihres Pferdes zu retten!
    Erneut fing ich an zu weinen ,zitterte am ganzen Köper,ich konnte nicht mehr denken..........
    Er fragte weiter, geben sie eine OP-Erlaubnis?
    Ich senkte den Kopf und fragte dann mit leiser Stimme,was diese OP denn kosten würde?
    Und er sagte zwischen 3500€-4000€
    Nachdem ich dann nach Ratenzahlung gefragt hatte und er mir eröffnete,das ich dreiviertel der gesammt Summe anzahlen müsste,war dann für mich alles vorbei.
    Ich stand kurz vor einem Nervenzusammenbruch,weil ich genau wusste das ich das Geld nicht habe ,um das Leben meines Pferdes zu retten,falls es nötig werden würde.
    Als ich den Aufnahmebogen unterschrieb auf dem stand,KEINE OP-ERLAUBNISS,fühlte ich mich wie ein Verräter.
    Alles nur weil ich,keine OP-Versicherung abgeschlossen habe,nur weil ich mit das Wichtigste ,die ganze Zeit vor mir her geschoben habe.
    Als ich mich von Honey verabschieden musste, ging ich in ihre Box,streichelte sie nochmal und sagte:Bitte nicht auf geben.........nicht sterben!
    Ich stand vor diesem Pferd und wußte,das ich ihr Todesurteil in den Händen hielt,falls nur eine OP ihr leben retten würde.
    Gott sei dank ,hat sie sich auch ohne OP erholt und es geht ihr gut,Montag kann ich sie abholen.
    Ich kann euch nur ans Herz legen,nachdem was ich die letzten zwei Tage ,mitgemacht habe.Das wünsche nämlich keinem von euch,bitte schließt eine OP-Versicherung ab damit ihr euch nicht auch als Veräter fühlen müsst und euch mit dem Gedanken rumschlagt ,das ihr gerade das Todesurteil für euren Liebling in den den Händen haltet.
    LG
    Hatschi
     
  2. Schnuffel

    Schnuffel Guest

    Oh man...was soll man dazu sagen?:-( Ich habs ja nun alles ganz gut mitbekommen und weiß, wie es dir dabei ging...Ich kann nur sagen denk dran die Versicherung wirklich schnell abzuschließen!

    Schön, dass alles so gut ausgegangen ist[​IMG]
     
  3. Hatschi

    Hatschi Große Pläne- aber keinen Plan!

    Ja, das ist das erste was ich Montag mache:yes:
     
  4. Reitteufelchen

    Reitteufelchen Inserent

    Oh Gott, die Geschichte ist ja schrecklich! Ich freue mich für dich, dass doch alles ein gutes Ende genommen hat.
     
     
  5. playoff67

    playoff67 Inserent

    Kann das auch nachvollziehen, steckte auch einmal in dieser Situation, habe auch sofort eine OP Vers. abgeschlossen. Habe sie aber zum Glück noch nicht gebraucht, vielleicht habe ich damit auch den bösen Kolikgeist vertrieben. Was mich allerdings wundert ist diese Klinik, meine hat Ratenzahlung gemacht, ohne Anzahlung.
     
  6. Lind

    Lind Inserent

    Alternativ kann man auch einfach das Geld schon mal ansparen. Ich könnt ja nicht ruhig schlafen, wenn ich nicht immer 5000 Euro Reserve hätte. Ich hab dafür ein extra Konto.

    Übrigens, wenn sich ein Pferd bei einer Kolik wälzen will, ist das gar nicht schlimm. Man muss nur gucken, dass es sich nicht festlegen kann.
    Bei Anschoppungskoliken würd ich auch nicht führen, sondern das Pferd hinlegen lassen. Dadurch entspannt sich die Bauchdecke.
     
  7. Schnuffel

    Schnuffel Guest

    Ich denke das geht jedem Pferdebesitzer so, aber leider lässt sich das nicht immer so verwirklichen, wie man gerne möchte. Nimm an du wirst arbeitslos und musst irgendwie an das Geld ran, das eigentlich als Rücklage fürs Pferd gedacht war. Oder irgenwas geht kaputt- wie schnell sind da 5000€ weg? Gerade, wenn du Familie hast...
     
  8. Hatschi

    Hatschi Große Pläne- aber keinen Plan!

    Kann mich da Schnuffel nur an schließen.
    Die Realität sieht nämlich leider so aus, das nicht jeder eine Rücklage von 5000€ hat.
    Wenn es bei dir so ist,dann freu ich mich aufrichtig für dich.
    Zum laufen mit der Honey es ist nichts ohne Rüchsprache mit dem TA passiert,und das es nicht schlimm ist wenn Pferde liegen bei ner Kolik,weiß ich selber,
    Aber es wird schlimm ,wenn sie anfangen sich unkontrolliert hin zu schmeißen denn es kann schnell zu einer Darmverschlingung kommen und dann ist es besser wenn man das Pferd dran hindert und mit ihm läuft.
    LG
    hatschi
     
  9. Yvonne

    Yvonne Inserent

    Sparen ist eine Sache. Aber ich habe damals auch sofort eine OP - Versicherung abgeschlossen. Angenommen er hätte bereits ein halbes Jahr nachdem er bei mir war eine Kolik bekommen und hätte operiert werden müssen. Da hätte ich das Geld noch garnicht angespart gehabt. Jetzt fühlle ich mich wirklich sicher mit der Versicherung. Und spare natürlich nebenher trotzdem.
     
  10. playoff67

    playoff67 Inserent

    Ich kann mich auch nur Schnuffel anschliessen, vorallendingen wenn man kurz hintereinander zwei OP´s zahlen muss die nichts miteinander zutun haben, so reichen auch 5000 Euro nicht aus. Meiner hatte zuvor eine wegen einem Haariss im Fesselkopfgelenk, die hat ja schon 3500,- Euro gekostet ohne die Nachbehandlung, da würde das Restgeld auch nicht für eine Kolik-OP ausreichen.
     
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